Nockenwellen Lager können einen echt ärgern! Hattest du die auch von rockauto?
Es grünt und blüht der Rost
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Kann das voll nachfühlen...
Wenigstens hast Du keinen Kunden, dem Du jetzt erklären mußt, warum das jetzt schon wieder länger dauern wird...
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An unzähligen Motoren ist mir genau das 1x an einem V6 passiert .....3 verschissene Male neue NW-Lager eingezogen , logischerweise fängt man beim V6 bei Lager 3 an , danach Lager 2 , danach ist's egal , weil 1 und 4 ohnehin von außen eingezogen wird ....
Beim dritten neuen Lagersatz ist mir erst aufgegangen dass die inneren beiden Lagergassen zu klein gebohrt wurden , was heisst dass Lager 2 und 3 sich zu sehr stauchen , also die NW nicht durchlassen ...
Einzige Lösung nachdem die inneren beiden Lager schon montiert waren ....Rundholz mit Schmirgelleinen die die Lager bearbeiten bis das passte ..... was ne Scheissarbeit, aber es hat geklappt ....nochmal will ich das aber nicht machen :-(((
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Was treibt ihr eigentlich immer mit diesen Nockenwellenagern? Zieht ihr die trocken ein? Ich hatte jetzt nach bestimmt 20, vielleicht 30 Blöcken exakt ein mal ein kleines Problem, und das ist noch nicht mal lange her. Bei dem 2,8 von Franz klemmte die Nockenwelle leicht in einem Lager. Da hatte sich ein Grat gebildet. Ich muss die Druckstücke mal neu machen, so dass die genauso lang wie die Lager sind.
Aber stimmt schon, da sind schon renommierte Motoreninstandsetzer dran gescheitert. Das Problem wird sich wohl aber bald von selbst lösen, wenn die Lager alle aufgebraucht sind...

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Trocken einsetzen ist auf jeden Fall schonmal keine gute Idee, das stimmt. Die Ölbohrungen zu treffen war bei mir das einzige Problem, besonders das hintere Lager, da man da nicht durch die Bohrung leuchten kann. Geklemmt hat da Gott sei dank aber nix.
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Was haben die Lager denn außen Überdeckung und wie sind die Lagerspiele so toleriert?
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Die, die bei mir bisher nicht gepasst haben, habe ich selbst versemmelt. Lag also weder an Lager oder NW.
Ich verbuche das bei mir unter "Lernkurve" ....
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Es geht ähnlich schnell voran wie in der ganzen letzten Zeit…
Aber heute hatte ich mal ne Idee: um den Motor etwas geschickter aufnehmen zu können, hab ich ne Adapterplatte für den Motorständer geflext, gebohrt und geschweißt.
Eine Platte, die an die übliche Langloch-Platte geschraubt wird, dann ein kurzes Stück Rohr und am anderen Ende ne Platte, die man an die Motorlagerbohrungen schrauben kann.
So muss ich den Block nicht abnehmen, wenn ich die NW Lager ein drittes Mal einzubauen versuche ( Willi hab mir alles nochmal genau angeschaut, ist mir doch zu heikel dank einiger tiefen Kratzer…), hab dazu noch ne Honbürste gekauft um die NW Grundbohrungen noch ein wenig zu glätten, sowie eine für die Stößelbohrungen.
Magnetstativ für die Messuhr kommt morgen auch, ich kann dann also rein theoretisch Kurbeltrieb nebst NW reinhängen und dann mal schauen was ich an Kolbenunter- oder überstand habe. Wenn ich dann noch ne Aufnahme für die Bürette gebaut habe, kann ich die Kolben auslitern. Aber bis dahin ist es wahrscheinlich März weil Termine und anderer ärgerlicher Kram ansteht.
Edit: der Adapter sieht etwas „verwinkelt“ aus, das war Absicht weil die Bohrungen des Motorlagers nicht rechtwinklig zum Motor stehen. So hab ich bei eingesetzten Sperrbolzen einen hoffentlich geraden Motor ;)
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Motor an den Adapter gehängt und schon kann man viel schöner arbeiten.
Gleich noch die Stößelbohrungen und die NW Lagersitze mit den Honbürsten bearbeitet.
Erstes NW Lager ist jetzt drin und sieht gut aus. Lief gefühlt auch ein klein wenig leichter als vor dem Honen. Leider konnte ich nur das eine verbauen, weil ich nur ebenjenes von den vorherigen zwei Sätzen übrig hatte. Die neuen NW Lager sind leider noch nicht da. Vier Pakete an einem Tag bestellt, drei sind da und das letzte noch nichtmal losgeschickt :(
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Lockenwickler ist drin und dreht sich leicht von Hand, ohne installiertes Kettenrad. Hätte ich mal gleich drei Satz Lager gekauft

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Dann hättest Du vermutlich alle in einem Rutsch vermurkst.
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Das kann auch gut sein

Jetzt mit dem Adapter zur seitlichen Aufnahme ist es auf jeden Fall sehr viel bequemer, Motor ist fest dran und man kann ordentlich am Schlüssel drehen um die Druckstücke reinzupressen.
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Heute gabs etwas Kolbenringsalat mit Pleuelbeilage.
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Blaue Kolben…. Hoffentlich hast du nen transparenten Zylinder

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Ich kann n paar Gucklöcher reinbohren

Ist ne Beschichtung die sich laut Wössner in die Lauffläche einbringt und dort dann irgendwas tut

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So Blau wie die sind, sehen die aus wie mein 3D Druck Kolben

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Der würd sich bestimmt auch in die Lauffläche mit einbringen und dort was tun...

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Unter Aufsicht des großen Bruders meines Escorts den Kurbeltrieb eingebaut.
Hat ordentlich Kolbenunterstand, wenn die Messuhr nicht gelogen hat 1,1mm.
So müsste ich die Kolben eigentlich nicht mehr bearbeiten, weil die Verdichtung ungefähr passen würde, aber dafür hab ich keine gescheite Quetschkante mehr… Was tun, Herr General?
Mit ohne Quetschkante leben und dafür das Zündkennfeld (123ignition) entsprechend anpassen oder nochmal zum Motorenbauer fahren und bei ihm spanende Bearbeitung buchen, die dann aber wieder Kolbenbearbeitung nach sich zieht?

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Ich würde jetzt aber trotzdem nochmal auslitern, rechnen und dann entscheiden.
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Genau messen, also Kolbenunterstand und Muldenvolumen, kommt auf jeden Fall noch!
Muss Anfang März noch ne Prüfung schreiben, davor hab ich net so viel Zeit; und ich will noch das alte T9 vom Consul gegen ein frisches Austerlitz-T9 tauschen. Nach dem ganzen Kram wird der Halter für die Bürette gedruckt und alles gemessen.
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Liter doch einfach den Kolben im Zylinder aus. Den Kolben mit etwas Fett abdichten, Plexiglas rauf, auch mit Fett abgedichtet, und los geht's. Dann musst du nur noch die Kopfdichtung dazu rechnen und fertig.
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Das ist der Plan den ich hatte. Hätte mal besser Brennraum- statt Muldenvolumen geschrieben


Auslitern im OT, dazu den OT mit der Messuhr n paar Grad vor und nach OT „ausmitteln“.
Plexiglas kaufe ich heute, dann noch ne Gradscheibe und den Bürettenhalter drucken. Und Zeit finden

Kolbenunterstand würde ich dann auch nochmal genau im OT ermitteln, einfach nur dass man ihn hat und wenn man je planen muss dementsprechend die Quetschkante kriegt die man braucht.
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Perfekt!
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Perfekt!
Das freut mich zu hören!

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Heute ging es ein wenig am Motor weiter.
OT ausgemessen, Abweichung zwischen den Zylindern beim OT sind wenige Zehntel Grad
Kolbenunterstand gemessen, beträgt beim Zyl 1genau 1,0mm, beim Rest 1,05mm.
Ausgelitert, sind 37ccm Brennraumvolumen
Jetzt noch schauen welche Dicke an Zylinderkopfdichtungen ich kriegen kann, dann kommt die Entscheidung ob ich den Block plane. Kolben nachbearbeiten fällt wohl weg, außer die Quetschkante (Kolbenunterstand + Dicke Kopfdichtung) ist zu arg. Dann müsste ich da nochmal ran. Will ich aber überhaupt gar nicht machen.

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Grad mit meinem Prüfer gesprochen. Einem Umbau auf zwei 40er DCOEs steht nichts im Wege außer ein paar Messungen

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Was will der denn messen? Leistung oder Lautstärke?
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Es wird beides erforderlich sein.
Da sein Kahn aber vor Bj 69 ist, braucht er kein Abgasgutachten.Das ist zwar auch nur "ne Messung" aber je nach Abgasnorm recht kostenintensiv.
Motorräder benötigen im Übrigen erst am 89 ein Abgasgutachten. -
Der ist von 1975, also braucht er ne AU.
Leistung will er (da hab ich nen Prüfstand an der Hand), Geräuschmessung und Abgas. Theoretisch Bremsen (bis 20%) und Antriebswellen ab 40% Leistungssteigerung. Da der RS2000 Spezial 136PS mit der gleichen Bremse und Achse wie mein 1600er hatte, ist das aber kein Problem.
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Stimmt, AU gibt es ja auch noch. Irgendwie ganz verdrängt
Daumen gedrückt, dass alles klappt. Mir steht der ganze Spaß mit den Graukitteln ja auch noch bevor...
