Blecharbeiten an der Transe

  • Der Anfang ist gemacht, hab an der schlimmsten Stelle mal angefangen.


    Habe es bisher gschafft das Thema Blech zu umgehren, gibt aber keinen Aufsschub mehr, ist alles das erste mal und ich hasse es jetzt schon.


    Der erste Schnitt ins Blech tat direkt weh ;(




    Ausgeschnitten bis vorne und neues Blech eingesetzt






    Ich brauche mal Hilfe wie ich die eingestzten Teile von innen , Hinter den Überlappungen behandeln soll. :no:


    Schweller gebogen und angepasst, geht auch bis vorne unter den Kotflügel






    Wie soll ich alles versiegeln bevor ich jetzt den Aussenschweller anschweisse ???


    Ist das erste mal das ich Karo mache, dafür gar nicht schlecht geworden denke ich :benno:


    Allen schönen Morgen,


    Gruß Hagen

    Einmal editiert, zuletzt von Hagen XL ()

  • naja. Man kann schweißbare Nahtdichtmasse dazwischen machen. Vor dem Schweißen. Oder Schweißprimer. Vor dem Schweißen. Ich würd jetzt einfach Rostschutzfarbe nehmen. Und ganz zum Schluss nach dem Lack ne Lanze mit Fluidfilm A reinpusten. Und ein paar Wochen nochmal. Und dann irgendwann das dickere Fluidfilm. Fertig. Das ganze scvweißbare Zeug geht eh nur mit Punktschweißzange richtig gut.

  • Vor allen Dingen erst alles innen Lackieren bevor du das zu machst!
    Nähte von oben abdichten; unten offen lassen. Dann kann auch wieder was rauslaufen.
    Fluid-Film ist super.


    Gruß Paul

  • Welche Grundierung zum Pinsel soll ich den nehmen, was hat Taug ?


    Muss sich ja mit Autolack vertragen (also nicht s Kunstharz etc)


    GRuß Hagen

  • Grundierung hab ich heute gekauft, billige Pinsel und ne Schweißmaske bestellt.


    Sagt mal Mädelz, bevor ich jetzt den Aussenschweller gegen den neuen Innenschweller Punkte, soll ich schnell das Zink an den Stellen die ich schweisse runterschleifen ?






    Gruß Hagen

  • Wenn du verzinktes Blech hast kannst vorher die Stelle vom Zink befreien; schweißt sich um klassen besser dann und spratzelt nicht so.

  • So, mein erster Versuch, hab das Stück Schweller eingeschweisst.


    War sehr schwierig,


    Ein Paar Schweisspunkte halten leider nicht,


    Kann ich mir nen Schweisspunktbohrer bestellen und die nochmal machen ????







    Nachbearbeiten ging leider nicht da heute Feiertag bei uns ist, hab das alles auf der Strasse geschweisst.


    Bin jetzt schon arg geknickt das es nicht perfekt geworden ist


    Gruß Hagen

  • klar kannst du das tun. Musst aber höllisch aufpassen dass keine Späne zwischen den Blechen verbleiben. Sind es viele? Vlt kann man es vernachlässigen..

  • vieleicht 10 insgesammt, sind auf den Bildern mit Bleistiftstrichen markiert .


    War einfach sau schwer, so unter dem Wagen liegend

  • Ein Paar Schweisspunkte halten leider nicht,


    Kann ich mir nen Schweisspunktbohrer bestellen und die nochmal machen ??

    Die Lochpunkt unten ? Na dann einfach dein MAG eine stufe höher gestellt und 3 Sekunden da nochmal länger draufhalten. Nix da mit aufbohren - auf der Strasse unter dem schweller 10 Löcher aufpopeln. Wenn du eher Ungeübt bist wirst du im günstigsten fall nur 5 mal von deinen 10 Bohrungen komplett beide Bleche durchbohren.Dann heisst es genau die Kante innen der löcher mit den Draht treffen und Stück-für Stück das Loch wieder schliessen.Wenns bei dir eben nicht so gut läuft sieht das wenns Fertig ist fürchterlich aus und du hast ne menge mit der Fächerscheibe zum nachbearbeiten.Schalt dein MAG auf Stufe 3 und halt da richtig drauf und Gut

  • Naja, perfekt ist anders...
    Aber fürs erste mal isses schon gar nicht sooo schlecht
    Was mir gar nicht gefällt ist das Rostloch oben im Bodenblech, das hätte man in dem Zug auch gleich großflächig neu machen sollen.
    Da fängste nächsten Jahr wieder an zu bruzzeln.
    Noch eine Tipp: wenn du auf der anderen Seite beim Schweißen mit einem Kupferklotz (Kupferhammer) gegenhälst, brennt sich das dünne Blech nicht durch, weil das Kupfer die Hitze aufnimmt sich aber nicht mit der Schweißstelle verbeindet.
    Das funktioniert auch prima wenn du schon ein Loch hast. Einfach das Kupfer gegenhalte und draufschweißen.
    Da ich lange vergeblich nach einem Kupferklotz gesucht hatte, habe ich mir einen Kupferhammer besorgt. Hat den Vorteil, das man sich nicht die Finger verbrennt weil man ihn am Stiel halten kann.
    Für Unzugängliche Stellen habe ich mir Abfälle von Kupferrohr (Wasserleitung) platt gekopft! Damit kann mal auch mal von hinten durch die Brust ins Auge arbeiten.


    Mit dem Schweißpunktbohrer wirst du die Punkte niemals genau treffen und der Bohrer wandert neben den Schweißpunkt.
    Lieber den Punkt glattflexen und dann mit Kupfer gegenhalte und nochmal draufbruzzel.
    Die Schweißpunkte musst nachher sowieso noch verputzen.


    Also immer schön üben und nicht die Flinte in den Korn werfen....


    Gruß Paul

  • thx, probier ich aus


    Mach gleich mal alles mit der Fächerscheibe sauber , Bohrer kommt morgen, schadet ja nicht.


    Für den Schweisspunktbohrer 1-2mm loch in die Mitte vom Punkt, kann er nicht weg


    Gruß Hagen

  • bei dem geringen punktabstand kannst du auch neben dem schweißpunkt nochmal anbohren und nen neuen punkt setzen.


    was hast du für einen schweißpunktbohrer bestellt? den mit dem pin in der mitte und sägekranz außenrum kannst du gleich weg werfen wenn er kommt. schweißpunktfräser , da braucht man auch nichts anbohren

    Einmal editiert, zuletzt von OnkelB ()

  • Da ich lange vergeblich nach einem Kupferklotz gesucht hatte

    Gehn auch 1-2 halbwegs gleichgrosse Kupferplatten vom Prozessorkühler aus dem PC. Bei mehreren diese zusammenschrauben. Bohren tu ich ausschliesslich nur wenn was komplett runter muss. Gute Fräser sind schweineteuer und halten nicht lang. Wenn man Pech hat ist die erste Ecke schon nach dem 3. Punkt ab. Ich hab mir das gleich am Anfang ganz schnell abgewöhnt nur aus kosmetischen Gründen diese zu benutzen.

  • Hab jetzt nochmal nicht verzinktes Blech besorgt und leihen mir morgen die Abkanntbank aus, ist ne kleine , kann man mit 2 Personen heben.


    Mach alles nochmal neu, dann auch den Schweller bis hinten durch.


    Aller Anfang ist schwer.


    Ich möchte das aber schon perfekt haben, üben, üben,üben ...................

  • Ich hab an die 60 seehr harte Lochschweisspunkte gezählt.. ;( Die sind um längen schwieriger weg zu bekommen als die originalen verschweissungen mit der Punktzange ab Werk wo ja eben kein Material zusätzlich zugeführt wurde.. Du schenkst dir wirklich nichts.. viel Spass

  • hab ja gesagt ich mach nochmal komplett neu, Biege den Schweller nochmal neu, mach auch den Innenschweller hinten drann nochmal neu.


    Neues Spiel, neues Glück.


    Denke ich hatte öfter mehr als 0,3mm Luft, dann halten die Punkte wohl nicht.


    Am Montag kommt das Blech, abkanntbank hole ich morgen ab.


    Thx für die Hilfe


    Gruß Hagen

  • Ich würde die ganzen Blechkanten am Auto und auch die Kanten der Reparaturbleche vor dem schweissen
    (und auch danach ) ordentlich abrunden und die Kanten Gratfrei machen und mit Schleifpapier glattschleifen.


    Den Fotos nach hast Du die Bleche mit der Flex geschnitten?
    Der Grat ist immer im Weg und später lässt es sich schlecht grundieren und versiegeln weil die scharfen Kanten rausragen. An den scharfen Kanten hält keine Versiegelung. So hat der Rost gleich wieder was zu knabbern.


    Und prima in die Flossen schneiden kann man sich daran noch obendrein.

  • Neues Spiel, neues Glück.


    Denke ich hatte öfter mehr als 0,3mm Luft, dann halten die Punkte wohl nicht.

    Ist gut, das noch mal neu zu machen. :thumbup:


    Von den Schweisspunkten ist keiner wirklich 100% gut.


    Die Schweissparameter, also Spannung ( vulgo Stufe) und Vorschub sind falsch gewählt, es wird zu wenig Wärme eingebracht. Eventuell ist auch der Gasfluss zu hoch gewählt.


    Du solltest damit ein bisschen experimentieren, an einem Probeblech. Richtig anliegen muss das Ganze natürlich auch.


    Das hintere Blech sollte auch aufschmelzen, wenn es korrekt ist, ist hinten so eine kleine kissenförmige, flache Erhebung zu sehen, Durchmesser ungefähr wie der des Loches.


    Also lieber kürzer draufhalten, dafür mit mehr Energie. Sonst türmst Du nur Berge auf.


    Bei korrekter Einstellung braucht man auch keinen Kupferklotz, da brennt nichts durch.


    Meine ersten Bleche sahen genauso aus, habe ich dann auch wieder rausgerissen.

  • Wirklich Danke für die Tips, werde mal auf Stufe 3 bisschen probieren, mal noch mehr Punkte zur Probe auf der Werkbank machen.


    Habt ihr Abstand mit der Schweißpistole zum Blech und macht die Nummer mit Mitte dann 2/3 Kreisbewegung nach aussen ?


    Habe mich all die Jahre vor Blech gedrückt und gedacht wird sich jemand finden, hab aber keinen Gefunden der bereit ist es ordentlich zu machen oder absolut unbezahlbar.


    Schadet aber auch nicht was neues zu lernen.


    Gruß Hagen

  • (Punkt-)Gasdüse mit "Füßchen": dann stimmt der Abstand immer und Du kannst auch kräftig randrücken...


    Einmal editiert, zuletzt von jawolf30 ()

  • Genau, so eine Düse, 0.8 Draht und optimalerweise Corgon 18 Gas oder ein Konkurrenzprodukt.


    Das spritzt wenig und Du hast trotzdem guten Einbrand.


    Vor jedem Loch die Spitze abkneifen ist auch hilfreich.


    Wenn Du so eine Düse hast, kannst Du quasi schon den Draht mitig ins Loch einfädeln und brauchst dann nur noch abzudrücken und kurz zu halten.


    Wenn Du in extremen Zwangslagen schweisst, wäre vielleicht sogar der Bau einer Vorrichtung interessant, an die Du die Düse anlehnen kannst.

  • noch was zum versiegeln.


    Hab bei mir damals garnichts versiegelt ab den schwellern.
    Hab aber nachher ne hohlraumsonde von fluid film auf ne rednox Dose adaptiert und jeden schweller vollgejaucht.
    Löcher für wasserablauf musste eh bohren das machen viele nicht.
    Nachher tropfte es schön aus den Überlappungen, das zieht sich da schön rein durch den kapillareffekt.
    Nachher noch fluid film rein.
    Bei mir ist nach 6 Jahren noch nicht ein bißchen Rost irgendwo zu sehen.
    Und das war auch mein erstes schweissmassaker.
    Guckst du im
    KABUFF-Fred. :)

  • Denke ich hatte öfter mehr als 0,3mm Luft, dann halten die Punkte wohl nicht.

    Wirklich immer vor den Schweissen drauf achten das jedes Loch so gut wie es irgend geht aufeinander liegen. entweder mit Hammerstiel drücken oder Klemmzange 1-2cm neben Loch kurz ansetzen. Passiert aber doch hin und wieder das die Bleche nicht Optimal übereinander liegen.


    Ich leg die Düse generell immer direkt auf das zu schweissende Werkstück auf. Ziele so gut es geht mit den Draht in die Mitte ( Drahtkrümmung beachten - die will einen oft einen Streich spielen ) , halte dann so 2 sec direkt drauf , und mach dann einen Kreis aus dem Handgelenk - Düse liegt weiterhin immer auf. Wenn der Kreis einmal rum ist und der aufgefüllte Punkt voll ist , hört man das sogar, indem der blubbernde Ton vom Schweissbad etwas tiefer wird. Dann weiss man, das du beim Kreisen die komplette innenkante gut getroffen hast.


    Probeblech ist Absolute Pflicht. Damit checkst du den Durchbrand sowie div. einstellungen so wie Tufka es beschrieben hat.


    so in etwa halt ich beim schweissen drauf. (nur eine veranschaulichung) je mehr du mit der geschlossenen Düse verdeckst, umso mehr kannst du auch den Gasdurchsatz runterdrehen und sparst ein. Ist also alles eine ausprobier- und gewohnheitssache.



    Und wenn du es irgendwann mal richtig gut drauf hast , sparst du dir irgendwann auch dieses jämmerliche gefriemel mit diesen Verdammten Lochzangen, und gehst direkt mit viel Strom und Vorschub durch beide Bleche einfach durch wenn das Blech drumrum gut verknotet ist ^^

  • So, alles nochmal auf Neuanfang.


    Hab diesmal bisschen mehr rausgetrennt damit ich auch die Rostlöcher im Tritt wegbekomme.





    Ich habe noch die Abkanntbank und biege jetzt ein L damit ich an der Stufe ansetzten kann und schon den kompletten Innenschweller bekomme.


    Die Frage, soll ich noch einen Streifen vom Profil der Stufe entfernen um dann das L auf die Stufe punkten oder wie auf dem Nächsten Bild ansetzen und an der Kannte längs verschweißen



    Gruß Christoph