Zylinderkopf - Ventilführungen

  • Das ist richtig, ich ärgere mich auch lieber über mich selbst als über einen „Profi“ und mich selbst.


    Ich gebe auch nichts mehr weg, was ich selber verkacken kann.

  • Genau DAS war der Grund, warum ich mir damals meins gekauft hab. Nen Haufen Asche für Bullshit hingelegt. Wenn ichs selbst verbutsche, ists meine Schuld.


    Stefan, alles richtig gemacht. Jetzt leg mal los ... und wenn der Kopp nix ist, hier ist immer noch wenigstens ein 1300 Kent zum üben.

  • Hab ne einstellbare Reibahle, von 12-13,5mm, die sagt mir allerdings nicht wie die aktuelle Einstellung ist. Die Bohrung muss genau 12,70mm haben, dass die Ventilführung mit 12,73mm ordentlich hält.


    Und da kommt der Innentaster ins Spiel. So lange am Probekopf bohren und reiben bis ich ne perfekte Einstellung an der Reibahle hab.

  • die reibahle mit ner mikrometerschraube einstellen, geht nicht (wenn sie keine ungerade messerzahl hat)? oder zu unsicher?

    innentaster sind doch recht teuer, musste ich einst feststellen.

  • Ich könnte es mal versuchen aber da die Reibahle anders als ein Bohrer geschliffen ist, ist mir das zu unsicher eine genaue Messung zu erhalten. Könnte allerdings mal ne Vergleichsmessung machen sobald ich den Innentaster oder die Innenmessschraube habe, ob Bohrung und Reibahle beim Messen übereinstimmen.

  • Eine dreibeinige Innenmikrometerschraube ist das Werkzeug. Taster finde ich zu vage und ist auch schnell ungerade angesetzt.


    Bohrer? Ja, aber neee! :no:

  • Dreibein ist nicht bezahlbar in dieser Größenordnung. Wird ein Zweibein, da wird eben so lang gemessen bis der Wert maximal ist, dann wird es gerade genug sein. Und nein, Bohrer ist nicht genau genug als Messmittel, wenn ich grob +-0,01mm Toleranz bei der Reibung habe…


    Edit: hab mir jetzt ein Mitutoyo 145-185 gekauft. Allerdings in gebraucht weil alles Andere wäre auch echt sehr unsinnvoll…

    Einmal editiert, zuletzt von Mafijoosi93 ()

  • Bräuchte eher ne Reibahle mit 12,7 J6 oder K6…

    Hab nun 12,5er Bohrer und die Reibahle hier, Innenmessschraube und Fräser ( für die Aufnahme der Ventilschaftdichtung, die muss weg weil die grad den Durchmesser des 12,5er Bohrers hat und dementsprechend wegbricht wenn man bohrt) sind im Zulauf. Ich hoffe ich kann bald Ergebnisse zeigen.

  • oder lehr/einstell/pruefring- besorgen/drehen lassen. hab leider online keinen gefunden. deshalb evtl drehen/schleifen lassen. cnc-kram halt.

    das mitutoyo kostet ja schon n haufen.

  • Bräuchte eher ne Reibahle mit 12,7 J6 oder K6…

    Hab nun 12,5er Bohrer und die Reibahle hier, Innenmessschraube und Fräser ( für die Aufnahme der Ventilschaftdichtung, die muss weg weil die grad den Durchmesser des 12,5er Bohrers hat und dementsprechend wegbricht wenn man bohrt) sind im Zulauf. Ich hoffe ich kann bald Ergebnisse zeigen.

    ok, ziehs durch! kohle is ja nun weg.

  • oder lehr/einstell/pruefring- besorgen/drehen lassen. hab leider online keinen gefunden. deshalb evtl drehen/schleifen lassen. cnc-kram halt.

    das mitutoyo kostet ja schon n haufen.

    Prüfdorn 12,7 mit +-1mü hab ich für ca 40€ gefunden, aber nicht gekauft weil ich dann ja nur weiß dass es entweder zu klein oder mindestens passend oder zu groß ist. Dann lieber die Innenmessschraube fürs Doppelte gekauft.

  • Moin!

    Das Mitutoyo-Teil hab ich entsorgt bzw zurückgesendet. Hatte generell viel Spiel, also gut verschlissen. Hab inzwischen so n Dreipunkt Innenmikrometer von 0,4-0,5“, also genau das was ich brauche, und hat nichtmal die Hälfte vom Mitutoyo gekostet.


    Damit konnte ich die Reibahle auf 12,70mm einstellen.


    War noch das Problem mit den alten Ventilführungen. Dadurch, dass die Teile erstens nur ca 11mm haben und nicht mittig gebohrt sind, ich sie aber mit 12,7mm aufbohren muss, brechen sie seitlich weg und mir verläuft der Bohrer. Also nen Fräser gekauft aber die Bohrmaschine verläuft beim Fräsen mehr als ich erwartet hatte. Nungut, eben die alte Deckel aus dem Familienkreis erweckt, den Kopf mit n paar Schrauben aufgespannt (der Abstand der Führungen passt perfekt auf die Kopfschraubenlöcher, man muss auch mal Glück haben!) und in n paar Minuten die Führungen soweit abgefräst, dass ich da guten Gewissens bohren kann. Leider taugt die Deckel nur noch für so grobe Arbeiten, die Führungen damit auffräsen traue ich mich nicht…


    Also den Kopf wieder auf die Bohrmaschine spannen und dann mal schauen was rauskommt…

  • Bohrst Du für eine Halbzoll-Führung auf 12,7mm? Normalerweise schrumpst Du diese Führungen mit 4 oder 5 Hundertstel Überdeckung ein (Kopf im Backofen laaangsaaam auf 180°C aufwärmen, Führungen ins Gefrierfach, Führung mit Hilfsdorn ansetzen, fällt von selbst rein oder braucht vielleicht einmal das Hämmerchen ... und sitzt nach dem Abkühlen des Kopfes bombenfest. Dann schlackern die Dinger auch im Betrieb nicht rum ...

    Dass nach dem Einschrumpfen die Ventilschaftbohrung nachgerieben werden sollte, versteht sich auch von selbst.

  • Die Führung hat 12,73mm. Hab also 3/100 Übermaß. Nen Backofen für die Halle muss ich noch irgendwo auftreiben. Wenn ich das in der neuen Wohnung mache, werde ich wohl zurecht rausgeworfen. Oder ich krieg irgendwo flüssigen Stickstoff her.


    Was mir noch fehlt ist die Einbauhöhe. Ich meine mal bei Graham von Penguin Motors gesehen zu haben, dass er sich an der Oberkante des Kopfes orientiert, also Oberkante Führung auf gleicher Höhe wie die VDD-Dichtfläche. Passt das so?

  • 3/100 ist gut! Ich dachte schon, die Dinger sind 12,70 mm.

    Oberkante VDD sollte auch passen, dann bleibt noch die richtige, freie Länge für die Schaftdichtungen. Es gab mal Führungen mit eingestochener Nut, in der ein Drahtring den Endanschlag bildete, aber Du hast vermutliuch die Glatten?

  • Ja, so einen Satz hab ich hier auch noch liegen, komme aber im Moment nicht zum Nachmessen dran. Die Nut müßte ziemlich exakt die richtige Höhe haben, um, wie bei einem Kolbenbolzen, einen Drahtring oder einen Seegerring einzulegen, den man dann nach dem Einsetzen entfernt. Aber Grahams Methode müßte auch hinhauen, wenn ich recht erinnere wärmt er nur den Kopf und preßt die rein, oder?

    Mit Stickstoff wäre ich vorsichtig, wenn Du mit dem Hammer nachhilfst, zwar splittert "geeiste" Bronze nicht so schnell, wie Messing, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht. Mit Kopf bei 180°C im Backofen und Führungen im Gefrierfach rutschten die Dinger mit 4/100 Überdeckung einfach rein, dann ein vorsichtiger Setz-Schlag auf den Einbaudorn, nach einigen Sekunden bewegt sich da nix mehr ...

  • Da ich (siehe anderer Fred im Treffpunkt) die Ventilfederaufnahme im Kopf abdrehen muss, passt das leider nicht mehr ganz. Müsste schauen, dass ich da n kleines Drehteil mach, welches dann zwischen Kopf und Seegerring liegt beim Führung einsetzen. Sonst kommt die Führung zu weit runter.

  • Warum musst Du abdrehen, Schaftdichtungen?

    Das sollte aber so funktionieren, wie Du es beschreibst. Oder Du begrenzt den Weg von der Ventiltellerseite ...

  • Muss die Führungen nicht abdrehen, sondern die Federaufnahme im Kopf 3-4mm tiefer fräsen weil die Federn länger wie original sind bzw die VS7 halt 34mm eingebaute Länge haben. Dann passt die Höhe der Führungen natürlich nicht mehr mit der originalen Höhe überein.