Der Motoraufbau mit Turbo macht mich noch wahnsinnig

  • 2.3er Brücke.... neuere Version....müsste abgasbeheizt sein....

    Hab auch schon 2.3er Brücken aufm 2.8er gesehen, geht alles irgendwie aber ob das gut ist?

    Was den Unterdruckanschluss beifahrerseitig am Vergaser betrifft, es verhält sich so dass, wenn man diesen benutzt um an den Verteiler zu kommen, der Unterdruck gasabhängig ist, benutzt man den am Zwischenflansch ist der volle Unterdruck sofort da....

  • A9 sind 2.3er Köpfe eines 114 PS 2.3ers...

    Jetzt noch den Motorcode bitte. Ganz vorne links oder rechts ist ein Absatz im Block, unterhalb der Köofe.... was steht da drauf? Wichtig sind nur die ersten beiden Buchstaben.... nicht die Zahlen

  • Brücke und Köpfe passen somit zusammen und stammen sowohl als auch von einem 114PS-2,3er, schön an den 114er-Köpfen und der Brücke ist, dass die Kanäle optimiert sind und die Einlassventile größer sind als beim 2,6er, doof ist die leicht höhere Verdichtung, die zum Turbo nicht so gut passt.

  • Nochmal zur Kurbelgehäusedurchlüftung:

    Du hast die alten Ventildeckel drauf, mit jeweils einem Schlauchanschluss.

    Bei denen ging original vom Beifahrerdeckel ein Schlauch zum Luftfilter, weil dort frische, gefilterte, Luft angesaugt wird.

    Auf der Fahrerseite geht dann ein Schlauch ab zur Zwischenplatte unterhalb des Vergasers. Hier wird die Luft aus dem Kurbelgehäuse gesaugt.

    In diesen Schlauch gehört ein PCV.


    Bei den neueren Deckeln gibt es nur noch einen Schlauch und zwar vom fahrerseitigen Deckel zur Zwischenplatte.

    Bei diesen Deckeln wird das PCV in den Dichtring im Deckel gesteckt, man hat also keins mehr in der Leitung.

    Die Frischluft kommt bei diesem System durch den Öleinfülldeckel, der eine Art Stahlwolle enthält.


    Dann gibt es noch die Aludeckel mit Schriftzug. Diese haben in der Regel nur einen kleinen Schlauchanschluss und kein PCV.

    Es bietet sich an den Schlauchstutzen zu ziehen, die Bohrung entsprechend zu erweitern und dann das PCV mit Dichtring einzubauen.

    Da drunter gehört aber auf jeden Fall ein Spritzblech.


    Bleibst Du bei deinen bisherigen, alten, Deckeln dann musst Du vom fahrerseitigen Deckel einen Schlauch zum Luftfilter legen, damit überhaupt Luft angesaugt werden kann.


    Anscheinend wurde bei Deinem Motor alles zusammengewürfelt was so rumlag.

    Das Thema wasserbeheizte Startautomatik wurde ja auch schon angesprochen.


    Ich denke es macht wirklich Sinn wenn man hier nochmal auf den Ausgangszustand zurück geht und bei Null anfängt den Motor auf Turbo umzurüsten.

    Dafür sollte man aber ganz genau wissen was man da überhaupt hat bzw. welche Komponenten verbaut sind.

  • Das ist vorn links am Motor. Nur seitlich eine Nr.




    Dies sind noch zwei Blöcke, die ich damals mit dazu bekam. Auf dem Hinteren steht UY B

    Auf dem Vorderen nix. Und nun lasst mich raten. Da wo nix drauf steht ist ein 2.3er so wie der Verbaute und ich habe gar keinen 2,6 er drin.


  • Jetzt noch den Motorcode bitte. Ganz vorne links oder rechts ist ein Absatz im Block, unterhalb der Köofe.... was steht da drauf? Wichtig sind nur die ersten beiden Buchstaben.... nicht die Zahlen

    Die eingeschlagenen Buchstaben sind damit gemeint.


    LG

    Andreas

  • Das dachte ich auch. Habe mir aber nichts dabei gedacht, da bei diesem noch ausgebautem Block auch keine Buchstaben stehen. Und hier wurde nix manipuliert.



    Auf dem oberen Bild ist das der vordere.

  • Gude

    Ich kenne diesen Sammler nicht, aber beim Turbo wird nicht in vielen Betriebszuständen von Unterdruck gesprochen. Es gilt einiges zu prüfen an dem Motor...und bei 0,1 Bar LD und magert dann ab, ist der verschlossene Druckanschluss an der Dose noch nicht schlimmste.

    Wo kommst du denn her?

  • KU67953 ist die Motor(serien)nummer.

    Baujahrcode und laufende Nummer des Spenderfahrzeuges.


    Klick mich


    Du hast einen C-Motor


    YY ist übrigens 2,3 und UY der 2,6. Trotzdem der selbe Block. Nur der Kurbeltrieb ist unterschiedlich.

  • Bedeutet das, das nur die Kurbelwelle den Unterschied von 2,3 zu 2,6 damals machte?

  • Wenn das nackte Blöcke sind kann ja jemand aus dem UY ,alao dem 2.6er, die KW plus Kolben in einen 2.3er Block verpflanzt haben, ergäbe dann auch nen 2.6er Block. Ich habe die Frage nur gestellt bezüglich des KW Wertes den es zu erreichen gilt.....da wird ja beim 2.6er etwas mehr nach oben möglich sein, aber wie gesagt, Turbo ist nicht mein Metier, um genau zu sein sogar NULL mein Metier. Kurz gegoogelt..... 2.3 ergeben180 PS, 2.6 schon 207 PS .

    Einmal editiert, zuletzt von ford17m ()

  • Pleuel sind gleich, KW hat einen größeren Hub, was durch flachere Kolben ausgeglichen wird.


    Der 2,3/114PS hat Mehrleistung gegenüber dem 2,3/108PS, unter anderem durch höhere Kompression aufgrund höherer Kolben.

    Und unter anderem, natürlich auch die bereits erwähnten größeren Ventile.

  • Am Anfang stand Du hast einen EEIT-Vergaser drauf. Vermutlich ein 35/35, so weit so gut.

    Aber es gibt 35/35 sowohl für den 2,3 als auch für den 2,6.

    Hierbei unterscheiden sich die Vergaser neben unterachiedlicher Bedüsung auch durch den Lufttrichter mit 25mm(2,3) oder 27mm(2,6) Durchmesser.

    Je Motor gibt es zwei Versionen des Vergasers, entweder für Schaltgetriebe, oder Automatik.


    72TF9510 heissen die alle, aber dann hängt hinten beim 2,3 noch ein VA oder UA und beim 2,6 AEA bzw AFA dran.

    Beispiel also 72TF9510 AEA


    Probleme in der Feinabstimmung können ihre Ursache auch in diesem Bereich haben.

  • Auf der Kurbelwelle steht auch der Hubraum, kann man bei angebauter Ölwanne nur leider sehr schlecht lesen :pinch:

    Bedingt. Öl raus und wenn man den Motor einmal durchdreht, kommt die Beschriftung irgendwann mal am Loch der Ablassschraube vorbei.


    Kerze raus, Motor auf OT, Stahlmaß ins Kerzenloch, Tiefe zum Kolben ablesen, Motor auf UT, nochmal die Tiefe ablesen und schon lässt sich der Hub errechnen.

  • gibt auch noch 26er, auch 2.3er, aber dann 114PS, keine Gewähr auf die Zahlen, ich weiß nur dass es (mindestens) drei größen Venturis beim 35er gibt, die wurde beim 2.3er nämlich auch mal geändert.


    Wie gesagt, ändere auf alle Fälle deine Startautomatik, eine die nie ausgeht ist vollkommen indiskutabel, dann lieber die Starterklappen ausbauen oder auf Daueroffen "einstellen".

    Aber vermutlich ist die eh funktionlos, sonst könnte der Motor nicht zu mager laufen.

  • So, ich war mal fleißig. Außerdem war ich es satt nicht zu wissen, was ich da zusammengewürfelt oder nicht anders vorhanden hatte/habe. Also habe ich alles auseinander gerissen und fotografiert.


    Als Vergaser steht folgendes drauf:











    Wenn ihr euch aber Mal das Gemessene Mass mit dem Messschieber anschaut, dann sind das aber mehr als 35 Innenmaß. Ist das normal?



    Weitergeht es mit Ansaugbrücke und Zwischenflansch. Passt diese Kombination? Auf der Ansaugbrücke steht auch die 23.





    Als Kurbelwelle ist die mit der eingestanzten 23 drinn. Jetzt kann ich nur vermuten, das auch der 2,3er Kolben drin ist.


    Wie mir scheint habe ich mir damals nicht den 2,6er sondern 2,3er fertig gemacht. Egal. Ich will einfach nur, dass das Ding läuft.


    Eben habe ich gelesen, dass ich das mit der Starterklappe regeln soll. Wie mache ich das richtig? Hat jemand Bilder?


    Hier erst Mal vielen Dank für eure Mühen und Antworten. Danke!

  • Also ich gehe davon aus dass der Vergaser ein 35 EEIT ist, die 35mm misst man aber an den Drosselklappen, heisst alao da wo der Gaser auf den ZwischenFlansch kommt.

    Letztendlich scheint wohl irgendwie alles zusammenzugehören, A9 Köpfe, abgasbeheizte Brücke, 35 EEIT.

    Sieht aus als wenn da wohl eon 2.3er vor Dir liegt, kein 2.6er.

    Die ersten Bilder in diesem Thread zeigen nen Vergaser mit Rücklauf, der auf den letzten Bildern hat keinen Rücklauf, ist das der selbe Gaser?


    Bezüglich der Starterklappe, wenn das Chokeelement eingehängt ist sollten bei einmaligen betätigen des Gaspedals, in kaltem Zustand natürlich, die Starterklappen zufallen. Sollten sie nicht ganz geschlossen sein so kann man durch leichtes Verdrehen der Chokedose ( vorher die 3 Schräubchen leicht lösen) die Starterklappen ganz schliessen. Beim Gasgeben müssen die Chokeklappen mit aufgehen, beim Gas wegnehmen gehen sie wieder zu. Wenn sich das Kühlwasser langsam erwärmt dann gehen die Chokeklappen durch die innere Bimetallfeder langsam auf bis sie am Ende senkrecht stehen......das ist nur ganz grob die Einstellung, dazu kommt dann das erhöhte Standgas, aber das würde jetzt zu weit führen.