Haus, Hof, Halle und Garage Fred

  • Tja- um das noch mal hochzuholen.. sorry für viel Text, mag ja an sich keiner aaber:


    Nachdem ich kurzrzeitig beruhigt war nach den "Koalitionsgesprächen" weil Porsche-Onkel Lindner so vehement sagte: "Es wird keine Austauschpflicht geben!" bin ich nun total ernüchtert. Hätte Lust das erste Mal auf eine Demo zu gehen gegen den HeizungsWeltrettungswahn- aber gibt keine. Deutschland halt. Man muss ja...

    Seither überschlagen sich die Medien in meist unvollständigen ,falschen und irreführenden Berichten. Einzig in der Zeitung stand es mal 90% richtig drin inzwischen-nach Tagen..


    Ergo selber nachgelesen letzte Tage im GEG Gesetz und ein Bild gemacht. Und immer unlustiger geworden. Um nicht zu sagen richtig sauer. Abwarten ist leider nicht-der Wahn hat so Fahrt aufgenommen..


    Es gibt de facto längst eine Austauschpflicht!- seit 2020 oder so im GEG Gesetz. Alles an Heizkessel älter als Bj 30 Jahre laut Typenschild muss weg. Meiner ist von 1997- also 2027 muss ich umbauen. Danke Onkel Lindner-leider wohl vergessen! Seine wie immer nur halbrichtige Aussage bezog sich auf Niedertemp/Brennwertkessel-die sollten auch ausgetauscht werden- das "scheint" vom Tisch, dafür werden die Laufzeiten dieser welcher auf 20Jahre verkürzt... Ursprünglich war das gedacht um die letzten 5% "Effizenz" noch rauszuholen-- meiner hat 6% Abgasverlust, 2% hätte ein Brennwertdings-toll, lohnt sich total..egal. Die Spinnerei theoretischer Optrimierung ging ja damals schon um. Schön wenn man eh was Neues braucht sonst nicht.


    Schön wie auch immer auf die "unkalkulierbaren" Öl und Gaspreise verwiesen wird-man täte also dem Häuslebesitzer sozusagen einen Gefallen- weil man ihm eine strompreistechnisch noch unkalkulierbarere Stromheizung verordnet... Schon vergessen dass sich die Strompreise teils verdoppelt hatten letztes Jahr? Das es eine Srompreisbremse geben soll? Ah nein..


    Ganz vergessen auch: der Bürger muss umbauen auf Strom-weil so klimafreundlich. Leider gibts nicht genug Öko-Strom (man ist ja mit "Hochdruck dabei") so dass Onkel Habeck gerade sagte es werden eine Menge neue Gaskraftwerke geplant!! und gebaut, als "Übergang"- (während dem Bürger genau dies verboten wird-nix Übergang bis genug Strom da) und die Kohle läuft auch bis 2030 oder 2038.. ah ja. Also laufen die teuer erwzungenen "Strom"wärmepumpen zum gut Teil nächste Jahre mit Gasstrom und Kohlestrom-ungefähr so lange wie die Öl und Gasheizungen auch laufen könnten bis die Regierung ihre Hausaufgaben mal als Erste gemacht hätte und eine Umstellung halbwegs SINNVOLL wäre..


    Mann Gottes was ein Schwachsinn. Kein Wunder dass überall wie irre noch schnell NEUE Öl und Gasheizungen eingebaut werden-neben denen die genau so panisch Wärmepumpen einbauen/bestellen- bis nächstes Jahr gehts noch - kosten nur 4-6tsd der Kessel und man hat 20 Jahre weiter Zeit sich den Mist erst mal anzusehen und zu entscheiden wann und wie und was- so dass man nicht über den Tisch gezogen wird mit überteuertem Kram (Preise teils verdoppelt wg der Diskussion und Nachfrage)


    Genau das überlege ich auch jetzt bevor ich statt 1000Euro Öl bald 2500 Euro Strom zahle. Was ein Irrsinn dieses Vorgehen. Saß irgendein Fachmann bei den Koalitionsgesprächen?.. Äh nein, man musste sich ja einigen und wollte nicht noch mal schauen ob viell was nicht stimmt. Kotz. Über die Öfen-mit denen man die WP ja entschärfen könnte wenns kalt ist diskutiert man ja auch schon (Feinstaub, dicke Luft überall, mIllionen von Öfen brennen wieder..bla- hier haben viele Öfen, kaum einer heizt aber doch wirklich damit und man sieht riecht kaum mal Holz- egal ,die Medien berichten anders-wie England im 1900Jh sei es-und die Richtigen klatschen schon wieder->weg damit.. verbieten,verbieten)


    Sorry aber bei der irren falschen Berichterstattung hilfts ja viell dem einen oder anderen auch noch zu überlegen was tun und mal einen Blick auf sein Heizungsbaujahr zu werfen... jetzt noch reagieren oder einfach WP einbauen wenn der Kessel die 30 erreicht und hoffen dass man die 5kW Strom dann auch noch bezahlen kann. Ich weiß auch nicht was besser ist

  • Moin ,

    interessant sind die Umlagen die auf den Strompreis kommen und Erbarmungslos angepasst werden.

    Mit dem immer weniger werdenden Gasverbrauch muss auch die Umlage nach oben angepasst werden, die Netze müssen ja weiter gepflegt werden.

    Eine Wärmepumpe braucht erheblich mehr Wartung.

    Die Wartungs Intervalle sind abhängig von der Kältemittel Füllmenge und vorgeschrieben.

    Der Betreiber muss es Dokumentieren.

  • Wie kanns nur sein dass das hier im Norden ganz ohne Weltuntergang und Pleite des "kleinen Mannes" klappt mit Wärmepumpe und so...

  • Weil bei euch Strom keine 40Cent/kWh kostet?

    Trotzdem nochmal nachhaken bei Olli und Thema falsche / unvollständige Berichterstattung: was ist denn mit der Regelung, dass man gar nichts tun muss wenn man schon 2002 in dem Haus wohnte? Und was ist mit einer möglichen Umrüstung des alten Heizungsgerümpels auf Niedertemperatur? Viele der älteren Kessel können doch auch niedrige Temperaturen ab und benötigen nur einen Außentemperaturfühler für die Regelung um dann gelten sie als Niedertemperaturgerät. Das sollte doch nicht die Welt kosten, oder?

  • Weil bei euch Strom keine 40Cent/kWh kostet?

    Trotzdem nochmal nachhaken bei Olli und Thema falsche / unvollständige Berichterstattung: was ist denn mit der Regelung, dass man gar nichts tun muss wenn man schon 2002 in dem Haus wohnte? Und was ist mit einer möglichen Umrüstung des alten Heizungsgerümpels auf Niedertemperatur? Viele der älteren Kessel können doch auch niedrige Temperaturen ab und benötigen nur einen Außentemperaturfühler für die Regelung um dann gelten sie als Niedertemperaturgerät. Das sollte doch nicht die Welt kosten, oder?

    Das stimmt- teilweise. Ja wenn Du 2002 schon wohntest wieder ne Galgenfrist. Leider ich erst seit 2004- willkürliche Fristsetzung ohne jeden Hintergrund-Pech für mich, Nachbar freuts- was ist das fürn Unsinn alles? Genau wie wenn man 80 ist, mit 78 musst Du erneuern-klar.. trööt. Grüner Kindergarten. Umrüstung ginge auch-de de facto aber ein neuer Kessel-eben Niedertemp. Die GEG Defintion Niedertemp. Kessel ist leider etwas anders-ich fahr ja auch schon 50Grad Vorlauf und geht, gilt aber nich etc.

    Im Norden funktioniert die WP sicher wie im Westen auch ;-), hat Dich halt ne Stange Geld gekostet und spart rein gar nix-eher im Gegenteil. Also hier haben sich-genau-die Strompreise auch verdoppelt i.d.R. Öl kann ich tanken oder nicht- Strom wird noch teurer jede Wette-wenn der Verbrauch mit den Wp steigt und die Anbieter den Gewinn klingeln hören.. Öl wird prinzipiell billiger weil Nachfrage wegbricht-Autos wie Heizungen..

    Lotto alles. Finds halt nur bescheiden wie falsch überall Fakten weggelassen werden oder Leute berichten die mal eben wieder einen Artikel raushauen oder einen 2 Min Tgeschaubericht. Und alles ist paletti, nächste Sau der Regierung-Autobahnbau..tätä.

    Ja stimmt schon,schein ein allgemeines Phänomen zu sein dass keiner mehr fundiert arbeitet-siehe GB Theresa May- hat ganze 3 Wochen gebraucht um alles in Klump zu regieren *g*.. immerhin musste sie dann auch gehen ;-)

  • Wie ist denn die GEG-Definition eines Niedertemperaturkessels? Ist für mich wg. Hauskauf ja nicht ganz unwichtig. Ich hatte mal eins im Auge mit Buderus Heizkessel aus den 80ern und habe dazu von Buderus die Auskunft bekommen, dass man bei der Anlage nur einen Außentemperaturfühler nachrüsten muss und man hat eine Niedertemperaturheizung nach GEG. Ich gehe davon aus, dass dies bei vielen Heizungen möglich ist, außer total veralteten. Aber mal im Ernst: wenn man noch einen Konstanttemperaturkessel hat, der überhaupt nicht nach Außentemperatur oder Innenraumtemperatur geregelt wird, macht es dann nicht sowieso schon kostentechnisch sinn, den durch einen Brennwertkessel zu ersetzen? So teuer sind die ja nicht und die Einsparung sollte die Anschaffung in wirklich wenigen Jahren raus haben, oder nicht?

  • Das ist eben die landläuige Irrmeinung. Diese Kessel können 50-90Grad und haben diverse Regelungen oder auch nur einen Raumthermostat. Ich hab damit einen Ölvebrauch im 51er DHH von 800-1000Liter, das glaubt kein Energieberater,alles nahezu ungedämmt, nur oben neue Fenster unten Doppelfenster aus den 80ern.

    Heizung über Raumthermostat und Zeitschaltuhr. Bj 1997 Buderus Einfachversion,reicht völlig. Meist regel ich eh von Hand an aus oder Zeitschaltuhr machts. Dazu 2 Öfen als Öl mal teuer war, haha, 90 Euro damals zeitweise *g*, meist heiz ich Mischbetrieb Holz/Kohle Öl.

    Ich hab im Grunde nix gegen die WP- nur sollte der Bund da mal vorangehen- wenn Ökostrom da ist und keine GAs und Kohlekraftwerke die WP betreiben wäre es ja ok- so fühlt man sich doch verarscht oder? Wird der Strom halt vom Staat erzeugt mit Gas und Öl und Kohle- bis meine WP schon wieder hin ist. 30 werden die wenigsten, das steht mal fest. Und Strom ist- wie gerade erlebt- genauso unkalklierbar- das ist doch alles Käse.


    So Def sagt:

    In der heutigen Definition der Richtlinie 92/42 des Rates wird ein Niedertemperaturkessel folgendermaßen definiert: "Ein Niedertemperatur-Heizkessel ist ein Heizkessel, der kontinuierlich mit einer Eintrittstemperatur (Rücklauftemperatur) von 35 - 40�C funktionieren kann und in dem es unter bestimmten Umständen zur Kondensation kommen kann; hierunter fallen auch Brennwertkessel für flüssige Brennstoffe.


    Da kann man leider nix einfach umrüsten und die gibts noch Millionenfach- bis Bj 2001 und länger, laufen auch mit nur 5-7% Abgsasverlust also sehr sparsam. Aber weg damit, wie weiland beim Auto soll wieder eine Abwrackprämie kommen. Das half damals auch nix, die modernen Kisten sind wieder Schrott mit Abgasmogelpaketen und mun muss das E-Auto her..


    Ja Bernnwertkessel kannst Du noch einbauen- genau bis 1-2024.... also schnell kaufen ein Haus oder mal paar Euro drauflegen wieder für High tech..

  • Also eine klare Regelung für die Heizungsausstattung bei Neubauten sollte ja für alle nachvollziehbar und sinnvoll sein.

    Und die alten (unwirtschaftlichen) Kessel mit angemessener Galgenfrist abzukündigen ist sicherlich keine dankbare Aufgabe, finde ich aber auch vertretbar.


    Nennt mich naiv, aber ich glaube nicht daran, dass hier jemand unseren CTC Edelstahl-Brennwertkessel von 2001 mit Aussenfühler und Abgastemperatur unter 130 Grad wirklich in absehbarer Zeit gewaltsam stilllegt…

  • So Def sagt:

    In der heutigen Definition der Richtlinie 92/42 des Rates wird ein Niedertemperaturkessel folgendermaßen definiert: "Ein Niedertemperatur-Heizkessel ist ein Heizkessel, der kontinuierlich mit einer Eintrittstemperatur (Rücklauftemperatur) von 35 - 40�C funktionieren kann und in dem es unter bestimmten Umständen zur Kondensation kommen kann; hierunter fallen auch Brennwertkessel für flüssige Brennstoffe.


    Da kann man leider nix einfach umrüsten

    Hmm, also mir hat Buderus da etwas anderes gesagt: da kann man sehr einfach umrüsten - und das bereits bei einem Kessel aus den 80ern. Klar, Verbot bei Bestandsbauten ist immer doof und längere Übergangsfristen wären deutlich fairer. Die Regelung hätte ich so auch nicht befürwortet, aber mir scheint du regst dich da etwas zu viel auf. Heizungen sind jetzt nicht so Leidenschaftsobjekte wie Oldtimer, also wo ist der Sinn darin hier einen über 40 Jahre alten Stand der Technik zu erhalten? Und meinst du Öl und Gas bleiben so billig, wenn die Strompreise hochgehen und niemand Stromheizungen kauft? Da wird es schon in Zukunft irgendeine Umweltsteuer geben, die da einen Strich durch die Rechnung macht.

  • es gab noch nie ein heizsystem was billiger heizt. verbrauchst du weniger, ist die anschaffung teurer. warum wohl?

    steigen die preise, steigen auch die löhne oder stützen, usw usf

  • Moin, grad gelesen.

    Ob das stimmt?

    Daher beschloss das Kabinett am Mittwoch unter anderem, dass für Netzentnahmestellen, die weniger als 30.000 Kilowattstunden im JahrDaher beschloss das Kabinett am Mittwoch unter anderem, dass für Netzentnahmestellen, die weniger als 30.000 Kilowattstunden im Jahr verbrauchen, der Referenzpreis sowohl für Heizstrom als auch für Nachtstromtarife von 40 auf 28 Cent pro Kilowattstunde gesenkt wird. verbrauchen, der Referenzpreis sowohl für Heizstrom als auch für Nachtstromtarife von 40 auf 28 Cent pro Kilowattstunde gesenkt wird.Daher beschloss das Kabinett am Mittwoch unter anderem, dass für Netzentnahmestellen, die weniger als 30.000 Kilowattstunden im Jahr verbrauchen, der Referenzpreis sowohl für Heizstrom als auch für Nachtstromtarife von 40 auf 28 Cent pro Kilowattstunde gesenkt wird.

  • Sorry,

    Artikel wurde scheinbar gelöscht, Fake?

    Ist jedenfalls nicht wieder zu finden.

    Nee das stimmt schon. Hatte ich auch gefunden- und endlich mal sinnvoll im Zusammenhang- es gibt immer noch/wieder -Heizstromtarife, die sollen bei 28Ct/kwh gedeckelt sein und über einen Zähler für die WP laufen. Das senkt natürlich die Kosten erheblich! (statt teilw. 40-52 Ct für Hausstrom!) und macht es- so keine Änderungen...irgendwann..- auch verläßlich(er) zu kalkulieren.. aber weiter alles im Fluss... coyo

    Der Link von Madmaggs ist auch gut, fasst es recht treffend zusammen, so langsam sortiert es sich etwas...

  • Moin,

    die alten Zähler mit der Aluscheibe, die sich Vorwärts und auch Rückwärts drehte, werden suggestive ausgetauscht.

    Durch die Masse der Zähler dauert es halt.

    Die neuen elektronischen können nur eine Richtung.

    das ist hiermit widerlegt. der neue elektronische zaehler, zaehlt rein und raus.

  • Wenn man den Verbrauch von fossilen brennstoffen im gebäudesektor erheblich senken will, bleibt aktuell und vermutlich zukünftig doch nur die WP.

    Geil finde ich das auch nicht, weil man für eine sinnvolle Nutzung der WP flächenheizkörper braucht, also Fußboden oder Wand. Alles andere führt zu sehr ineffizienten Betriebsarten der WP und damit hohen Stromverbräuchen.

    Wenn der Ausbau von Wind und Solarstrom so kommt wie es müsste, wird Strom in einigen Jahren reichlich und billig da sein.

    Denn so ein Windrad muss man nur einmal bezahlen und dann kommt der Strom da raus für 3Ct und man muss die Milliarden nicht mehr jeden Monat an irgendwelche irren Despoten überweisen.

    Klar dass so ein Wechsel einer Jahrzehnte alten eingefahrenen Technik erstmal teuer wird.

  • Man hat es die letzten 16 Jahre aber auch mit Absicht dermaßen an die Wand gefahren, dass es eben jetzt auf Hauruck nicht funktionieren kann. Wir hatten mal ne sehr gute PV Industrie. Dann kam das schwarze Pack (Politik, nicht Hautfarbe!!!) und hat alles mit vollster Absicht kaputt gemacht. Hat meinen Patenonkel seine PV Firma gekostet. Jetzt kommt dafür alles aus China. Dankesehr für den Altmeier Knick!

  • Energieerzeuger sind gewinngetriebene Unternehmen. Die nehmen was der Markt her gibt. Solange Infrastruktur in solchen Händen bleibt wird das nix mit preisgünstiger Energie. Außerdem hat Vadda Staat auch so seine Tricks um seinen Teil zu hohen Energiekosten beizutragen. Schau Dir mal die Zusammensetzung des Strompreises an.


    LG

    Andreas