Meine 3D Drucke

  • ich hab jetzt mal fusion 360 auf dem pc vom sohnemann installieren lassen. erstens hat die jugend wohl den einizgen rechner wo das laufen würde, meine generation hat ja eher das ha kennzeichen am computer. außerdem kann er das programm wahrscheinlich viel schneller lernen, nachdem die eh nur am konstrueieren in roblox und minecraft sind. wenigstens mal was sinnvolles und nachhaltiges.


    was müsste man denn jetzt beim drucker beachten, damit der die unterschiedlichen materialien kann um fest (kleinteile, formenbau) und weich (dichtung, gummiartig) usw. drucken zu können?

  • Für Fest brauchst du je nach Material ne Box drumrum, dass die Temperaturen passen, für PA oder ASA zum Beispiel.


    Man kann Drucker mit Enclosure kaufen oder für n paar Euro eine kaufen, in die der gewünschte Drucker reingestellt wird.


    Du musst auch noch die maximale Temperatur beachten, die dein Druckkopf hinkriegt. Ich meine um die 300 Grad müssen es sei.


    Guck mal auf reddit.com/r/3dprinting in die FAQ bzw. den angepinnten purchase megathread rein und lass dich inspirieren.

  • Bambulab und Anycubic sind ja recht gängige Hersteller... Da würde ich nach einem passenden Modell gucken.

  • hab halt von den materialen überhaupt noch keine ahnung. da kann jetzt schön asa, pesa, susu stehen. deswegen weiß ich trotzdem nicht, was ich mal brauche und wofür es ist :cool

  • Ich würde da tatsächlich den Bambulab P1S empfehlen.


    Pro:

    Umhausung

    mit AMS mehrfarbendruck möglich (und auch 2 verschiedene Materialien wegen Stützstruktur)

    mittlerweile gebrauch recht günstig, da die den Nachfolger P2S auch schon auf den Markt geworfen haben (gebraucht letzt einen für 320,- gesehen)

  • das klingt interessant. bei bambulabs ist er neu für 359eur im angebot, ohne ams. p2s combo für 649eur würde einen jetzt auch nicht in die privatinsolvenz treiben. ich weiß nicht, ob sich da gebraucht lohnt. außer man kennt den verkäufer oder man hat vertrauen udn der preis ist wirklich eine ersparnis.

    das halt ich mal im auge.


    also gehts jetzt im ersten schritt mal drum dass das mit dem konstruieren klappt, sonst nützt der beste drucker nix.

    wie ist das mit stützstrukturen? wann benötigt man die und wie legt man die bei der konstruktion mit an? ich habe gelesen, wenn man zwei materialien druckt, verbraucht er viel wegen düse frei machen, aber man könnte auch freiblasmaterial ggf. für unkritische innenstrukturen verwenden. an welchem punkt der konstrukltion bestimmt man das?
    mir ist im kopf der weg von der konstruktion zum druck mit seinen besonderheiten noch unklar


    auf jeden fall habe ich schon einige druckideen. aber auch irgendwie grad viel zu wenig zeit. aber interessant und reizend ist es schon

  • Ich hab seit einiger Zeit einen Bambulab X1 Carbon hier stehen. Mit Filamnetwechsler. Würd ich dazunehmen, ist sehr praktisch und spart viel Fummelei.

    Was beim Bambulab auch super ist - wenn man deren Filament verwendet wird das über QR Code direkt erkannt und man muss nicht selbst einstellen, was man gerade an Material reingeladen hat. Düsentemperatur wird dann gleich automatisch eingestellt. Runde Sache.

    Nachteil muss man aber ganz klar sagen: das ganze läuft bei dem Hersteller über app und Cloud. Der ferne Osten ist also immer am Laufenden.


    Stützstrukturen brauchts im Prinzip immer dann, wenn was zur Seite ragt und irgendwas quasi einfach in der Luft hängen würde.

    Kann man durch geschicktes Platzieren auf der Druckplatte oft vermeiden oder zumindest optimieren, dass man möglichst wenig braucht.

    Kümmern musst Du dich da im Prinzip gar nicht drum. Es gibt einfach einen Punkt zum Anhaken, ob du Stützstruktur erstellen willst. Den Rest macht dann das Programm (Slicer).

    Dann stellt man noch, wenn man will, ein paar Sachen ein wzB Füllfaktor, Schichthöhe,...

    Aber im Prinzip ist das alles keine Raketentechnik sondern halbwegs selbsterklärend.


    Bauteil als zB stl oder step File abspeichern, per drag and drop in den Slicer ziehen, ein wenig einrichten, wenn nötig Stützstruktur anhaken und drucken.

    Wenn man dann mal etwas Erfahrung hat, dann kann man recht gut Sachen optimieren. Stabilität, Festigkeit, Druckzeit, Passgenauigkeit,...

  • Die Stützen konstruierst du nicht. Das macht der Slicer, der deine 3D Datei in eine für den Drucker verständliche Sprache übersetzt.


    Du kümmerst dich rein um deine 3D Daten und kannst da natürlich auch durch die Konstruktion Einfluss nehmen, ob das Teil einfach zu drucken ist oder viel Stütze braucht, je nachdem was für Überhänge und so du einfügst.

  • Man kann auch recht nützliche Sachen mit so einem Ding machen, welche kein gedrucktes Teil als Ergebnis haben.

    Vor kurzem hab ich das Problem gehabt, dass es für einen Volvo Motor ZKD nur in richtig beschissener Passform gibt. Die Dichtungen muss man zB mit dem Locheisen bei den Löchern für die Schrauben bearbeiten, dass das halbwegs passend hinzubekommen ist. Zum Kotzen!


    Also hab ich mir einen großen Bogen Papier geschnappt, die Kontur per Schraffur mit dem Bleistift abgepaust, das ganze auf den Scanner, ins CAD importiert und nachgezeichnet.

    Den ersten Entwurf mal ausgedruckt (zweiteilig weil die Druckplatte zu klein ist) und mal auf den Block gelegt. Dann in ein paar Schritten Konturen und Positionen korrigiert.

    Quasi die gedruckte "Dichtung" auf den Block gelegt, gemessen, im CAD rumgeschoben, neue Dichtung gedruckt. Das halt in 2 oder 3 Schritten, bis es perfekt gepasst hat.

    Dann die Datei an einen guten Dichtungsschnitzer geschickt und eine Dichtung nach meinem Model machen lassen. Und das Ding passt nun perfekt!

    Ich glaub, das ist die erste Dichtung für die B20, die nun wieder auf Anhieb verwendbar ist ohne Anpassungen.




    Ist einfach oft verdammt hilfreich so ein Drucker!

  • Dafür muss der Drucker aber auch extrem gut eingemessen/eingestellt sein, also dass du bei 100mm im stl auch 100mm beim Druck rauskriegst. Wenn dem so ist, dann kann man richtig damit arbeiten.

  • Kümmer dich erst mal ums konstruieren. Andere Probleme werden folgen.


    Beim Bambulab muss gar nix in die Cloud. Der kann auch nur im WLan, ohne Konnexion ins Indernetz, betrieben werden IIRC. Bei dem musst du grundsätzlich kein Vorwissen haben und es kommen halbwegs brauchbare Ergebnisse raus.


    Wenn du dir vorm konstrieren Gedanken machst, wie es nachher gedruckt werden soll, konstuierst du ggf anders. So gehts mir zumindest.

    Schaff dich in Fusion ein, das ist echt da einfachste, kostenneutralste Mittel, und wenn du da drin bist, kannst du es fast mit allen anderem Programmen vergleichen.

  • das ganze auf den Scanner, ins CAD importiert und nachgezeichnet.

    danke für eure tips, so langsam ergibt es für mich ein bild.

    mit dem scannen und nachzeichnen klingt auch interessant. dann könnte man ja evtl. auch fotos als zeichunngsgrundlage verwenden um schonmal die grobe form zu hinterlegen an der man sich orientieren kann. geht das so mit fusion 360?


    vor jahren hab eich mal mein pv anlage und den wintergarten mit sketchup konstruiert. bei der pv anlage gebäude und bäum eingezeichnet und die verschattung simuliert. und für den wintergarten plan und materialmaße für zuschnitte ermittelt. weil der nur einen rechten winkel hat. vermute mal fusion 360 wird vom grundprinzip ähnlich sein. muss mich da rein fuchsen

  • Fusion und Co ist nicht Sketchup. Während man bei Sketchup noch einfach nur malt, arbeitet man bei Fusion parametrisiert. Das schafft die Möglichkeit, Teile auch hoch oder runter zu skalieren und ist extrem wertvoll.


    Folglich ist für alles, was E-Teile betrifft, Fusion das CAD der Wahl.


    Was den Drucker angeht, werfe ich mal den Snapmaker U1 in den Ring.
    Allerdings für fette 850€+.


    Heise Make hat auch mal eine Haube dafür vorgeschlagen. Aus einer Samla-Box von Ikea.

    Die ist wohl wirkungsvoll und entsprechend günstig.


    Aber das wäre heute mein Drucker der Wahl, wenn ich häufiger mehrfarbig drucken wollte.


    Kommt halt alles darauf an, was dir der Start in die Technik wert ist, bzw. auf welche Art du einsteigen willst.

  • p2s combo

    Genau den habe ich eben bestellt, weil Angebot. Bin mir aber nicht sicher, wie lange der noch läuft.

    Wenn man Drucker bestellt, gleich noch Filament dazu nehmen, da gibt es dann Prozente.

  • cool, berichte mal von den ersten anwendungen. druckerkauf kommt bei mir erst nach dem urlaub. interessehalber mal geschaut, vorhin hat einer in berlin bei kleinanzeigen ein fast 1000eur set im dezember gekauft, für 350 angeboten weil er mit der software nicht zurecht kommt. sowas wäre natürlich was, aber nur mit übergabe.


    wir haben vorhin mal bisschen mit fusion gespielt, nur viertel stunde. junior kannte das schon, wie vermutet. hatten die schon in der 4. klasse in der projektwoche meinte er. der kannte begriffe die ich noch nie gehört habe. also wirds wahrscheinlich mit dem konstruieren schon irgendwie klappen. seine kumpels nutzen das oder ähnl. software wohl auch um modelle für ihre onlinegames zu bauen und hoch zu laden. ich wusste, die brut kann doch noch mal nützlich werden

  • Als für meine Zwecke ganz guter Slicer läuft bei mir der OrcaSlicer... Gibt auch ein paar nette Anleitungen auf YT dafür.

  • Und verformt sich dieser Kunststoff bei hohen Temperaturen nicht?

    Dieses Material hält circa 100-110grad aus


    Es gibt jedoch noch andere Materialien die noch mehr aushalten können

  • Und verformt sich dieser Kunststoff bei hohen Temperaturen nicht?

    ich habe für einen MB320 CDi Motor ein Teil des Ansaugkanals nachkonstruiert und in PA12CF gedruckt. Das hat die dort herrschenden Temps ausgehalten. Ist auch das Material, welches Mercedes damals als OEM für den Spritzguß verwendet hat (nur halt mit Glasfaser statt Carbonfaser).


    PA12 ist für den Druck etwas besser geeignet, weil es nicht ganz so schnell Wasser anzieht wie PA6.


    Hier als Beispiel der Link dazu: https://cults3d.com/en/3d-mode…luftkanal-reparaturstueck

    Reinluft_3.jpeg

    Einmal editiert, zuletzt von Seinfeld ()

  • Also, ich habe heute etwas Daytime-TV geschaut, und da lief auf einem englischen Sender Car SOS, offenbar ein Format, in dem Leuten geholfen wird, wenn es mit dem alten Schröchel nicht weitergeht. In dieser Folge wurde ein Cortina Mk III quasi totalrestauriert (bis auf die fiesen Divi-Außenspiegel, die haben sie drangelassen. Warum auch immer.).

    Das Auto war komplett (fertig), innen fehlte aber nur die Mittelkonsole. Anstatt die irgendwo in der Bucht zu kaufen - so selten können die Schüsseln ja nicht sein - haben die Jungs das Teil als 3-D Druck nachgefertigt bzw. nachfertigen lassen. Das fand ich interessant. Leider konnte man die fertige Konsole dann nicht genau betrachten und ich glaube, das ganze hat auch locker 48 Stunden oder so gedauert.

    Aber ich habe auch etwas darüber im Netz gefunden, für die, die es interessiert.


    3D scanner to Car SOS

  • Wieder einen Capri Besitzer glücklich gemacht mit zwei Spiegelrahmen in Schwarz ☺️🙂

  • Also ich hätte gern mal für meine mobicool kühlbox so ne Art Bierkastenstruktur die an die Maße der Box angepasst ist zum reinlegen. So dass die Bier Flaschen schön sicher stehen. Oder vielleicht wahlweise so aufgeteilt, als Zusatzadapter quasi, dass es auch Familienfreundlich ist.... also 12 Bier, 2 wasser und nen O-Saft Halter :w00t



    So ist es erstmal Nicht mobicool sondern mobiklirrend beim Transport


  • Stimmt da hast du recht , ließe sich sicher was machen ☺️

  • Dieses Material hält circa 100-110grad aus


    Es gibt jedoch noch andere Materialien die noch mehr aushalten können

    Verstanden, dann ist das hervorragend. Dieses Material hält tatsächlich hohe Temperaturen aus.

    Ich habe mir vor kurzem Halterungen für die Instrumente in meinem Subaru aus PETG gedruckt, aber unter der Frontscheibe haben sie sich ziemlich schnell verformt bzw. sind weich geworden. Deshalb überlege ich gerade, welches Material dafür besser geeignet wäre. Polycarbonat mit Carbonfasern klingt dafür meiner Meinung nach nach einer ausgezeichneten Lösung.

  • Verstanden, dann ist das hervorragend. Dieses Material hält tatsächlich hohe Temperaturen aus.

    Ich habe mir vor kurzem Halterungen für die Instrumente in meinem Subaru aus PETG gedruckt, aber unter der Frontscheibe haben sie sich ziemlich schnell verformt bzw. sind weich geworden. Deshalb überlege ich gerade, welches Material dafür besser geeignet wäre. Polycarbonat mit Carbonfasern klingt dafür meiner Meinung nach nach einer ausgezeichneten Lösung.

    Ja super coole Idee danke für das Foto.


    Ja PC wäre am ehesten geeignet Asa oder abs vielleicht asa habe ich mal gedruckt aber nie bisher unter den Bedingungen verwendet , also unter der Scheibe hat es heute 70grad gezeigt petg sollte den Stand halten aber wurde auch weich... PC hat sich nicht verformt

  • Mal wieder was total unnötiges hier 😄😄😅 nach dem ich das mit den Stickern gelesen habe dachte ich das kann man auch 3d drucken ☺️