Habe nochmal geschaut. Also Lager 2 volle Punkte zu 100 Prozent getroffen. Lager 3 eher so 85 prozent, da sieht man schon, das die Löcher nicht ganz passen die nach oben zum Kopf gehen. Die Nuten kann aber bei beiden Lagern von der Kurbelwellenseite sehen. Die Bohrungen kopfseitig sind so eng, da kann ich gar nix erkennen wenn ich da reinleuchte
Butschers Granader Fred
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Also wenn die Nut unten gut ist, sollte es oben auch passen. Nimm die Nockenwelle raus, dann Leuchte von unten ins Loch von Lagerstelle 3 rein. Wenn du dann an der schrägen Bohrung oben Licht siehst, sollte es dann auch passen.
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Klingt fair
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Bei Lager 2 und 3 bin ich mir (fast) sicher, dass das alles passt aber ohne Endoskop...schwierige Geschichte. Vielleicht haben ja die Spezis hier noch einen Tip wie man da 100 Prozent sicher gehen kann...
Rock'n Roll und ziemlich assi, aber im Bouwmarkt gibt es üblicherweise ordentlich lange 4,5er Metallbohrer.
Damit fühle ich durch die Ölkanäle, oben wie unten, ob die Bohrung im Lager mit dem Ölkanal flüchtet. Hat bisher immer gepasst.
Ach ja, damit mir der Bohrer nicht reinfallen kann, habe ich ihn meist in das Bohrfutter vom Akkuschrauber eingespannt. Da hat man praktischerweise auch gleich Licht, wenn man den Schalter betätigt.
Grate stößt die NW beim Einbau schon weg.

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Super fachmännisch geschrieben! -
Das man durch Lager 4 nicht durch fie kurbelwelle durchschauen kann ist normal? Licht kann ich wohl indirekt sehen, Nut von der Nockenwelle aber nicht.
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Müsste ich nochmal angucken, ich meine dass ich es beim Lager 4 von hinten her ausgemessen habe. Abstand NW Ende zu Nut, dann Abstand NW Lager zum Schlitz, NW verbaut und gemessen wo die Nut im eingebauten Zustand liegt und das Lager dann eben soweit eingezogen dass Nut und Schlitz übereinanderliegen.
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So, nachdem der ganze Ostern Zirkus heute vorbei war und mein Nockenwellenlager-Authismus immer noch gekickt hat, bin ich nochmal in die Werkstatt und hab die Ölbohrungen mal mit nem Bohrer inspiziert. Komischerweise jetzt alles freigänging

Danach dann noch bemerkt, das ich in Lager 1 irgendwie dicke Furchen reingekloppt hab, wie ist mit ein Rätsel. Also Lager 1 nochmal rausgenommen und eins aus dem zweiten Satz eingebaut. Lager 4 dann noch vermessen, müsste auch passen.
Somit kann es morgen in großen Schritten weiter gehen mit der Kurbelwelle und den Kolben.
Gute Nacht!
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Wenn’s net so schlimm wie hier ist gehts noch

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Sorry das ich hier noch nichts geschrieben habe, hab einfach viel Nerv der nichts mit Auto zu tun hat.
Machst du fein und ich möchte auf Jeden Fall mal wieder zu euch an das kleine Meer fahren, war super in den Häuschen mit Ruderboot.
Schön das du wieder hier bist, nicht persönlich nehmen, das mit dach und Haus ist einfach der größte Scheiss im Moment.
Gruß Christoph
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Ich bin echt sehr, sehr, sehr beeindruckt!

Weiter so und Hut ab!
Das hat ja mit butschen echt nix mehr zu tun


Und wie ich grad gelernt hab sowieso eigentlich grundsätzlich nicht!.
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Hagen XL mach dir doch nicht son Kopp! Ich bin doch niemandem böse nur weil er nicht hier schreibt! Ich finds auch einfach fein wieder so ein Wägelchen zu haben und wieder ein Teil dieser Community sein zu dürfen!
Bonnie vielen lieben Dank, jaaa man wird älter und ja auch ein wenig weiser und dann fällt es einem immer schwerer noch so richtig zu butschen mit Silikon als Scheibendichtung usw.
Aber nix desto trotz...das könnte man alles auch noch viel viel penibler und besser machen! Aber das sprengt dann auch meinen finanziellen Rahmen für diesen Projekt. Ich versuchs halt mit meinem gegebenen Mitteln so gut wie möglich zu machen und alles hier schön zu dokumentieren für all die anderen "Normalschrauber" die es eventuell nachmachen wollen.Aber zurück zum Thema! Ich war also heut Abend nach der Arbeit mal wieder fein rumbutschern draussen (in der Garage)...

Froststopfenlöcher ausgeschliffen und sauber gemacht.

Metall auf Metall abdichten nehm ich gern das Hylomar. Alt und bewehrt.

Also die neuen China-Stopfen damit benetzt und eingeschlagen.

Danach ging dann die Nockenwelle ins Reinigungsbad

Nachdem ich dann alles schön gereinigt und eingeölt habe durfte die Nockenwelle dann final Platz nehmen und der hintere Deckel konnte auch wieder montiert werden. (Sorry habe zwischendurch einfach zu ölige Finger gehabt um mit dem Smartphone Fotos zu schießen)

Danach durfte der Motor wieder am Ständer Platz nehmen und hat erstmal eine Kaltreiniger Dusche bekommen, die ich dann ordentlich mit dem Pinsel verteilt habe!

Danach gings dann weiter mit der Kurbelwelle bzw. Hauptlagern

Hier einmal die Kurbelwelle die im AT-Motor verbaut war. Sehr deutlich spür- und sichtbare Riefen in den Laufflächen!

Also nehme ich lieber die Dirk L. Kurbelwelle, die wirklich popoglatt ist und keinen Handlungsbedarf hat.

Und wieder gehts ab ins Bad


Schon besser, jetzt nur noch wieder kräftig einölen!

Hauptlager im Block eingebaut

Der No Name Simmering aus dem Dichtsatz...Naja soll wohl halten

Spezial Dichtfett für Radialwellendichtringe....ohne Scheiss! Kostet ein Vermögen bei Vauweh

SImmering also schonmal übergestülpt...

...und drin ist die Welle. Beim Reinlegen natürlich noch schon nen Finger geklemmt...egal die Freude, dass das Mistding wieder am Platz ist war größer


Anschließen den Simmering an den Anschlag drücken und gerade ausrichten, die Übergänge nach draussen besteiche ich mit Hylomar, damits nicht nach draussen leckt. die Ecke nach oben hatte ich auch noch etwas bestrichen, hatte ich dann aber nicht mehr fotografiert.

....und die Lagerdeckel montiert. Natürlich habe ich die falschen Deckel von dem Dirk L. Motor genommen, die dann nachdem ich Sie mit Drehmoment festgezogen habe Bombenfest gesessen hat, sodass sich die Kurbelwelle keinen mm mehr drehen ließ


Dann schnell nochmal alles ausseinander bauen und die richtigen Lagerdeckel nehmen, die auch zu dem Motor passen...und siehe da, die Welle lässt sich Butterweich und ohne Spiel drehen

Donnerstag kommen dann endlich die Kolben dran. Bald ist der Motor geschafft, sodass es dann beim Bremssystem weiter gehen kann

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1a, fährt noch im april nehm ich an.

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Geht ja echt mit Riesenschritten voran. Top!
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Ist Hylomar an der Stelle das richtige Mittel? War da nicht etwas mit nicht öl- und spritresistent? Ich hätte da jetzt zu Dirko HT gegriffen. Hylomar nehme ich nur für Wasser, also z.B. Wasserpumpe, Froststopfen, Thermostatgehäuse.
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ja, geht da.
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Ok, dann hatte ich das nur falsch in Erinnerung.
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nur nicht als gleitmittel nehmen wenns bei dir und josi mal wieder später wird...
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So...der Plan war heut direkt nach der Arbeit an den Motor zu gehen und dann bis zum Umfallen zu schrauben und zu butschen.
Im Kopf hatte ich eigentlich den Plan den Motor tatsächlich heut Nacht fertig zu machen mit allem was dazu gehört. Aber wie das immer so ist, hier und da Verzögerungen und naja seht halt selbst:

Erstmal bei den alten Kolben die Kolbenringe abgefummel und die Kolben einmal ins Bremsenreinigerbad geschmissen.

Das hat enorm viel Zeit gefressen, da die Kolben teilweise sehr wild ausgesehen haben. Viel Ölkohle, die Ringe teilweise mit Ölkohler verklebt bis zum geht nicht mehr...ich glaube ich habe allein 2-3 Stunden gebraucht um die Kolbenringe zu ersetzen.

Die guten USA Kolbenringe. Gehören eigentlich in einen 2,6er Mercury, passen aber auch auf die 2,3er Kolben

Wieder ein bischen was zum puzzeln

Aber nach ein paar Stunden waren dann alle Kolben gesäubert und die Kolbenringe ersetzt.

Die neuen Lagerschalen liegen auch schon parat

Und die ersten Kolben haben schon ihren Platz gefunden. Für alle Noobs wie mich: Auf dem Kolben oben drauf ist ein Pfeil, dieser muss zur Keilriemenseite zeigen. Unten am Pleuelauge sind die Zylinder Nummern eingeschlagen, so kann man eigentlich nichts verkehrt einbauen.

Hier nochmal ohne Kolbenspannband fotografiert. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt ein vernünftiges Kolbenspannband dafür zur kaufen, die Kolben gingen wirklich butterweich in den Motor.

Irgendwann war es dann geschafft...

Als nächstes dann das verwarzte Stirnblech säubern.

Mit Drahtbürstenaufsatz für die Bohrmaschine war das relativ schnell erledigt.

Mit ner ordentlichen Portion Hylomar war das Blech dann montiert. Die originale Papierdichtung war leider in meinem low budget Dichtsatz nicht dabei...

Als nächstes dann das Stirnrad montiert. Keine Panik, an die Schraube habe ich nach dem Foto noch gedacht


Steuerzeiten sollten passen...

Eine Dichtung für den vorderen Teil war komischerweise vorhanden.

Und montiert ist der Deckel. Vorher noch den neuen Simmering eingesetzt.

Aftermarket WaPu mit Thermostat sind auch noch schnell verbaut....Feierabend für heute. Fehlt jetzt nicht mehr viel...
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kratz noch die überschüssige dichtmumpe ab, sieht sonst unprofessionel gebutscht aus
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prima, genau die arbeit steht mir auch gerade bevor!
da ich bald in die usa fliege... kolbenringe mercury 2,6, guter tip... was kann ich sonst noch in den usa besorgen was an den motor passt (hauptlager, nw- lager, pleuellager, froststopfen) bzw. nach welchen teilen bzw. von welchen motoren muss ich dort schauen...?
hat vll. jemand eine übersicht mit nummern oder so..?
bedankt :)
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Melling M-87HV.
Ansonsten must du halt schauen welchen Motor du hast (kleine oder große NW-Lager, separate oder angegossene Anlaufscheiben) und dementsprechend nach den Autos suchen und dann die entsprechenden Teile raussuchen. Mercury Capri hatte zum Beispiel den "alten" 2.6 V6.
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danke. das ist eine ölpumpe. sind die dort so viel günstiger...?
ich habe den gleichen motor wie der butcher auf der werkbank liegen. 1980. was und ob da anlaufscheiben sind schaue ich dann mal, der kurbeltrieb ist noch nicht offen..
ps: für den mercury capri finde ich aus den 80ern nur einen reihenvierzylinder mit 2,3, die V6 sind alle 3,8
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Ja, es ist eine Ölpumpe. Das HV steht für High Volume. Meint diese Pumpe schiebt eine ordentliche Menge Öl durch den Motor.
Parallel gibt es auch HP Pumpen. Die haben zwar einen höheren Arbeitsdruck, aber das klingt nur gut und ist nicht, was der Motor braucht.
Die Melling M-87HV gibt es auf diesem Kontinent nicht, oder zumindest nicht günstiger als auf der anderen Seite vom großen Wasser.
Und natürlich den Sechskantstab dazu kaufen.
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Anlaufscheiben hat der Motor zu haben. Die zentrieren die Lage der KW im Motor. Vor allem, wenn man die Kupplung tritt, möchte die KW nach vorne auswandern. Das verhindern die Anlaufscheiben.
Es gibt einzelne Anlaufscheiben (4 je Motor) oder Hauptlagerschalen mit festen Anlaufscheiben. Die einzelnen sind hier im Fred, die anderen sehen aus wie ein, um die KW herumgebogenes U-Profil.
Was Du hast, siehst Du, wenn der entsprechende Hauptlagerbock auf dem Tisch liegt. Vorher nicht.
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Musst den Mercury Capri von 72 oder so nehmen, das war dann der umgelabelte Capri 1 aus Deutschland.
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Die Mellingpumpe gibt es hierzulande zwar vollkommen problemlos, selbst mm hat die im Angebot, aber die mögen natürlich auch daran verdienen und nehmen da 94€ für, bei rockauto kostet sie 69€, ob das nun ein großer Unterschied ist muss jeder selbst entscheiden.
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Ich bin ehrlich. Ich war da etwas kniesig und habe die Pumpe nicht bestellt. Habe hier 2 normale liegen und schaue mal, welche von beiden ich einbaue.