Nowe-Lager klingt nach billigem Supermarkt.
NW heißt das
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Nowe-Lager klingt nach billigem Supermarkt.
NW heißt das
Nowe-Lager klingt nach billigem Supermarkt.
NW heißt das
Nordwest?
Nutzwasser?
Nennweite?
Ich mag k. Abk.
Nee, ich habe leider keine Fotos. Die "zerbombten" Teile habe ich noch und auch einige wenige Bilder von zwei Lagerschalen aber nichts, woraus die Position der Nockenwelle bzw. der Ölbohrungen hervorgeht.
Kann man denn eine Nockenwelle so dermaßen falsch einbauen, dass die Bohrungen zu sind?
Dichtungen falsch oder falsch herum kenne ich ja noch...
Aber Dichtungen hatte ich ja (fast) keine ;-)
Die Nockenwelle hat NIX mit den Ölbohrungen zu tun. Es sind die Nockenwellenlager die,wenn sie ersetzt werden,nur in einer bestimmten Position eingezogen werden dürfen,sonst läuft die NW trocken. Die inneren beiden Lager haben zwar eine äussere Nut in der das Öl bis zur Öffnung im Lager fließen kann, aber auch da hat man kaum Spielraum.
Tricky ist auch das letzte NW Lager Getriebeseitig. Da kann man leider nicht durch die Bohrung schauen um sicher zu gehen, dass die Bohrungen komplett frei sind. Hab meine alle nochmal mit nem 5er Bohrer freigebohrt…ja genau in die NW Lager gebohrt und der Motor läuft erste Sahne seit fast 15k Kilometer. Deswegen für noch unverständlicher wie man so dermaßen Scheisse bauen kann als „Fachmann“, dass der Motor sich binnen kürzester Zeit terminiert.
…dann kann ich ja nur beten, dass die Jungs jetzt alles bedacht haben. Scheint ja doch ein paar wichtige Details zu geben.
Es ist unglaublich und man möchte bei der Stelle mit 2.3 KW ist die selbe wie die 2.6KW den Kopf des Geschichtenerzählers mehrmals gegen den Tisch donnern....
Vor dem Zusammenbau des Motors den Ölkreislauf studieren ,alle Kanäle säubern ,und am Schluss durch das Verteilerloch mit einem Innensechskant und Akkuschrauber die Ölpumpe anwerfen um zu schauen ob an jedem Kipphebel Öl herunterrinnt ist wohl auch nicht mehr so gebräuchlich :-)))
Ölpumpe anwerfen um zu schauen ob an jedem Kipphebel Öl herunterrinnt...
Das sagt nur etwas über die mittleren Lager aus.
Auf halber Höhe zwischen Kurbelwellen- und Nockenwellengasse verläuft der Hauptölkanal.
Von dort werden jeweils KW und NW versorgt. KW ist einfach, aber an der Nockenwelle vorbei werden auch die Kipphebel versorgt.
Durch die eine Bohrung unter die Nockenwelle und zur anderen Bohrung raus, weiter zu einer der mittleren Kopfschrauben.
Da kommt es raus,.kann aber nur weiter, wenn niemand so schlau war, die Kopfschrauben gegen welche ohne verjüngten Schaft zu tauschen.
Die Stössel werden durch ablaufendes Öl geschmiert.
Die Lagerschalen kann man sowohl verdreht, als auch verschoben einziehen. Dann sind die Kanäle verschlossen.
Deshalb fühle ich auch immer mit einem Bohrer von Kurbelwelle und von oben auf Durchgängigkeit.
Vorne und hinten gibt es jeweils nur einen Kanal zur Nockenwelle, aber es wird nicht weitergeleitet. Zumindest nicht durch einen Kanal, wie zu den Kipphebeln.
Danke für die megagute Erklärung DC , meiner Meinung nach ist das Erneuern sämtlicher Lager des Motors narrensicher, bis auf NW Lager 2 und 3, deshalb meine Anspielung auf die Sache mit den Kipphebeln.
Das Halteblech der NW hat eine Nut die bei Lager 1 bedient wird und die Stirnräder mit Öl versorgt, aber da habe ich noch nie Pfusch gesehen :-))
Lager 2 und 3 gehen auch, wenn man die großen 43,9mm Lager mit umlaufender Nut hat. Die muss man nur axial passend einziehen, wo die Löcher sind ist da nicht ganz so wichtig. Ich versuche trotzdem auch bei der umlaufenden Nut immer die Löcher zu treffen weil es einfach nochmal nen besseren Ölfluss ergibt.
Ich als alter Pedant könnte noch anmerken, dass es auch an Nockenwellenlager Nr. 4 eine Weiterleitung gibt, nämlich zur Führungsbohrung der Verteilerwelle.
Aber ist wirklich so, an diesen Lagern sind schon etliche Motoreninstandsetzungsbuden gescheitert. Und was hat man da schon für Ausreden gehört, Schuld war die Nockenwelle, die Lagerqualität, dies, das... Am besten selber machen.
…dann kann ich ja nur beten, dass die Jungs jetzt alles bedacht haben. Scheint ja doch ein paar wichtige Details zu geben.
Das ist definitiv so. Um einigermaßen sicher zu sein das der Motor sich nicht wieder zerlegt:
Nimm einmal die Ventildeckel ab, lass den Motor laufen und guck ob oben bei jedem Kipphebel Öl zwischen Kipphebelachse und Kipphebel herausrinnt.
Es kommt sowieso schon nicht sehr viel oben an. Wenn dann noch Mist gebaut wurde, läuft das oben trocken.
Wenn ich meinen 2.6er mit abgenommenem Ventildeckeln kalt starte, dauert es fast eine Minute bis oben ÖL ankommt.
Deshalb fahre ich nur ÖL mit MoS2 . Vor 10 Jahren habe ich mir mal eine Ölpumpe mit mehr Menge samt verstärktem Antriebssechskant gekauft, Eingebaut habe ich die aber bis heute nicht....bei Gelegenheit mach ich das mal ![]()
Ich als alter Pedant könnte noch anmerken, dass es auch an Nockenwellenlager Nr. 4 eine Weiterleitung gibt, nämlich zur Führungsbohrung der Verteilerwelle.
Aber ist wirklich so, an diesen Lagern sind schon etliche Motoreninstandsetzungsbuden gescheitert. Und was hat man da schon für Ausreden gehört, Schuld war die Nockenwelle, die Lagerqualität, dies, das... Am besten selber machen.
Das ist aber auch echt die unangenehmste Arbeit von allen. Habe für meine Lager eine ganze Woche an der Werkbank gestanden, bis es einigermaßen passte. Und schlussendlich trotzdem mit dem Bohrer die Löcher noch passend gemacht.
Deswegen für noch unverständlicher wie man so dermaßen Scheisse bauen kann als „Fachmann“, dass der Motor sich binnen kürzester Zeit terminiert.
Ich könnt vermutlich ein ganzen Buch schreiben, über die Scheiße, die "Fachmänner" so gebaut haben. Angefangen bei Motorinstandsetzer über Lackierer, Scheibenbuden, Teilelieferanten, Teilehersteller, andere Werkstätten und mich selbst... ![]()
Zum einen alles nur Menschen und Menschen machen nun mal Fehler, zum anderen: Wenn man bei den Fachbetrieben mal hinter die Kulissen schaut, haben die zur Zeit durch die Bank massive Personalprobleme. Und da werden halt dann in der Not auch "Fachmännder" eingestellt, die eigentlich keine sind. Ganz abgesehen, daß der "Fachmann" des jeweiligen Ladens, wenn denn überhaupt noch einer vorhanden ist, am Ende nicht die Zeit hat, die durchgeführten Arbeiten zu kontrollieren.
Aber wahrlich sehr ärgerlich für den Kunden. Wünsche, daß die Maschine jetzt dann sauber läuft und standfest ist.
Nicht ohne Grund ist die Instandsetzung bei einem richtig guten Motorenbauer für Otto-Normal unbezahlbar, wenn ich sehe, was mein Lieblingsmotorenbauer mittlerweile aufruft - so kann er sich aber die "besten" Kunden rauspicken, davon gibt es in OS wohl reichlich, dh wo Geld keine Rolex spielt. Ich kann immer, mit etwas Glück, nur Infos und ggf. Werkzeug abgreifen....
Dank der vielen wertvollen Informationen und Hinweisen und letztlich dem super Angebot hier, eine NOS- Kupplung in Komplettausstattung bekommen zu können, ebenso ein Schwungrad, geht es Montag zum Einbau.
Das Schwungrad wurde gestrahlt (nur Reinigung), geschliffen und auf 0 gewuchtet.
Sieht aus wie ein Neuteil.
Werde berichten!
Und wie sah die schwungscheibe jetzt vorher aus..? Blau? Riefen, Risse?
So, heute habe ich das Coupé wieder abgeholt. Hat etwas länger gedauert, weil zwischendurch die Bremsen gestorben sind und vom HBZ bis zu den Säften, Scheiben und Co. erneuert wurden.
Die neue Kupplung ist drin. Die Schwungscheibe sah gut aus - also vorher. Die ausgebaute auch nicht so schlecht, aber sicher ist sicher.
Also- alles drin - es rappelt lustig und unverändert weiter.
Bei jedem Anfahren schüttelt sich der Strang vom Getriebe zur Hinterachse durch, was bei bestimmten Geschwindigkeiten und Drehzahlen wiederkehrt und dröhnt.
Es wurde sogar eine GoPro unter der Karre befestigt, um die HA bei Anfahrt und Lastwechseln anschauen zu können. Alles gut, nichts was auffällt. Der Wechsel vom Blick auf die Hinterachse auf die Kardanwelle war wegen Totaldefekt der Kamera dann nicht mehr möglich. Mal wieder das Schulterzucken ratloser Schrauber und ein weiterer Misserfolg.
Fazit: Nach Jahren der Fehlersuche und einem Sack voll Kohle hat mich die Karre "geschafft"!
Ich gebe auf, schiebe das Ding in die Garage und mache eine Plane drüber.
Nochmals 1000 Dank für die Tipps und Hinweise und allen eine allzeit Gute Fahrt.
Nu warte mal ab.
Plane drüber für ein Weilchen ist ok, bis sich der Puls und der Blutdruck wieder beruhigen. So 2 bis 4 Wochen tun meistens ganz gut in solchen Fällen.
Und dann schauen wir weiter.
Hab den Fred nur kurz überflogen.. Thema Motorlager hat DC ja schon angesprochen und Kardan ist ja neu, aber wie sehen Mittellager und Getriebelager aus? Das kann auch solch Anfahrruckeln im Antriebsstrang hervorrufen.