Haus, Hof, Halle und Garage Fred

  • Wir hatten doch hier vor vielen Jahren mal son heftigen Winter. das durch die Schneelast viele Hochspannungsleitungen gerissen waren und halb Deutschland im dunkeln stand.

    Da hatten wir in der Elektro-Firma wo ich arbeitete, viele Haushalte auf eine Not-Versorgung eingerichtet.

    Da gabs ne Menge Leute die richtig Angs vor so einen Stromausfall hatten.

    Wir haben dann eine dicke Kraftsteckdose mit Umschalter an den Sicherungskasten angeschlossen. Die war entwder direkt am Kasten, oder da wo das Agregat stand. Oft mit externem Rohren nach draussen für Ansaugluft und Auspuff.

    Dann haste im Notfall nur den Motor angeworfen und einen Schalter umgelegt.


    Gruß Paul

  • Hier fallen oft Nadelbäume auf die Oberleitungen.

    Heizung über Holz, Warmwasser wohl auch bald, Kerzenlicht ist auch was feines. Würd mich über nen paar Tage nicht stören, der Nachbar reißt gleich den Notstromer an-halt mehrere Kühltruhen...



    Nachher fangen die Leute ohne Internet noch an sich zu unterhalten und starren nicht mehr beim Straße überqueren auf whatsapp oder was fürn scheiß auch immer...

    kaum auszudenken

  • Tatsächlich bin ich über unsere Art der Wärmegewinnung auch sehr froh zumal der Wald mit unfassbaren Mengen an Totholz ja direkt hinterm eigenen Grundstück beginnt, bringen uns auch immer nach Spaziergängen einzwei dicke Äste mit, lohnt beim Holzpreis zwar nicht, ich kann aber nicht anders.

    Notstromer will ichauch seit ewig haben, aber eher für den Durchlaufkühler wenn man unterwegs ist.

    Schadet aber gewiss nix sowas auch zu Hause zu haben.

    Ich bin also auch durchaus interessiert an der Frage, sollte am besten auch das Hauswasserwerk betreiben, aber da ist der Motor der endveroxidierten Pumpe wohl dahin, von daher auch egal.

    Ich würde etwas leises, handliches bevorzugen, laut ist meist auch Scheiße, außerdem kann man einen leisen Moppel vielfältiger nutzen.

  • Stromausfall sehe ich auch recht entspannt. Warm mache ich meine Hütte mit Holz und wenn ich warmes Wassser brauche, dann stell ich einen großen Topf obendrauf. Und wenn man sich mal ein paar Tage nicht zweimal täglich unter die Dusche stellen kann, geht die Welt auch nicht unter.

    Was mir da eher Sorgen macht ist, dass in meiner Hütte, wo die Eltern wohnen kein ordentlicher Ofen steht und die es trotzdem gerne warm hätten. Und wenns mal ein wenig länger dauert ist ja auch durchaus die Gefahr da, dass was abfriert oder ähnliches.

    Mit so einem kleinen Aggregat könnte ich in meiner Hütte schön die Solaranalge am Dach weiterbetreiben und die Pumpen der Heizungen sowie die Gasthermen am Leben halten. Das Grundlegende Zeug halt.


    paul

    Habt ihr da auch noch den Kontakt zum Netz irgendwo unterbrochen mit dem besagten Schalter?

    Ich schätze mal nach dem Zähler?

  • Modernes Benzin taugt doch auch nix mehr.

    Ich find das Vielstoffding schon cool, sowas auch mit Spiritus, oder den ganzen ekelhaften Schnäpsen die einem ständig zulaufen, befeuern zu können fänd ich schon sehr lässig.

  • aber wo kauft man bei stromausfall salatöl im supermarkt?


    bei reginalem stromausfall ging das hier neulich ganz schnell, da haben die energieversorger nen container ins dorf gestellt mit notstrom und ans trafohäuschen geklemmt.


    für den gau empfehle ich wassermotor, freie energien einfangen oder nen emp speicher.


    für die mobile, seltene anwendung denke ich ist heizöl am besten. benzin taugt ja nix mehr...es sei denn man schmeißt das ding alle paar tage/wochen an und tankt auch mal neu

  • Für den GAU im Frühling, Sommer oder Herbst werde ich mir PV auf's Dach klatschen und einen Akku in den Keller stellen lassen. Im Winter wird dann die PV-Ausbeute sehr viel geringer sein, aber wenn man damit in Notzeiten nur die Wärmepumpe betreibt, dann wird man wohl nicht ganz erfrieren.

  • Das wird nicht funktionieren. Die PV Anlage bringt von Nov. bis Feb. viel zu wenig Ertrag. Bei einer 6 kWp Anlage sind das ungefähr 100kWh im Monat. Damit kannst du eine kleine WP jeden Tag 1h laufen lassen.

    Einmal editiert, zuletzt von OnkelB ()

  • Zumindest da wo ich wohne übertreffen die realen Erträge die Projektionen und dann kann ich mit der 6kWp-Anlage schon im Februar die Wärmepumpe jeden Tag drei Stunden lang laufen lassen und auch im November mindestens 1,5h am Tag. Blöd, daß das trotzdem nicht reichen wird die Bude warmzuhalten ... dann muß eben doch ein Notstromaggregat her für den wurst käs.


    Apropos warmhalten und weil wir hier ja im Haus- und Hof-Fred sind: heute früh waren -6 Grad draußen am Küchenfenster und mit 33 Grad Vorlauf auf der FBH sowie maximal 40 Grad im Vorlauf der Radiatoren bleibt die Hütte wunderbar warm. Morgens 22-23 Grad im Bad zum Duschen und auch unten schon über 21 (nachts Absenkbetrieb mit 19,5 Grad). Das wird die Wärmepumpe locker schaffen, ohne groß den Heizstab bemühen zu müssen und damit eine gute Jahresarbeitszahl schaffen.


    Stefan: ich habe leider nur einen FTP von ca. 230 Watt, d.h. eine Dauerleistung von 150 Watt kann ich wohl gut treten und auch zu 98% in elektrische Energie umwandeln. Damit kann man aber nicht viel heizen, da müßte man schon in Richtung 1000 Watt gehen. Das ist selbst für die Tourfahrer zuviel. :)

  • Das mit dem Zaun hat nicht geklappt, immer wenn man in Grenznähe kommt gibt passiert was,

    meistens gibt es Bier, das ist wohl auch der Grund warum es hier kaum Zäune gibt

  • Bier statt Zäune, das ist doch mal ´ne Devise :inlove:


    Hier steht der Zaun ja auch nur damit das Viehzeugs nicht alles auffuttert, wir lassen den aber auch einfach akkurat verfaulen, steht ja inzwiuschen ´ne Hecke da, die den Zaun unnütz macht.

  • Die Sache mit der Nachtabsenkung ist doch auch ne Frage der Hütte bzw. der Dämmung selbiger? Glaub ich mal gehört/gelesen zu haben.
    Zu weit runter und nachher wieder zu heizen, oder konstant laufen lassen wegen Brennstoffverbrauch und so. Aber is ja auch eigentlich egal. Meiner Frau ist auch bei 21° zu kalt bis 22,5° ist ok und drüber ist dann schon wieder unerträglich heiß....

  • Jules Papa hat es richtig zusammengefaßt. Die Hütte hier ist relativ gut gedämmt und meine Heizzeiten haben lange Pausen, weil wir tagsüber nicht da sind. Da achte ich lieber drauf, daß das Haus nicht zu sehr auskühlt, denn mit niedrigen Vorlauftemperaturen ist das Gesamtsystem "Haus" relativ träge und ein schnelles Wiederaufheizen nicht so einfach.


    Am Freitag wird der Mischer um 180 Grad gedreht und in den Kreis mit den Radiatoren eine Alpha 2 eingebaut, dann läuft die Heizung erstmals seit ihrer Errichtung vor 30 Jahren richtig, das muß man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen (die neue Pumpe gehört nicht zum "falsch", die alte Pumpe kann da nix für). Wenn ich nicht immer von Hand am Mischer rumdrehen muß, dann werde ich sicher auch mal wieder eine niedrigere Nachtabsenktemperatur ausprobieren, denn so wie es jetzt heizt, ist es ein Stückerl zuviel, was an der Handarbeit am Mischer liegt.