Gestern am Firmen Doblo den Anlasser gewechselt. Für einen durchschnittlich gewachsenen Normalbürger ohne Mikadostäbchen als Arme artet das tatsächlich in eine Strafarbeit aus. An eine Schraube kommste nur von oben, an die andere Schraube nur von unten, immer sind irgendwelche Schläuche und Kabel im Weg. Einbau geht nur im Blindflug. Entweder man platziert sich so, daß man sehen kann, wo die Reise hingehen soll, dann hat am aber keine Möglichkeit seine Greifwerkzeuge auch nur annähernd in die richtige Richtung zu bewegen. Oder man bewegt sich zuerst mit dem Anlasser in der Hand in die gewünschte Richtung, dann ist die Sicht aufs Ziel aber gleich Null, weil man mit dem Kopf irgendwo unter Ölwanne oder Getriebe liegt.
Egal, nach ca. 2 Stunden war der Mist erledigt un die Karre läuft wieder. Auf dem Weg nach Hause dann bemerkt, Tacho zeigt nix mehr an. Also heute nochmal kurz unter die Karre gelegt und siehe da, am Signalgeber im Getriebe hatte sich eine Litze um vielleicht 5mm aus dem Stecker bewegt. Ist mir nur aufgefallen, weil der Gummiring, der als Dichtung im Stecker sitzt, ganz leicht aus seiner Öffnung lugte. Habs professionell mit einem kleinen Schraubendreher wieder in Loch gestopft und der Tacho tut wieder, wie er soll.
Als Ausgleich hab ich dann heute noch den gebrochenen Stabihalter vom Benz geschweißt. Morgen, wenn der Lack durchgetrocknet ist, kommt der Spaß wieder rein, damit ich mich endlich wieder fortbewegen kann.