Zylinderkopf - Ventilführungen

  • Genau das Lisle Werkzeug ist mir auch schonmal über den (virtuellen) Weg gelaufen. Fand ich schon nicht schlecht. Schade, dass es das scheinbar nur in USA gab. Ich hab das gleiche Problem bei den OHC Köpfen. Nur da ist das Dumme, dass diese Schräg im Kopf hängen. Die Maschinenrichterei treibt den Preis nach oben.


    Stefan, hast du schonmal nach diesen K-Line Dingern geschaut? Ist nur eine dünne Bronzehülse.

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  • In meinem Franzosenhandbuch sind da Spezialwerkzeuge abgebildet. Zwei Keile, die man, mit den Kopfschrauben, unter den den Zylinderkopf schraubt und schon liegt der Kopf im passenden Winkel auf dem Maschinentisch.

  • Aber wie auch im Kreissaal, reicht pressen alleine manchmal nicht.

    muss reichen. Kann mir doch keiner ernsthaft erzählen dass an den Ventilführungen geklebt wird.

    Klar kann mans machen, aber fachgerecht ist das doch nie und nimmer. Die Führung vom Auslassventil wird grob heiß noch dazu.

  • Und du findest sicher keine Ventile mit Übermaß Schäften? Damit würde sind der ganze Aufwand mehr als halbieren und du brauchst keine bronzeführungen. Die neuen größeren Bohrungen werden doch deine geplanten km locker durchhalten.

    Ich hab das nach Beratung vom Liebl bei meinen V6 Köpfen so machen lassen und in Summe deutlich gespart.

  • das schoene an joosis projekt ist, dass die fuehrungen rechtwinklig zum deck sitzen. nix mit schraeg aufspannen und so. aber selbst son‘e verstellbare aufspannvorrichtung ist im rahmen des moeglichen.

  • Stefan, hast du schonmal nach diesen K-Line Dingern geschaut? Ist nur eine dünne Bronzehülse.

    Die Dinger hab ich schonmal angeschaut, da ist nur das Werkzeug sehr teuer wenn ich mich recht erinnere. Heißt man kauft sich nen Satz Werkzeug für 500€+, dafür sind dann die einzelnen Hülsen sehr günstig. Lohnt sich wohl nur, wenn man das regelmäßig macht und dazu hab ich wahrscheinlich keine Lust. Aber ich schau nochmal ob es entgegen aller Erwartungen günstiger geworden ist.

  • Und du findest sicher keine Ventile mit Übermaß Schäften? Damit würde sind der ganze Aufwand mehr als halbieren und du brauchst keine bronzeführungen. Die neuen größeren Bohrungen werden doch deine geplanten km locker durchhalten.

    Ich hab das nach Beratung vom Liebl bei meinen V6 Köpfen so machen lassen und in Summe deutlich gespart.

    Ich muss nochmal in England nachfragen, welchen Durchmesser die dort angebotenen Ventile haben. Vielleicht komm ich mit ner Reibahle aus, ansonsten wird’s halt teuer.


    Kilometer soll das Ding schon machen, wär halt blöd wenn ich nach 3 Jahren wieder verschlissenen Grauguss-Führungen hätte.

  • Ich glaube das ist eigentlich selbstredend, dass man wenn man Übermaßventile bekommen kann, man dann die Führungen aufreibt und nicht erneuert (und dann trotzdem aufreibt).

    Noch dazu wenn sowieso neue Ventile kommen sollen.

    Weiß garnicht warum da so viel überlegt wird.

    Ventile mit der gewünschten Länge, Schaftdurchmesser und Tellerdurchmesser sucht euch ein Motorenbauer raus. Poschenrieder in Kempten fällt mir da ein, wenn ich an Schwaben denk.

    So gehts doch am einfachsten.

    :dunno:

  • achso und die Dauerhaftigkeit: Guss und Bronze haben beide gute Gleiteigenschaften, Guss ist aber etwas härter glaub ich. Würd mir also wegen unterschiedlich schnellem Verschleiß keine Sorgen machen. :se:

  • Die Dinger hab ich schonmal angeschaut, da ist nur das Werkzeug sehr teuer wenn ich mich recht erinnere. Heißt man kauft sich nen Satz Werkzeug für 500€+, dafür sind dann die einzelnen Hülsen sehr günstig. Lohnt sich wohl nur, wenn man das regelmäßig macht und dazu hab ich wahrscheinlich keine Lust. Aber ich schau nochmal ob es entgegen aller Erwartungen günstiger geworden ist.

    Hast schon Recht, das Werkzeug ist sackteuer. Meinte ja auch nur, dass es evtl. bei nem Motorenbauer mit K-Line Inlinern günstiger wird. Ich denke, man könnte die alten Führungen aber auf dieses Maß aufreiben ohne bohren zu müssen. Und so nen Einschlagdorn kann man sich doch selbst drehen.

  • Ventile in England haben auch 7,88mm Durchmesser wie original Focht. Wird also auf Bronze rauslaufen müssen.


    Hat jemand schonmal was bei Bamotec machen lassen? Würde den Kopf da auf bleifrei umrüsten lassen, außer Bochumer hat Lust, seinen Motorbauer-Nachbarn nochmal zu belästigen :michi: Block muss auch gebohrt werden und das sah erstmal bezahlbar aus.


    Für die Ventilsitze gibts verschiedene Systeme, Neway klingt ganz interessant und mit grob 600€ auch noch irgendwie bezahlbar, Piloten für 5/16“ gibts auch, zumindest auf deren Homepage. Mal vergleichen ob da metrisch und zöllig kombiniert werden kann. :irre: ich hoff, das ist der erste und letzte Motor mit Insulaner-Maßen, mit dem ich mich beschäftigen darf.

  • Neway klingt ganz interessant und mit grob 600€ auch noch irgendwie bezahlbar,

    Zum Vergrößern? Oder nur zum nachschneiden?


    Ich hab mir nen Hunger VDS1 im Set für 500,- geschossen und find das eigentlich ganz gut.

  • Das wäre im Falle von Hunger ein RDS. Den habe ich leider nicht.

    Den VDS1 Satz könnt ich dir ggf leihen. Das Getriebe macht 45°, also für den eigentlichen Dichtsitz. Den Sitzkorrekturwinkel hab ich mit nem entsprechenden Schneidstahl dann einfach von oben kommend ohne Getriebe drangedreht. Ebenso den Übergang in den Kanal.


    Ist aber alles in DIY nicht so genau wie vom Motorenbauer!

  • Sitzwerkzeug leihe ich gerne von dir, wenn ich die Ventilsitze von nem V6 nachbearbeiten muss. Hier wird’s ja eher nichts weil gleichzeitig alles größer werden muss.

    Aufdrehen (also größer) geht mit den Hunger Werkzeugen besser und präsziser als mit den Neway Dingern. da bin ich mich 100% sicher.

    Man sollte sich ne Lehre bauen um den Durchmesser korrekt einzustellen. Ich habs mit ner Digi-Schieblehre gemacht, aber eine vernünftige Vorrichtung machts wesentlich einfacher.

    Das ist gar nicht mal zu teuer. Man muss bedenken, dass da sowohl 45 als auch 30 Grad Getriebe dabei sind. Auch wenn man den 30'er eigentlich nicht braucht.

    Alleine die Verstellbaren Reibahlen von Hunger sind sackteuer.


    Und man kann davon ausgehen, dass das BW Werkzeug eher wenig bis gar nicht im Einsatz war (wenn ich mir die Schneidstähle anschaue).

    Von mir klare Kaufempfehlung.

  • Hat jemand schonmal was bei Bamotec machen lassen? Würde den Kopf da auf bleifrei umrüsten lassen, außer Bochumer hat Lust, seinen Motorbauer-Nachbarn nochmal zu belästigen :michi: Block muss auch gebohrt werden und das sah erstmal bezahlbar aus.

    Tu ma PM und ich guck ma was ich machen kann :thumbsup

  • Halten wir fest: Frau ist Not Amused….


    Hol’s Dir Joosi!

    Hab zwar keine Frau, die ist aber trotzdem not amused über meinen Kauf. :dunno:


    Scheisse, warum muss ich immer alles Werkzeug kaufen, was man im entferntesten brauchen könnte für das x-fache Geld was es kosten würde, es den Profi machen zu lassen? :irre:


    Danke an Seinfeld und jule´s papa für die tatkräftige Unterstützung! :uglybeer::bonnie:

  • das kann ich Dir sagen: weil dann hat man es selbst gemacht!


    is bei mir nicht anders...


    bitte berichte ausführlich über den Einsatz

  • Scheisse, warum muss ich immer alles Werkzeug kaufen, was man im entferntesten brauchen könnte für das x-fache Geld was es kosten würde, es den Profi machen zu lassen? :irre:

    Profi machen lassen kann jeder.


    Und wenn man noch so jung ist wie Du, macht Werkzeugkauf umso mehr Sinn.

    Einmal editiert, zuletzt von TufkaP ()