78 Granada 2.0 V6 Ruckelt bei teillast

  • Huhu,

    Vielleicht könnt Ihr mir kurz auf die Sprünge helfen. Mein Granada ruckelt wenn man fast ohne last fährt. Bedeutet wenn ich beschleunige ist alles super, läuft auch im Stand super und auch ruhig. Nur wenn ich mit, sagen wir mal 1/4 gas ohne große Last fahre fängt er an zu ruckeln. Ich unterbreche das dann entweder mit "vom gas gehen" oder "gas geben". Wenn ich in die 20er Zone bei mir zuhause einfahre wirds manchmal so schlimm dass ich die Kupplung trete um ihn zu unterbrechen.


    Zum Hintergrund


    -78 Granada mit 2.0 V6

    -Ventile frisch eingestellt

    -Zündung passt

    -Vergaser erst überholt, da vorher die Beschleunigerpumpe nicht mehr gearbeitet hat (stopfen war raus gesprungen) - Danach lief er gut, und hat einige tage danach langsam mit dem ruckeln angefangen

    -Zündkerzen sind nicht neu aber vielleicht 1 jahr alt

    -Zündkabel augenscheinlich gut

    -Sun Tester sagt keine Zündaussetzer



    Was ich vermute:


    -Kerzen schon platt und ich habs auf dem Scope nicht gesehn

    -Kabel das selbe

    -Zündung verstellt nicht richtig

    -Vergaser




    Gibt irgendwelche anhaltspunkte wonach ich suchen kann?




    Danke und grüße vom See


    André

  • Leerlauf i.O ?


    eventuell mal Leerlaufdüsen ausblasen

    Klingt gut,

    Kann es sein dass er da trotzdem im Leerlauf gut läuft?

    Vielleicht hab ich den leerlauf auch einfach kacke eingestellt :D

    Leerlaufdüsen wo sitzen die? hinter den einstellnadeln links und rechts ?

  • Hast Du den Vergaser bei montiertem Lufi eingestellt, wie sich gehört?


    Falls Kontaktzündung: Wann hast Du die Achse des Unterbrecherkontaktes zuletzt geölt?

    Ist die Unterdruckverstellung leichtgängig?

  • Guck dir als ersten Step mal die LL-Düsen an.
    Davon hat man eigentlich immer welche auf Reserve dabei.


    Vor der Vergaserüberholung war alles tutti?


    PS: Stoff muss nur noch gewaschen werden und dann gehts los :biggrin

  • Hast Du den Vergaser bei montiertem Lufi eingestellt, wie sich gehört?


    Falls Kontaktzündung: Wann hast Du die Achse des Unterbrecherkontaktes zuletzt geölt?

    Ist die Unterdruckverstellung leichtgängig?

    Ich habe schon kontaktlose zündung.

    Die unterdruckverstellung hab ich auch schon in verdacht .. schau ich mal drüber


    Guck dir als ersten Step mal die LL-Düsen an.
    Davon hat man eigentlich immer welche auf Reserve dabei.


    Vor der Vergaserüberholung war alles tutti?


    PS: Stoff muss nur noch gewaschen werden und dann gehts los :biggrin



    Okay LL Düsen sind wo genau? hinter den einstellnadeln vermute ich?

    Vor überholung war alles okay, bis halt die beschleunigerpumpe verreckt ist.


    Ja meld dich mit dem Stoff!

  • das problem haben samu am 2.3er und ich am 2.8er auch. bin gespannt was raus kommt

    ultra nervig der scheiss, is ja nich so dass mein Antriebsstrang gefühlte 2 umdrehungen spiel hat und ich beim ruckeln im schlimmsten fall abwechselnd mit der rübe im holzlenkrad und der kopfstütze häng mo-do

  • ne, hab kein Bild.

    Da wo ich dachte, dass es drauf ist, ist es nicht drauf.

    Halt seitlich am Vergaser. Kreuzschlitz mit der Option zum Schlitz.

    Messingfarbend.

    Sollte eigentlich nicht so schwer zu finden sein.

    LL-Düsen ist nun kein Vergaser fummeln

  • lld mal durchpusten, aber wenn die zu sind, sägt er im leerlauf.


    ich würde ihn einfach mal ne halbe umdrehung fetter drehen.

  • Ich würde den Drosselklappen mal die erhöhte Aufmerksamkeit schenken.

    Deine Beschreibung hört sich an, als ob der Klappensitz ausgeschlagen wäre. Da fangen die Teile das "Flattern" an und erzeugen bei Teillast die beschriebenen Symptome. Warum? Weil kein Zug mehr auf ihnen herrscht, wenn der Gaszug locker dran hängt. Beim Gasgeben ist Spannung da und die Klappen bekommen halt, bei Gas weg merkst eh nichts und im Standgas werden sie nicht beansprucht.


    Ich spreche aus Erfahrung. Selbst gehabt. Dem Wolf seine Haare hab ich noch am Hintern den ich mir nach dem Fehler gesucht habe.

  • Sowas ist doch scheiße. Was kann man dagegen machen ?

    Ich hatte mir einen anderen Vergaser geholt. Das war 1987, da gab es sie noch auf jedem Schrottplatz.

    Die Sitze selbst sind Messingbuchsen oder sowas ähnliches, die zu tauschen? Ojeojeoje...den Hype hab ich mir damals nicht gegeben. Da war es einfacher für 30 Mark den anderen Vergaser zu nehmen.

    Sonst hab ich keine Erfahrung weiter damit. Nur das die Drosselklappen wie ein Kuhschwanz in ihrer Führung wackelten.

  • Vergaser asynchron wäre auch einer meiner Tipps gewesen, entweder Zahnsegmente ausgenudelt oder einfach unsynchron.

    das wäre auch meine Vermutung.Hatte ich bei menem P5....da habe ich endlos gesucht.


    Wenn die Übergangsbohrungen nicht gleichzeitig freigegeben werden ruckelt das ganz hervorragend weil dann die eine Zylinderbank schon Gemisch bekommt,die andere aber nicht...


    Auch mit verschlissenen Zahnsegmenten kann man versuchen das nachzustellen....erstmal.

    Oder ein Segment rumdrehen.....geht aber nicht bei allen Varianten.


    Gruss

  • Segment rumdrehen hab ich auch schon gemacht. Da muss man dann auch so lange dran rumfeilen bis die Drosselklappe nicht mehr blockiert. Merkt man wenn man das Sekundärsegment nur draufsteckt und alles gängig ist aber beim Anziehen dann nichts mehr geht.

  • Hallo guten Morgen,

    bin seit gestern mit im Forum und dein Problem kommt mir Bekannt vor.

    Hab auch eine 2.0 V6 und hab alles Probiert, aber nichts hatt geholfen.

    Dann habe ich das Ventiel der Kurbelgehäuse-Entlüftung erneuert und

    seidem ist alles Super, läuft ohne Ruckeln.

  • klingt ja interessant :blink

    Bei mir sinds die leerlaufdüsen gewesen. Das war eh irgendwie verknorzt vom vorbesitzer, hab jetz so lang dran rum gewoschtelt bis er gescheit gelaufen ist. das gehört mal neu gemacht.

  • ... habe ich das Ventiel der Kurbelgehäuse-Entlüftung erneuert ... seidem ... alles Super ...

    Das kann durchaus sein, guter Hinweis! Die "gesteuerte Durchlüftung" besteht aus der Zuströmöffnung (Öleinfülldeckel) und dem Absaugventil in einer Blechdose am Block. Durch den Ansaug-Unterdruck wird dieses Ventil (Blechdose mit Metallplättchen) zu geeigneten Zeitpunkten geöffnet und die Kurbelgehäusegase der Verbrennung zugeführt.


    Verkleben diese Ventile durch Öldunst, Schmodder, etc. bleiben sie entweder geschlossen (dann drückt Kurbelgehäuse-Druck ggf. Öl aus dem Motor), oder sie bleiben geöffnet, was dann zu "Fremdluft" und zu magerem Gemisch führt.


    Versuch, das Dosenventil per Pinselreiniger, Terpentin oder Bremsenreiniger zu reinigen, kann helfen.

  • Um das Thema nochmal aus zu graben, Die Leerlaufdüsen sind doch nicht einstellbar oder? Die werden einfach rein gedreht? ich habe bemerkt dass der Vorbesitzer sowas wie affenkit auf eine der düsen geschmiert hatte und die nicht ganz rein geschraubt war. Nach meiner Vergaserüberholung lief er dann so schlecht und hat geruckelt. Im Endeffekt habe ich dann die eine Leerlaufdüse wieder 1/8 drehung raus gedreht und so läuft er und lässt sich einstellen.

    Da ist doch was falsch oder?

    Lässt sich das mit ner neuen düse beheben? weil wenn sich die Düse auch nur im kleinsten bewegt oder verdreht läuft er wieder nicht mehr. Und das tut sie in regelmäßigen abständen...

    Gehört da noch n ring drunter oder sowas? oder ist die einfach im eimer?



    Grüße!

  • fast das selbe problem habe ich auch. dreht man die eine leerlaufdüse fest rein, läuft er besch... und lässt sich nicht einstellen. zieht man sie nur so fluffig an haut alles hin. mM war da so ein kleiner o ring dran

  • Weber haben O-Ringe auf den Leerlaufdüsen(haltern), Solex nicht.


    Wenn man die Düse löst strömt der Sprit einfach an der Düse vorbei anstatt durch die kleine, evtl. verstopfte Bohrung. Dadurch wird der Leerlauf und Teillast dann fetter gemurkst. Also Düse reinigen, evtl. ganz vorsichtig mit dem Draht einer Drahtbürstenborste durchstochern, Vergaser grundeinstellen, und gut is. Vorher natürlich Ventile, Zündung...