Wird schon nicht so schlimm kommen...

  • Hier das amtliche Ergebniss dieser Strategie :
    :fuck: Das Aus für den Oldtimer im Alltag vorerst nur in Bayern, aber verlasst Euch drauf alle anderen werden folgen :fuck:

    München macht Ernst im Kampf gegen Feinstaub. Ab Oktober nächsten Jahres wird die Innenstadt zur Umweltzone. Das hat der Münchner Stadtrat mit großer Mehrheit beschlossen. Autos mit Abgaswerten, die schlechter sind als die Euro-Norm II, dürfen dann nicht mehr in die Innenstadt fahren.



    Für Luftverpester ist künftig am Mittleren Ring Schluss.
    Der Mittlere Ring wird die äußere Grenze der Umweltzone sein. Wer mit seinem Auto die Euro-Norm II nicht erfüllt und keine Ausnahme-Plakette hat, darf nicht mehr ins Zentrum fahren. Laut dem Münchner Umweltreferent Joachim Lorenz sind rund 40.000 ältere Autos betroffen, hinzu könnten noch ebenso viele Autos aus dem Umland kommen. Etwa 80 Prozent aller derzeit zugelassenen Lkw erfüllen die Abgasanforderungen nicht.


    Ausnahmeregel für Lieferanten und Geschäftsleute?
    Das städtische Wirtschaftsreferat setzt sich deshalb für Ausnahmeregelungen ein. Wirtschaftsreferent Reinhard Wieczorek möchte die Lieferanten innerstädtischer Geschäfte sowie Unternehmer aus der Innenstadt gerne vom Durchfahrtsverbot befreien. An gesonderte Regelungen für Besitzer von Oldtimern sei aber nicht gedacht.


    Umweltzone bald auch in anderen Städten



    Die Landshuter Allee ist besonders belastet.
    Die Gesetzeslage zwingt die Stadt München dazu, den Luftreinhalteplan umzusetzen. Die letzte Entscheidung über die Umweltzone liegt beim Bayerischen Umweltministerium. Es habe aber seine Zustimmung zur Grenze Mittlerer Ring bereits signalisiert, so Umweltreferent Lorenz. Auch andere bayerische Städte wollen demnächst eine Umweltzone einrichten. Eine Entscheidung in Augsburg steht kommende Woche an.

    Einmal editiert, zuletzt von hardtop51 ()

  • Bin ich froh, dass ich nicht in der Großstadt wohne... :D
    Aber selbst dann würde ich bei wichtigen Sachen reinfahren. Sch...egal! Soviel Strafe kann das nicht kosten. Gesetze sind zum Brechen da! ;):D

  • vor einiger Zeit schrieb ich mal: "der deutsche Michel sonnt sich auf Malle, das Taunusforum begrüsst Sille"...


    und auf allen Treffen/Foren/Stammtischen musste/durfte ich mir anhören:


    "Du übertreibst - da hast'e bestimmt was falsch verstanden"


    "DAS machen die doch nie..."


    "So schlimm wirds schon nicht kommen"


    "Mir egal, wohne auf'm Land"


    "Die machen für Oldies ' ne Ausnahmeregelung - gaaanz sicher"


    "das geht ja garnicht - dagegen kann man klagen"



    jou. Und jetzt geh' ich raus und steck' 27 Deutschlandfahnen an die Taunüsse...



    warum gibt's hier keinen Kotzsmilie ;(;(;(

  • Es gibt soviel Verbote in Deutschland, und die werden mehrmals täglich überall übergangen.
    Es gibt wichtigere Probleme, als nicht in die Stadt fahren zu können.

  • Zitat

    Original von nadamefaltara
    Es gibt soviel Verbote in Deutschland, und die werden mehrmals täglich überall übergangen.
    Es gibt wichtigere Probleme, als nicht in die Stadt fahren zu können.


    :? schon klar, aber was haben diese wichtigeren Probleme mit diese verbot zu tun. Und wenn du mit deinem Schlitten zur Arbeit fahren müssest, in die Stadt, dann wäre das auch für dich ein Problem. :stupid:

  • das "Problem" sehe ich nicht in dem Verbot, "nicht mehr in die Stadt fahren zu dürfen".


    Das Problem ist, dass unsere Volksvertreter??? über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben, befinden.
    Dass sie, gestützt auf "Gutachten" (von wem erstellt bzw. gesponsored:::??) Gesetze und Verordnungen erlassen, von denen vorher schon klar ist, dass sie (in dieser Sache) nichts nutzen.
    Dass es in diesem Land tatsächlich möglich ist, dass die Opel's,VW's,BMW's,Daimler AG's es durchsetzen,dass man per Gesetz/Verordnung Bürger dazu zwingt sich NEuwagen anzuschaffen (oder zumindest neuere).


    ach - was reg' ich mich auf...ich fahr' jetzt mit dem KAT-losen Stinker zu Nick und zieh' mir ein nach dem deutschen Reinheitsgebot gebrautes nach dem anderen rein :fuck:

  • Nun muss ich auch mal meinen Senf dazugeben:


    Zum einen glaube ich nicht, dass man den Teilnehmern hier im Forum Untätigkeit unterstellen kann. Ich erinnere nur an die Novellierung des §19 StVZO, bei der hier und in anderen Foren ganze eMail- und Brieflawinen an die Bundes- und Landtagsabgeordneten und an das Bundesverkehrsministerium losgetreten wurden. Die bei etlichen, u.a. auch bei mir eingegangenen Antworten lassen den Schluss zu, dass wir alle gemeinsam die Verschärfung der Regelungen zum H-Kennzeichen verhindert haben.
    Da es sich bei der Feinstaub-Verordnung aber um eine Angelegenheit der Kreise, Städte und Gemeinden handelt, die außerdem noch per EU-Richtlinie durchgesetzt wird, sieht das Ganze viel komplexer aus.
    Bei 16 Bundesländern und rund 140.000 registrierten Oldtimern ergeben sich 8750 Oldtimer je Bundesland. Wenn man die jetzt auf die regionalen Verwaltungen verteilt und dabei noch berücksichtigt, dass sich nur ein Bruchteil der Besitzer an einer ähnlichen Aktion wie oben beschrieben beteiligen würde, käme dort nicht der Druck zustande, den wir für eine erfolgreiche Gegenwehr benötigen.
    Außerdem befürchte ich, dass dabei zusätzlich schlafende Hunde geweckt würden, weil einige Städte im Ruhrgebiet beispielsweise die Innenstädte bisher nur für LKWs gesperrt haben. Derzeit scheint diese Einschränkung zur Einhaltung der EU-Richtlinie auszureichen.
    Eine generelle Ausnahmegenehmigung für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen würde wiederum die Fahrer von Oldtimern benachteiligen, die ihre mehr als 30 Jahre alten Schätze regulär zugelassen haben, oder mit 07er Kennzeichen fahren. Für Oldtimer-Veranstaltungen, die ja üblicherweise auch im Interesse der Stadtverwaltungen liegen, wird es sicherlich Ausnahmegenehmigungen geben, andererseits dürfen ja beispielsweise die Besitzer von Offroad-Fahrzeugen die Fähigkeiten ihrer Autos auch nicht einfach im Wald austoben.
    Sonderregelungen und Ausnahmegenehmigungen haben für mich immer den Beigeschmack der Bevorzugung einzelner oder kleiner Gruppen. Wenn also unter bestimmten Bedingungen Bereiche gesperrt werden, sollte man sich an die Spielregeln halten.


    Uli

  • um Himmels willen: wollte hier nicht den Eindruck aufkommen lassen, dass das Forum untätig war...hier haben einige ganz schön geschrieben/gemailt usw. ...


    wollte nur aufzeigen, dass der Verdacht, den ich (und nicht nur ich) damals schon hegte, nun Realität wird...


    weil einige Städte im Ruhrgebiet beispielsweise die Innenstädte bisher nur für LKWs gesperrt haben. Derzeit scheint diese Einschränkung zur Einhaltung der EU-Richtlinie auszureichen.


    abwarten...reicht eben nicht aus....weil die LKW's, die jetzt ausgesperrt werden, den Dreck, welcher gemessen wird, überhaupt nicht verursachen - abgesehen von Reifenabrieb/Bremsstaub etc. ...


    Gruß
    Jürgen

    Einmal editiert, zuletzt von jawolf30 ()

  • Und Du bist Dir ganz sicher, dass Du das genauso ausgewogen sehen würdest, wenn Du in einem Sperrgebiet wohnen und damit praktisch enteignet würdest?



    Gruß, Benno

  • Zitat

    Original von Benno
    Und Du bist Dir ganz sicher, dass Du das genauso ausgewogen sehen würdest, wenn Du in einem Sperrgebiet wohnen und damit praktisch enteignet würdest?
    Gruß, Benno


    Ich denke schon, denn die Garage, in der der "Gelbling" üblicherweise steht, befindet sich mitten in der Innenstadt, direkt hinter einer Fussgängerzone. Ich hätte also sogar Probleme, ihn dort herauszubekommen.
    hier zwei Links zum Thema Dieselruß und Feinstaubbelastung allgemein .


    Nur bezüglich der Sonderregelungen: Ich habe einige Jahre im Straßenunterhaltungsdienst gearbeitet und hatte seinerzeit eine Ausnahmegenehmigung für Fahrten bei Smog-Alarm, auf gesperrten Strecken etc.. Ich habe diese Ausnahmegenehmigung nur dann eingesetzt, wenn sie dienstlich erforderlich war und bin mir gleichzeitig ein bischen "schäbig" gegenüber denen vorgekommen, die eigentlich ihr Fahrzeug auch benötigten, aber nicht benutzen durften.


    Uli

    Einmal editiert, zuletzt von uliw2004 ()

  • Zitat

    Original von Kowalski


    :? schon klar, aber was haben diese wichtigeren Probleme mit diese verbot zu tun. Und wenn du mit deinem Schlitten zur Arbeit fahren müssest, in die Stadt, dann wäre das auch für dich ein Problem. :stupid:


    Dann kauf ich mir nen Zweitwagen für die Arbeit oder fahr mit der Bahn... Die Taune ist eh kein wirkliches Alltagsauto für mich.
    Dass unsere Karren umweltschädlicher als Neuwagen sind, ist doch jedem bewußt. Auch wenn die Riege der "KAT-losen" relativ zu Neuwagenfahrern klein ausfällt. Und nach den jahrelangen Bemühungen im Umweltschutz für alle möglichen Bereiche war doch klar, dass es irgendwann so kommen muss. Das ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges. Und unsre "Volksvertreter" befinden täglich über Dinge, von denen sie keine praktische Erfahrung haben. Das wäre auch kaum möglich, deshalb gibt es ja Gutachter und Fachleute und und und... Dass nun die großen Lobbies insgeheim das Sagen haben, indem sie solche Sachen sponsern, ist doch mttlerweile Gang und Gebe. Selbst bei Mittelstandsunternehmen wird hin- und hergeschoben. Da die Politik uns das so vormacht (z.B. Korruption, Spendengelder...), brauchen sie sich nicht wundern, wenn Schwarzarbeit, Gesetzesumgehungen u.ä. Sachen immer mehr aufblühen.
    Um auf die eigentliche Sache zurückzukommen: Ich verstehe diese endlose Aufregung nicht. Und ich meine mit wichtigeren Problemen, dass ich mir eher den Kopf zerbreche, wie ich (und auch viele mehr)mein Leben finanzieren soll, wenn man keine Arbeit mehr bekommt und als Ein-Euro-Jobber oder ABM-Kraft gerade so seinen Kühlschrank gefüllt bekommt.
    Sowas ist mir halt wichtiger als Diskussion um Fahrverbote...
    Nichts für ungut, jedem sind andere Sachen wichtiger.
    Ich will hier auch keinen Streit vom Zaun brechen, sondern nur meinen Standpunkt vertreten. :D

  • Da fällt mir prompt der Klappentext von "the last chase" zu ein.
    (mieses english, war wohl raubkopie auch china)


    "It is the future. Evil fascists have forced everyone to recycle and drive electric cars..."


    Große Scheiße ist das was sich die "Volks(ver)treter" da haben einfallen lassen.


    Wenn ich es mir finanziell leisten kann werde ich gegen diese "fascist laws" verstoßen.

  • Tja,


    der OBERWITZ ist nur, dass die EU (deren Vorgaben ja mittels der Fahrverbote erfüllt werden sollen), mittlerweile den Blödsinn teilweise eingesehen hat und den Städten längere Übergangsfristen etc. einräumen will/wird.


    Diese "Verbesserungen" (wenn mans so nennen will) werden aber offensichtlich nicht an den Bürger weitergegeben.


    Warum auch. Man will ja keine saubere Luft sondern neuere Autos verkaufen.
    Für mich ist das Beweis genug, wer WIRKLICH hinter dem Quatsch die Fäden zieht.


    :fuck: :fuck: :fuck:

  • Zitat

    Diese "Verbesserungen" (wenn mans so nennen will) werden aber offensichtlich nicht an den Bürger weitergegeben.


    Naja, zumindest bei uns wurde die "Tempo 30"- Beschränkung direkt vor der Meßstation wieder aufgehoben....
    Ist aber sicher nur ein Tropfen auf den heißen Stein....

  • Zitat

    Original von Hagen XL
    Was ist eigentlich aus Sille geworden :gruebel:


    die lebt und der gehts gut. hat nur zurzeit kei internet.


    was den restlich mist angeht: na, wer von euch kommt denn nun mit am 3. oktober nach berlin??? na??? am ende sitz ich da middm mevido, dem nickel und 3 weiteren alleine.


    klar gibts weiß gott andere probleme. aber MEIN problem ist einfach im moment meine karre, auch wenns mich NOCH nicht betrifft. gut, ich könnte meinen 7er wieder anmelden weil der euro2 hat. ICH WILL ABER MEINEN TAUNUS FAHREN! wenn ichs mir finanziell irgendwann leisten kann werd ichs machen wie der kowalski. nur haben die meisten die möglichkeit nicht. ahhhh och könnt kotzen. das nächste was ich mache is mich um ne katanlage für meine karre zu kümmern. das MUSS machbar sein. auch mit vergaser. notfalls 2,8i. ach wat weiß ich. ich schreib grad nur müll glaub ich.


    das einzige was mir grad einfällt ist das hier:



    :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck: :fuck:

  • Zitat

    Original von Se


    das einzige was mir grad einfällt ist das hier:


    [SIZE=3]Se, willst Du zum Nationalhelden werden?


    Dann tu es!


    Edit: Aber ´ne interessante Debatte abwarten, damit alle da sind! [/SIZE] ;)


    Uli

    Einmal editiert, zuletzt von uliw2004 ()

  • Nur zur Erinnerung:


    Strassensperrungen wären eigentlich NICHT mehr nötig....


    EDIT: aber darüber wird ja erst im Herbst entschieden.


    [URL=http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,422843,00.html]Einmal:[/URL]


    ##################
    Zitat:


    Zudem soll Städten und Gemeinden eine Frist bis zu zehn Jahren eingeräumt werden, um die Auflagen zu erfüllen. Zu kurzfristigen Schritten wie Straßensperrungen sollen die Kommunen nicht mehr verpflichtet werden. Der Kompromiss sieht außerdem von 2010 an strengere Jahresgrenzwerte für größere Feinstaub-Partikel und ab 2015 auch einen Maximalwert für kleinere Partikel vor.


    Über die Änderung der Richtlinie wird das Parlament im Herbst in erster Lesung entscheiden. Auch die EU-Mitgliedstaaten müssen zustimmen. Der Beschluss des Umweltausschusses fiel mit 39 Ja- zu elf Nein-Stimmen. Während Christdemokraten, Sozialisten und Liberale die Entscheidung begrüßten, sprachen die Grünen von einer "Verwässerung". Der Umweltausschuss habe "den Luftverschmutzern in Europa einen inakzeptablen Freibrief ausgestellt", erklärte die deutsche Grünen-Abgeordnete Hiltrud Breyer.


    ####################



    [URL=http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,423907,00.html]Und zweitens:[/URL]


    ####################
    Zitat:


    Luxemburg - Laut einer Einigung der EU-Umweltminister heute in Luxemburg müsste der Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft für Partikel mit einem Durchmesser von zehn Mikrometer erst von 2010 an eingehalten werden. Bislang war hierfür das Jahr 2007 anvisiert. Das Europäische Parlament muss der Änderung aber zustimmen. Eine Lockerung der Grenzwerte soll es nach dem Willen der Minister dagegen nicht geben, wie Diplomaten berichteten.


    Schleichendes Gift: Der Kampf gegen Feinstaub zieht sich hin
    Großbildansicht
    DPA
    Schleichendes Gift: Der Kampf gegen Feinstaub zieht sich hin


    Der Umweltausschuss des EU-Parlaments hat unterdessen vorgeschlagen, die Feinstaub-Richtlinie in mehreren Punkten zu entschärfen. Nach der am 1. Januar 2005 in Kraft getretenen ersten Richtlinie dürfen die Grenzwerte nur an maximal 35 Tagen überschritten werden. Der Ausschuss regte an, diese Frist auf 55 Tage zu erhöhen.


    Die EU-Staaten lehnen dies aber mehrheitlich ab, wie Diplomaten berichteten. Die Minister wollten vielmehr einen weiteren Grenzwert für besonders kleine Partikel mit einem Durchmesser von 2,5 Mikrometer einführen. In Luxemburg


    ################

    Einmal editiert, zuletzt von taunitreiber ()

  • Über die Umweltverträglichkeit möchte ich nur eines sagen, und jeder der hier in der Automobilbranche tätig ist ,wird mir zustimmen, Neuwagen sind für 3 Jahre Leasing, 2 weitere als Gebrauchtwagen dann nach 5Jahren Recycling !
    Wenn man dagegen rechnet wie lange ein P7 oder P5 schon hält ohne neue Rohstoffe zu verbrauchen.Alle 5 Jahre bei der Neufertigung oder dem Recycling, der ganze Plastikmist der da eingeschmolzen wird.... Nee mit Umwelt hat das nix zu tun!!!
    Naturschutz wäre ein Auto ewig zu fahren weil da die Rohstoffe und Energien nicht sinnlos verplempert werden. Meinetwegen hätte man die Auflage machen können jeder Wagen über 20 muss auf Gas umgerüstet werden weil dann die Verbrennung nahezu Rückstandsfrei ,aber wie einige hier schon richtig erkannt haben darum gehts nicht !
    Ich bin im P5 aufgewachsen, habe über 40 verschieden P7 gefahren und bald darf ich nicht mehr, an dieser Stelle soll ich nun akzeptieren das ist eben so und mir ne Tupperdose kaufen, die ich nicht will ...
    meine Fords waren und sind alle altagstauglich!!! Sie wurden nicht als Oldtimer in Köln gebaut sondern für Dailyuse !!!! So What ???? Ein Auto das nicht fährt erfüllt seinen Zweck nicht oder ist im Zweifel schlecht
    gemacht., Sommer wie Winter .

  • arschlecken! wer will meinen taunus? ich kauf mir was neues:



    so, und wer will mich jetzt aufhalten? :fuck:

  • @hardtop51
    das ist - glaube ich - der falsche Ansatz: Zwar sind die Autos nicht als Oldtimer gebaut, sondern dazu gemacht worden, andererseits gibt es kaum ein industriell gefertigtes Gut, das für eine Lebensdauer von 30 und mehr Jahren gedacht war. Wie uns die Erfahrung bisher zeigt, ist der Gegenstand, der als technische Innovation auf den markt kommt, schon am nächsten Tag alter Kram.
    Ob uns die neuen Autos mit ihrem technischen Schnickschnack gefallen oder nicht ist dabei völlig irrelevant. Wir werden immer wieder erleben, dass die Leute unsere Autos zwar bewundern, aber wenn ich den Aufwand sehe, der nötig ist, um unsere alten Schätze alltagstauglich zu erhalten, so sehe ich in den "modernen" Fahrzeugen -zumindest für den Alltag- schon Vorteile.
    Ich bin z.B. in meinem Job darauf angewiesen, zu jeder Tages- und Nachtzeit ein funktionierendes Gefährt zur Verfügung zu haben und kann es mir nicht leisten, unter Umständen dann erstmal irgendwelche technischen Probleme zu lösen, deren Beseitigung mir in der Freizeit sogar Spaß macht.


    Uli

  • @uli: das möchte ich nun mal anzweifeln!


    ich fahr die karre nun seit 6 jahren im alltag und davor schon 2 jahre meinen ersten taunus. mitlerweile is der karren komplett durchrepariert und seit 65.000km habe ich keinerlei probleme gehabt, die ich mit ner modernen karre nicht auch gehabt hätte. eher sogar weniger, weil einfach weniger kaputtgehen kann. vor zwei wochen keilriemen gerissen: 10 minuten arbeit. so, was passiert wenn dir das bei ner modernen karre passiert? brauch ich nicht zu beantworten glaub ich...


    die karre is nicht so komfortabel wie moderne karren, auch nicht so schnell auf dauerreisen wegen fehlendem 5.gang und verbraucht mit 10 liddern auch mehr als die meisten - ansonsten is der karren in meinen augen gleichwertig. muss halt nur erstmal alles gemacht sein...

  • Hallo Uli, das gleiche Problem wie Du habe ich auch schaum mal meinen Beruf an, da hast noch mal
    30 Kilo Werkzeug, evt mal nen Kopierer oder sonst was im Kofferraum , und Kunden wie die West LB oder
    sonstige Banken oder Speditionen mit Termingeschäften wollen bedient werden, und da setzt sich seit mehr als 14 Jahren mein 20m Rs
    hervorragend durch ! Und jetzt soll ich mir was unzuverlässiges kaufen.....versteh ich nicht.


    Gruss Michael

  • Ich versteh' das alles gar nicht.
    Der Oldtimerbesitzer, der in der Münchener Innenstadt wohnt, fährt doch eh einen SL. Da trifft's die Richtigen.
    Und darüberhinaus fährt doch kein normaler Mensch freiwillig nach Bayern, oder?

  • Se und hardtop51


    Okay, ich will ja garnicht bezweifeln, dass es auch 30 Jahre alte Fahrzeuge gibt, die absolut zuverlässig laufen und komplett alltagstauglich sind. Das hängt aber m.E. an dem Aufwand, den ich damit treibe. Ein 1971er Taunus, der nicht komplett überholt ist und bei dem ich ständig dahinter her bin, ihn in diesem Zustand zu erhalten, würde das nicht schaffen. Sonst wäre ja auch unsere Technik-Rubrik völlig überflüssig.
    Ein "Tag für Tag einsteigen losfahren und ankommen" ist wohl ohne regelmäßige Pflege nicht drin.


    Ihr könnt jetzt lästern: Ich fahre seit 24 Jahren ausschließlich ausländische Fabrikate, überwiegend Japaner, jetzt mal ´nen Koreaner, auch wenn er Chevrolet auf der Haube stehen hat. Ich bin mit keinem !!! dieser Fahrzeuge jemals außerplanmäßig in der Werkstatt gewesen. Die Fahrzeuge gehen unregelmäßig mal durch die Waschanlage, kommen zu den Inspektionen während der Garantiezeit in die Werkstatt und fertig ist. Schrauben will ich in meiner Freizeit als Hobby und halt nicht unter dem Druck, die Kiste muss morgen früh um 1/2 6 wieder fit sein.


    Uli

  • grundsätzlich hast du ja recht. wenn ich mir ne karre fürn alltag aufbaue und absolut auf den wagen angewiesen bin, dann muss ich in den sauren apfel beißen und erstmal alles austauschen was entweder kaputt ist oder in absehbarer zeit kaputt geht und viel arbeit nach sich zieht. die üblichen basics an motor und bremsen sind ja sowieso pflicht. fahrwerk an nächster stelle. und sehr viel mehr kann ja auch schon kaum noch kaputt gehen. das kostet zwar nen paar euro, dafür hat man ruhe. wers anders macht hat immer was zu tun. jeder wie er will.


    was die koereaner angeht: Hyundai Lantra, 96 neu gekauft, jetzt 300.000km runter. reperaturen: krümmer gerissen, heckscheibenwischemotor neu, klemme vom lichtmaschinenkabel erneuert, rückfahrtlichtschalter defekt. bremsen erst einmal machen müssen. das wars. am fahrwerk is noch NIX dran. selbst die stoßdämpfer sind absolut top!!! noch fragen?

    Einmal editiert, zuletzt von Se ()

  • Wenn da nicht das Problem der dräuenden Korrosion wäre, hätte ich auch keinerlei Bedenken, meinen P5 im Alltag zu fahren. Auch mit Terminen im Nacken. Habe über viele Jahre und -zigtausend Kilometer solche Fahrzeuge bewegt - allein in der Bundeswehrzeit so übern Daumen 50Tkm Dauervollgas (ja, damals ging das noch!) und bin nicht ein einziges Mal liegengeblieben. Nie. Never. Jamais du tout.


    Halbwegs vernünftige Wartung vorausgesetzt, waren die und sind die auch heute noch mindestens so zuverlässig wie das ganze "moderne" Elektronik-Geraffel.


    Das Gegenbeispiel aus direkter Erfahrung: meine Freundin hat nen Smart. Wenn da diese Scheiß-Knopfzelle im Schlüssel leer ist, dann war's das mit dem Fahren. Das allein finde ich schon absolut unmöglich und indiskutabel. Das Beste kommt aber noch: mit neuer Batterie im Schlüssel geht der noch lange nicht, muss erst im Smart-Center neu programmiert werden! Das bedeutet also: Knopfzelle leer, oder Schlüssel nass geworden: Abschleppen!! Ganz toll. So viel zum Fortschritt.



    Gruß, Benno

  • Haste auch wieder wahr. Werde gelegentlich versuchen, meiner Süßen den Unterschied zu erklären... (au weia) :O



    Gruß, Benno