Haus, Hof, Halle und Garage Fred

  • Ist doch grad Winter, außerdem Kopfdichtung kaputt und ergo steht er seit Monaten kopflos herum.
    Außerdem gehören die alle gefahren, darum geht´s momentan auch mit Hochdruck mit dem "Werkstattbau" voran, ohne Licht und Arbeitsfläche, mit wild verstreutem Werkzeug kann ich nicht arbeiten.
    Die Leuchtreklamen scheinen sicher auf den ersten Blick verfrüht montiert, aber immer im Weg liegend konnte ich sie nicht mehr ertragen, wir brauchen Platz, und Aufhängen ohne Anklemmen ist indiskutabel, dann mache ich es nie.

  • ....


    Je länger die Leuchte ist, desto mehr Lumen (Lichtstärke) hat die LED-Röhre dann.


    4000 K bedeutet die Lichtfarbe ist neutralweisses Licht.
    Das ist perfekt zum arbeiten.
    (Je höher dieser Wert deso kälter wirkt das Licht: 2700K wäre Glühlampe / 6000 K entsprechen kaltweiß) .

    Was passiert dann beim 6000K?
    Ist das dann heller oder ist nur die Lichtfarbe anders oder wie oder was?
    Und wie verhält sich das dann mit dem arbeiten mit / bei diesem Licht?


    4000K gut für arbeiten 6000K nicht?

    Einmal editiert, zuletzt von franz ()

  • 5000 oder 6000K geht schon sehr ins weiß/bläuliche rüber. Das ist für mein Empfinden ein recht unangenehmes Licht, wenn mans länger ertragen muss. 4000K geht da eher in Richtung "warm". Nicht so knallhart und kalt. Ich hab in meiner Werkstatt Led-Strahler mit 4000 bestellt, aber fälschlicherweise welche mit 5000K geliefert bekommen. Versucht habs ichs halt, aber ich hab die Dinger nach einer Woche wieder runtergerissen und retouniert und auf die mit 4 bestanden. Hat sich ausgezahlt.

  • Was passiert dann beim 6000K?
    Ist das dann heller oder ist nur die Lichtfarbe anders oder wie oder was?
    Und wie verhält sich das dann mit dem arbeiten mit / bei diesem Licht?


    4000K gut für arbeiten 6000K nicht?

    Servus Franz,


    genernell hat die Lichtfarbe nur wenig Einfluss auf die Helligkeit.


    Bei LED-Chips ist der Unterschied aber messbar denn:


    Es werden haupsächlich blaue! LED mit einer gelber Phosphorschicht versehen.
    Die Farben Blau und Gelb sind Komplimentärfarben und ergeben daher weiß.


    Je "wärmer" die Lichtfarbe ist, desto dicker ist die Phosphorschicht und lässt weniger Licht durch.
    Die LED-Chips mit wärme Lichtfarben 2700 K - 3000 K, haben daher meist weniger Lumen/pro W.


    Wie Stefan schon richtig schrob, ist die Lichtfarbe auch Geschmackssache.


    6000 K ist schon verdammt kaltes Licht. Zur Vermeidung von Winterdepression vielleicht geeignet, aber zum normalen Arbeiten eher nicht.
    4000 K ist da die goldenen Mitte. Nicht zu kühl aber auch nicht zu warm.
    Bei wärmen Licht neigt der der Organismus eher zum Ermüden.


    Wenn du´s ganz genau haben möchtest, schaust du auch auf den CRI - Index (Color-Rendering).
    Neber der Lichfarbe wird dort dargestellt wie gut das ganze Farbenspektrum abgebildet wird.
    LED-Chips mit guter Farbwiedergabe, haben eine CRI-Werte über 90.

  • Oh ein Lichtthema! Wie Marc1 schon schrieb, die Lichtfarbe (der K-Wert) ist Geschmackssache, bzw. eher bei Lackierarbeiten relevamt. Wichtig ist der CRI. Sollten Bereiche im sichtbaren Spektrum fehlen kann das dazu führen, dass man etwas tatsächlich enfach übersieht, bzw. eine Farbe falsch reflektiert. Ich denke da so an Kabelfarben, etc. Wer schon mal beruflich mit Fotografie, Druck oder Druckvorstufe zu tun hatte, wird wissen wovon ich rede.


    Ich selbst bevorzuge Tagslichtröhren mit 4900 bis 5500 K.

    Einmal editiert, zuletzt von matz ()

  • Oh ein Lichtthema! Wie Marc1 schon schrieb, die Lichtfarbe (der K-Wert) ist Geschmackssache, bzw. eher bei Lackierarbeiten relevamt. Wichtig ist der CRI. Sollten Bereiche im sichtbaren Spektrum fehlen kann das dazu führen, dass man etwas tatsächlich enfach übersieht, bzw. eine Farbe falsch reflektiert. Ich denke da so an Kabelfarben, etc. Wer schon mal beruflich mit Fotografie, Druck oder Druckvorstufe zu tun hatte, wird wissen wovon ich rede.


    Geschmack ist gut, es gibt Menschen die 6000 k oder höher nicht gut abkönnen.

  • Geschmack ist gut, es gibt Menschen die 6000 k oder höher nicht gut abkönnen.

    Hallo Klausgin,


    kann das so nicht ganz stehen lassen.


    Denn Tages- bzw. Sonnenlicht entpricht ungefähr 5777 Kelvin ! Das Leben richtet sich biologisch gesehen aber nach der Sonne ( Tages- / Nachtsrhythmus) :uwe:
    Kunstliches Licht bzw. Beleuchtung die das Tageslicht imitieren soll liegt also zwischen 5500 - 6500 K.


    Abgesehen von der UV-Strahlung ( die lassen wir einfach mal aussenvor), müsste nach Deiner Aussage viele Leute das natürlich Sonnenlicht gar nicht abkönnen 8|:?:


    Die Lichtfarbe 6000 K kann unter Umständen da sinnvoll sein, wo volle Konzentration und Aufmerksamkeit gefordert ist.
    z.B. IM OP-Bereich, Lernen, etc..


    Daher wird bei Planungen in Schul-Neubauten auch oft eine " Human centric Lighting " Farblichtsteuerung eingesetzt.
    Vom Benutzer frei anpassbar (z.B. Morgens 5000 K, Nachmittags 4000 K, Spätnachmittags 3000 K )


    Wie du siehst kann man das nicht so einfach pauschalisieren, vorallem nicht wenn wir uns in unser Evolution daran angepasst haben.

  • Wir haben mal wieder eine Hütte besichtigt, die infrage kommen könnte und leistbar wäre. Pluspunkte:


    - nur 720qm Grund
    - topfebener Grund
    - Keller größer als Grundfläche Haus (geht unter die Terrasse)
    - zweistöckig mit insgesamt 138qm Wohnfläche
    - in einer Sackgasse gelegen
    - gepflasterter Vorplatz für 2 Autos
    - dahinter Carport (das runtergezogene Dach) für ein weiteres Auto
    - Pool
    - 30 Jahre alt und ganz gut erhalten, also kein Vollsanierungsfall, sondern man kann einziehen und in Ruhe schauen, was man verbessern möchte. Vieles kann man mit der Schleifmaschine und neuer Holzlasur erschlagen.






    Einziger Nachteil: hinter dieser Hecke in Blickrichtung von der Terrasse über den Pool hinweg verläuft die Bundesstraße B13, Ortsdurchfahrt von Laab im Walde:


    Die Hecke schirmt akustisch ganz gut ab und ist auch aus diesem Grund ein immergrünes Friedhofsgewächs, aber soll ich mir um unsere Katzen Sorgen machen? Die sind Freigang und Autos gewohnt (vor denen sie die Flucht ergreifen, wenn sie sich bewegen), bisher allerdings in einem weniger stark belasteten Wohngebiet.

  • Sieht schön aus, aber Bundesstraße und Katzen sind nicht kompatibel. Auch wenn die Katze reissaus nimmt, die Autos könnten schneller sein, als die Katze läuft.

  • Ist die Katze gesund freut sich der Mensch!


    Das ist beim Hauskauf unbedingt zu beachten!


    Wie viele Autos fahren eigentlich am Tag durch Laab im Walde?

  • Man hat dort vor allem den morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr. Ich würde mal vermuten, daß das um die 3-4000 Fahrzeuge sind, aber mir liegen keine exakten Verkehrsdaten vor. Schwere LKW kommen nicht so viele da her, weil die B13 in der Folge weiter nach Wien rein führt und dort ist in Kalksburg ein Tor mit nur 3,7m Durchfahrtshöhe. Und es ist dort 50km/h, die sehr streng kontrolliert werden. An der Hütte paßt alles bis auf die blöde Hauptstraße. Die Zufahrt zum Haus selbst ist in einer Sackgasse von der anderen Seite und sehr sehr ruhig, mit einem kleinen Bach noch zwei Häuser weiter und viel Spielfläche für Katzen, die interessanter ist als die blöde Bundesstaße durch den Ort.


    Man merkt, ich will mir das alles durchaus schönreden - aber honoriert das meine Katze, wenn ich mir wünsche, daß die weniger gefährliche Seite die mit der Einfahrt zum Hof und zurm Eingang ist? Und wenn die Zufahrt zum Haus von der B13 aus gemacht wäre, dann hätte ich die Hütte schon gar nicht angeschaut, sowas will ich absolut nicht.

  • Ganz ehrlich: ich finde es unerheblich, ob die Hauptstraße vorne oder hinten lang läuft. Es ist ein Fertighaus und da wäre ich schon dreimal raus.
    Kleinste Verarbeitungsmängel, die Du auch erst lange nach dem Kauf entdeckst, werden sich zu einem Riesendrama entwickeln. Eine undichte Stelle in der Fassade ist nicht mit etwas Mörtel und Farbe repariert, sondern Du hast schnell Schimmel im der Wand und morsches Holz.
    Irgendwas mit einer Wasserleitung? Viel Spass! Da komm erstmal dran.
    Usw...

  • Wie alt ist die Heizung? Von wann ist der Brenner. Bei Öl muss das nicht identisch sein. Lass Dir die Typenschilder zeigen, weil Makler viel erzählen....
    Achte auf die Wartungsnachweise und befrag evtl den Installateur zur Heizung.


    Rechne die Wohnfläche nach. Hier in DE zählen Terrassen und Balkone zu 50% mit zur Wohnfläche. Für Schrägen im Obergeschoss gibt es auch eine Formel. Keller zählt nicht, aber der scheint auch nicht gerechnet zu sein. Zumindest ist die Nutzfläche um die Kellerfläche größer, als die Wohnfläche.


    Mir fehlt der Vergleich zum Wiener Umland, aber hier würde das preislich für ein Massivhaus in Ordnung gehen. Für eine Holzhütte, was es ja letztendlich ist, finde ich es zu teuer.

  • Ich fasse mal zusammen:


    - Elk ist hier der Platzhirsch bei den Fertighäusern. Mir liegt der Einreichplan vor, das ist ein sehr ordentliches Fertighaus. Das meiner Eltern war ein Nordhaus von 1976, grottenschlechter Dämmstandard, aber qualitativ gut verarbeitet, das steht noch immer und ist dicht. Ich habe grundsätzlich keine Vorbehalte gegen Fertighäuser. Ich habe es bei der Besichtigung ausführlich inspiziert, in die Ecken geschaut usw. - das sieht alles gut aus.
    - die Ölheizung mitsamt Brenner ist so alt wie das Haus. Period. Das ist ein aus heutiger Sicht uralter Brenner, aber zuverlässig. Nur weil die Heizung mehr verbraucht als eine moderne ist das leider kein Grund, den Preis groß drücken zu wollen. Mit der Heizung werde ich was machen, wenn ich dort wohne (n würde). Erstmal einziehen und dann schauen, was wie funktioniert.
    - ad Wohnfläche: erneut darf ich auf den mir vorliegenden Einreichplan verweisen. Da sind alle Dachschrägen ordnungsgemäß abgezogen worden.
    - Vergleich Wiener Umland: diese Hütte gehört zum billigsten, was man hier im Speckgürtel "Bezirk Mödling" kaufen kann. Stünde das Haus nicht an der Hauptstraße, dann wäre es 100.000,- Euro teurer. Allein das Grundstück, das ich hier derzeit noch gemietet bewohne, würde mich 400.000,- Euro kosten.
    - keine Garage ist mir egal, ich schraube nicht mehr groß an Autos. Es ist Platz genug, um Autos abzustellen, einer davon überdacht und wenn man will, kann man einen großen Carport oder eine Doppelgarage dazubauen.


    Grad vorhin ist mir ein neues Angebot in die Mailbox geflattert: hier in Breitenfurt Ost, Eckreihenhaus von 1994 in einer Reihenhaussiedlung, keine Garage und kein Platz für Autos am Grundstück, nur teilunterkellert, lauter kleine Räume, überhaupt nur 163qm Grundstück - 400k!

    Einmal editiert, zuletzt von GranadaWien ()

  • Ganz ehrlich: ich finde es unerheblich, ob die Hauptstraße vorne oder hinten lang läuft. Es ist ein Fertighaus und da wäre ich schon dreimal raus.

    Das war auch mein erster Gedanke .

  • Ich selbst wohne auch in einem Fertighaus. Holzständerbauweise. Von den Heizkosten her um einiges günstiger als gleichaltrige Häuser meiner Kumpels.
    Klar, wenn Wasser in die Wand eindringt wird’s blöd-aber wie oft platzt ein Rohr???
    Ich denke da ist viel Vorbehalt in den Meinungen.

  • Nach zähen Verhandlungen liegt von uns nun ein Kaufpreisangebot von 410k und damit immerhin knapp 30k billiger als angeschlagen vor. Mal schauen, wie es weitergeht.

  • Schnäppchen. Für die Kohle bekommst Du hier wahlweise einen ganzen Straßenzug oder eine Villa mit Blick aufs Wasser.

  • Wo auch immer dieses hier ist. Ich will von meinem hier nicht weg und dann wird es eben etwas teurer. :)


    Aber wo der Vergleich gerade fiel: In Breitenfurt Ost, wo wir aktuell noch wohnen, gibt es ganz aktuell ein Reihenendhaus zu kaufen. 112qm Wohnfläche, 153qm Grund, teilunterkellert, keine Garage, nur ein Stellplatz an der Straße, Baujahr 1994. Sowas kostet ebenfalls 400k!