Gänge lassen sich schalten, jedoch keine Übertragung auf den Motor...

  • Moin Jungas,


    ich hab da mal ne Frage...Ich hab einen 2,3 Sierra Motor mit einem T9 Getriebe verbaut. Heute habe ich mal den Schalthebel drauf gesteckt und wollte die Gänge einlegen. Das Getriebe lässt sich sauber schalten, jedoch überträgt es diese nicht auf den Motor. Kann das am Pilotlager der Kurbelwelle liegen? Oder die kupplungsscheibe also die Belagscheibe die verkehrtherum eingebaut wurde?


    ich freu mich über Tipps...das Getriebe muss wohl raus...schade...:confused

  • Ich hatte das selbe Problem an meinem Dodge. Da war das Stirnrad der Untersetzungswelle abgeschert. Er schaltete auch ganz sauber, aber an der Kardanwelle kam natürlich nix an.

  • Dann kriegt man das Getriebe aber auch nicht montiert. Hatte das Problem beim Consul, meine Adapterhülse hat nicht funktioniert trotz „Trockentest“ ohne Getriebe hintendran.

  • Da hast du vollkommen recht, da habe ich nicht nachgedacht, dass ist ja das nervige beim Getriebe montieren, die dusslige Welle in das Lager zu bekommen.

    Richtig gut ging das als ich, damals noch vollkommen unwissend, einen Automatikmotor verbaut habe, "Schwups" saß der Motor vorm Getriebe... hat auch funktioniert.

  • Hast du das kleine Pilotlager vom 4gang drin gelassen?

    Dann wundert mich nix.

    ich weiß nicht was für ein Lager im Motor war und was für ein Getriebe. Macht aber Sinn....

    Was für ein Lager brauch denn dann?

  • Das Getriebe überträgt nichts auf den Motor. Denke mal, Du meinst, daß sich der Kardanstummel drehen lässt, obwohl ein Gang eingelegt ist und der montierte Motor das eigentlich verhindern sollte.


    Die Reibscheibe lässt sich nicht falsch herum einbauen. Das passt physisch nicht.

    Das Pilotlager stabilisiert die Eingangswelle. Fahren und schalten kann man sogar ohne, reduziert damit aber die Lebensdauer des Getriebe massiv. Nur bei getretener Kupplung dreht sich das Pilotlager, weil nur dann ein Drehzahlunterschied zwischen Schwungscheibe und Eingangswelle besteht.


    Sitzt der Kupplungsautomate wirklich fest auf der Schwungscheibe? Ist der Ausrückhebel/das Ausrücklager richtig montiert? Kannst Du den Ausrückhebel leicht bewegen? Minimal, nicht wie zum Auskuppeln...

  • Spannstift an Schaltgabel abgeschert ?

    Dann schaltet man normal, aber die Zahnräder werden nicht sortiert.


    Arbeitet die Kupplung normal schwergängig ?

    Nicht daß dauerhaft ausgekuppelt ist.


    Gruß Bleifuß

  • Dreh an der Kardanwelle und leuchte mal in die Glocke rein.

    Haste die Mitnehmerscheibe drinne wenn ja die richtige?

    Mitnehmerscheibe hab ich vor lauter labern auch schon vergessen.

  • Moin. Wie sieht der Spannstift an der Schaltgabel denn aus? Die Kupplung lässt sich normal betätigen...fühlt sich gut an.

    Wann wäre denn dauerhaft ausgekuppelt? Lg


  • Wo sitzt genau die Schaltgabel und der Spannstift? Wie komm ich da ran und was muss ich Alles auseinandernehmen?

  • Ich entschuldige mich jetzt schon für die blöde Frage ... Was für eine Kardanwelle ist denn verbaut? Passt vielleicht auf der Seite etwas nicht zusammen?

    Motor und Getriebe scheinen ja vorher so im Sierra ihren Dienst verrichtet zu haben, oder nicht?

  • Das ist die Kardanwelle die vorher in meinen Knudsen war also den 2,0l V6.

  • Hab beides getrennt voneinander einzeln gekauft! Das Getriebe hab ich von einem Freund gekauft und es ist top in Ordnung. Aber wir werden sehen...

    Kennst Du dich mit der Konstelation gut aus? Dann würd ich dich gerne mal anrufen wenn das ok ist.... Lg

  • hattest du gegendruck, als du das Getriebe auf den Motor gesteckt hast und hast es mit den schrauben zusammen gezogen?

    Ich würde sagen schon. Aber es nützt eh nichts. Ich werde das Getriebe Freitag ausbauen und Alles nochmal kontrollieren.

  • dann solltest du das tun. das getriebe muss so drauf rutschen. wenn du es zusammen gezogen hast, war die kupplung nicht richtig drauf gerutscht und ist jetzt dauernd getrennt. ausserdem sollte sich das in nem losen ausrückhebel bemerkbar machen, ausser er ist evtl falschrum montiert.

  • dann solltest du das tun. das getriebe muss so drauf rutschen. wenn du es zusammen gezogen hast, war die kupplung nicht richtig drauf gerutscht und ist jetzt dauernd getrennt. ausserdem sollte sich das in nem losen ausrückhebel bemerkbar machen, ausser er ist evtl falschrum montiert.

    Das klingt plausibel....bin gespannt....ein bißchen Spiel hat der Ausrückhebel doch immer oder? UNd sollte ich dann nicht das Kupplungspedal nicht normal drücken können???

  • Wie gesagt lässt sich das durchaus erkennen ohne nen Roman zu schreiben.

    Da wo der Ausrückhebel drinne steckt reinleuchten schauen .

  • Auch bei mir rutscht das Gaytriebe meist nicht schmatzend an den Motor heran. Liegt daran, daß ich bisher zu geizig für einen Zentrierdorn war.

    So muss das Getriebe bzw die Eingangswelle, die Reibscheibe soweit drücken, daß alles passt und die Eingangswelle in Pilotlager und Reibscheibe sitzt. Hässlich, aber funktioniert...


    Ich überlege diverse Szenarien:

    - Pilotlager zu klein: es fehlt der letzte cm und die Getriebeglocke lässt sich nicht bündig mit dem Motor verschrauben.

    - Ausrücklager ist nicht im Ausrückhebel eingerastet. Das Ausrücklager kann sich frei im Ausrückhebel drehen und wird Geräusche machen. Hat aber weiter keinen Einfluss.

    - Ausrückhebel falsch herum montiert. Vermutlich reduziert sich der Platz zwischen Ausrückhebel und dem Kupplungsautomat, der dann zwangsläufig gedrückt wird. Dann hat der Ausrückhebel aber kein Spiel im Getriebe.

    - Kupplungsautomat zwar gesteckt, aber nicht verschraubt. Solange er in Position ist, wird die Reibscheibe zwar minimal geklemmt aber eine Kraftübertragung findet nicht statt.

    Herunterfallen kann der Automat aber wegen der Platzverhältnisse nicht.

    - Schaltgabel ausgehangen. Das passiert im Getriebe. Da Du eh nochmal ausbaust: leg einen Gang ein, drehe die Eingangswelle von Hand und hinten der Kardanstummel muss sich drehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von DC ()

  • Mach mal den Deckel oben ab und schau dir an, was der Schalthebel bewegt. Wenn er denn was bewegt.


    Die Schaltgabeln haben Splinte, wo sie auf der Schaltwelle befestigt sind. Die Schaltwelle betätigst du mit dem Schaltknüppel, der ja wohl hoffentlich richtig eingehangen war oder ist. Aushängen beim T9 kann höchstens bei schrottreifer Vorgelegewelle passieren. Abgebrochen habe ich schon ein paar mal gehabt.

  • Moin zusammen. Ich habe den Fehler gefunden. Getriebe is raus und siehe da....die Kupplungsscheibe war versehentlich das schrottreife Exemplar, dass ich gegriffen habe ohne vernünftig zu schauen. Jungs....vielen lieben Dank für euren Support. Besonders DC und Beilfuß! ich habe eine neue Kupplungsscheibe bestellt. Kommt morgen :biggrin