Heute gesehen!

  • Hier fährt auch mindestens ein Rod ohne Fender mit TÜV/H. 30er Jahre Ford.


    Gestern paar alte Karren gesehen bei einem neuen Bekannten, den wir aus einem anderen Grund besuchten.

    Ich guck in die Scheune und ein Schätzchen nach dem anderen rückt ins Blickfeld: 560 SEC, Mustang Fastback, Ponton, C124, C123, W201, W111, W116... Bis auf die letzten beiden im tollem Zustand.

    Fotos möchte er nicht im Netz sehen...

    Dann gab's auf einmal ein Mittagsbier und Benzingespräche.😅

  • Eigentlich dürfte ein HotRod überhaupt keine Straßenzulassung haben, geschweige denn H. Oder ist mir da was entgangen?

    Straßenzulassung ist möglich(er) als H. H sollte (siehe oben) eigentlich unmöglich sein. Aber der Prüfingeniueur ist seines Stempels alleiniger Herr.

  • Straßenzulassung ist möglich(er) als H. H sollte (siehe oben) eigentlich unmöglich sein. Aber der Prüfingeniueur ist seines Stempels alleiniger Herr.

    Wie ist das, wenn die Umbauten doch zeithistorisch belegt werden können?

  • Genauso stand zumindest früher in den Bestimmungen das sogenannte Puma-Vorderachsen, also Tieferlegung, am Käfer nicht H-fähig sind.

    Aber was, wenn die zum Zeitpunkt der Prüfung schon 30 Jahre eingetragen sind?


    Davon ab hat wohl jede Prüforganisation ihre eigenen Vorgaben, wie die rechtlichen Grundlagen ausgelegt werden sollen.

  • Am Ende weiß man halt auch welcher Prüfer was leiden kann. Dann gibt es die Halle zu der alle Hippies mit ihren Wohnumbauten fahren, weil da jemand Tüfft der so was mag, und es gibt die Werkstatt im kleinen Kaff wo sich zum Tüvtermin die Amis anstellen, weil der Prüfer so was mag und die richtigen Entscheidungen trifft ("Keinerlei Herstellernamen oder Typenschilder am Endtopf, dann muss ich davon ausgehen, dass der Serie ist").


    Der Typ mit dem hier bereits verlinkten Pobeda-Russen-Rod hat den Sechszyliner auf H eingetragen bekommen, weil er Konstruktionszeichnungen aus nem russischen Archiv für eine nie umgesetzte Modellvariante mit dem Motor vorlegen konnte. Man muss wen finden, der Bock aufs Projekt hat...

  • man kann davon ausgehen, dass in allen hotrodzulassungen die fender drin stehen, bzw. bei der abnahme dran waren. die fallen danach nur relativ schnell ab. und da keiner welche dran hat, fällt es auch nicht so auf, weil alle denken ist so.


    einen hotrod zu bauen mit einem model a was bereits als museumsoldtimer zugelassen war wird fast unmöglich. daher muss man ein importteil nehmen, das entweder schon umgebaut ist oder umgebaut wird und dann zulassen. der zustand ist dann quasi der originalzustand bei neuzulassung. der prüfer will dann e scheinwerfer, fender, möglichst keine gestängebremse sehen, ne fin und das wars im groben.

  • Das Baujahr spielt auch noch eine große Rolle. Liegt das nämlich vor der Einführung bestimmter Vorschriften müssen diese auch nicht erfüllt werden.