Taunus79 mit Startproblem/ Vorstellung

  • Hallo zusammen,

    nachdem ich vor ein paar Wochen hier ein Konto erstellt habe, nun mein erstes "Hallo" [hoffentlich im passenden Thread].

    Es ist nun schon fast ein Jahr her, dass wir uns in unseren "Opi" verguckt haben und ihn in unsere Obhut genommen haben. Muss ja nicht immer alles Sinne haben :-).Zum Glück tickt meine Frau ähnlich und die Ausflüge mit ihm machen einfach nur Spaß und zaubern ein Lächeln auf unsere Gesichter und den einen oder anderen Beobachter. Allein das ist es wert, unseren Opi am Leben zu halten.

    Unser Opi ist ein Taunus mit EZ 10.1979, Zweitürer, 2.0l V6, Automatik, schöner Sound und super zum Dahingleiten.

    Man muss in mögen oder nicht :-)

    Natürlich hat er paar Probleme, springt super schlecht an, wenn er kalt ist, lässt sich gerne Bitten, aber dann läuft er super.

    Werde bei Gelegenheit mal schildern, wie er sich anstellt. Der Vergaser scheint, nach einem Experten zu verlangen oder einem Austausch, beides ist ja rar gesät. Und ich bin leider eher Fahrer als Schrauber.


    Bis dahin viele Grüße

    Kai


    P.S. Mein Standort ist Wuppertal.

  • Moin Kai,

    herzlich willkommen hier!


    Ich würde das hier wohl in ein eigenes Thema verwandeln, hier im GuMo geht ´s sonst unter.


    Wo ungefähr wohnst du,

    schlechtes Anspringen kann viele Gründe haben, meist Ventilspiel, der Vergaser ist es eher selten, eventuell mag ja wer aus deeiner Gegend mal drübergucken, wärst du in der Nähe von 32469 tät ich sagen komm mal rum mit der Kiste und wir gucken mal drüber.

  • Hallo "Bierchen",

    danke für Deine Antwort und das Angebot, Wuppertal ist wohl leider etwas aus der Richtung.

    Wollte mich nicht "aufdrängen" mit einem eigenen Thread :-).

  • Herzlich willkommen in der Irrenanstalt.


    Da Du hoffentlich schon etwas mitgelesen hast, weisst Du wohl schon, was Dich erwartet.


    Latscht Du einmal aufs Gas, bevor Du den Schlüssel drehst und dann ohne Gas orgeln lässt? Die Startautomatik muss mechanisch aktiviert werden und funktioniert dann, sofern richtig eingestellt, eigentlich recht gut.

    A propos einstellen: immer erst das Ventilspiel überprüfen und einstellen, dann die Zündung und wirklich zu allerletzt am Vergaser rumstellen.


    Gibt ja hier noch so 2-3 aus dem Tal.


    Und mach einfach einen neuen Thread auf. Die Beiträge hier werden wir dann passend verschieben. Im Guten Morgen rutscht Du schnell auf die zweite oder dritte Seite und damit ins Nirgendwo.

  • Hallo DC,

    ich gebe vorher ein- zweimal Vollgas, dann nur ein bisschen beim Startvorgang.

    Vielleicht klappt das aber nicht richtig, da ich mit Handgas fahre, bin Rollifahrer und mein Gasfuß will nicht mehr :-)

    ...ich packe meine Vorstellung mal in einen eigenen Thread, danke für den Vorschlag.

  • Und willkommen, ich hab auch keine Ahnung. Mein Taunus und ich kommen aber bestens zurecht Dank forum.


    Wie schon gesagt, an den vergaser als letztes. Erst Ventile und eventuell den richtigen startvorgang beachten.

    Startautomatik will einmal dass du das Gaspedal trittst.

    Oder wenn manuell, dann nicht vergessen am Choke zu ziehen.

  • Hallo Windbohrsani,

    ok, danke Dir auch für die Info. Sobald er warm ist, ist das Anspringen auch kein Problem mehr, nur wenn er kalt ist, ist er zickig. Habe hier im Tal auch noch nicht der richtigen Schrauber/ Werkstatt gefunden, die sich das zutrauen, war aber ehrlich gesagt auch nur "oberflächlich" auf der Suche. Geht eben nichts mit Laptop&Co. beim Opi :-).


    Kai

  • moin, wenn er warm läuft usw. Hört sich das nach basics einstellen an, also eher ne klenere angelegenheit.

  • Wie schon erwähnt, gibt es hier mehrere Mitglieder im Tal und auf den Hügeln drumherum. Wenn Du die Forumssuche quälst, immer die 'erweiterte Suche' benutzen. Banale Suchbegriffe wie Ortsnamen können da schnell zum Erfolg führen. Oder die Betreffenden lesen diesen Fred und schreiben Dir.


    Auch in dieser Runde gibt es Professionelle, die in der Natur der Sache, natürlich auch Dein Bestes wollen. Einer davon wäre Marc, der einfach am Ende der Straße wohnt, die Du vermutlich Tag und Nacht hörst.

    Ventile und Zündung sind kein Hexenwerk, aber leider auch nicht barrierefrei.

    Unsere Motoren stammen aus einer Zeit, als ea nur drei Zapfsäulen an der Tankstelle gab und reagieren leider auf die neuen Kraftstoffe. Gerade wenn Du nicht selber regelmäßig das Ventilspiel korrigieren kannst, rechnet sich eine Umrüstung auf gehärtete Ventilsitze recht schnell. Unter anderem der Hoddow bietet diese Umrüstung an. Aber man muss die Köpfe zu ihm schicken. Eventuell könnte man das auch mit einem Urlaub in Bayern verbinden, aber das ist momentan ja eher schwierig. Die Gegend dort ist trotzdem sehr schön.

  • Wenn Automatik und Warmlauf vorhanden kann es mit den Ventilen noch nicht so ganz im Argen sein.

    Wenn man das Pedal getreten hat, wäre kein Gas geben beim Anlassen richtig, eigentlich sollte er einfach anspringen und mit erhöhtem Standgas laufen.

    Wenn du beim Starten auf dem Gas stehst deaktivierst du eigentlich direkt die 1. Stufe der Startautomatik.

  • Wenn Du willst machen wir mal einen Termin und du kommst kurz in Iserlohn vorbei.

    Ist ja nicht aus der Welt.

  • Moin, herzlich willkommen!


    „Schwieriges“ Starten kann auch daher rühren, dass nach längerer Nichtbenutzung die Schwimmerkammer leer ist, weil der Sprit verdunstet ist. Davon können die meisten hier ein Lied singen.


    In dem Fall erst mal länger orgeln, dann, wenn Lebenszeichen kommen, abbrechen, einmal durchtreten, starten.

  • Die nicht 12v Zündspule und das Widerstandskabel, vielleicht hat ihm ja mal wer ne 12 Zündspule verpasst ?

  • Funktioniert den die choke überhaupt wie sie soll?


    Wenn die klappen nicht schließen nach dem einmaligen gasgeben.. tut er sich schwer bei den temperaruren

  • Danke an alle für die neuen Tipps, werde ich beherzigen und Mal prüfen soweit ich dazu in der Lage bin. Und versuche weiter, einen passenden Schrauber zu finden, der auch Lust auf diese Autos hat. Teile tauschen können ja viele (wenn man sie dann noch bekommt). Micha-05, danke für Deine Nachricht, ich berichte weiter.

  • Hallo und herzlich willkommen. Wundert mich, dass noch keiner Bilder verlangt - also mach ich das mal: Zeig doch mal Bilder von dem guten Stück.

    Und mich würde aus technischer Sicht interessieren, wie das mit dem Handgas im Innenraum gelöst ist.

    Grüße aus dem Süden, Timo

  • Hallo zusammen,

    weil so lieb gefragt wurde, ein paar Bilder von dem Umbau. :-) Ist im Prinzip eine mechanische Umleitung von Gas und Bremse auf einen Hebel. Drücken nach vorne = bremsen, drücken nach unten = Gas geben. Und ein Lenkraddrehknauf wegen Einbandbedienung. Leider hat der Opi keine Servolenkung.


    Und zum Startvorgang, musste natürlich Eure Tipps ausprobieren und heftiges Pumpen vor dem Startvorgang und dann ohne Gas starten hat natürlich funktioniert. Mal sehen ob das so bleibt und heute nicht nur ein guter Tag war.

    Wenn man keine Ahnung muss man eben nur die richtigen Leute kennen. :-)

  • Jetzt bringst Du mich aber in eine Zwickmühle.

    Taunus-Servolenkungen gibt man eigentlich nicht ab.

    Aber ich habe vier, von denen aktuell keine in Betrieb ist und bei Dir ergäbe sie ja wirklich Sinn.

  • heftiges Pumpen vor dem Startvorgang

    durchtreten ist wichtig,damit die starterklappen auf gehen. außerdem wird dabei etwas sprit eingespritzt. heftiges pumpen ist eher negativ, weil immer wieder sprit rein kommt, so die schwimmerammer voll ist

  • Hallo Micha,

    will Dir kein schlechtes Gewissen machen :-).

    Kannst mir ja Mal per PN schreiben, welche Art Obolus dafür anfallen würde und wie aufwändig ein Einbau wäre.

    Ist das eintragungspflichtig, wg. TÜV und so?

  • Schön, daß es mit dem Starten so besser funktioniert. Eine übermotivierte aber unwissende Werkstatt hätte Dir vermutlich den ganzen Motor überholt.


    Auf dem letzten Bild liegt ein Deckel vor den Pedalen. Nur zufällig in dem Moment, oder gehört der da hin, damit nichts blödes passieren kann?

  • Ist nicht eintragungspflichtig da Serienteil.

    Aufwand: Lenkgetriebe wechseln, Pumpe, Halterung und Umlenkrolle montieren, Kurbelwellenriemenscheibe gegen eine mit zweiter Rille für den Keilriemen tauschen.

    Letzteres müsste man noch besorgen.


    Je nachdem ob das Lenkgetriebe aus einem V6 oder eine Vierzylinder stammt bräuchte man noch die passenden Leitungen.