Haus, Hof, Halle und Garage Fred

  • Da kannst du doch schön mit ner kleinen traufe oder Spachtel Gips oder Spachtelmasse reindrücken , was dabei in die Dosen gelangt kannst du wenns hart ist rausbrechen .

    Ansonsten gibt es leerkartuschen zum selbstbefüllen und dann mit Spachtelmasse Arbeiten.

  • An Bauschaum hatte ich auch schon gedacht, war mir aber unsicher ob er die Leerdose auch hält, deswegen dachte ich eher an eine Art Kleber - ähnlich dem Zeug womit man Gewindestangen inne Wand klebt.


    Alternativ hätte ich sonst Spritzbeutel oder auch ne Leerkartusche im Sinn, auch wenn ich die Leerkartuschen unverschämt teuer finde... Fraglich nur womit man die befüllt - sollte halt lange pastös sein und dennoch in ordentlicher Schichtdicke aufgetragen werden können.

  • Wenns Schaum werden soll würde ich 2K Zargenschaum nehmen , der drückt kaum ist aber beim rausdrücken recht flüssig . Dabei beachten die Dose restlos zu entleeren sonst kann sie platzen.

  • Schaum ist wenig sinnvoll. Was soll das bringen? Da kannste auch Zeitungspapier reinstopfen.

    Mach bisschen Gips mit den erwähnten Methoden rein. Langt.

  • Ich würde kein Schaum nehmen sondern einfach eine Gipshaltige Spachtelmasse anrühren und mit dem Spachtel einbringen, der Spalt ist jetzt nicht besonders knapp. Und alles was dabei in die Dosen kommt einfach später rausbrechen. Die kannst du vorher auch noch mit Papier oder Plastiktüten füllen, das verringert die Menge zum rausbrechenden.

    Gips bindet zu schnell ab, irgendein Feinspachtel ist gut.

  • Danke für den Input. Das Foto ist nur ein Bsp., da gibts noch zwei weitere Wände mit je einer reihe gesetzter Dosen... ich werde mal alles ausprobieren, denke Uniflott mit ggf. einem Schuss extra Gips und Spritzbeutel wird der erste Versuch...

  • Es heißt ja hier ist das beste Forum der Welt, hat es auch Mechanik Genies, die mir einen tip geben können wie man sich das Umstecken bei diesem Brennholz Haltebock ersparen kann?

    An sich funktioniert der wirklich gut und hat schon einiges mitgemacht, aber wenn die Holzdicke zu sehr variiert, muss man den beweglichen Teil entsprechend anders stecken und das ist irgendwie fummelig und nervig.


    Viel geiler wäre eine einfache geometrische Mechanik an der Drehachse, die sich automatisch auf die Dicke des Holzes einstellt wenn man es zwischen die Zähne steckt.

    Fällt da jemandem was zu ein?

    2 Mal editiert, zuletzt von miguel ()

  • Lustig, da steh ich stundenlang vor diesem Apparat und erst beim betrachten meines eben geposteten Beitrages kommt mir der Gedanke, den Drehpunkt deutlich nach links zu verlegen. Damit sollte der klemmbereich sehr viel variabler werden.

    Einmal editiert, zuletzt von miguel ()

  • Danke für den Input. Das Foto ist nur ein Bsp., da gibts noch zwei weitere Wände mit je einer reihe gesetzter Dosen... ich werde mal alles ausprobieren, denke Uniflott mit ggf. einem Schuss extra Gips und Spritzbeutel wird der erste Versuch...

    Danke für den Input.... Uniflott und Leerkartusche lief gut (gibts recht günstig von E-Coll, ich hab teure ausm Baumarkt genommen, da die Zeit drückte), Spritzbeutel mit Gefrierplaste auch deutl. besser als meine sonst genutzten Müllbeutel - Danke.

  • kennt sich hier jemand mit abwasser aus? wir haben am haus eine grube. das dicke wird einmal im jahr abgeholt. das flüssige geht über den überlauf durch ein rohr in den bach, irgendwo da auf dem weg laufen auch die dachrinnen mit zu.


    jetzt baut die gemeinde eine kanalisation. übergabepunkt grundstücksgrenze, klowasser und dachrinne getrennt.

    was muss ich da bauen?

    meine idee am grubenzulauf rohr anschließen und bis zur grenze buddeln und rohr verlegen. dachrinnen bündeln und ebenso mit rohr zur grenze.


    nun meine fragen. was verwende ich da für rohr und welche durchmesser? ich habe riesen dachflächen, wenn es richtig schüttet kommt da ne menge zusammen. jetzt verteilen sich die fallrohre auf 3 ableitungen, dann nur noch auf eine.


    zwangsläufig muss ich den hof aufbuddeln und zwei rohre legen. nebeneinander? ist mir dann egal, wie die sich an der grenze anschließen?

  • Für Regenwasser würde ich bei den von dir angegebenen großen Flächen schon mit DN200 rechnen.

    Lässt sich aber auch genau berechnen.

    Kann ich dir nach dem Urlaub mehr zu sagen. Dazu braucht es Winkel und Dachfläche.


    Was mich aber wundert dass ihr das Regenwasser ohne Rückhalten/ Versickerung einfach einleiten sollt.

    Das ist bei den meisten Gemeinden gar nicht mehr gewollt…


    Für Abwasser i d R DN 100 für 1-2 Familienhaus reicht. KG- Rohr.

    Achte auf nicht zu starkes Gefälle.

    Dafür sollte dir die Gemeinde angeben auf welcher Höhe die kanalsohle liegen wird. Je nachdem musst du ordentlich oder weniger ordentlich tief buddeln…

  • Passt das denn überhaupt mit dem Gefälle von deinen bestehenden Rohrleitungen in Richtung neuer Kanalisation? (Edit: was fochtfahrer sagt…)

    Mein Sanitär-Spezi meinte damals bei unserer Baustelle, dass man niemalsnienicht im Kanalverlauf wieder kleiner im Durchmesser werden darf, also wär vorab wichtig, welchen Querschnitt die Gemeinde zum Anschliessen bereitstellt.

  • Bei Abwasser wird sicher DN100 KG reichen. Dachflächen sind ein Thema aber wie hier schon geschrieben musst du rechnen oder rechnen lassen. Dann kommt man bei neusten Werten fürs 100jährige Ereignis bei ziemlich großen Rohren raus, oder du baust klein und günstig in Dn100 und nimmst in Kauf, dass es überläuft.

  • Ich weiß ja nicht wie es bei dir so aussieht und ob es Sinn macht, aber: schon überlegt eine Zisterne einzubauen? Da könntest du dann schön Wasser zum gießen, Auto waschen und den Betrieb der Toiletten abzwacken.

    Wenn du wirklich viel Dachfläche hast, würde ich darauf jeden Fall drüber rechnen lassen. Könnte sonst echt blöd werden.

  • Wenn Du eine Regenwasserzisterne als Puffer dazwischenschaltest, kann die Überlaufleitung aus der Zisterne dann auch wieder kleiner ausfallen...

    In unserem Land ist durchaus damit zu rechnen, dass Regenwassereinleitung in die öffentliche Kanalisation Geld kostet oder kosten wird. Was dann wiederum zusätzlich für eine Zisterne spricht.

  • Ist eigentlich nicht erlaubt, aber ich weiß von jemanden der die alte Dreikammer klärgrube als Zisterne nutzt. Das Abwasser wurde irgendwann dran vorbei gelegt und es wurde versäumt die Grube zu verfüllen.

    Aber richtig, es ist nicht unwahrscheinlich dass die Regeln fürs einleiten von Regenwasser in Zukunft noch strenger werden und es auch Geld kosten wird. Aber die Zisterne kostet halt jetzt Geld. Und die Klos mit Regenwasser spülen kostet ne eigene Leitung durchs Haus. Aber eigenes Wasser ist nicht ganz schlecht.

  • Die Dachfläche wird aber nur vom Abwasser abgezogen, wenn es eine offiziell taugliche Lösung aka Zisterne gibt.

    Dieses Wasser ist dann auch nur für Garten und Toilettenspülung legal nutzbar. Wobei letzteres dann ein getrenntes Rohrleitungssystem haben muss.


    Hier liegen in der Straße schon ewig zwei Kanalrohre. Eins für die Gullis und das andere als Hausentwässerung mit Zulauf zur Kläranlage. Mit ein Grund, warum man sein Auto nicht mehr am Straßenrand waschen darf. Das Wasser wird ungeklärt wieder in den Bach geleitet.

  • Was inzwischen halt gar nicht mehr gewollt ist, ist Regenwasser im Schmutzwasserkanal, denn dann kann ja auch mal ne richtig große Menge in die Kläranlage kommen und da will man lieber keinen Überlauf haben.

  • hat beides Vor- und Nachteile.

    übrigens kostet das Abführen von Niederschlagswasser in öffentliche Anlagen/ Kanäle, Rinnstein usw schon jetzt Geld.

  • Das gute ist, dass es hier nichts gibt, keine Regenwasser Kanäle, keine Pläne, nix. Die Fallrohre enden einfach in der Erde und dann ist das Wasser verschwunden, oder so. coyo:biggrin

  • ich hatte tatsächlich beim bau ein zweileitungssystem für die spülung verbaut. war auch kurz in betrieb, dann aber wegen verschmutzung und betrieb vom zusätzlichen hauswasserwerk wegen druck usw. wieder an die trinkwasserversorgung angeschlossen.

    regenwasserbehälter für den garten stehen auch genügend rum.

    mir geht's wirklich um den rest.

    regenwasser dach und hof sind überschlagen rund 450qm. geht recht schnell auch im moment schon, dass der hof überschwemmt. deshalb bin ich froh, dass ich da jetzt mal ran muss um die lage langfristig nachhaltig zu gestalten.

    das bisschen kaka ist wahrscheinlich das wenigste.

    aber wie gesagt, dickes kommt in den kanal, der soll wohl mit 2,7m vor meiner tür ausreichend tief liegen für 20m zuleitung.

    und regenwasser soll in den ebenfalls kanalisierten bach eingeleitet werden.