Granada Diesel Neuerwerb

  • wenn du das fahrzeug schon ohne papiere gekauft hast, ist eine nachverfolgung der eigentümer nachzuweisen. sprich kaufvertrag oder gar verträge. wenn der vorbesitzer die papiere verschlampt hat dann muss er eigentlich eine eidestattliche versicheurung abgeben. oder dann ggf. das verfahren mit der aufbietung. jenachdem wie gut dein prüfer ist reicht ihm evtl auch hsn und tsn.

  • Kreative könnten auch angeben, den Brief selbst verloren zu haben....:sad:

    An Eides statt, natürlich.


    Weil ja alle Daten bei der Zulassungsstelle gelöscht worden sind, ist auch nicht mehr nachzuvollziehen, wem der Kahn mal gehört hat. Und die polizeiliche Abfrage hat ja schon insoweit keinen Diebstahl ergeben.

  • Danke für all eure Tipps. Wir haben extra einen ausführlichen Kaufvertrag mit Ausweisnummer usw. gemacht um die Eigentumsverhältnisse zu dokumentieren.

    Wir reden hier auch nicht von nem 100.000 Euro Fahrzeug und hoffe, dass die da Kirche im Dorf lassen.

  • Nope.

    Irgendjemand muss erklären, wo der Brief hingekommen ist. Wenn der Verkäufer ihn nicht mehr findet, muss ER das dann mit ner eidesstattlichen Versicherung tun.

    Meiner Erfahrung nach sind die Verkäufer nach Abholen und Erhalt der Kohle da relativ unentspannt. Hab mal nen Motorradrahmen gekauft (wohlgemerkt NUR den Rahmen) und da hatte ich das Drama auch schon. Hatte auch nen schönen Kaufvertrag und alles. Geendet hat es darin, dass ich die Papiere wohl auf dem Fahrzeugdach hatte liegen lassen und losgefahren bin, ich Schussel ....

  • War das nicht der Granada der mal irgendwo sichergestellt wurde und aus einer Polizeiauktion kam?

    Bei sowas ist das Eigentumsverhältnis ja recht gut nachzuweisen, auch in dem Fall das irgendwer plötzlich mit dem Brief wedelt und sein Auto wiederhaben möchte.

  • das Auto wurde bereits öfters angeboten, der ursprüngliche Verkäufer ist auch hier im Forum unterwegs, er selbst hatte bereits nichts für das Auto


    So n kleiner Brief ist auch schnell mal verloren....

  • Wenn der Verkäufer ihn nicht mehr findet, muss ER das dann mit ner eidesstattlichen Versicherung tun.

    nein. in dem fall steht dann im kaufvertrag, dass das fahrzeug ohne papiere ge- bzw. verkauft wurde.

    wenn das nicht vermerkt ist oder bei einem mündlichen vertrag, musst DU das erklären und die versicherung abgeben.

    und dafür dann auch die gebühr bezahlen. das geld kann man sich also sparen.


    14 tage lang hat dann jeder zeit anspruch auf das fahrzeug anzumelden und mit den papieren zu winken.


    am besten macht man das übrigens, bevor man zig tausende in die karre steckt... :uglyrolleyes:

  • Ich habe mal einen Anhänger gekauft bei dem der Vorbesitzer den Brief verloren hatte.

    Der war sogar noch angemeldet.

    Trotz Vermerk im Kaufvertrag wurde ich am Amt wieder weggeschickt und musste beim Vorbesitzer betteln das er sich jetzt noch mit dem Ämtern auseinandersetzt.

  • Trotz Vermerk im Kaufvertrag wurde ich am Amt wieder weggeschickt und musste beim Vorbesitzer betteln das er sich jetzt noch mit dem Ämtern auseinandersetzt.

    Genau das! Ich hab halt den Brief bei Abholung verloren. Ich war schuld und somit war ICH gefordert, die eidesstattliche Erklärung abzugeben.


    Wenn du im Kaufvertrag vermerkt hast, dass der Verkäufer schon keinen Brief hatte, musst du betteln ....

    4 Mal editiert, zuletzt von Seinfeld ()

  • Das hier ist immernoch ein öffentliches Forum, mit Gliedern in allen Lebenslagen und Berufen. Man sollte also seine Worte wohl wählen oder im Bezug auf manche Begebenheiten die persönliche Nachricht einem offenen Posting vorziehen.

    Und vielleicht auch Beiträge der jüngeren Vergangenheit entsprechend bearbeiten. 2ct

  • das Auto wurde bereits öfters angeboten, der ursprüngliche Verkäufer ist auch hier im Forum unterwegs, er selbst hatte bereits nichts für das Auto


    So n kleiner Brief ist auch schnell mal verloren....

    Gut oder eigentlich nicht so gut zu wissen, dass der schon durch ein paar Hände gewandert ist. Ich mache erstmal in Ruhe mit der Bestandsaufnahme weiter. Die Frontbeleuchtung ist verfrickelt und die Verkabelung muss komplett überprüft werden. Er verliert Servoöl, ein bisschen Bremsflüssigkeit und das Getriebe war deutlich feuchter als erhofft. Ich bin mir nicht sicher ob das Typenschild überhaupt zu diesem Fahrzeug gehört. Es sieht ein wenig so aus als wäre es mal entfernt worden. Würde dann auch erklären warum die Farbe nicht passt. Dazu halt der falsche Motor/Getriebe. Hätte ich das alles vorher gewusst, hätte ich wahrscheinlich verzichtet, auch wenn der Preis gut war und die Substanz der Karosserie echt gut ist.

  • Dann weg damit und den nächsten kaufen...


    Passt zum Auto und zum Forum .

    Ist nicht so ganz meine Mentalität. Habe ja keinen zeitlichen Druck. Die technischen Probleme sollten mit geringem finanziellen Aufwand zu fixen sein. Dichtungen, Kabel und Schläuche halt. Strom kann ich. Ich hatte schon viele alte Autos (damals allerdings aus der Not heraus) aber halt noch nie eins was "falsch" war. Das ist neu für mich und da muss ich erstmal mit klarkommen und hätte da gerne drauf verzichtet. Ich werde die Herausforderung wohl annehmen.

  • Ich bin schon einiges in nem W123 unterwegs gewesen und finde es beeindruckend wieviel Aufwand man betrieben hat um ja kein Gefühl von Sportlichkeit aufkommen zu lassen. So ähnlich müssen sich wohl Öltanker fahren.

  • Aber Du hast nur Öltanker gegen Öltanker getauscht.


    @Typenschild: stimmt die Nummer mit der eingeschlagenen Nummer, Beifahrerseite aussen neben dem Sitz, unter einem Plastedeckel unterm Teppich überein?

  • @Typenschild: stimmt die Nummer mit der eingeschlagenen Nummer, Beifahrerseite aussen neben dem Sitz, unter einem Plastedeckel unterm Teppich überein?

    Danke, das habe ich gesucht. Ja, die stimmen überein. Das beruhigt. Dann war das Typenschild vielleicht mal raus, aber es ist auch wieder reingekommen.