einfach die Kochfeld-App auf dem Handy installieren.
Guten Morgen!!!
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Moin
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Ich kann seit gestern nix mehr backen, glaub ich. Das Licht im Backofen geht nicht mehr

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Huhu Öffentlichkeit. Ich hab die Tage mal wieder n paar Zeilen verfasst, und weil s so n Bissl Bezug zu hier hat, kopierte ich das mal hier rein. Nur so, zur Unterhaltung.
Kapitel 28: Köln,wir haben ein Problem
Der Prüfer schüttelte den Kopf – der Super‑GAU für jeden Autoschrauber. Und ein absolutes No‑Go für den Past‑Times‑Oldtimerservice.
Tom zog die Stirn kraus, Toto hatte ein Fragezeichen über dem Kopf. Laurie war nicht da, die Berufsschule hatte an diesem Morgen überraschend einen Pflichttermin angesetzt: eine Sicherheitsunterweisung wegen neuer Maschinen in der Werkstatt. Laurie war genervt, aber sie musste hin; wer fehlte, bekam automatisch eine Fehlstunde eingetragen. Deshalb konnte sie heute nicht dabei sein, als ihr Werk die begehrte Plakette bekommen sollte.
„Was denn?“, fragte Tom, jetzt deutlich genervt. Dieses Kopfschütteln war er von seinem Stammprüfer nicht gewohnt. Normalerweise war alles, was seine Werkstatt zur Prüfung vorführte, eins A in Schuss, bestens vorbereitet, mängelfrei. Und Tom und der Prüfer kannten sich seit Jahren. Dass wirklich mal etwas zu beanstanden war, kam selten vor – und wenn, dann wurde es im Handumdrehen erledigt, bevor der Prüfer überhaupt seinen Kuli aus der Tasche gezogen hatte.
Aber jetzt, ausgerechnet jetzt, bei Helga, ausgerechnet bei diesem Herzensprojekt – und das nur vierzehn Tage vor Lauras Geburtstag, der ultimativen Deadline – dieses Kopfschütteln.
Der Prüfer zog den Kopf aus dem Motorraum, schaltete die Taschenlampe ab und setzte zur Erklärung an. „Die FIN. Die Fahrgestellnummer. Die sieht aus wie selbst eingeschlagen. Das kann ich so nicht abnehmen.“
„Hä?“ Tom beugte sich vor, nahm seine Lampe und leuchtete die Stelle am Radkasten an, an der beim Ford Taunus üblicherweise die Identifikationsnummer eingeschlagen war. Sie war da. Sie war gut zu lesen. Aber – sie war krumm und schief eingeschlagen.
Tom fluchte leise. „Die war schon immer so“, sagte er, diesmal deutlich schärfer. „Ich kenne das Auto seit zwanzig Jahren. Die Nummer sah damals schon so krumm aus. Das ist original.“
Toto hob die Hände, als müsse er sich verteidigen. „Ehrlich jetzt, das ist beim Taunus normal. Die haben das damals in Köln per Hand reingehauen. Schlagzahlen, kein Automat. Wenn du dir andere Taunus aus der Zeit anschaust, sehen die genauso aus. Schief, unterschiedlich tief, manchmal sogar versetzt. Vielleicht ist der am Rosenmontag vom Band gelaufen…“, versuchte er es jetzt mit ein wenig Humor.
Der Prüfer blieb unbeeindruckt. „Das höre ich jeden Tag. ‚War schon immer so‘, ‚ist original‘, ‚hat Ford so gemacht‘. Ich muss das prüfen lassen.“
Tom trat einen halben Schritt näher, nicht aggressiv, aber mit spürbarer Anspannung. „Ich erzähl dir keinen Mist. Wenn das einer nachträglich gemacht hätte, wär’s gerader. Die Nummer ist alt, original und genau da, wo sie hingehört.“
Toto nickte heftig. „Und die Schrift passt. Die Tiefe passt. Die Stelle passt. Das ist keine Bastelkarosse.“
Der Prüfer verschränkte die Arme. „Mag sein. Aber so, wie das aussieht, kann ich das nicht einfach durchwinken. Ich brauch eine Bestätigung. Hersteller, Gutachten, irgendwas Offizielles.“
Tom rieb sich übers Gesicht. „Das wird dauern.“
„Dann dauert’s eben“, sagte der Prüfer. „Aber so gebe ich keine Plakette.“
„Dann mach doch wenigstens schon mal alles andere. Um die Nummer kümmern wir uns später“, schlug Tom vor.
Der Prüfer schüttelte erneut den Kopf, diesmal unmissverständlich. „Wenn die FIN nicht eindeutig ist, prüfe ich gar nichts. SO kann ich nicht mal sicher sein, dass das Fahrzeug zu den Papieren gehört.“
Toto versuchte es jetzt etwas weicher. „Komm, das ist Helga, das Auto seiner Ex. Das erste Auto von Lauries Mom. Die Kiste war verschollen im Osten irgendwo und ist jetzt wieder aufgetaucht und soll ihr Geburtstagsgeschenk werden. Zum Vierzigsten. Und wenn sie jetzt keine Plakette kriegt, ist die ganze Überraschung zum Teufel...“
Der Prüfer blieb hart. „Das ist eine schöne Geschichte, nützt mir aber nichts. Erst wenn die Identität geklärt ist, geht’s weiter. Dann gerne auch mit Schleifchen drum, aber so… nichts zu machen.“
Gegen Mittag kam Laurie. Sie sah den Taunus noch auf der Hebebühne stehen, legte ihre Tasche ab und kam die drei Stufen herunter in die Halle. „Na, alles plaketti?“, grinste sie. „Prüfer schon wieder weg?“
Toto hielt sich die Hand vor den Mund und sprach in Funkgerät‑Stimme: „Elenn, wir haben ein Problem…“ Er reichte ihr den Prüfbericht. Laurie überflog die Zeile ‚Fahrzeugidentnummer zweifelhaft – Prüfung abgebrochen‘ und blinzelte.
„Hä? Das ist nicht sein Ernst…? Du hast gesagt, die sehen immer so aus. So krumm und schief.“
„Tun sie ja auch“, sagte Toto. „Aber das reicht ihm nicht. Er will eine Bestätigung.“
Laurie warf die Arme hoch. „Ja, toll. Was denn für eine Bestätigung? ‚Hallo, wir sind’s, die Ford‑Werke. Wir bestätigen gerne, dass unsere Mitarbeiter in den Siebzigern alle ständig besoffen waren und die Nummern nach Lust und Laune da reingekloppt haben.‘ Oder was?“
Sie stemmte die Hände in die Hüften. „Mann, das ist ein Taunus, kein T3sla. Die haben hochpräzise gelaserte VINs, aber doch nicht Helga.“
Tom atmete einmal tief, da hatte Laurie schon in den Lösungsmodus umgeschaltet. „Okay. Ich ruf bei Ford an. Die haben ein Archiv, die können mir bestätigen, dass die VIN stimmt. Das dauert zwar, aber egal.“
Toto hob die Augenbrauen. „Und wenn das dem Prüfer nicht reicht?“
Laurie schnaubte. „Dann stell ich ihm zehn Taunus nebeneinander hin, und er kann sich die krummen Zahlen selber angucken. Und wenn’s sein muss, hol ich noch einen Gutachter dazu. Ich lass mir Helga nicht wegen einer schiefen Siebziger‑Jahre‑Schlagzahl abwürgen.“
Laurie ließ sich auf den Drehstuhl am Empfang fallen und suchte die Nummer des Ford‑Archivs heraus.
„Ford Archiv, Kessler“, tönte es aus dem Lautsprecher.
„Hi, hier ist Laurie vom Past‑Times‑Oldtimerservice. Ich brauch ’ne Bestätigung für eine Taunus‑VIN von ’72. Der Prüfer behauptet, die sieht aus wie selbst reingekloppt.“
Kurzes Tippen.
„Schicken Sie mal die Nummer.“
Laurie diktierte sie. Noch mehr Tippen.
Dann ein leises, wissendes Lachen. „Ah. Köln. Siebziger. Ja… die Kollegen damals hatten’s nicht so mit geraden Zahlenreihen.“
Laurie grinste schief. „Ach was. Und ich dachte schon, wir hätten hier einen Hobby‑Kriminellen mit nem Koffer voll Schlagzahlen im Keller.“
„Nein, nein. Das sieht oft so aus, ziemlich typisch. Solche Anfragen haben wir hier öfter. Aber bestätigen kann ich’s nur schriftlich. Wir brauchen Fotos von VIN, Typenschild und Motorraum.“
„Wie lange?“
„Zwei bis fünf Werktage, wenn alles vollständig ist.“
Laurie seufzte, aber kämpferisch. „Reicht. Wohin mit der Mail?“
Er gab ihr die Adresse.
„Und Ihr Name?“
„Einfach Laurie.“
„Gut. Dann warten wir auf Ihre Unterlagen.“
„Kommt gleich. Und danke – Sie retten mir gerade ein Geburtstagsgeschenk.“
Ein trockenes Lachen. „Wir tun, was wir können.“
Laurie legte auf, drehte sich zu Tom und Toto um. „Okay. Fotos. Gute. Sofort.“
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Fesselnd geschrieben, ich habe gleich selbst einenHals gekriegt!

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Super, wann geht es weiter.

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Immer so Stück für Stück. Wenn mit was einfällt.
Hier noch eine meiner Lieblingsszenen – Laurie/Elenn in Bestform:
Sie winkte ihm nach, als Toto vom Hof fuhr. Dabei entdeckte sie einen jungen Mann, der unentschlossen zwischen den Autos umherstreifte. Sie stemmte die Hände in die Hüften und beobachtete ihn.
Er sah sich auffällig um, studierte offenbar einige der Datenblätter, die in den Autoscheiben klebten, beobachtete das Umfeld, las das Firmenschild von ›Past Times‹.
„Kann ich dir helfen?“, fragte sie – klar und direkt, wie immer.
„Ich, äh, ich suche den Inhaber“, antwortete der junge Mann, etwas zurückhaltend und unsicher.
Elenn schätzte ihn auf Mitte zwanzig, mittelgroß und schlank, mit einer Präsenz, die man erst spürte, wenn er schon da war. Das blonde Haar trug er in einer markanten, asymmetrischen Undercut-Variante – zu wild für Business, zu präzise für Zufall. In seinem Blick lag etwas Unruhiges, als würde er ständig zwischen Aufbruch und Rückzug pendeln.
Für einen Sekundenbruchteil blieb ihr Blick hängen. Etwas war da in seiner Haltung. Vielleicht die Art, wie er den Kopf leicht schräg hielt. Sie blinzelte – und schob den Gedanken weg.
„Geht’s um ’ne Reparatur?“, fragte sie.
„Was?“
„Hä?“
„Ich meine – was haben Sie gesagt?“
Er wirkte nervös, fahrig, unsicher. Die Nachfragen kamen wie aus dem Off.
Elenn wurde ungehalten: „Reparatur? Das hier ist ’ne Werkstatt. Menschen kommen her, um Dinge reparieren zu lassen. Oder willst du was kaufen? Oder verkaufen? Oder einfach nur rumstehen und nerven?“
„Nein, nein, ich würde gerne mit dem Inhaber sprechen.“
„Bin ich dir nicht gut genug oder was ist dein fucking Problem?“ Sie verschränkte die Arme und musterte ihn.
„Nein, es ist etwas – ähm – Persönliches. Ich bin übrigens Nico.“
„Aha.“
„Haben Sie auch einen Namen?“
„Sicher.“
„Und der ist geheim?“
„Genau. Ich könnte ihn dir verraten, aber dann müsste ich dich anschließend erschießen.“
„Hä?“
„Was?“
„Also – kann ich den Inhaber jetzt sprechen oder nicht?“ Nico klang leicht genervt.
„Nein.“
„Und warum nicht?“
„Weil er einfach fucking nicht da ist.“
„Ach so. Sagen Sie das doch gleich. Wann kommt er denn wieder? Kann ich vielleicht hier auf ihn warten?“
„Nope.“
„Und zwar weil?“
„Boah Junge, du gehst mir auf die Eier. Was willst du denn von ihm?“
„Gehen Sie immer so mit Kunden um?“
„No. Special Service. Den muss man sich verdienen. Also – was willst du? In drei Worten oder weniger.“
„Das würde ich ihm schon ganz gerne persönlich sagen.“
„Alter! Bist du vom Finanzamt, oder was?“
„Hä?“
„Was?“
„Nein.“
„Oder willst du Versicherungen verkaufen? Moskau Inkasso?“
„Ich glaube, das bringt alles nichts. Ich komme ein anderes Mal wieder…“
„Deine beste Idee heute.“
„Sagen Sie ihm das, bitte.“
„Werd‘ sehen, was sich da machen lässt. Und bring deinen Sack mit, Nikolausi.“
Elenn drehte sich um, ging hinein. „Und klau keine Badges – ich seh alles!“, rief sie ihm noch nach.
„Was?“
„Hä?“
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Was?
Hä?
Klasse, weitermachen bitte.
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Kapitel 12: Gewagt und verloren
Der Asphalt glänzte feucht im Nieselregen, die Straße war rutschig. Elenn saß hinter dem Steuer von Hook, aus den Boxen dröhnte mal wieder Babymetal – „Karate“, laut und ungestüm, die Scheibenwischer quietschten im Takt.
Sie sprach zwar kein Japanisch, doch nach endlosen Wiederholungen konnte sie den Refrain mitgrölen – bruchstückhaft, aber voller Energie: „Seiya! Seiya! Se-se-seiya!“ rief sie lachend, trommelte aufs Lenkrad, als ob sie den Regen herausforderte. Hook brummte schwer über den Asphalt, als würde er den Beat aufnehmen. Für einen Moment waren es nur sie, der Wagen und der Song – ein kleiner Rausch aus Regen, Maschine und Musik.
Dann – eine Kurve, ein Mü zuviel auf dem Gas, die Hinterreifen verloren für eine Sekunde den Bodenkontakt, das Heck wurde unruhig. „Whoa, easy Boy“, beruhigte sie sich und das Auto und lenkte den Chevy gefühlvoll wieder in die Spur.
Nur das Blinken verriet den Unfall. Elenn kam mit ihrem Abschleppwagen angerollt, kniff ein Auge zu. Instinktiv schaltete sie ihre Warnleuchte ein und hielt an der Stelle. Ein schwarzer BMW lag schräg im Graben, zwischen zwei Bäumen verkeilt, die Front zur Straße – drinnen schlug ein junges Mädchen gegen die Windschutzscheibe, sie war im Wagen gefangen – Seda!
Elenn griff das Warndreieck, sicherte kurz die Stelle ab, dann versuchte sie, über das nasse Gras die drei Meter zum Wagen zu gelangen. Durch die Seitenscheibe sah Seda sie an. Panik lag in ihren Augen, verzweifelt rüttelte sie an der Tür. „Ich komm hier nicht raus!“ rief sie. „Hilf mir – bitte!“
Elenn zog am Türgriff – keine Chance. „Kannst du ein Fenster aufmachen?“ rief sie in den Wagen. Seda drückte hektisch alle möglichen Schalter, drehte am Zündschlüssel – nichts. Sie schüttelte heftig den Kopf.
„Bleib ruhig!“, wies Elenn sie an, „ich zieh dich raus“. Sie machte eine beruhigende Handbewegung, dann kletterte sie die Böschung wieder rauf zur Straße.
„Na los, Hook, jetzt zeigen wir mal, was du kannst.“ Sie rangierte den Pickup in die richtige Position, entsperrte die Winde, zog das Stahlseil bis zum havarierten Auto und suchte eine Möglichkeit, den Haken zu befestigen.
„Wo ist die Schleppöse?“, rief sie in den Wagen.
Seda sah sie an, zuckte mit den Schultern.
„Na, wahrscheinlich im Kofferraum, beim Bordwerkzeug. Kannst du den Kofferraum… Ach scheiße, wenn die Fenster nicht aufgehen, geht auch der Kofferraum nicht. Scheiß Elektronikbaukästen. Na dann eben improvisieren.“
Sie kniete sich vor dem Wagen ins nasse Gras und suchte nach einer geeigneten Stelle an der Vorderachse. „Na, du hast dich aber saublöd hier hingelegt“, schimpfte sie mit der verunfallten Limousine. Sie zog das Seil noch ein Stück weiter, schlang es um eine stabile Strebe und stand wieder auf.
„Ich habs um den Achsträger gewickelt, weiß nicht, ob das hält“, rief sie in den Wagen. „Entweder die ganze Aufhängung reißt ab, oder... Na, mal schauen. Versuch macht kluch.“
Dann kletterte sie wieder rauf, drückte den Hebel, bis das Seil straff gespannt war.
„So, jetzt kommt’s drauf an!“ Die Seilwinde jaulte, Metall ächzte, der Unfallwagen wurde Stück für Stück angehoben. Kritisch beobachtete Elenn das alte Stahlseil, die kontinuierliche Bewegung des BMW – und die panische Seda im Wagen. Dann war das Auto aus der Falle zwischen den Bäumen befreit. Elenn stemmte sich gegen die verklemmte Tür. Ein Ruck, dann war sie auf – und die Luft schien für einen Moment stillzustehen.
„Komm raus, Kleines, alles gut.“ Seda stolperte ins Freie, die Knie zitterten. Sie klammerte sich an Elenns Arm. „Ich… ich dachte, ich komm hier nie raus.“
Elenn grinste schief, wischte sich die Hände an der Hose. „Ach, Quatsch. Dafür sind Hook und ich doch da. Atme durch, du stehst wieder auf der Straße.“
„Danke… wirklich. Ich hatte solche Angst.“
„Schon gut. Du bist draußen, das zählt.“
Elenn zog ihre Jacke aus und legte sie Seda über. Zusammen gingen sie zum Chevy, quietschend öffnete sich die rechte Tür. „Setz dich.“
Seda atmete schnell, noch immer war ihr die Panik ins Gesicht geschrieben, als sie von dort einen Blick auf den beschädigten Wagen warf. „Baba bringt mich um.“ presste sie hervor.
„Sein Auto, oder?“ hakte Elenn kurz nach. Seda nickte.
Der Nieselregen legte sich wie ein dünner Schleier über die Straße, das Warnlicht von Hook spiegelte sich im feuchten Asphalt. Der BMW stand schräg am Rand, rundum verbeult, drei der vier Warnblinker blinkten unbeirrt. Seda saß zitternd im Abschleppwagen, Elenns Jacke eng um die Schultern gezogen, die Hände krampfhaft im Stoff vergraben.
„Baba bringt mich um…“ hauchte sie immer wieder, mehr Schuld als Schock in der Stimme. Sie war siebzehn, durfte noch gar nicht allein fahren – und nun war es ausgerechnet das Auto ihres Vaters, das da kaputt im Regen stand. Jede Sekunde, in der das Warnlicht blinkte, schien die drohende Wahrheit lauter zu machen: bald würde jemand anhalten, bald würde die Polizei kommen.
Elenn spürte die Panik, die Last, die unausweichliche Konsequenz. Sie blieb neben ihr stehen, die Stirn gerunzelt, die Hände noch voller Schmier und Rost vom Stahlseil. Sie wollte etwas sagen, wollte eine Lösung finden, doch die Worte blieben aus. Zum ersten Mal wirkte sie nicht wie diejenige, die alles im Griff hat. „Du bist draußen, du bist unverletzt“, brachte sie schließlich hervor, leise, fast trotzig. „Das zählt. Den Wagen kann man reparieren – vermutlich.“
Das Warnlicht blinkte weiter, der Regen tropfte unaufhörlich, und beide wussten: Die eigentliche Krise hatte gerade erst begonnen.
Noch während die Mädchen sprachen, schnitten die Blaulichter durch den grauen Niesel, ihr Flackern zerriss die feuchte Luft. Der Streifenwagen hielt, zwei Polizisten stiegen aus, die Gesichter streng, die Uniformen feucht vom Regen.
„Was ist hier los? Was machen Sie hier?“ fragte der eine, die Stimme scharf. Elenn grinste breit, wischte sich mit dem Handrücken über die Stirn: „Na, was sieht’s denn aus? Ich rette Leute. Und ihr kommt jetzt zum Aufräumen?“
„Sie haben keine Genehmigung, hier tätig zu werden. Außerdem haben Sie den Unfallort verändert. Das gibt eine Anzeige.“
Elenn lachte spöttisch, das Wasser tropfte von ihrem Haar: „Anzeige? Super. Schreibt euch die Finger wund. Ohne mich säße die Kleine da drin immer noch fest.“
Der zweite Beamte trat vor, die Stimme schneidend: „Das ist kein Spaß. Sie haben Vorschriften verletzt.“
Da hob Elenn die Stimme, scharf wie ein Peitschenhieb: „Vorschriften? Ihr redet hier von Formularen, aber habt euch mal erkundigt, ob jemand verletzt ist? Kein Wort, ob ein Krankenwagen gebraucht wird! Die Einzige, die gefragt hat, ob sie lebt, war ich.“
Sie deutete auf Seda. Die war ausgestiegen in Erwartung der Konsequenzen für ihr leichtsinniges Handeln. Leichenblass stand sie neben Elenn, die Jacke um die Schultern, das tiefschwarze Haar offen und feucht. „Die Kleine war eingeklemmt, panisch. Ich hab‘ sie rausgeholt. Ihr habt nicht mal gefragt, ob sie atmen kann.“
Die Polizisten wechselten einen Blick, der jüngere blätterte im Notizblock, das Papier wellte sich. Er hob kurz den Blick zu Seda, sah dann wieder auf den Block. „Wir verstehen, aber das Vorgehen war nicht korrekt.“
Elenn schnitt ihm das Wort ab: „Nicht korrekt? Ihr wollt korrekt? Dann schreibt euch ’nen Roman. Ich hab‘ lieber ’n Menschen rausgeholt, statt ’n Formular ausgefüllt.“
Seda klammerte sich fester an Elenns Arm, ihre Stimme bebte: „Sie dürfen ihr nichts tun. Sie hat mich gerettet.“
Die Polizisten notierten weiter, während Elenn demonstrativ die Hände hinter den Kopf legte, als stünde sie auf einer Bühne im Regen. „Na los, ihr Blinkebärchen. Und wenn ihr fertig seid mit Schreiben, könnt ihr ja anfangen mit Helfen und mir zeigen, wie man mit ’nem Formular ’ne Tür aufbiegt. Viel Spaß dabei.“
Der Jüngere blinzelte irritiert: „Blinke… was?“
„Blinkebärchen“, wiederholte Laurie, fast beiläufig, als sei es das Normalste der Welt. „Ihr kommt hier angeblinkt mit Licht und Zettel, ich mit Haken und Seil. Jeder hat so sein Ding.“ Der Ältere räusperte sich, die Stirn noch tiefer gefurcht: „Das ist kein angemessener Ton.“ Laurie zuckte die Schultern, halb ernst, halb spöttisch: „Mag sein. Aber angemessen wär’s auch nicht gewesen, sie im Wagen sitzen zu lassen.“
Seda klammerte sich fester an ihren Arm, flüsterte: „Bitte… hör auf.“
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Grandios!
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Danke. Ich bleib dran. Knapp 140 Seiten sind fertig. Oder sagen wir – in Rohfassung erstellt. Wohin die Geschichte führen wird, weiß ich noch nicht.
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Wie wäre es mit einem eigenen Buch-Thread?
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Eine Literaturecke fehlt hier noch.
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Sie winkte
Muss das im Forumsdeutsch nicht "Sie wunk" heißen
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Sie wankte…
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Winter hört nicht auf.
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„...Wenn das einer nachträglich gemacht hätte, wär’s gerader....“

Wenns nicht so real und traurig wär, würd ich glatt lachen

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Sie war am winken dranne.
Nö, ich will ja nicht den ganzen Text hier veröffentlichen. Nur ab und zu so n paar Äppeteiser, oder wie das heisst. Vielleicht gibt es irgendwann mal ne Online-Version des Gesamtwerks. Oder eine aus Papier. Mal sehen...
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Blinkebärchen.

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Jules Verne hat auch In 80 Tagen um die Welt in einer Tageszeitung einmal pro Woche vorverőffentlicht.
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Morgen
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Moin
In Berlin Neukölln natürlich kein Hotel mit nem Parkplatz gefunden.
Also nach dem Konzert wieder zurück nach Hause.
Was ne Scheiße.
Dann mal Öl checken und Abfahrt
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und haste jetzt ne Mail auf dem Handy, dass das Kochfeld kaputt ist?
Bestimmt eine KI-gesprochene Sprachmitteilung...

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Guten Morgen übringens...
Heut mal ausnahmsweise frei...

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Moin,
Heute ein sehr verstörendes Erlebnis bei der Arbeit gehabt.
Gestern wurde durch den Errichter vor Ort ein Software-Update auf eine Anlage gespielt. Danach hat die Grundfunktion der Anlage (Tor schließen/öffnen) nicht mehr funktioniert. Irgendwann ging das Tor runter aber nicht mehr rauf. Was aber ging war ordentlich Strom in den Motor. Hat dann gut geraucht, paar Minuten später laut Wärmebildkamera noch 140°C

Heute kam die selbe Frau nochmal, hatte einen weiteren Monteur dabei.
Ich wollte dann, dass sie nach dem Tausch des Getriebemotors eine Strommessung durchführt, Stromzange hab ich ihr zur Verfügung gestellt.
Sie hat die Stromzange an die Zuleitung des Drehstrom-Asynchronmotors gehängt.
Eingestellt war der Messmodus AC Spannung.
Ich will sowas nicht mehr erleben.
Was zur Hölle macht man in so ner Situation? Die Scheiss Anlage soll laufen und man will die Person ja auch nicht noch vollständig rausbringen, aber man will dann halt auch eigentlich Fragen stellen wie „Haben Sie eine elektrotechnische Ausbildung? Wenn ja, wie oft sind Sie durchgefallen?“ oder frei nach Eugene Hartmann „Hatten Ihre Eltern jemals lebenden Nachwuchs?“
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Hart solchen Stümpern gewissermaßen ausgeliefert zu sein.
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Naja, wenn du ihr das auch mit falsch eingestelltem Messmodus gibst. Von einem Techniker kann sie ja schon erwarten, dass er ein Multimeter richtig für sie einstellt. Hecktriebmongokavalier halt... :D
Edith: und jetzt schick mir meine Projektleiterin zurück, die hat hier noch Arbeit! -
Mit der Stromzange hast du da nur begrenzt Erfolg, du musst die einzelnen Adern messen.
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Erstaunlich, dass sie wusste was sie mit der Stromzange überhaupt so machen soll.
Das mit den 3 Phasen ist aber auch krass verwirrend.