Ford Sierra - Umbau auf​ 2.3 8V

  • und, was fließen Köpfe und Brücke?

    Mimimi :no:

    Ist eh schon alles teurer als geplant, da hab ich den Kopf nicht noch auf die Bank packen lassen.


    Wobei mich das irgendwie schon interessiert hätte, besonders im Vergleich zur Serie.

  • .... Ich hab mir gerade mal die Mühe gemacht, krankheitsbedingt hab ich etwas Zeit, einmal durchzulesen....


    Respekt, ich weiß aus meiner Vergangenheit wie schwierig es ist sich in die Thematik Motorenbau einzuarbeiten und ganz ehrlich, ich als Autodidakt, lass die Finger mittlerweile davon..


    Wäre schön wenn ich nochmal einen schnellen V6 zum Beispiel hinbekommen würde oder "einfach nur nen schönen May".... aber mittlerweile muss ich das nötige Wissen halt zukaufen... Naja....


    Sehr interessant das Thema, ich bleib mal in der weiteren Beobachtung.... ?

  • Danke für die Blumen :grin


    Schnellen V6 gibt's Hier von Willi


    Werde ich ganz grob nachbauen, nachdem der Motor hier fertig ist )A(

    Werde vermutlich nur andere Kolben nehmen (von Burton mit weniger Verdichtung als die von Willi), dafür aber den Kopf etwas planen. Vermutlich auch weniger Ladedruck auf Dauer.


    Köpfe sind bereits ausgelitert und gerechnet ist ebenfalls schon :whistling

  • V6 ohne Not planen halte ich für eine grundsätzlich blöde Idee .

    Zwischen Block, den beiden Köpfen und der Ansaugbrücke gibt es zuviele Winkel, die auch später noch zusammenpassen müssen.

  • Winkel bleiben bei richtig ausgeführter Arbeit gleich. Nur man sollte die Ansaugbrücke entsprechend auch planen, dass die Kanäle wieder übereinander stehen. Was allerdings wieder Auswirkungen auf die Ansaugbrückendichtung hat…


    Also ja, lassen wenn es keine Not tut.

  • Tut Not, sonst hat der Bock zu wenig Verdichtung.

    Allerdings müssen auch nur 2 Zehntel runter wenn ichs richtig im Kopf habe.


    Sprechen wir mal anderer Stelle drüber schlage ich vor, sonst spammt das hier meinen schönen Umbau voll :dc:


    Ich krame die Tage das Papier dazu raus und mach nen Thread auf, ja?


    Bei Dingen die schon jemand gemacht hat muss man nicht zwangsläufig Versuchskanickel spielen.

    Einmal editiert, zuletzt von Nico95 ()

  • .... Ich hab da ja auch was gemacht und ja, bei mir waren es damals nach meiner Erinnerung die 2/10....beim 2.8er....


    Dann noch Mahle kompl. Überarbeitet, gewogen poliert, usw.... plus Zulieferer Cosworth, asymmetrische Ventile .... Ausgelittert.... 3 x 44 Fallstrom..... Ich glaub 309.....oder doch 316 Nocke???!?.....Keine Ahnung, zu lange her. Da müsste ich erst wieder die Unterlagen von früher in der Werkstatt raussuchen....??

  • Wir hatten hier ja die Thematik mit dem Nöckel und seiner Befestigung auf dem neuen einstellbaren Nockenwellenrad, dass ja keinen Mitnehmer mehr hat.

    Hatte mich dann dafür entschieden das einfach so zulassen und hoffen, dass die einfach durchs Drehmoment der Schraube bleibt wo es ist.


    War mir dann doch etwas unwohl bei und ich habe mir nochmal n Kopf gemacht. Ne Reibscheibe wäre toll....


    N Kumpel angerufen und die Thematik geschildert und tatsächlich n top Vorschlag erhalten.


    Kurz gegoogelt und bestellt.

    Heute in Empfang genommen beim Freundlichen.

    Könnte gar nicht glücklicher sein


    Ist 1 zu 1 ein VW Teil, weil die das Problem auch mal hatten, nur an der KW.

    Nennt sich Diamantscheibe.

    Teilenummer ist 074 105 193 und kostet 17€. Maße sind 19x34x0,1Für den Fall, dass das noch jemand irgendwo brauchen kann.

  • mimimi


    Ich versteh' den Aufwand immer noch nicht, Verteiler einfach weg lassen.

  • Sinn und Unsinn. Klar, besonders jetzt im Nachhinein wäre anderes sinnvoller gewesen. Egal, jetzt wird das durchgezogen.

    Andererseits muss man ja nicht immer alles machen wie alle anderen.


    Sinnlos ist Tuning eh...


    Ohne Verteiler fährts sich schlecht, da müsst man dann Alternativen installieren.

    mach doch mal nen goto wie glücklich dich der sierramotor macht

    so kreativ und so

    Was ist ei goto?

  • So, heute wollte ich endlich weiter machen und nahe zu beenden, da demnächst auch ein neuer Motor in die Werkstatt einzieht.


    Schöne Scheiße, Luftfeuchtigkeit oder was auch immer.

    Voll vergammelt der Bock obwohl abgedeckt und alles.


    Ventile auch vergammelt, demnach auch die Sitze von denen die offen standen.

    War alles eingeölt damit es nicht rostet bzw Flugrost ansetzt.


    Schöne Scheiße.

    Müsste also alles wieder auseinander nehmen, Brennräume werden nicht besser aussehen.


    Projekt ist hiermit gestorben und beendet.

  • scheiße. hast du mit salzsäure rumgenebelt?

    aber eigentlich dürfte sich das alle wegpolieren lassen.

    nur ordentlich konserviert war das nicht. flugrost bei so polierten motorteilen hast du schon nach 2 tagen an der kühlen werkstattluft.

    deshlab immer surface shild drüber oder in der küche lagern

    aber du bekommst das schon wieder hin. ist doch alles noch ausgebaut und handlich

  • Mit WAS war das denn eingeölt? Irgendein Sprühöl was ich dann gern meiden würde? Ringsum hat ja nix gelitten-nur die Gußwelle.. sieht eher aus als wäre die komplett fettfrei gewesen-evtl doch vergessen?

  • Keine Salzsäure o.Ä.

    Wellen waren gefettet und eingeölt mit Motoröl.

    Denke, dass das innerhalb der letzten 2 Monate einfach runtergewaschen wurde durch Kondenswasser und dann hat es angefangen zu gammeln.

    Alles was Alu ist, ist gut.

    Block von unten ist auch Rotze. Lagerböcke, Kurbelwelle, Pleuel, alles rostig. War alles in Öl getränkt.


    Naja, mir rennt die Zeit davon, da ein anderer Motor einzieht.

    Müsste halt wieder Kopf runter, Ventile neu schleifen und sauber machen, Kolben ziehen, neue Pleuelschrauben evtl honen usw.

    Kostet alles viel Zeit und noch mehr Geld. Stehe quasi wieder bei Null.


    Daher werd ich nun die Reißleine ziehen. Vielleicht packe ich das Ding irgendwann wieder an, weggeschmissen wird nichts, dafür bin ich zu sehr Messi.


    Die große Frage ist, was ich mit dem Sierra mache, da der aktuelle Motor ja überall im Strahl rauspisst (scheiß Motomobil Dichtungen)...

  • wenn du den jetzt so weg packst, kannst du ihn gleich wegschmeißen. denn dann frisst sich der rost rein. jetzt ließe sich noch was retten. was soll am saubermachen groß geld kosten, ist doch nur flugrost. feines schleifvließ und alle glänzt an einem nachmittag wieder. da alles andere noch nicht lief würde ich alles wieder verwenden, max evtl. die zkd neu

  • Jo, so wie der Onkel sagt - wenn Du den jetzt einfach so wegstellst, dann hast Du da in einem Jahr einen Rostklumpen, bei dem sich nichts mehr dreht.

    Wenn Du jetzt keinen Bock mehr draus hast, dann nimm ihn wenigstens auseinander, im Idealfall den Rost runterpolieren und dann in Einzelteilen zur Seite stellen. Vorher aber vor Rost schützen.

    Was ich da sehr empfehlen kann: Neoval MTO300

    Geiles Zeug, hat mir der befreundete Motorenbauer empfohlen, als ich einen Block vom Honen von ihm geholt habe. Der Block steht nun schon reichlich 4 Jahre im Lager und ist noch immer schön schmierig, kein bißchen Rostansatz.

    Oder zerlege den Haufen und wenn Du keinen Bock auf Rost wegpolieren hast, dann sprüh das Zeug einfach reichlich mit diesem Neoval ein. Das versiegelt recht gut und zieht vor allem nach einiger Zeit kein Wasser, wie die meisten Multiöle (WD40 usw.). Dann wirds wenigstens nicht mehr schlimmer.

  • Das mit dem Fressen ist natürlich nicht ganz unbegründet.

    Kopfdichtung kostet 55€ oder so, Schrauben 100€ und die Arp Pleuelschrauben waren glaub 200€. Über die Schaftdichtungen sehe ich hinweg. Macht 300 Euronis für "was soll da groß Geld kosten".

    Schrauben müssen neu, weil das Dehnschrauben sind.


    Hab grade echt keinen Bock mehr :sad:

  • nur weil die schrauben zwei monate montiert waren ohne sonstige belastung würde ich die bedenkenlos wieder verwenden. weißte wieviel einmalsschrauben täglich in den werkstätten, weil grad nicht in neu griffbereit, wieder verwendet werden? fällt auch nicht gleich alles auseinander oder löst sich in staub auf.

    wie gesagt, zerlegen, abreiben, und wieder zusammen bauen. kopfdichtung, wenn sie sich löst und keine rückstände am metall bleiben auch nochmal. nur mut

  • Wenn der noch nicht gelaufen ist dann nimm die ARP Pleulschrauben nochmal, das machen die Australier auch.

  • Also würdet ihr das Zeug knallhart nochmals verbauen?

    N bissel Psycho finde ich das schon, habe auch wenig Muße nach 3 Wochen ne Kopfdichtung in eingebautem Zustand zu tauschen.

  • kannst einfach meinen kompletten 2,3 haben. Ich habe den ja ausgebaut weil die Ansaugbrücke einen Riss hat. Was der kann siehst du ja im Youtube Video...

  • Arp Pleuelschrauben waren glaub 200€

    Wir reden doch hier von einem Vierzylinder, also acht Schrauben ?


    25 pro Stück ? :irre:


    Wie dem auch sei, die sind ja auf fieseste Wechselbelastung ausgelegt, die würde ich ruhig weiterverwenden.

    Einmal editiert, zuletzt von TufkaP ()

  • Klar ist das ärgerlich Nico, aber wegen dem (meiner Meinung nach) bisschen Flugrost würde ich exakt fast gar nichts unternehmen. Das ist wahrscheinlich in den letzten Tagen passiert, als die Außentemperaturen innerhalb von wenigen Stunden von trockenen - 10° auf feuchte +15° hochgegangen sind. Bei mir in der Werkstatt wurde auch alles feucht, auf nur leicht eingeölten Flächen wird das Öl durch das Wasser aufgeschwemmt und quasi unterwandert, auch Motoröl ist in dem Fall einfach zu dünnflüssig und bildet nicht genug Schichtdicke, um diesen Effekt zu verhindern. Besser sind eben das Surface Shield, oder Neoval, oder auch Fluid Film.


    Aber nützt ja nix. Alles, was man so ohne Probleme abbauen kann würde ich abnehmen, Nockenwellen zum Beispiel, den Kettenspannarm kann man mit etwas Geschick prima blockieren, damit der Spannstößel nicht weiter ausfährt. Abgebaute Teile würde ich dann polieren, ansonsten den Rest mit Ölgetränkten Lappen so gut es geht entfernen, und gut ist.


    Ich glaube eher nicht, das die Zylinder ernsthaft verrostet sind, mit einem Endoskop rein sehen kann trotzdem nicht schaden. Lagerstellen werden nicht angegriffen sein, da dringt das Wasser in der Regel nicht ein. Wegen der Ventile würde ich mir auch keine Gedanken machen, so leichter oberflächlicher Rost richtet da keinen ernsthaften Schaden an, dicht werden die trotzdem.


    Ölablaßschraube mit Magnet rein, ein Ölwechsel nach kurzer Zeit, und gut. Über den ganzen Abrieb von neuen Kolbenringen in neu gehonten Zylindern und von neu gehärteten Nockenwellen macht man sich doch auch keine weiteren Gedanken. Immer pragmatisch sehen. Meine Meinung.

  • kannst einfach meinen kompletten 2,3 haben. Ich habe den ja ausgebaut weil die Ansaugbrücke einen Riss hat. Was der kann siehst du ja im Youtube Video...

    Gibts da nähere Infos zu? Ist der zu haben?