Mann muss ja nicht gleich alles geben, kann man klar, aber im Vergleich zu ´nem halbkaputten, verstellten 2.0v6 ist sicher jeder ordentliche 2.3er schon ein Raketenantrieb und für letzteren bekommt man ggf auch einigermaßen Geld wieder. Beim 2.0 ist das m.E. reine Liebhaberei oder zumindest jeder Euro hinterher noch 10ct wert, beim 2.3er könnten es immer 50ct werden und beim 2.8er gar 60ct
Ford (Granada) P7, V6 2.3 Motor
- YouKnowMO
- Erledigt
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Und wie ist das Verhältnis beim 3-Liter Essex?

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5Ct
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So es ist geschafft der Jeep ist daheim.
Ich hänge mal ein paar Bilder an, von Motornummern, komischer Luftfilter und Vergaser.
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Eindeutig ein verbastelter EEIT.
Die Beschleunigungspumpenebst Anlenkung ist jedenfalls nicht original.
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*JA* bedeutet als Baujahrcode Juli 1967 laut Ford Baujahrtabelle.
Dichtungen für Ford Motoren gibt es aus verschiedenen Quellen.
Viktor Reinz ist sicherlich erste Wahl. Oder Elring.
Da in der Türkei Ford unter Otosan produziert wurde, gibt es am Bosporus einiges was dort in OEM- Qualität hergestellt wurde. MM ist im Bezug auf Dichtungen erste Wahl. Allerdings von hinten. Sie kaufen zwar nur zu, oder lassen nachproduzieren aber die Wahl des Dichtungslieferanten war eindeutig eine kaufmännische Entscheidung.
Du hast wunderbar die Motornummer fotografiert, aber ich bin verwirrt. Eigentlich sollte der Motorcode (NY für 2,0V6) ganz vorne links, auf der Auflagefläche der Kopfdichtung, eingeschlagen sein und direkt darunter, 90° gekippt nach aussen, seitlich am Block, die Motornummer.
Oben auf der Ansaugbrücke, erhaben eingegossen, FO142536, ist nichts anderes als eine Serviceleistung von Ford. Es steht für Firing Order 1-4-2-5-3-6. Die Zündreihenfolge.
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2,0V6 vs Bleifreiumbau. Der Zweiliter wird hier gerne als Müllmotor gehandelt. Im Granada quasi nur auf der Ebene angenehm zu fahren. Im Taunus weniger überzeugend, als vierzylindriger Bruder mit Gummiband.
Aber der Jeep dürfte deutlich leichter als der Taunus sein. Von daher würde ich den Motor im Jeep nicht für völlig fehl am Platze halten.
Außerdem sind die Lohnkosten in TK deutlich günstiger. Deshalb pro Sitzringe. Eine Motorenbude, die das kann, findest Du schon.
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Da ich Null ahnung bei Teilen bzw. Bezugquellen von Teilen für diese Uraltmotoren habe, möchte ich nur noch mal darauf hinweisen, dass keinesfalls eine Kopfdichtung für einen späteren V6 verwendet werden sollte, das wird erstmal irgendwie funktionieren (hatten wir bei einem 2.8er, da hatte irgendein Motorengott die Kopfdichtungen seitenverkehrt verbaut) aber dann werden nicht alle Bereiche des Motors auch vernünftig oder überhaupt mit Kühlwasser durchströmt und der Kopfdichtungsschaden lässt nicht lange auf sich warten.
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Wie war das denn noch gleich mit Luft- und Wasservorwärmung? Baujahrsbedingt oder nur bei 108PSer zu 114PSer?
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Das sollten die verbauten Kopfdichtungen sein. Fragt mich jetzt aber nicht ob das die richtigen sind.
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Das dürften die neueren, also falschen, Dichtungen sein.
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Bei Viktor Reinz auf der Homepage findet man ein .pdf. Den Dichtungskatalog. Da gibt es eine kleine Draufsicht zu jeder Dichtung und den Hinweis, zu welchem Motor die passt.
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Das mit der Starteinrichtung stimmt so, wie Dulle es sagt. Aber passen tun die untereinander auch, man muss nur unten drunter das kleine Blech mit wechseln. So meine Erinnerung. Also man kann auch nen neueren nehmen und zurück rüsten. Andersrum benötigt man den Anschluß an der Lima und den passenden Thermoschalter an der Ansaugbrücke.
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Das mit der Starteinrichtung stimmt so, wie Dulle es sagt. Aber passen tun die untereinander auch,
Die Kaltstarteinrichtung hängt grundsätzlich am Vergaser und hat sich vom DDIST zum EEIT verändert.
Wie war das denn noch gleich mit Luft- und Wasservorwärmung? Baujahrsbedingt oder nur bei 108PSer zu 114PSer?
Das ist die Änderung von 5/79. Aus 108PS wurden 114PS.
Durch Steigerung der Kompression mittels veränderter Kolben.
Vergrösserte Ventile
Veränderte Brennräume im Zylinderkopf. Und vergrößerte Kanäle in Kopf und Ansaugbrücke.
Gleichzeitig wurde von wasserbeheizter Ansaugbrücke auf abgasbeheizte Ansaugbrücke umgestellt.
Die Änderung der Vorwärmung ist also sowohl an einen Stichtag, als auch an die Leistungssteigerung geknüpft.
Aber das hat alles nur mit dem 2,3 zu tun und ist hier völlig irrelevant.
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Insgesamt geht es hier um einem Motor aus einem P7, auch wenn der Titel in die Irre führen mag.
Entsprechend hat Wasser- oder Abgasvorwärmung null Bedeutung.
Dieser Motor hat noch das Umlaufrohr und die externe Wasserpumpe. Oder auch eine komplett andere Wasserführung.
Die benötigten Dichtungen sind für Fahrzeuge vor 1970. Das möge der TE auf dem Schirm haben.
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Ich denke ich habe fertig.
Heute das Auto aus der Werkstatt abgeholt. Ventile wurden eingestellt, neuer Vergaser montiert und eingestellt, haben sie gesagt. Nach etwa 60 Kilometer normaler Fahrt, Geschwindigkeit immer so um die 80Km/h, hat er angefangen zu sprotzen, also Fehlzündungen, und Leistung verloren, Runtergeschaltet einen Gang und er kam wieder auf Touren. nach etwa einem Kilometer hat er wieder mit den fehlzündungen angefangen und Leistung verloren. Bin dann an den Strassenrand gefahren wo der Motor ausging. Kühler hat gekocht, komisch. Verkäufer angerufen, der hat direkt einen Abschlepper geschickt. Motor liess sich nach einer Stunde auch nicht mehr starten, ich hatte den Eindruck er dreht auch schwerfällig. Ich vermute der Motor hat eine Macke, was meint denn Ihr so? Bild ist noch während dem Einbau gemacht worden.
Gruss Ralf
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Ich denke Du hast den Motor erstmal richtig platt gefahren...
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Auf der Heimfahrt blieben wir dann stehen, Motor verlor immer mehr an Leistung und ging dann aus.
.... das hattest du doch schon ganz am Anfang?

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klingt als wäre kein kühlwasser drin gewesen, oder nicht richtig entlüftet, dass es nicht zirkuliert hat. oder kopfdichtung war platt
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Und die Frage, ob überhaupt die richtige Kopfdichtung verbaut wurde, ist ja auch noch offen... das gezeigte Bild sagte glaube ich eher "nein"...
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Und die Frage, ob überhaupt die richtige Kopfdichtung verbaut wurde, ist ja auch noch offen... das gezeigte Bild sagte glaube ich eher "nein"...
Ja das habe ich auch vermutet, dafür spricht ja auch das schnelle ansteigen der Temperatur.
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Wurden die Zylinderkopfschrauben nachgezogen, nachdem der Motor warmgelaufen war? Sonst blasen irgendwann die ZKD durch.
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Gibt es irgendwo eine Abbildung auf der man den Unterschied der Kopfdichtung des frühen 2.0 V6 sieht? Ich habe nichts gefunden. Wie ihr schon bemerkt habt, haben die sehr wahrscheinlich die falsche Dichtung verbaut, dass würde für mich das überhitzen erklären.
Wenigstens ist jetzt ein kompletter Vergaser verbaut.
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Hast Du den erwähnten Dichtungskatalog im Post 42 schon bemüht?
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Als aufmerksamer Leser dieses Freds sehe ich, dass Dir DC im Post 42 die Antwort der Dichtungsfrage bereits geliefert hat.
Das habe ich schon gelesen und dort auch gesucht, aber ich habe es nicht gefunden. Asche auf mein Haupt.
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Evtl. der?
Seite 110, da gehts los. Motorcode NY (x) / und NW für verm. LC Motoren
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Das habe ich gefunden, nur hat mein Motor keinen Motorcode. Es gab von 5/67-10/69 eine Reihe ohne Motorcode und mein Motor fällt da wohl drunter. Er ist ein JA56588 was als Baujahr der 7. Monat im Jahr 1969 ergibt.
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Hier mal ein Bild aus dem Netz wo die Nummern sein sollten.
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Siehe Post 34 von mir, die Motornummer habe ich, aber der Motor hat keinen Code, NY, NYK, NYL…….. etc und im Katalog von Viktor Reinz haben alle Motoren die selben Teilenummern bei den Kopfdichtungen, oder ich bin wirklich blind.
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Dann schauts schlecht aus. Die vermeintliche Motornummer ist nur die Fahrgestellnummer vom Spenderfahrzeug.
Ich schau später mal in meinen V6 Microfishen ob ich da was finde.