Ich habe nicht alles gelesen, der die das Kardan hat den richtigen Winkel ? Da wurden keine Bleche beim Einbau vertauscht ?
Granada 2,6 Anfahrruckeln
- Thbmnn
- Erledigt
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wie schon gesagt, bei mir lag es am vergaser. wäre dessen überholung nicht dazwischen gekommen, hätte ich hundert Prozent auf Kupplung getippt
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Das ist deprimierend, kann dich gut verstehen.
Ich habe auch eine Unwucht am Antrieb Hinterachse und habe es auch noch nicht herausgefunden was es ist.
Evtl tippe Ich auf die Lager oder sowas.
Aber hat denn deine Werkstatt keine weiteren Ansätze was da im Argen sein könnte..?
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Ich habe nicht alles gelesen, der die das Kardan hat den richtigen Winkel ? Da wurden keine Bleche beim Einbau vertauscht ?
Das wäre auch meine Denkrichtung.
Gibt's denn niemanden aus der Ecke, der mal gucken kommen kann?

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;-) Das mit dem Blutdruck stimmt schon. Es ist eher die Hilflosigkeit, die voll nervt. Ich bin ja auf eine Werkstatt angewiesen- mit einem Baumarkt-Wagenheber gebe ich mich da nicht selbst dran.
An dem Winkel der Kardanwelle haben sich schon viele versucht. Auf der Bühne ebenso wie im Stand (was mir sinniger erscheint). Dabei wurden verschiedenste Scheiben (oder was auch immer) unterlegt, sogar auch am Diff.
Da das nur als Trial and Error zu gehen scheint, wurden diverse "Einstellungen" vorgenommen. Ergebnis: nichtmal ein kleiner Unterschied.
Als das Getrappel damals begann, wurde das Mittellager der K-Welle gewechselt - mit Gummi. Und das mehrmals. Es hieß immer, dass die Lagerqualität unterirdisch sei und die Dinger schnell defekt sind.
Nach dem 3. Wechsel hatte ich die Nase voll und habe eine neue K-Welle bauen lassen (die erste).
Das Ergebnis war, dass das drehzahlabhängige Gerappel, so zwischen 80 und 120 km/h, weg war. Nicht aber das Geschüttel beim Anfahren.
Das ist auch heute mit der 2. Kardanwelle nicht anders. Die erste Welle war nach erst rd. 5000km an den Kreuzgelenken ausgenudelt. Das ist zwar merkwürdig, aber vielleicht waren die ja schlecht gemacht. Die 2. Welle von Elbe in Köln machte tatsächlich einen besseren Eindruck und ist jetzt noch keine 1000 kam drin.
Es ist definitiv irgendwo im Antriebsstrang- wenn man im ersten Gang einkuppelt, mit unter 2000 U/min dahinrollt, und dann Gas gibt, gibt es das Schütteln genau so wie beim Anfahren. Danach läuft der Bock sauber. Also richtig gut- Vergaser und Motor laufen prima.
Zu den Lagern an der HA habe ich in beiden Werkstätten (Castrop und Dortmund), die das Coupé bearbeiten, auch gefragt. Auch nach dem Lager vom Diff. Die sollen jedoch alle noch gut sein (weiß der Henker, wie man das testet). Es wurde sogar eine GoPro unter dem Auto montiert, um zu schauen, was die HA beim Anfahren macht. Es soll nix ungewöhnliches zu sehen gewesen sein. Die Kamera ist dann aber wohl kaputt gegangen- ich habe das Video nie gesehen.
Ich hatte auch vorgeschlagen, die Gummilager der Achsträger und der Schräglenker zu tauschen. Das ist bisher noch nicht erfolgt. Allerdings würde es sicher nicht nur beim Anfahren ruckeln, wenn da was ernsthaft defekt wäre.
Es bleibt also ein Rätsel...
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Sind denn die Motorlager bzw. der unverspannte Einbau des Motors schon mal gecheckt worden, oder ob sich der Motor beim Ruckeln bewegt?
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Das was Tufkap sagt.
Hat das Coupé noch den Stoßdämpfer an der Motorlagerung?
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Also richtig gut- Vergaser und Motor laufen prima.
hab ich auch immer gedacht. deine beschreibung passt exaxt zu meinem fehlerbild
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Aber es war doch bei IOZ. Das ist der heilige Gral, genau so wie Halle 77. Da darf man nichts sagen und die Leistung in Frage stellen schon dreimal nicht.

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;-) Das mit dem Blutdruck stimmt schon. Es ist eher die Hilflosigkeit, die voll nervt. Ich bin ja auf eine Werkstatt angewiesen- mit einem Baumarkt-Wagenheber gebe ich mich da nicht selbst dran.
An dem Winkel der Kardanwelle haben sich schon viele versucht. Auf der Bühne ebenso wie im Stand (was mir sinniger erscheint). Dabei wurden verschiedenste Scheiben (oder was auch immer) unterlegt, sogar auch am Diff.
Da das nur als Trial and Error zu gehen scheint, wurden diverse "Einstellungen" vorgenommen. Ergebnis: nichtmal ein kleiner Unterschied.
Als das Getrappel damals begann, wurde das Mittellager der K-Welle gewechselt - mit Gummi. Und das mehrmals. Es hieß immer, dass die Lagerqualität unterirdisch sei und die Dinger schnell defekt sind.
Nach dem 3. Wechsel hatte ich die Nase voll und habe eine neue K-Welle bauen lassen (die erste).
Das Ergebnis war, dass das drehzahlabhängige Gerappel, so zwischen 80 und 120 km/h, weg war. Nicht aber das Geschüttel beim Anfahren.
Das ist auch heute mit der 2. Kardanwelle nicht anders. Die erste Welle war nach erst rd. 5000km an den Kreuzgelenken ausgenudelt. Das ist zwar merkwürdig, aber vielleicht waren die ja schlecht gemacht. Die 2. Welle von Elbe in Köln machte tatsächlich einen besseren Eindruck und ist jetzt noch keine 1000 kam drin.
Es ist definitiv irgendwo im Antriebsstrang- wenn man im ersten Gang einkuppelt, mit unter 2000 U/min dahinrollt, und dann Gas gibt, gibt es das Schütteln genau so wie beim Anfahren. Danach läuft der Bock sauber. Also richtig gut- Vergaser und Motor laufen prima.
Zu den Lagern an der HA habe ich in beiden Werkstätten (Castrop und Dortmund), die das Coupé bearbeiten, auch gefragt. Auch nach dem Lager vom Diff. Die sollen jedoch alle noch gut sein (weiß der Henker, wie man das testet). Es wurde sogar eine GoPro unter dem Auto montiert, um zu schauen, was die HA beim Anfahren macht. Es soll nix ungewöhnliches zu sehen gewesen sein. Die Kamera ist dann aber wohl kaputt gegangen- ich habe das Video nie gesehen.
Ich hatte auch vorgeschlagen, die Gummilager der Achsträger und der Schräglenker zu tauschen. Das ist bisher noch nicht erfolgt. Allerdings würde es sicher nicht nur beim Anfahren ruckeln, wenn da was ernsthaft defekt wäre.
Es bleibt also ein Rätsel...
Ich hab dir eine private Nachricht gesendet, die kannst du oben rechts lesen wenn du auch die beiden Sprechblasen klickst
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Was schüttelt überhaupt?
Der Motor?
Die Kardanwelle?
Die Hinterachse?
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Ist denn Motor mit Getriebe in Flucht zur Kardanwelle und Hinterachse?
Vielleicht falsche motorträger (da wurde doch ab 72 oder so mal was geändert) und daher die Lage insgesamt verändert
..
Oder hat der vorderwagen mal einen Treffer dass alles außer Flucht ist?
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Ich würde auch mal schauen, ob die Zündkabel, insbesondere vom Verteiler zur Spule, ausreichend Spiel haben.
Es ist denkbar, dass bei der Auslenkung des Motors und straffem Kabel die Zündung kurz unterbrochen wird. Dann fällt der Motor zurück und das Spiel beginnt von vorne.
Eventuell das Zündkabel von der Spule zum Verteiler auf Verdacht tauschen.
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Sind denn die Motorlager bzw. der unverspannte Einbau des Motors schon mal gecheckt worden, oder ob sich der Motor beim Ruckeln bewegt?
Jap. Auch der seitliche Dämpfer. Den hatte ich mal demontiert, um zu checken, ob es daran liegen kann. Keine Änderung.
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Was schüttelt überhaupt?
Der Motor?
Die Kardanwelle?
Die Hinterachse?
Wie gesagt- der Antriebsstrang- irgendwo zwischen Kardanwelle und Hinterachse. Und das nur ein mal beim Anfahren. Danach dröhnt es bei manchen Drehzahlen, aber das sollte für einen 1972er nicht ungewöhnlich sein.
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Vielleicht falsche motorträger (da wurde doch ab 72 oder so mal was geändert) und daher die Lage insgesamt verändert
..
Oder hat der vorderwagen mal einen Treffer dass alles außer Flucht ist?
das weiss ich natürlich nicht. Lasse das checken. Danke für den Tipp.
Der ist bei ClassicData durchgesehen worden und auch rundum Lackschichtdicke gemessen. Da wäre ein großer Klatsch sicher aufgefallen. Auch bei der Achsvermessung war alles gerade und in den Sollwerten.
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Und das nur ein mal beim Anfahren.
Wenn das 'richtige' Motorlager zwischen Metallplatte und Gummi gerissen ist, sieht man das nicht unbedingt, aber der gesamte Motor kippt seitlich, soweit Karosserie und Hosenrohre das zulassen. Das poltert dann auch kurz recht heftig.
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Wir checken den Wagen am 16.08. durch wenn alles gutgeht. Das drängt sich auf denn ich hab ja das gleiche Coupe.
Der Fehler muss ja zu finden sein. Wenn man davon ausgeht das die Schwungscheibe und Kupplung jetzt ok sind, kann es ja nur am Antriebsstrang oder am Vergaser liegen. Zündgeschirr sehen wir uns auch an.
Eine 2,6er Eisenschweinkardanwelle mit neuem PUK habe ich noch liegen, notfalls wird die probehalber mal getauscht.
Das Auto ist bis 91 wohl in der DDR gelaufen und hat wohl auch unter Hunderttausend auf der Uhr.
Dran rumgebastelt wurde augenscheinlich erst, als er zurück im Westen war....viele Köche verderben die Köchin oder wie das heißt.
Zuerst gucken wir mal wann der Wagen tatsächlich gebaut wurde. Der ostzonale Fahrzeugbrief spricht von 1973, dazu würden auch die Türpappen passen. Die Fahrgestellnummer wird es genauer zeigen.
Wir fangen danach vorn an, richtige Motorhalter passend zur verbauten Achse? Richtige Getriebetraverse, Getriebelager, Getriebeausgangsbuchse, Kardanwelle, Mittellager, Klackerhülse, Diffaufhängung...etc.
Vielleicht ergibt die vorherige Probefahrt aber auch ein ganz anderes Bild und es liegt am Kupplungszug, dessen Einstellung oder der Gashebelübersetzung am Vergaser oder der Vergasereinstellung, Zündzeitpunkt oder oder.
....mal sehen....
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Ich klinke mich da mal aus gegebenen Anlass ein: Wenn es die Motorlager wären, müsste man das Ruckeln nicht auch bei höheren Gangwechseln haben ? Oder wirklich nur beim Anfahren ?
Gruß Christian
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Ich klinke mich da mal aus gegebenen Anlass ein: Wenn es die Motorlager wären, müsste man das Ruckeln nicht auch bei höheren Gangwechseln haben ? Oder wirklich nur beim Anfahren ?
Gruß Christian
Es geht in diesem Fall primär darum ob die Motorhalter zur verbauten Achse passen. 1973 wurde die Achse geändert und auch andere Motorhalter eingeführt. Man kann das zwar über Kreuz verbauen...aber das sieht schon irgendwie falsch aus und dann stimmt die Motorhöhe schon nicht...was sich auf den Rest des Antriebbstranges auswirkt.