Der Winter kommt bald...

  • :thumbsup: der mit den Fliegen auf den Seitenscheiben war gut, ich habe ungelogen selten so gelacht, genial :-)))


    Jep, ich bleib auch gerne bei namhaften Herstellern, Fate Zero , da ist wohl schon der Name Programm...und was meine ehemaligen Cooper Cobras betrifft, ich wollte unbedingt White Letter Reifen haben..... ich hätt mir besser n Paar Michelin und einen weissen Lackstift gekauft :-)))

  • Fate Zero , da ist wohl schon der Name Programm...

    Manche Herstellernamen sind wirklich strunzdämlich. KIA gehört auch dazu...



    franz : Niemand wollte für antike Reifen werben, aber ich glaube durchaus, daß im Vergleich zu dem einen oder anderen Billigreifen die alte Markenware, der bessere Griff sein könnte.

  • @Nico: "fate" heißt Schicksal. Was du meinst ist "faith". Das macht die Namenswahl des Herstellers aber auch nicht besser...:irre:


    Überraschung: es gibt Qualitätsunterschiede! Markenreifen sind i.d.R. besser als Billigreifen, in allen Belangen. Man sollte hier aber auch immer gucken, auf welchem Wagen bei welchem Fahrer zu welchem Zweck der Reifen Verwendung finden soll.

    Heckschleuder ohne elektronische Helferlein, mit Dampf unter der Haube und Hobbyrennfahrer hinter'm Lenkrad vs. Oma im neuen Corsa der nur zwischen Supermarkt, Friedhof und Rommé-Runde pendelt...


    Die Preisunterschiede sind deutlich höher als 5€, der Topreifen kostet eher das doppelte vom billigsten. Das kann sich ganz einfach nicht jeder leisten...

    Für viele Nutzungsprofile sind Reifen aus dem mittleren Preissegment (Kleber, Vredestein, Hankook und so) absolut ausreichend. Da kann man sich die Mehrkosten guten Gewissens sparen.


    Zum Thema Ganzjahresreifen: auch hier kommt es stark darauf an, wer sie wie und wo nutzen will. Die können auch die absolut richtige Entscheidung sein.


    Das Thema sollte man - wie fast alles - halt differenziert betrachten. Pauschalisieren ist Scheiße, immer. :uglyzwinker:


    Wort zum Sonntag Ende.

  • Habe desöfteren den Eindruck, daß bei der ganzen Reifendisskussion der Zustand der Stoßdämpfer ausser acht gelassen wird.

    Hab mir selbst auf mein Neufahrzeug billigschlappen aufgezogen da die Pirellis zu hurtig glatze waren.

    Hatte keinerlei Nachteile.

    Sind die Dämpfer mal im Sack, ist eine weiche Gummimischung jedoch die einzige möglichkeit Grip zu erhalten.

    Merkt der Vielfahrer daran, daß sein altbewährter Markenreifen nicht mehr so lange hält als früher.

    Geht man dann aufgrund des hohen Reifenverschleisses und der daraus resultierenden Kostenauf einen Billigreifen kommt es dann schon desöfteren zu solchen Erlebnissen. Ganz zu schweigen wie solche Reifen sich dann abfahren und die Qualität der Reifen dadurch noch mehr leidet.

    Einmal editiert, zuletzt von Pitsgarage ()

  • Wer mag testen? ich stell die Dinger zur Verfügung. Wir wollen dann aber nen schönen Bericht. Ich glaub die Pellen sind verkehrt, nur eben älter ( als gedacht)

  • Dann hat sich das damit geklärt.

    VA war auch klar, aber ich hatte noch Hoffnung bei der HA.

    Danke - hast damit im Übrigen auch ne Frage aus nem Capri-Forum beantwortet :whink

  • Ich meine hinten geht es auch noch, bin mir aber nicht mehr sicher.

    Ich weiss nur das wir ungeplante Schrauberaction hatten als ich 2017 den 2,9er Sierra mit ABS als Winterhure gekauft habe.

    Vor Ort angekommen passten die 13" nicht, also mussten wir erst den Kombi der Frau aufbocken und da die 14" runterschrauben und die 13er draufpacken, damit die 14" dann auf den 2,9er konnten.

  • Oh man, das macht keinen Spaß sowas...unnötiges Geschraube


    Heißt aber, dass das nicht passt, da die Cossie HA Bremse (273mm) größer ist als die VA Bremse vom V6 (260mm)


    Nochmal danke!:thumbsup

  • Ich habe gerade mal geguckt weil ein Freund Probleme mit der Eintragung des 24V in seinem Sierra hat.

    Dem Prüfer ist die Bremse zu klein.

    Er hat zwar kein ABS aber rundrum schon Scheibenbremse.


    Der Sierra mit ABS hat vorne Scheiben mit 260mm Durchmesser, der Kolben im Bremssattel hat 60mm Durchmesser.

    Hinten sind es 253mm Scheibendurchmesser und 43mm Kolben im Sattel.


    Der Scorpio2 24V, der ja auch LK 4/108 hat, hat vorne Scheiben mit 278mm Durchmesser, der Bremssattel hat aber auch 60mm Kolbendurchmesser.

    Hinten ist es identisch mit der Sierrabremse, also 253mm Scheibendurchmesser und 43mm Kolbendurchmesser.

    Sogar die Beläge sind identisch.


    Einen Unterschied gibt es also nur vorne.

    Entweder dem Prüfer reicht vorne die 260er Scheibe weil der Sierra ja kleiner und leichter ist oder man baut halt auf die Scorpioscheibe und den Scorpiosattel mit etwas größeren Belägen um.

  • Nochmal zu den Reifen, selbst wenn das Gummi noch weich und rissfrei ist durch gute Lagerung oder gute Gummiqualität, das Problem macht häufig die Karkasse, die löst sich auf, der Cord reisst, auch der Stahl.


    Schon zweimal gehabt, daß Reifen dann einfach ohne besondere Motivation Beulen bekommen, Flanke wie Lauffläche.


    Aber die waren auch ü30.

  • Habe gerade erst folgende Erfahrung gemacht: meine 12 Jahre alten Continental-Winterreifen fahren sich ganz gut. Die genausoalten Sava (original Dunlop Profil) Sommerreifen sind so hart, dass ich trotz ordentlich Profil mehr über den Asphalt rutsche. Neu waren die top. Nächstes Jahr gibts für den Sommer auch Conti - nicht weil ich so sportlich rasen würde mit der alten Kiste, sondern weil ich so wenig Profil brauche, dass die Reifen so lange halten. Und dann sollen die Dinger auch in 10 Jahren noch Grip haben. Außerdem weiß ich grob was bei guten Marken an Testing-Aufwand dahintersteht, wo sich das mittlere und untere Preissegment auf (teilweise mangelnde) Erfahrung und Glück verlässt.