Haus, Hof, Halle und Garage Fred

  • Ich kann das Ganze ja nur von der anderen Seite (der Mieterseite) aus betrachten und beurteilen und habe auch keine Ahnung, was das so alles kostet.


    Habe aber einen mehr oder minder direkten Vergleich zum Thema Dämmung.


    Bestimmt nicht was das Thema Investition, Rentabilität usw. angeht, das gebe ich gerne zu. Aber zum Thema Wohlfühlen und Heizkosten schon.


    Bis 2021 habe ich in einem alten Selfmade-Haus aus den 50er Jahren gewohnt. Fenster so lala, denke mal aus den 90ern. Insgesamt superschlecht gedämmt. Im Winter musste man ziemlich viel heizen um wenigstens im Wohnzimmer auf 20 Grad zu kommen, im Sommer absolut unerträgliche Temperaturen, ohne mobiles Klimagerät fast nicht auszuhalten.


    Jetzt wohne ich in einem Haus Bj. 1913, ganz oben unter dem Dach. Eben jenes Dach ist vor einigen Jahren komplett neu gemacht und gedämmt worden. Im Sommer war es echt richtig angenehm hier oben! Ich hatte da bei Einzug etwas Bedenken, bin aber positiv überrascht worden. Und besonders viel Heizkosten hatte ich über den Winter auch nicht. Ok, ist Westseite, sprich da heizt auch die Wintersonne ein bisschen. Aber trotzdem - kein Vergleich zu dem o.g. 50er-Jahre-Haus.


    Der Unterschied war für mich schon ganz extrem feststellbar.

  • die ganze nachträgliche dämmerei und heizungserneuerung ist doch nur bedingt sinnvoll.

    wenns sowieso dran ist ok, aber um zu sparen niemals. angenommen durch dämmung spare ich 40% heizkosten. vorher 2000, jetzt 1200eur p.a.. also 800eur pro jahr. investitionskosten 40.000eur. armortisationszeit 50jahre. und solang hält nur der alte kachelofen. irgendwie schwachfug investitionsseitig. für die umwelt ist nur der weniger verbauch interessant, dagegen ist aber die produktion von dämmung, allerlei material und maschinen und evtl. kältmittel zu rechnen. also umweltgesamtbilanz auch wieder nicht toll.

    steigen die heizkosten, steigen auch irgendwann die löhne. also das verhältnis bleibt auch irgendwie.

    so sehe ich das auch.

  • Ok, ist Westseite, sprich da heizt auch die Wintersonne ein bisschen.

    komischerweise erscheint der waermeeintrag der sonne ins mauerwerk in keiner bilanz von heutzutageenergierechnungen, hmmm.

    edit:

    wie denn auch, wenn man diesen faktor fuer viele tausend taler wegdaemmt. naja, der rubel muss halt rotieren.

  • Hi Bonnie,


    das stimmt zweifellos, in einer Thermoskanne ist alles netter. Der Effekt/Erfolg wenn gut gemacht ist wohl unstrittig. Kostet halt Unsummen und man muss alles auf links drehen, leider- oder eben neu bauen was gerade auch unbezahlbar scheint- warum ist mir nicht ganz klar weil ich 2004 als Haus gekauft auch 3,5% Zinsen gezahlt habe wie aktuell wieder? Nur hat das Haus auch nur 150 gekostet damals, und das scheints nicht mehr zu geben, Nachbar bietet sein- baugleiches aber gedämmtes- nun an für 450... wurks... da wirds dann auch eng mit Zinsen beim Kredit. Auch alte Häuser kosten ab 250tsd was früher 185 war usw..außer irgendwo weit draußen wo man das Gesparte dann an Sprit verfährt.. bin froh da nicht mehr mit suchen zu müssen

  • komischerweise erscheint der waermeeintrag der sonne ins mauerwerk in keiner bilanz von heutzutageenergierechnungen, hmmm.

    da wird so einiges vergessen und verrechnet.. bei Dämmung geht man auch davon aus bleibt draußen vor der Dämmung-was ja auch stimmt. Bei Altbauten aber wirds wohl vergessen. Genau wie diverse Abwärmen im Haus.

    Gibt kaum ne Nutzung von WT für Bad, Duschwasser oder oder, was da flöten geht. Im Niedrigenergiehaus reicht das teilweise schon aus-leider muss ja auch gelüftet werden. Aber so ein Passiv Ding ist schon die Zukunft, geht nur nicht so wirklich im Altbestand und ich möcht auch pers. nicht in so nem Raumschiff leben,ich mag altes Zeug, sterb aber sicher mit anderen Gleichgesinnten ja aus bald :blink:biggrin , dann gibts 2243 nur so kubische Würfel mit Steingärten und Auffahrten, Leute sieht man nur beim Aussteigen ausm klimatisierten E Auto und reinlaufen in die Klimabude.. :biggrin . Jede Form von Witterung ausgeschlossen meist.

    Ihr werdet lachen- in der Übergangszeit ist bei mir Heizung aus wenn draußen Sonne, ab und an leg ich schwarzes großes Tuch in die Sonne oder ans Fenster, was da an Thermik entsteht und Konvenktion, nett und alles umsonst :whink . Reicht bis Abends um Acht bei 2-6Grad draußen. Schwarze Stoffrollos sind auch ein Tipp-im Winter :biggrin , im Sommer dann Alufolie oder ne Rettungsdecke wer unter nem alten Dach mit Veluxfenstern wohnen muss, sieht man öfter und wirkt recht gut

  • Na klar, vernünftige Rollos, je nachdem eben schwarz oder mit dieser silbernen Beschichtung, das macht tatsächlich einiges aus. Ganz extrem bei den eben erwähnten Veluxdachfenstern. Genauso wie halbwegs vernünftiges Lüften. Das Hirn darf man eben weder bei schlecht noch bei gut isolierten Wohnungen ausschalten :sad::paranoid::laugh:


    Und ja, ich wohne auch tausendmal lieber in nem alten schiefen Haus, das so die ein oder andere Merkwürdigkeit aufweist als in so nem klinisch reinen Quader mit viel Metall und Steingarten. :sick

  • was will man denn bei ner backsteinhuette von 1896 gross daemmen? da haben sich die altforderen schon reichlich gedanken gemacht. zweischalig gebaut, ne 24er mittelwand aus lehm. und auch sonst lehm, lehm, lehm. das speichert ein teil der waerme.


    dazu noch zwei fette linden vor der huette. mir stehen sie bisschen zu dicht. aber sonst managen die das ganz gut als naturrollos. im winter kein laub und sonne kann mitheizen- wenn sie denn mal scheint und im sommer satt schatten durch reichlich blattwerk.


    einfach noch n grundofen in einen grossen raum, in die kleinen vlt einen zum zufeuern wenn sie mal genutzt werden. tueren offen lassen, dann wird das schon alles muckelig und die oelheizung legt sich schlafen.

  • hatte vor paar Jahren mal nach Dämmung gefragt. War ein Bekannter und der hatte ein "One Man Baufirmachen" ich mache alles sozusagen


    der meinte, ich müsste schon locker 140 werden, damit sich das hier rechnet. so rechnen aber Banken nicht!


    einige sind echt viel zu weich, im Sommer bissl schwitzen und im Winter frieren ist doch normal

    man kann sich Temperatur auch angewöhnen

  • Leben, bzw. wohnen scheint nach Seite 65 schwieriger denn je wenn man alles ausrechnet und einberechnen will.


    Ich hab nun nicht alles gelesen, aber wenn ich die Gedankenkonstrukte hier überfliege wird ja mieten für einige schon fast wieder interessant...

    Einmal editiert, zuletzt von Dulle ()

  • Bei den Mietpreisen bei Neuvermietungen? Ich bleibe aktuell lieber im teuren Stuttgart mit meinem alten Mietvertrag als einen neuen in einer Kleinstadt in Niedersachsen (Gifhorn) abzuschließen, weil mich das halt teurer käme.

  • Oh, du armer. Ich würde dich ja gerne davon erlösen, wenn dein Besitz in einer vernünftigen Lage wär.

  • Die Belastung sitzt in jedem selber.

    Nur weil man immer machen könnte, muss man ja noch lange nix tun, wenn man will dann los, die zweistellige Anzahl an Granadas belastet uns auch nicht, die fressen ja kein Brot, genauso sollte es mit ´nem Wohneigentum auch sein.


    Heizen, ja, tun wir, wir haben es auch echt gerne warm im Winter, kostet dann halt so ca. 30rm Holz plus einen gerade so fünfstelligen Stromverbrauch, vielleicht dämmen wir auch mal irgendwann irgendwas.

    Heizung mal gucken, Überraschungüberraschung, eventuell irgendwann, aber was?

    Bis die >50k die eine Zentralheizung uns kosten würde jemals eingespart wären, wäre der Kram doch eh schon lange wieder kaputt.

    Hatte ich mal gerechnet: Heizung ohne Verbrauch, Wartung, Reparaturen also nur Kauf und Installation kostet so viel wie 10 Jahre nur mit Nachtspeichern heizen (was wir nicht mehr machen, weil schwerst dosierbare Verschwendungsheizerei).

  • das eine sind kosten, das andere bequemlichkeit. ich wills einfach warm am arsch haben, wenn ich heim komme und mir die freizeit erkaufen, mich nicht um brennstoffvorrat oder dessen entzündung kümmern zu müssen. freiwillig ok, aber wie gesagt nicht müssen. dafür geh ich ja malochen. mir ist es den freizeitgewinn wert, dafür zu bezahlen. also nicht verschwenderisch, aber es gehört für mich als grundposten halt dazu.

  • das eine sind kosten, das andere bequemlichkeit. ich wills einfach warm am arsch haben, wenn ich heim komme und mir die freizeit erkaufen, mich nicht um brennstoffvorrat oder dessen entzündung kümmern zu müssen. freiwillig ok, aber wie gesagt nicht müssen. dafür geh ich ja malochen. mir ist es den freizeitgewinn wert, dafür zu bezahlen. also nicht verschwenderisch, aber es gehört für mich als grundposten halt dazu.

    Ja klar freiwillig,

    so bekloppt das für viele klingen mag, ich mache das schon mein ganzes Leben lang gerne.

    Also Ofen anzünden direkt nach dem Gesäge am unliebsten, zum Glück kommt das mit dem anzünden nur seltenst vor, der große Ofen geht quasi den kompletten Winter nicht aus, da entnehme ich dann auch einfach ´n Kehrblech voll Glut falls einer der anderen entzündet werden möchte.

    Wobei ich, seit ich das Anzünder aus Abfall selber machen als mein Hobby entdeckt habe, auch mal einen dieser Anzünder nehme, die müssen ja auch weg.

    Ja ich bin bekloppt!!!

    Und ich gehe wenig arbeiten und habe damit Zeit zu Hause Dinge zu tun die mir mehr Spaß machen und die vor allem zu Hause zu machen sind.

    Alle sechs Wochen habe ich eine 5-Tage-Woche, dann stelle ich jedes Mal von neuem fest, das ist ja mal ein Scheißkonzept.

  • ihr sollt euch warm arbeiten ihr faulen schweine.

    dämmung is kurz bevor die sonne untergeht.

    geht grad unter, brennwert steigt, momentan 4,9 Richtung 40%

  • man, man, das isn Zitat :sinnlos:


    Das Vorhandensein einer übertriebenen Anzahl nützlicher Dinge endet in der Erschaffung einer übertriebenen Anzahl von unbrauchbaren Menschen.

  • :whink Komplett bei Dir -also offenbar auch bekloppt. Öfen= Spaß, wohl genetisch über geblieben von den Vorfahren. Bzw nicht ganz bekloppt, die Ansichten setzen sich -laut Medien-offenbar ja auch weiter durch bei den kommenden Generationen scheints ,ob die Z oder X heißen,keine Ahnung. Jedenfalls wollen die eher nicht so viel Geld und dafür dauernd viel Stress sondern eher 4 Tage Woche, genug Geld dass man gut Leben kann- und ansonsten eben schön leben. Nicht 10h arbeiten bis 67 ,dann krank und malad und unnütz dann 300tsd haben die zwangsweise für die Pflege wieder aufgebraucht werden- was es früher irgendwie so nicht gab-wie war das denn da noch mal?.. Jeder wie er mag, finde es auch toll wenn man mit 75 noch weiter seinen Laden hat oder Ing. Berater ist oder so weil man Spaß dran hat und weiter rumwursteln will, hält auch manche fit und lustig, kenn ich.

  • früher gabs Grossfamilien, da durfte die Omma noch bei Kindern, Enkeln und Urenkeln sterben


    hier darf nur noch begrenzt Holz gemacht werden. Ofen muss man nachweisen, pro Haushalt 3m

    Schnittschutz und Kettenlehrgang ebenso nachweisen


    was ein Spaß

  • Hab das Holz immer fertig gekauft, einen Hänger voll,3SRM meine ich. 230.- Eu

    Vor dem Kriech.

    Mal gucken, Ölpreis (Gas ja auch) fällt gerade schon steil, Heizöl mal wieder lvieel angsamer, Sprit gar nicht--dabei Weltmarktöl schon unter 70Eu/Barrel. Wer da wohl wieder alles verzögert und verdient..

    Holz wird viell auch wieder billiger. Und Briketts beim Kohlenhändler.


    Gestern wo gesehen Habeck rudert wild zurück, niemand werde gezwungen seine bestehende Heizung zu tauschen, auch Reparatur sei kein Thema.. Plan sei ab 2045 bestehende Anlagen nun austauschen zu müssen (weiter großer Sturm dagegen ,wird viell auch nix, alles im Fluss).. mann mann mann. Was ein Theater.

    Wohl berechtigte Sorge von 23% wieder unter 10% zu fallen wenn die Leute im kalten sitzen weil keine 50Mille für Wärmepumpenumbau als kleine Rentner

  • früher gabs Grossfamilien, da durfte die Omma noch bei Kindern, Enkeln und Urenkeln sterben(...)

    Schick die Omma ins Heim und die Kinder in den Garten und arbeite für den Kredit.

    Marx hätte es auch gemacht

  • die Oma ist lange tot und Kinners sind raus, bis auf den Nachzügler


    es geht hier jetzt tendenziell wieder rückwärts

    Einmal editiert, zuletzt von Mad Maggs ()

  • Ich find es toll wie er jeder sein persönliches Ding bezüglich Heizung macht. DX-ZWO ganz grosses Kino das ganze Dach incl Träger auszutauschen, das wäre heute unbezahlbar, auch Bierchen mit seinem Holzeinsatz imponiert mit sehr.

    Ich habe eigentlich auch nur einen Kaminofen der das EG beheizt, im OG haben 2 meiner 4 Kinder einen Kamin und demnach auch einen kleinen Kaminofen in ihrem Zimmer..Der Rest, also ein weiteres Zimmer im OG und das DG wurde bis dato mit E-Heizern gewärmt, das DG ist sehr gut gedämmt, Dach ist neu, alles in Eigenregie.


    Der Schritt zur Klimaanlage war eigentlich der ,dass ich mitansehen musste wie es bei den Nachbarn weitergeht wenn der Herr des Hauses verstorben ist. Seine Frau und Ihre Tochter könnten natürlich nicht mehr für Holz aus dem Wald sorgen, außerdem könnten sie es nicht mehr den Berg hochschleifen, ja zu uns kann man nicht mit dem Auto fahren... Also fahre ich mit meinem Minitraktor die Ster hoch die sie benötigen, und dazu noch die die ich brauche.....irgendwann kann ich aber nicht mehr,deshalb der Griff nach etwas was auch ohne extremen Arbeitseinsatz warm macht.

    Die Klima ist gut,wärmt die Luft, aber gegen Strahlungswärme eines Ofens hat sie keine Chance....

  • Der Schritt zur Klimaanlage war eigentlich der ,dass ich mitansehen

    Die Klima ist gut,wärmt die Luft, aber gegen Strahlungswärme eines Ofens hat sie keine Chance....

    Seit wann wärmen Klimaanlagen? Gibt es da was neues? Bzw bin ich bei dem Thema absolut planlos, muss mich aber zwangsläufig früher oder später mal mit beschäftigen.


    Kamin finde ich super. Als Kind oft vor dem offenen, gemauerten von meinem Opa gesessen. Aber den darf er wohl seit Jahren nicht mehr benutzen.

  • Also Oma macht hier nun Hackepeter.

    Gibt auch Bier, gekühlt selbstverständlich zu dieser Jahreszeit