Rasentraktor Antrieb

  • Kennt sich hier jemand mit Rasentraktoren aus?

    Ich habe so einen älteren Hecktrieb Murray.

    Der läuft eigentlich einwandfrei. im zuge vom service habe ich die riemen für mähwerk und antrieb erneuert.

    seither fährt er nicht mehr. als erstes war die spannrolle verklemmt. das habe ich gerichtet. der fahrriemen läuft ohne durchzurutschen. trotzdem bewegt sich das teil nur noch im schleichtempo wo man voher hinterher rennen musste.

    jetzt habe ich da hinten am antrieb einen ölbehälter gefunden, deckel abgeschraubt, finger rein, kein öl.

    Außerdem ist mir eingefallen, dass ich den mäher seitlich 45grad gekippt habe, um von unten ran zu kommen. ausgelaufen ist nichts, aber vielleicht im gehäuse in die achsrohre durch das kippen. hab keine ahnung, vielleicht darf man das ja nicht?

    und wenn das doch nicht so schlimm ist, was kommt da für öl rein, habe keine Unterlagen zu dem teil? weiß jemand rat? danke und grüße



  • ja, aber da gibt es "nur" (immerhin, das teil ist von 1996) eine explosionszeichung mit teilenummern. öl ist da nicht gelistet bei der transaxle. wenn das die ursache ist, aber mir im moment die einzig erklärliche ursache. rechts richtung radlager könnte über die jahre ein geringer ölverlust gewesen sein. ist wie so`n taunus das ding

  • Kann sein, daß Du den nur auf eine Seite (rechts oder links) legen darfst bzw. nur bis zu soundsoviel Grad kippen darfst. Ich hatte mal einen „normalen“ Mäher der hat seine Brühe überall hin laufen lassen wenn man den auf die falsche Seite oder zu weit gekippt hat.

  • ausgelaufen ist jedenfalls nicht deswegen. es gibt ja auch extra kippvorrichtungen.

    bin mit der suche bisschen weiter. hydrostat achse ist das wohl. ich würde gern auf jeden fall erstmal das richtige öl auffüllen. achtung ÖLFRED!!

  • Hi


    Wahrscheinlich ein Peerless oder Hydrogear Hydrostat.


    HLP 32 oder HLP 46, damit wird er funktionieren, wenn es am Ölstand liegt.


    Hatte irgendwo zu den Hydrogear Dingern mal ne CD, waren auch in Kehrmaschinen verbaut. Bloß mit welchem Endgerät kann ich noch CDs anschauen?


    Da drin is nix, was durch kippen kaputtgeht, jedoch die Anlenkung V N R muss stimmen, weil damit wird direkt die Verstellpumpe gekippt (dadurch langsam/schnell, vorwärts/rückwärts. Von der Verstellpumpe wird das gepumpte Ölvolumem dann in einen Konstantmotor geschickt, der dann die Räder via Differential antreibt. Paar Überdruckventile und Rückschlagventile und fertig ist ein geschlossenes Hydrostatgetriebe

  • Peerless sagt 5w40…


    Ich glaub, das ist scheissegal, Hauptsache es fließt und schmiert.


    Ob Motoröl oder Hydrauliköl, da laufen geschliffene Stahlkolben in Messingbuchsen, paar Lager, Zahnräder und Gleitflächen. Nix was ein Motor nicht auch hat

  • Gude, den Riemen eventuell nicht über Kreuz gedreht? So das die Drehrichtung nicht mehr stimmt?

  • Wenn das Teil so ein Hydrostatgetriebe hat,

    muss selbiges entlüftet werden.

    Hatte ich vor Jahren bei meinem Mcculloch mal,

    dass nach einer fast Seitenlage nix mehr ging.

    Wie genau die Prozedur war, weiß ich nicht mehr,

    sollte aber das www verraten.

  • der riemen läuft richtig, nichts gekreuzt ect., das ist sehr eindeutig.

    hab mich zum entlüften bei mccullow belesen. ist mehr oder weniger nur anheben und durch vorwärts rückwärts mit rädern in der luft auf drehzahl bringen.

    zum öl habe ich mehrfach 10w30 gefunden, was ich nicht da habe. also werde ich mal mit bisschen 10w40 auffüllen und dann berichten.

  • also, ölstand war i.o. hab minimal aufgefüllt und "entlüftet". Hat nichts gebracht, er dreht die Räder immernoch nur Schneckenlangsam. Ist übrigens eine Spicer 93264 / Dana 4300-3 Hydrostatik Antriebsachse. hat das schwarmwissen hier noch eine idee?

  • ich verstehs auch nicht. schalthebel gibt es nicht, es gibt einen einganghebel am getriebe, der von einer wippe als fußpedal betätigt wird. bewegt man den in die eine richtung dann wird er je weiter gedrückt je schneller, eigentlich. in die andere richtung rückwärts. die mittelstellung ist genau eingestellt. auch bei handbetätigung direkt am hebel am getriebe ändert sich nichts. war auch ne vermutung, dass das gestänge nicht den kompletten hebelweg überträgt, aber tut wie es soll

  • Hmmm, so sehr ich mich reindenke, muss das tun.


    Was anderes, wird denn, wenn auch langsam, kraft übertragen?


    Denn er müsste ja mit hoher Drehzahl und kleinem Volumen sehrviel kraft suf die Räder bringen.

    Das is ja der Sinn der Hydrostatischen stufenlosen Übersetzung

  • das müsste ich nochmal ausprobieren. den kleinen drauf setzen und ich versuchen fest zu halten. gefahren bin ich so, also gewisse kraftübertragung muss das sein.

  • Guck bitte unterm Sitz ob da ein Freilauf betätigt werden kann. Meiner hat da einen Haken, mit dem man den Antrieb auskuppeln kann, z.B. zum Schieben oder Rangieren.

  • ja den gibt es den haken, der tut auch was er soll :unsure es gibt sogar noch einen vorne rechts neben dem fahrpedal, alles gecheckt

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  • bin leider auf tour und komm an die doku von meinem gerade nicht ran.

    allerdings sollte das prinzip dieser antriebe ja herstellerunabhängig gleich sein.

    schau mal bei stiga villa 14. da gibts betriebsanleitungen.

    bei mir auch wie bei dir: wippe neutral, trecker steht. je mehr "gas" desto mehr rast er los. rückwärts genau umgekehrt.

  • ja es gibt einen riemen, den habe ich ja erneuert, seit dem ist das. der läuft aber einwandfrei und kann auch nur in einer position verlegt werden. jedenfalls treibt er das riemen/lüfterrad am getriebeingang mit voller kurbelwellenumdrehung an.

    ha, beim schreiben fällt mir was auf. ich habe noch nicht geprüft, ob das riemenrad am getriebeeingang fest ist. wäre zwar zufall wenn sich das gelockert haben sollte warum auch immer, aber eine fehlerquelle ist es.

  • Ist es auch sicher der richtige Riemen? Sollte der nicht an den Flanken anliegen weil zb der Flankenwinkel nicht stimmt, dann gibts viel Schlupf und es wird nur wenig Drehmoment übertragen.

    Die neuen Teile sind auf jeden Fall zu verdächtigen

  • es ist nicht der riemen lt et katalog. den hatte ich bestellt, der war aber zu locker. dann habe ich ihn vermessen weil er nur so eine komische bezeichnung hatte, amikram. und dann nach maß einen 6cm kürzeren bestellt.

    aber hast recht, ich könnte nochmal den ganz alten probieren, damit fuhr er ja, war nur bisschen porös. hab den nur getauscht, weil ich angst hatte der fliegt natürlich genau in der mähsaison weg.


    edit meint, ich seh den riemen ja auch nur im stand. könnte sein, dass bei fahrbetrieb der widerstand an an der riemenrolle grösser wird und er dann schlupf bekommt.

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  • seb. mit riemen hab ich an meinem auch rumgefrickelt. nur, weil mir die orginalteile zu teuer waren. naja. und ausmessen ist manchmal auch nicht so einfach. auf alle faelle sollte es ne einstelmoeglichkeit fuer den besagten riemen geben. mit einem abstandsmass "x zu y". wenn du das findest und hingedreht bekommst, dann kann auch ein nicht ganz orginaler riemen sein tagwerk verrichten.

  • er rennt wieder. fuck, es war der riemen. ich hab den uralten rissigen riemen wieder drauf geklemmt und sofort fährt er in rasanter geschwindigkeit wieder los ich bestell jetzt ein originalteil nach teileliste.

    unter last scheint der durchgerutscht zu sein. am ausgebauten teil sieht man unter genauer betrachtung, dass der auf der flanke wohl nur auf 1/3 seiner fläche angelegen hat und durchgerutscht ist.