ZitatOriginal von stanley_motors
Ich kenn das Auto nicht,aber Uli,man sollte nicht schlecht machen was man nicht kennt,es soll jemand anschauen!
Hallo Ralf,
ich kann nur das weitergeben, was ich von Papas Auto noch in Erinnerung habe. Hatte zwar damals noch nicht viel Erfahrung mit der Schrauberei, aber was an dem VW-Werkstatt-gepflegten Garagen-Auto nach 14 Jahren mit 80.000 km auf der Uhr trotzdem alles zu machen gewesen wäre ...
Ich bin zwar auch der Meinung, dass man nicht nur nach der Optik gehen sollte, aber wer ein Fahrzeug in diesem Zustand fotografiert, um es zu verkaufen, tut mir leid. Wenn die Kiste so gut ist, wie der Verkäufer sie beschrieben hat, hätte eine halbe Stunde mit dem Hochdruckreiniger den Preis wahrscheinlich schon mindestens verdoppelt.
Ich bin vor zwei Jahren selbst schon bei ebay auf so ein Angebot reingefallen:
VW 181, guter Zustand, nach telefonischer Rücksprache mit der Verkäuferin voll fahrbereit, wurde in den letzten Jahren mit 07er Kennzeichen gefahren,("Überführung mit eigener Kraft über 270 km überhaupt kein Problem"). Auktion endete leider in drei Stunden, also keine Gelegenheit mehr, das Auto in der Nähe von Koblenz zu besichtigen.
Als ich da ankam, stand das Fahrzeug auf den Felgen, im Inneraum ca. 5 cm Wasser, hinter dem Armaturenbrett hatte es gebrannt, das Lenkrad fehlte, im Dach Risse, die Karosserie war an den Stellen, an denen sie Rostlöcher hatte mit schwarzen Flecken besprüht (nannte die Verkäuferin im Inserat Tarnanstrich, Löcher waren auf den Bildern absolut nicht zu erkennen) usw. usw..
Das Auto war laut Aussage eines Mitarbeiters der Spedition, auf deren Platz es stand, schon mindestens 5-6 Jahre überhaupt nicht bewegt worden.
Also: Vorher angucken (lassen) auf jeden Fall, aber ich glaube, in diesem Fall lohnt es kaum die Mühe.
Uli
PS: Ralf, jetzt bist Du wieder dran! ;)