Wie so´n Motor eines Sommerfahrzeugs nach dem Winter von innen aussieht, da guckt doch auch keiner nach...
Ford Sierra - Umbau auf 2.3 8V
- Nico95
- Erledigt
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Ich würde den so wie er ist fertig zusammen bauen und fahren, das ist ja nur n bißchen an der Oberfläche! Wenn die Nockenwelle n paar Umdrehungen hat ist das alles wieder weg
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Mal sehen, lasse mir das mit euren Anregungen durch den Kopf gehen und überlege was ich mache.
Nockenwellen kommen runter, ist kein Drama - Kette war noch nicht drauf, da der Spanner mitten beim Auflegen ausgelöst hat. Daher kam auch der Baustop. Neue habe ich schon liegen, aber irgendwas kam zwischen, dann war Weihnachten und jetzt is Kacke.
Fakt ist, dass die Wellen nicht nur leichte Oberflächliche Korrosion habe. Mit Öl und Fingernagel tut sich nicht viel.
Was sonstigen Abrieb angeht, erster Öl+Filterwechsel war eh nach ca 50km geplant, der nächste nicht weit danach. Schraube mit Magnet ist ne gute Idee. -
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Klar ist das ärgerlich Nico, aber wegen dem (meiner Meinung nach) bisschen Flugrost würde ich exakt fast gar nichts unternehmen. Das ist wahrscheinlich in den letzten Tagen passiert, als die Außentemperaturen innerhalb von wenigen Stunden von trockenen - 10° auf feuchte +15° hochgegangen sind. Bei mir in der Werkstatt wurde auch alles feucht, auf nur leicht eingeölten Flächen wird das Öl durch das Wasser aufgeschwemmt und quasi unterwandert, auch Motoröl ist in dem Fall einfach zu dünnflüssig und bildet nicht genug Schichtdicke, um diesen Effekt zu verhindern. Besser sind eben das Surface Shield, oder Neoval, oder auch Fluid Film.
Aber nützt ja nix. Alles, was man so ohne Probleme abbauen kann würde ich abnehmen, Nockenwellen zum Beispiel, den Kettenspannarm kann man mit etwas Geschick prima blockieren, damit der Spannstößel nicht weiter ausfährt. Abgebaute Teile würde ich dann polieren, ansonsten den Rest mit Ölgetränkten Lappen so gut es geht entfernen, und gut ist.
Ich glaube eher nicht, das die Zylinder ernsthaft verrostet sind, mit einem Endoskop rein sehen kann trotzdem nicht schaden. Lagerstellen werden nicht angegriffen sein, da dringt das Wasser in der Regel nicht ein. Wegen der Ventile würde ich mir auch keine Gedanken machen, so leichter oberflächlicher Rost richtet da keinen ernsthaften Schaden an, dicht werden die trotzdem.
Ölablaßschraube mit Magnet rein, ein Ölwechsel nach kurzer Zeit, und gut. Über den ganzen Abrieb von neuen Kolbenringen in neu gehonten Zylindern und von neu gehärteten Nockenwellen macht man sich doch auch keine weiteren Gedanken. Immer pragmatisch sehen. Meine Meinung.
hier war auch alles nass in der scheune. wie jedes jahr eigentlich bei temperatuerwechsel.
wuerd das so wie willi sagt angehen.
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Bernd: du weisst, dass es sich nicht um einen V6 handelt?
Klar: 4 Zylinder DOHC aus em Glubschi nehme ich an.
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Klar: 4 Zylinder DOHC aus em Glubschi nehme ich an.
genau, 16V
Brücke mit ohne Riss hab ich noch sowie n Kopf mit Wellen und n bissel Kimmbimm.
Baue heute die Wellen aus und versuche die zu reinigen/polieren. Je nachdem wie gut das geht/möglich ist treffe ich ne Entscheidung.
Bis dahin hätte ich gerne den Motor von GP in der Hinterhand. -
Hallo Nico,
ist zwar alles ärgerlich, doch halb so wild. Wenn noch kein Rostfraß vorhanden alles wieder abziehen und die Schrauben und Dichtungen
kannst Du wieder verwenden, wenn sie nicht bei der Demontage zerstört werden.
Habe ich alles genau so schon mehrmals gemacht. Solange der Motor noch nicht gelaufen ist, sollte das kein Problem sein.
Nur solltest Du jetzt nicht alles wieder schön machen, montieren und dann wieder wegstellen.
Grüsse,
Manfred
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So, vorhin Wellen entnommen und innerhalb von 2h wieder zum glänzen gebracht.
N paar Schatten sind noch da, aber wir wollen es nicht übertreiben.
An den Ventilen hängen Öl getränkte Lappen. Lasse ich einwirken und schaue es mir Morgen an.
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siehste, wird schon.
Und jetzt pack das Zeug ein und stells zuhause in die Wohnstube.
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siehste, wird schon.
Und jetzt pack das Zeug ein und stells zuhause in die Wohnstube.
Steht neben dem Bett
Wenns zu kalt, gebe ich n Stück Decke ab
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Und Öl Dich auch gleich mit ein....
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oder Vaseline.

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Beide Wellen gleichzeitig?
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Beide Wellen gleichzeitig?
Alle drei...

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Alle drei...

Mir wird schlecht.

Edit: Gefunden, danke Nico.
Gibbet gar kein "Übergeben" Smiley? -
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Gibbet
Danke
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Es muss sich mit der Lotion einreiben.
Weitermachen

Der Motor wird innerlich jedes Frühjahr schlimmer von innen aussehen,
Sommerfahrer

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Mist sowas.
Ja, Kondenswasser, Temperatursturz
hatte ich auch schon öfter.
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Bei meinem Coupé waren nach 99kkm in 29 Jahren die Ventildeckel von innen rostiger als von außen.
Wußte ich nicht bis zum ersten Ventileeinstellen.
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Ventile so gut es geht geputzt und alles mit Öl geflutet. Auch die Zylinder so gut es ging durch die Kerzenbohrung.
Mit Hand an den KW-Wangen gedreht, bzw gedrückt. 2 mal merklicher Widerstand und leichte knusprige Geräusche

Denke hätte ich mit na Knarre gedreht hätte ich nichts gemerkt.
Lasse ich also so

Soviel Öl wie jetzt im Brennraum und vor den Ventilen steht wird das gut qualmen die ersten Minuten. Besser ohne Lambdasonde und Auspuff starten

N V6 der hier noch offen steht wurde quasi verschont.
Egal.
Habe meine Maschine jetzt eingetütet wie n Steak im Kühlschrank.
Morgen zusammensetzen.
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Neues aus der Anstalt
Heute Wellen eingebaut und Steuerkette aufgelegt. Ging so semi-gut, aber das war eh klar. Ist ne große Scheiße bei den Motoren ne Steuerkette zu machen.
Kette drauf, Motor gedreht, erste Umdrehung alles gut, einundnehalbe alles gut, noch n viertel weiter Widerstand. Was n das nu für ne Scheiße und warum erst kurz vor Ende?? Wenig Panik geschoben und einfach die Einlasswelle etwas mehr Richtung spät gedreht - wofür hat man denn die einstellbaren Räder.
Erste Umdrehung alles gut, Zweite auch, dritte auch, Vierte auch, vier ein halb Widerstand

Merkwürdig. Wieder an der Einlasswelle gedreht, und mehrfach die KW gedreht, nach ein paar Umdrehungen wieder blockiert.
Dann konnte man auch begutachten, dass in der Kette immer wieder mal "Luft" - wo kommt die bitte her? Spätestens wenn das einmal am Spanner vorbei geht muss das weg sein und die Steuerzeiten passen einfach nicht mehr, aber immer wieder Luft drin macht keinen Sinn.Nach etwas überlegen sind wir (mein Vater schraubte 1,5m nebenan am Motorrad) zu dem Schluss gekommen, dass entweder die Kette nicht passen wird, oder der Spanner scheiße ist.
Mein Vater hat dem Spanner also etwas beim verrichten seiner Arbeiten geholfen und ich habe gedreht. Alles wunderbar, keine "Luft" mehr in der Kette und auch ein Klack-Geräusch war verschwunden.
Fehler liegt also wahrscheinlich beim Spanner, der zu wenig Dampf o.Ä. hat. Was meint ihr?
Alles was man neu machen kann ist neu. Neue Kette, neuer Spanner, neue Schienen, neuer Spannerarm.Hier noch Bilder vom Kettentrieb und von der "Luft" die immer wieder kommt.
Ironie ist, dass ich nachdem beim letzten Mal der Spanner einfach mal ausgelöst hat, gleich zwei Spanner bestellt habe.Morgen oder so nochmal von vorne

Für Tipps und Tricks und Aufmunterung bin ich jeder Zeit zu haben - steht langsam unter nem bösen Ohmen der Motor.
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wird der Spanner evtl hydraulisch unter Druck gesetzt und dir fehlt jetzt einfach das Öl?
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Spanner ist ne Kombi aus Feder und Hydraulik.
Trotzdem muss der ja n paar Umdrehungen halten und nicht schon nach 1,75 Umdrehungen aufgeben.
Dann würde der Motor ja nie starten. -
Der Kettenspannstößel wird bei laufendem Motor mit Öldruck beaufschlagt, im Moment ist noch Luft drin, deshalb hat der so viel Spiel. Deckel vorn erstmal weg lassen, Ölpumpe drehen und System befüllen. Ist denn überhaupt genug Freigang zwischen Ventilen und Kolben? Die gerade Führungsschiene zwischen den Nockenwellenrädern ist doch drin, oder?
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Öl ist noch lange keins drin, aber ich muss ja durchdrehen um zu sehen das alles passt. Erste Blockade kam nach nichtmal 2 Umdrehungen. Wie soll der Spanner sich (auch wenn Öl im System ist) innerhalb von weniger als 2 Umdrehungen mit Öl füllen?
Aktuell würde mir der Motor wahrscheinlich auseinanderfliegen mit krummen Ventilen bevor der Spanner Öldruck hat. Das ist doch nicht im Sinne des Erfinders.
Ich weiß nicht ob genug Freigang da ist. Theoretisch müsste es dick reichen. Führungsschiene ist und war drin.
Mir kommt das alles etwas seltsam vor. Ich habe bei meinem aktuell verbautem Motor vor 2 Jahren oder so die Kopfdichtung gemacht und musste dafür auch die Kette neu auflegen mit neuem Spanner. Da war das nicht so.
Was ich machen könnte wäre den Spanner mit Öl vorzufüllen.
Andere Frage: Kann man die Spanner irgendwie wieder einrasten? Laut Handbuch nicht und auch Selbstversuche waren negativ. Habe mittlerweile 4 von den Dingern liegen.
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Andere Frage: Kann man die Spanner irgendwie wieder einrasten? Laut Handbuch nicht und auch Selbstversuche waren negativ. Habe mittlerweile 4 von den Dingern liegen.
Die allererste Version konnte man mit etwas Fummelei wieder zusammen drücken, bei den neueren ging das nicht mehr. Oder besser gesagt hab ich es jedenfalls nicht hingekriegt, was ja nicht heißen muss, das es nicht geht.
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Hau dem Spanner mal mit nem Dorn auf den Kopp, der scheint sich verkantet und nicht vollständig ausgelöst zu haben was du so beschreibst. So verkantet sich die Kette beim Durchdrehen.

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Hau dem Spanner mal mit nem Dorn auf den Kopp, der scheint sich verkantet und nicht vollständig ausgelöst zu haben was du so beschreibst. So verkantet sich die Kette beim Durchdrehen.

Kenne die Thematik, ist im Handbuch beschrieben und wurde deshalb auch vor dem ersten Drehen gemacht.