Welches Motorenöl für leicht getunte Motore

  • meinst nun in bezug auf meine bilder? sehe ich genauso. öl ist über die ausgenudelten ventilschäfte in den brennraum gelangt und dort verbrannt. daher das bild in den brennräumen.


    das ist für mich mit meinem derzeitigen wissen logisch und das haben mir auch die personen so bestätigt die sich das ganze auch angesehen haben.


    nochmal: außerhalb des brennraums hat sich nirgends auch nur der ansatz von schmodder gefunden! alles sauber! ölwanne genauso!

  • nochn nachtrag: besagter 730i mit dem m30-motor hatte bei knapp 300.000km ebenfalls keinerlei ölschlamm im ventildeckelbereich! trotz 15w40-gurkerei! das argument von wegen 15w40 bezogen auf schlamm und so, lasse ich so nicht gelten!

  • Soweit ich weiß, hat der 2,9i 24V Cosworth die gleichen Lagerschalen wie der 2,8er.
    Bei dem ist die Belastung an Pleuel und Hauptlagerschale wesentlich größer. Demnach können unsere Motoren im Bezug auf das, was theoretisch geht, nicht sonderlich hoch belastet sein.


    Also muß auch kein Hochleistungs-Motorenöl her.
    Ölschlamm habe ich auch nur gehabt, wenn die Wechselintervalle verschludert wurden, sonst nicht.


    Fazit: Solange ich einen Serien Nicht-Hochleistungsmotor fahre, sondern Standard der unteren Anforderungsschublade, fahre ich auch das 10W40 weiter. .Allerdings fahre ich damit auch weder im Winter, noch fahre ich im Sommer Rennen damit.
    Einmal anschmeißen, gemächlich auf ein Treffen. Also auch keine Kurzstrecke. Und dafür sehe ich nicht ein, mehr Geld auszugeben.
    Solange die Motoren halten, ist es ausreichend. Ist zwar an der Schulnotenskala gemessen nicht das Beste, aber es reicht aus. Und das übertrage ich nicht auf die Skala, sondern nehme es wörtlich.


    @OHC-Tuner: Dein Wissen in allen Ehren, aber ich fürchte, die Anforderungen hier liegen einfach so niedrig, daß wir das Sahnehäubchen nicht benötigen, sondern mit dem Kaffeesatz bestens bedient sind ;)

  • Ich hab noch'n Argument:
    Als meine Frau Ihren Capri (mit neu abgedichtetem Motor) gekauft hat war gleich eine ZKD fratze.
    Der Vorbesitzer hat dann gesagt Sie soll die Kiste auf Seine Rechnung zu Ford bringen, deshalb hat Sie sich die Arbeit damit gespart.
    Dort hat dann vermutlich ein Azubi hinterher Öl eingefüllt, jedenfalls haben die Ihr da 0W30 vollsynth. reingekippt.
    Damit lief der Motor dann genau so lange bis er etwas warm wurde, dann war der Öldruck im Keller.
    Bei Ford beschwert und die haben sich dann einen zurechtgestottert von wegen das sei gutes Öl und das kommt in alle Ford-Motoren ...
    Jedenfalls kam die Brühe wieder raus und seitdem wieder 15W40 Mineralöl drin ist läuft der Motor vom allerfeinsten.

  • Einen halbwegs gesunden Öldruck ( also 3 bar ) halte ich für wichtig, damit das Öl eben an allen Stellen ankommt.
    Weiterhin muß das Öl auch da hin gelangen, wo es benötigt wird. Wie z.B. in einer Lagerschale vom Pleuel oder Kurbelwelle.


    Wenn das Öl zu "dick" ist, dann kann auch an den Stellen wo versorgt werden muß, nichts abfließen. Will heißen, der Öldruck ist bombig, aber es kommt trotzdem keine große Menge an der zu schmierenden Stelle an.


    Dazwischen, zwischen zu dickem und zu dünnflüssigem Öl, liegt wohl irgendwo der beste Kompromiß :)

  • @ Se
    Da war ein Bild von einem OHC Kopf , den hab ich gemeint !
    Glaube wir haben da etwas aneinander vorbei geschrieben !


    Die Nummer wegen Ölschlamm ist eigentlich sekundär , sowas kommt eher bei schlampigen Wechselintervallen vor , davon sind nunmal die einfachen Mineralöle hauptsächlich betroffen !
    In erster Linie sollte man überhaupt mal wissen was da genau für ein Öl im Motor ist , nur die Visko zu wissen , sagt garnix aus , deswegen sollte man drauf achten das es generell ein Öl mit A3/B3-Profil ist , über dieses Profil werden die Anforderungen die das Öl erfüllen muß vorgegeben , egal ob Mineral oder Vollsynth !
    Bis jetzt konnte das hier noch Keiner beantworten , steht auf der Verpackung drauf , man muß es nur lesen !!!
    Ölweisheiten aus der Betriebsanleitung die durchaus schon bis zu 30 Jahre alt sein können , sollte man wirklich nicht mehr nutzen , da hat sich bis heute viel geändert was es früher noch nicht gab , fängt schon beim Sprit an !
    Wer seinem Oldie nicht viel abverlangt , kann durchaus mit 15W40 glücklich sein , aber dann bitte Eins von der besseren Sorte !
    Trotzdem ändert das nichts an der langen Durchölzeit bei Kaltstart , in der Phase unterliegt der Motor dem größten Verschleiß , was also spricht dagegen ein Öl zu nehmen wo diese Zeit deutlich verkürzt , man würde bei jedem Start einen Vorteil nutzen ohne sein Leben ändern zu müßen und ohne Nachteile zu haben !
    Man muß ja nicht gleich ein Hightec Öl nehmen , aber selbst für wenig Geld gibt es schon bessere , da versteh ich den Sinn nicht Diese nicht zu nutzen !
    Da steckt man einen Haufen Kohle in den Motor um den wieder fit zu machen , von der ganzen Arbeit mal abgesehen und dann kippt man ne Brühe in den Motor die schon in den 80er nicht mehr als modern bezeichnet wurde !
    Genau das versteh ich nicht , obwohl die Möglichkeit vorhanden ist und beim Kauf quasi vor der Nase steht , entscheidet man sich für die schlechtere Wahl !


    WARUM ???

  • @ Wikie
    Definiere mal "zu dick"


    Bei kaltem Öl lass ich mir das noch gefallen , aber bei Betriebstemp nicht mehr !
    Demnach wäre ja mein damals genutztes 10W60 deiner Meinung nach zu dick ?
    Bin mit diesem Öl zwei Wochen lang mit nem Pleullagerschaden beim 2,9er 12V noch rumgefahren und hab den danach ohne Probleme mit neuen Lagerschalen wieder gereppt !
    Mit 0815-Öl hätte der das mit Sicherheit nicht überlebt , ist jetzt ein grasses Beispiel , aber dieses Öl ist sehr scherstabil , was meinem Motor wohl das Leben gerettet hat !

  • @ohc: ich geh jetzt mal nur auf das argument kaltstart ein:


    ich habe bisher fast nur autos gefahren die weit mehr als 200.000km gelaufen haben oder habe diese laufleistungen selbst auf die autos draufgefahren. ausnahmslos mit gut/billig 15w40 oder 5w40 ausm praktiker für die BMW Vollaluminium v8 (weils so vom hersteller vorgegeben ist). drei motoren hab ich ganz oder teilwesie auseinandergehabt.


    nur erzähl mir doch mal wie diese motoren so lange überleben konnte mit dieser plörre? 355.000km mit dem m30 alleine.


    schau dir die bilder an! 70.000km in 4 jahren, davon viel vollast und tatsächlich auch viel kurzstrecke, besonders morgens 1,5km zum bahnhof. schau dir die kurbelwelle an! die hat eine unbekannte laufleistung und ist von 69!!! da is NIX dran! auch die lagerschalen sahren ordentlich aus. selbst 2003, als ich den motor das erste mal auseinander hatte, waren die lagerschalen gut!


    ich will nicht behaupten, dass moderne öle nix könnten, ich wehre mich aber gegen die aussage, dass 15w40 im sommer nicht ausreichend wäre! nicht für einen fast-serienmotor! absolut nicht! das moderne zeugs ist einfach UNNÜTZ in einem motor, der vor über 45 jahren konstruiert worden ist! die fordmotoren, insbesonders die köln v6 hatten IMMER den ruf unglaublich standfest zu sein! und damals gabs das öl noch nicht!

  • Siehste , für mich ist 15W40 UNNÜTZ , ein vollkommen überflüssiges Öl in der heutigen Zeit bei der Auswahl an alternativen modernen Ölen !
    Jeder nutzt die Vorteile vom Fortschritt fast täglich im Alltagsleben , nur nem ollen Motor verwehrt man die Vorteile die dort auch vorhanden sind , nicht wirklich nachvollziehbar , oder ?
    Ich glaub dir das ja alles mit deinen Motoren , hab diese Möglichkeit ja nie verneint !
    Aber Andere so wie auch ich früher , haben vielleicht nicht so viel Glück und einige Schäden hätte man dadurch vermeiden können , heißt ja nicht umsonst , aus Schaden wird man klug !
    Der Vorteil von den ollen Motoren ist , da wurde noch Qualität verbaut die man schon Ende der 80er runter geschraubt hatte und spätestens dann wird ein gutes Öl immer wichtiger !
    Dir ist schon klar das man Verschleiß nicht nur durch anschauen feststellen kann !


    Sei es drum , so wie du es am Anfang schon richtig erkannt hast , ein Pro und Contra führt zu nix !
    Ist ja nicht weiter schlimm , man hat drüber geredet und vielleicht hat der die oder das Eine für sich was dazu gelernt und kann es für sich nutzen , dann war es wenigstens nicht umsonst !
    Und wer Interesse daran hat , kann ja immer noch Fragen stellen oder auch nicht , bin täglich in der Lage zu nerven , habe fertig ! :D

  • Geklaut vonne BMW-Fahrer, bitte hier fleißig weiter diskussieren!!


    Das richtige Öl



    Jeder weiss: je dünner das Öl, desto weniger Reibung, Verbrauch, Verschleiss, besserer für den Motor beim Kaltstart. Wie sieht es in der Praxis aus? Dazu erstmal ein paar Zahlen: bei einem 5W-40-Öl gibt die erste Zahl 5 die Viskosität (je kleiner, desto dünnflüssiger) bei einer bestimmten Temparatur (kalt) an, die Zahl 40 die Viskosität bei höheren Betriebstemperaturen. Ist diese Zahl hoch, reisst der Schmierfilm auch bei hohen Temperaturen nicht ab. Das allein reicht vielen schon als Grund, in ihren alten 520i M20 ein 0W-30 zu füllen. Aber genau das ist ein fataler Fehler, der die Lebensdauer des Motors drastisch herabsetzt. Warum? Dünneres Öl heisst doch weniger Verschleiss = längere Lebensdauer? Nicht ganz. Sowohl der M20 als auch der M30 gehen von der Konstruktion her in die frühen 70er Jahre zurück. Damals gab es nichtmal ein 10W-40, das wurde z.B. beim Nockenwellenlagerspiel berücksichtigt, es ist im Vergleich zu heutigen modernen Motoren relativ gross. Kommt nun so ein dünnes Öl zum Einsatz, hat die Nockenwelle in ihren Lagern tatsächlich mehr Spiel, sie fängt an zu Schwingen, woher zu 95% auch die gefürchteten Kopfrisse am M20 kommen (der M20-Kopf reisst fast immer zwischen dem 6. und 7. Nockenwellenlager), und nicht etwa durch Überhitzung wie die meisten annehmen. Aber warum? Ein 0W-40 ist doch im warmen Zustand genauso dünn wie ein 15W-40? Das sind leider nur Werte, die im Labor erreicht werden. In der Praxis sieht die Sache anders aus, da dünne Öle wie das 0W-40 generell dazu neigen Schwarzschlamm (verbranntes Öl) zu bilden und unverbrannten Kraftstoff aufzunehmen. Das passiert bei jedem Kaltstart und bei Fahrten mit niedrigen Drehzahlen, z.B. in der Stadt. Manch einer freut sich über den scheinbar nicht vorhandenen Ölverbrauch seines Motors, bestätigt ein Blick auf den Ölpeilstab doch die gleichbleibende Ölmenge schon seit 10.000 km. Wer den Motor aber anschliessend einmal mit Vollgas über die Autobahn treibt, wird schon nach 50 km oder weniger sehen, dass beispielsweise 1 Liter Öl fehlt. Dabei fehlt es nicht wirklich, durch die hohe Leistung des Motors ist nur der Kraftstoffanteil im Öl verdunstet, der Ölstand war also "verfälscht" durch Kraftstoffverdünnung. Das wäre weiter nicht zu tragisch, nur hat ein 5W-40 mit einem nichtmal allzugrossen Anteil an Kraftstoff nur noch die Spezifikationen eines 5W-30, sprich der Schmierfilm reisst leichter ab, das Öl hält grösseren Belastungen nicht mehr stand. Daher passiert es auch immer wieder (meist zu Beginn der Urlaubszeit), dass nach ein paar Kilometern auf der Autobahn der Motor den Löffel abgibt, wenn er vorher lange nur in der Stadt gefahren wurde. Als weiteres Argument für die sogenannten dünnen "Wasseröle" werden gerne die besseren Kaltstarteigenschaften genannt. Auch das ist nur die halbe Wahrheit. Zwar wird ein 0W-Öl tatsächlich schneller an die benötigten Stellen gepumpt, aber manch dickeren Öle (wie z.B. das Motul 300V Le Mans 15W-60) "kleben" immernoch da, wo das 0W erstmal hingepumpt werden muss (das dauert je nach Motor immerhin zwischen 200 und 300 Umdrehungen). Desweiteren nehmen dickere Öle weniger Kraftstoff auf als dünnere. Wer sich jetzt fragt, warum z.B. VW für einige Modelle 0W-30 vorgeschrieben hat, das hat eine schon fast traurige Begründung: das 0W-30 kann länger im Motor bleiben, da es mehr Dreck aufnehmen kann - z.B. Verbrennungsrückstände, aber eben auch Kraftstoff. Dickeres Öl hat diese Eigenschaft meist nicht, deshalb sollte es eben auch nach ca. 10.000 km gewechselt werden. Der 0W-Kunde freut sich die langen Serviceintervalle von nur noch 30.000 km sowie den um 0.2 Liter/100 km gesenkten Verbrauch, mit denen man in Hochglanzprospekten prima werben kann. Was dann aus der Ölwanne rauskommt, erfüllt meist nichtmal mehr 0W-20-Anforderungen: vollgesogen mit Dreck und kein nennenswertes Druckaufnahmevermögen mehr (dazu später mehr), die Moleküle jedes Öls werden im Motor regelrecht zerhackt, wie das dann nach diesen 30.000 km aussieht, kann sich jeder selbst ausmalen. Der Trend geht scheinbar wie bei den Getrieben zu einer Lebensdauer-Ölfüllung. Ich erinnere mich an einen Beitrag im Forum, wo sich ein User in der Schweiz das neue Castrol 0W-20 hat einfüllen lassen, er freute sich über die 0.3 sec schnellere Beschleunigung von 0-100 km/h, fragte aber woher das "Schlagen" aus dem Motorblock wohl komme. Hier dürfte jeder eine Gänsehaut bekommen, der sich den vorherigen Beitrag über die Pleuellager durchgelesen hat. Von Öl darf man da eigentlich schon gar nicht mehr sprechen. Wer den Umweltaspekt bringt ("mit 0W-40 verbraucht der Motor aber 0.2l weniger Benzin"), der sollte sich mal ausrechnen was umweltschädlicher ist: ein um 0.2l auf 100km höherer Benzinverbrauch oder ein neu produzierter AT-Motor.


    Das Druckaufnahmevermögen eines Öls gibt übrigens die Belastungfähigkeit an, bis der Schmierfilm reisst. Hier einige Beispielwerte:


    MOTUL 4100 Turbolight SAE 10W-40 4.200 kg/cm²
    MOTUL 4100 Power SAE 15W-50 4.800 kg/cm²
    MOTUL 6100 Synergie SAE 5W-40 5.200 kg/cm²
    Castrol Formula RS SAE 10W-60 6.800 kg/cm²
    Castrol TWS Motorsport SAE 10W-60 17.800 kg/cm²
    MOTUL 300V Le Mans SAE 15W-60 22.000 kg/cm²



    Hier nun bewährte Ölempfehlungen für die E34-Motoren:
    M20 und M30: ganzjährig 15W-40 Qualitätsöl oder Motul 300V Le Mans 15W-60
    M40, M43, M50 und M60: bei eher gelassener Fahrweise reicht normales 10W-40 Leichtlauföl, z.B. von Liqui Moly, Motul, Fina oder Veedol. Bei schwerem Gasfuss und vielen Vollgasanteilen: Castrol TWS 10W-60, Motul 300V Competition 15W-50 oder Motul 300V Le Mans 15W-60
    S38: Castrol TWS 10W-60 oder Motul 300V Le Mans 15W-60
    Auch hier sei wieder gesagt: wer das hier alles für Blödsinn hält, soll sein 0W-30 weiterfahren, mit dem der Motor ja schon seit über 50.000 km gefahren ist und noch nie Probleme gemacht hat. Ein Raucher merkt die Spätschäden davon auch nicht gleich wenn er 40 Jahre alt ist. Ich werde meinen nächsten Ölwechsel jedenfalls wieder mit Motul 15W-60 machen, was andere machen ist nicht meine Sache.

  • WOW , da haste ja die Richtigen Erwischt , BMW-Fahrer gehören größtenteils zu den Neandertalern was die Ahnung über Motoröl angeht !
    Da steht soviel Unfug drin das es schon weh tut !
    0W40 neigt zum Schwarzschlamm , das ist ne Eigenschaft von Mineralöl , besonders bei den A1-Ölen , aber sicherlich nicht von Vollsynthölen , Megaquatsch !
    Das mit den Kopfrissen haben mittlerweile sogar BMWler kapiert , das es nix mit modernen Ölen zu tun hat , frag mal Welche , denen das auch mit 15W40 passiert ist , ob die das auch so sehen !
    Meine größten Erfolge was Pleullagerschaden anging feierte ich beim M10 und da war immer 15W40 an Board , 4 oder 5 in zwei Jahren !
    Spriteintrag beim Öl hat nix mit dem Öl selber zu tun , da geht es dann nur noch drum welches Öl ist dann noch in der Lage den Motor vor dem Tod zu bewahren !
    Das dicke Öl sagt dann zum Sprit sicherlich , "Halt , du kummst hier ned rein" , oder wie , lächerlich !
    Jedes Vollsynthöl ist gegenüber einem Mineral , Hydrocrack oder Teilsynth überlegen , gerade bei hohen Temps sind diese Öl stabiler und neigen weniger zum ausdünnen , is sag dazu nur Datenblätter lesen , Fakten sind brauchbarer als gefährliches Halbwissen !
    Über 0W30 und Co , oder 30000 km Wechselintervalle brauch man sich nu wirklich nicht ernsthaft unterhalten , sollte doch klar sein !



    Das TWS 10W60 ist übrigens eines der wenigen Spitzenöle von Castrol !
    Ich seh schon , das wird sicherlich noch lustig ! :D

  • der thread ist genau so gelaufen wie ich mir das von anfang an gedacht hatte.
    der eine hat seine meinung, der andere ne andere, und schon gehts los.
    wie sagte noch ein weiser mann irgendwann mal?



    ich habe meine festgelegte meinung, jetzt kommen sie hier nicht an und verwirren mich mit fakten!

  • das schlimme is, er beruft sich auf fakten, die eben seine meinung wiederlegen...


    warum raten sämtliche oldtimerrestauratoren, bmw-classik, mercedes und alle sonstigen hersteller ausdrücklich ab von vollsynthetischen bzw "zu dünnen" ölen in old/youngtimern???














    ach, vergessen, die ham ja keine ahnung...

  • auch im motorrad fahre ich 10W40 sogar teilsynt. und das ist nen motor der ordentlich hochgezüchtet ist heisst 600ccm 106ps an die 13,5tausendumin der nur vor den kopf bekommt und der hat an die 60tausendkilometer runter. wie der das nur aushält bei dem öl ? achso ist übrigens vorgeschrieben das teilsyntöl vom und als wechselintervall 12tausenkilometer und der motor läuft wirklich erstesahne. wiegesagt jeder wie er mag bezweifel aber das die alten motoren das synetiköl wirklich brauchen. der alex

  • Hier gehts um Automotoren und nicht gerade die ältesten Knochen die die Menschheit gebaut hat , kein Thema , es gibt genug Motoren wo man von Synthölen die Finger lassen sollte gerade beim Moped , besonders wenn das Motoröl auch das Getriebe schmiert !
    Man sollte nicht immer alles in einen Pott werfen , bei dem Einen macht es Sinn , bei dem Anderen eben nicht , wurde hier ja auch schon gesagt , das passende Öl zu dem Motor , ich interpredingens das eben etwas anders , für mich sind passend und ausreichend zwei verschiedene Dinge !
    Meine Empfehlung hier bei dem gefragten Motor war 5W50 oder 10W60 , mit Sicherheit Öle die dafür sogar überqualifiziert sind , das ist aber nix schlimmes , also nicht so auf den 0er Ölen rumreiten !


    Ich seh da keine Probleme das hier relativ zivilisiert weiter zu führen , liegt doch an jedem selber und nen Thread zum austoben gibt es ja schon wie ich gelesen hab , also wo Problem ?


    Fakten und Infos kümmer ich mich heute nach der Arbeit drum , daran soll es nicht scheitern , bin gerne bereit auch was dafür zu tun , ich bin nicht das allwissende Arschloch , auch ich lerne immer was dazu und mach mit Sicherheit auch Fehler !

  • was ich damit sagen wollte wenn für einen solch hochgezüchteten motor das 10W/40 in teilsyntetisch "reicht" dann brauch ein gussklumpen nichts besseres. egal was man meint oder denkt fackt ist das der motorradmotor damit super läuft und der hersteller 100tausend kilometer garantie gibt und das für so einen kleinen motor. und im richtigen leben laufen das die motoren auch problemlos und mehr. und beim motorrad ist nicht das getriebe das problem sondern die kupplung da die ja auch im öl läuft. für mich ist das thema auch habe fertig .der alex

  • Muß an meinem 2,8i demnächst sowieso das Öl wechseln.


    Würde sogar in Erwägung ziehen, daß 10W60 auszuprobieren. Habe mal geschaut, nach über 1 Woche Standzeit brauchte es ca. 3 Sekunden, ehe sich der Zeiger vom Ölmanometer hob.
    Den Vorteil von einem in kaltem Zustand besser verpumpbaren Öl würde ich mir gerne an dem Motor mal anschauen.


    Gibt es eine Empfehlung, wo man ein brauchbares 10W60 zu akzeptablen Preisen her bekommt?


    Sicher ist 10W60 nicht gleich 10W60.


    Wenn das keine sichtbare Veränderung bringen sollte, fahre ich hinterher wieder 10W40, aber wie gesagt wenn es bezahlbar ist, probiere ichs einmal :!:
    Sollte es eine sichtbare Verbesserung bringen, dann kostet es halt jedes Frühjahr einmalig etwas mehr, ist dann halt so.


    Muß gerade an das Tragbild meiner Lagerschalen des 2,8i nach 145 tkm denken. Die hatten schon alle Farben durchlaufen; waren also schon sehr ausgewaschen. Obwohl der Öldruck gut war und sich der Motor ganz hervorragend und ruhig fahren ließ. Irgendwas passiert halt schon... :sad:

  • Ist es sinnvoll gleich auf Syntetic Öl umzusteigen?

    Ohne break in? :no:


    Jetzt fehlt nur die Frage ob Super, Super Plus oder die 100er Pisse. Los, ich will Unterhaltung - bin ja krank momentan. :rolleyes:

  • bin ja krank momentan.


    Das kommt bestimmt vom billigen Öl! :uwe:


    Ich will dat jetz wissen. Mein Manometer lügt nicht, die Geräusche zwischen dem Start und dem Aufbau des Öldrucks auch nicht.
    Und wenn es nur deswegen, oder um nicht mit gerüchten sondern mit Fakten zu argumentieren ist. :D

  • wenn motor schrott > neu


    Neu wäre ja gut, aber irgend einen wahllosen Gebrauchtklumpen vom Schrott baue ich bei mir nicht ein. :no:
    Vorher wird der geöffnet, kontrolliert und neu gedichtet. :rolleyes:


    Mit Müll, der überall sein Revier markiert, wollte ich eigentlich nicht rumfahren... :no:

  • Na also , geht doch auch ohne Zoff !!!


    @ Wickie
    Gegen ein 10W60 spricht ja nix , aber denk dran , das ist genauso wie dein 10W40 kalt ein 10er Öl , somit bringt dir das nur was weil es Vollsynth ist und bessere Schmiereigenschaften hat , auch schon beim starten , großartig schneller ist das nicht !
    Hab ich zwar schon mal geschrieben , aber der Motor wird mit diesem Öl deutlich leiser und weicher laufen !
    Ich hab bis jetzt das von Castrol , LM und Shell getestet , alle drei funktionierten ohne Probs , aber da ich ja alles besser wissen will , natürlich rumgebohrt !
    Das Castrol RS/EDGE ist vom Tisch , dieses Öl wurde schon lange nicht mehr überarbeitet , hat somit eine veralterte Formulierung und ich zahl kein Geld für olles Öl , LM ist noch dreister beim Preis , man kann es auch übertreiben !
    Letzlich hab ich das 10W60 Shell Helix genutzt , dürfte das preisgünstigste und modernste von den Dreien sein !
    Diese zwei Sachen macht es für mich zum Favorit !
    Immer dran denken , 10W60 ist ein Motorsportöl , dort wird die Schmutzaufnahmefähigkeit vernachlässigt , das gehört spätestens nach 10tkm gewechselt , ob das beim Shell auch noch so ist , weiß ich nicht , wollte ich auch nicht wirklich wissen , wechseln und gut !
    Wer Sprit sparen will , oder Zeitrennen fahren will , sollte lieber ein Leichtlauföl nehmen , das 60er ist sehr Scherstabil , liegt bei nem HTHS-Wert von 5,0 mpas bei 150°, ein 0W40 bei 3,5 mpas , was schon gut ist !
    Um das mal grob zu verdeutlichen !
    Ein 0W Öl hat eine Visko von 6200 mpas bei - 35°
    Ein 10W/15W schon 7000 mpas bei erst - 25°/ - 20° weil dicker


    Eine Tieftemperatur Pump Visko von 60000 schafft ein 0W noch bis - 40°
    Ein 10W bis - 30° und ein 15W nur bis - 25° , bei ca. - 28° ist Feierabend beim 15W , dort fängt dieses Öl an zu stocken , deswegen für den Winter nicht wirklich geeignet !


    Wenn du ein schnelleres Öl beim Kaltstart haben willst , solltest du eher zum 5W greifen , die preisgünstige Alternative war das 5W40 Highstar vom Praktiker Baumarkt , ansonsten Mobil 1 5W50 , im Laden sicherlich teuer , übers Internet teilweise bis zu 50% billiger zu bekommen !


    Nu geh ich auf Infomaterialsuche !


    Gruß ! ;)

    Einmal editiert, zuletzt von OHCTUNER ()

  • Um das Thema vom BMW-Post noch mal aufzugreifen , besonders die Behauptung wegen 0W40 und Schwarzschlamm , was ich ja als Megaquatsch bezeichnet habe !


    Mein derzeit verwendetes 0W40 erfüllt die Spezi API SM/CF , ACEA A3/B4 , VW-NORM 502.00 , 505.00 , 503.01 und MB-NORM 229.3


    Die Liste unten ist schon älter , dort ist API SM noch nicht gelistet , Google hilft wers genauer wissen will !
    Dort hat SJ schon erhöhte Anforderungen gegen Schlammbildung !
    Das sollte eigentlich fürs erste schon reichen um die Behauptung als Megaquatsch abzutun !!!
    Ohne Fakten dafür zu liefern , macht es keinen Sinn einfach Dinge zu behaupten !!!



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    Hier mal was zum allgemeinen Wissensstand !


    Der Punkt dabei ist, dass das beste Öl nicht gleichzeitig das teuerste ist, den viele Leute kaufen immernoch nur nach den SAE-Spezifikationen, diese sagen aber nichts über die Qualität eines Öles aus, nur über die Viskosität!


    Das läßt sich nur Anhand der ehemals API und derzeit aktuellen ACEA-Spezifikation erkennen, je höher der 2. Buchstabe, desto besser das Öl:


    API SA Unlegierte Mineralöle; Schaumdämpfer und Stockverbesser können enthalten sein
    API SB Öle mit geringen Verschleiß-, Alterungs- und Korosionsschutzzusätzen.
    API SC Öle mit erhöhtem Schutz gegen Freßverschleiß, Oxidation und Lagerkorosion. Zusätzliche Wirkstoffen gegen Kaltschlamm und Rost.
    API SD verbesserte Ölqualität.
    API SE verbesserte Ölqualität.
    API SF Erhöhte oxidationsstabilität, verbesserter Verschleißschutz und Verringerung der Kaltschlammbildung
    API SG Schutz gegen Schwarzschlamm und Oxidation sowie Verbesserung des Verschleißverhaltens
    API SH Zusätzliche Anforderungen am Verdampfungsverlust, Filtrierbarkeit, Schaumverhalten
    API SJ Erhöhte Anforderungen am Verdampfungsverlust, Filtrierbarkeit, Schaumverhalten und Schlammbildung



    ACEA-Spezifikation für Pkw-Ottomotorenöle


    A1-98 STANDART - Motorenöle
    A2-96 STANDART – Motorenöle


    Erhöhte Anforderungen in den Punkten:


    * Verdampfungsverluste
    * HTHS Viskosität


    * Viskositätsstabilität bei hohen Temperaturen und Schergefälle


    A3-98 PREMIUM –Motorenöle


    Erhöhte Anforderungen in den Punkten:


    * Viskositätslagenstabilität ( stay in grade )
    * Scherstabilität
    * Verdampfungsverlust
    * Kolbensauberkeit
    * Verlackung



    Ansonsten Google mal nach den Spezifikationen, da wird genau erklärt, was die ganzen Normungen (SAE, API, ACEA, Hersteller, etc.) bedeuten.
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    Zugabe gefällig ? :huh: