• Huhu, bevor der Winter kommt hätt ich gern ne Garage für den Taunus. Stein auf Stein wird sicher teuer, dehalb wirds wohl ein Fertigteil werden. Zu viele Anbieter...Überblick verloren...keine Lust mehr zu suchen. Wenn einer ein Geheimtip hat, bin ich jetzt ganz Ohr. Mein größtes Problem ist die Größe. Welches Maß macht Sinn, 2,5m innen scheint mir zu klein, 5m Großraumgarage geht in meinem Fall nicht, weil sie steht neben meinem Grundstück und wird seitlich mit Erde angefüllt, so das die Statik das nicht erlaubt. Außerdem gehts da preislich bei 16000 los.
    Also doch wieder Einzelgarage. Am liebsten wären mir 4m Innenmaß. Find ich aber nirgends als Betonfertigteil. :gruebel:


    Hat wer Erfahrungen, gute oder schlechte, egal. Will einfach nicht was bestellen und mich dann hinterher zu ärgern...

  • Stein auf Stein war bei mir am Günstigsten. Allerdings muss die auch 4 Autos aufnehmen.
    Dachstuhl hab ich mit Schrägung genommen, die Flachdächer werden mit den Jahren doch allle undicht.
    Und der Aufbau hat auch nicht lange gedauert.
    Gruß Ralf

  • steht bei mir auch übernächstes Jahr an. Stein auf Stein mit Porenbeton oder Kalksandstein war bei der Kalkulation die günstigste Variante bei selber machen.

  • Bau doch in Holz. Ist leicht, kannste alles selber machen, alles ausm Baumarkt usw.. Dürfte sogar - richtig ausgeführt - klimatische Vorteile bringen (Trockenbau) ^^

  • Ob Holz jetzt so die beste Wahl ist? Das Ding soll neben das Grundstück, Erde weg...Hütte hin...Erde wieder dran. Obendrauf dann Garten.

    Hab das mal fachmännisch abgesteckt. :uwe:

  • Gude
    4 m breite lassen sich schlecht auf der Straße fahren....oder es will niemand zahlen

  • Brauchst schon n Betonfundament, ansonsten wär das ohne weiteres machbar, konstruktiver Holzschutz vorausgesetzt. :)


    Das ist zwar abschüssig, müsstest du halt bissi Erde wegnehmen.. dann abböschen , bißchen Abstand zum Fundament, dürft an sich kein Problem sein.

    Einmal editiert, zuletzt von eisenmann ()

  • Ich kann mit Holz umgehen und hab da keine Angst vor, hab aber trozdem Bedenken. Die Erde soll komplett weg, dann die Garage auf das Niveau der vorhandenen Strasse. Danach wieder Erde ringsum dran, und obendrauf auch noch. Soll den Garten etwas vergrößern.
    Eine Holzkonstruktion im Erdreich eingeschlossen...ich weis nicht...ich glaub lieber nicht.

  • Am liebsten wären mir 4m Innenmaß. Find ich aber nirgends als Betonfertigteil.


    Ott bietet zumindest 3.82 an, hier, die paar cm könnte man vielleicht verschmerzen.


    2.50 langen gerade mal zum aussteigen....


    In der Raumsituation würde ich vom Selbstbau mit Holz wohl auch Abstand nehmen.


    Kann man den Garten nicht noch unterkellern ? Oder ist das umheckte nicht Deins ?

  • Der Jörg hat recht, 4m transportiert dir keiner.
    3,80 wär aber auch toll, kann man auch mal mit offner Tür was am Auto werkeln, sollte es regnen. Da ruf ich doch gleich morgen mal an.


    Das umheckte ist meins, hab halt jetzt noch den 5m Streifen dazu gekauft. Garten komplett unterkellert wär geil, nur dummerweise bin ich Handwerker und nicht Rockefeller. 2ct

  • Oder halt gleich Architekten / Bauingenieur fragen, vielleicht kann man das ganze auch als Ortbeton realisieren und dann die ganze Breite ausnutzen.


    Der Planungsaufwand ist ja wohl überschaubar. :dc:


    Kostet zwar sicherlich etwas mehr, aber man gönnt sich ja sonst nichts.... :michi:

  • find ich ne interessante Alternative zu Holz. Holz is erstmal die günstigste Möglichkeit selbst was zu bauen, wenn man nicht andere Konnektions hat. Natürlich kompensiert sich das über die Zeit in Bezug zu Stein, weil da andere Unterhaltungskosten zukommen. Nur als Beispiel: mein Bruder arbeitet in ner Entsorgungsfirma. Vor ein paar Wochen hatte der nen Auftrag raum Nürnberg, da wollte ne Firma zig qm gute Steine auf Palette für umme entsorgt haben, auf Palette. Sowas gibts wenn man bischen Zeit hat, die Ohren aufsperrt und natürlich Moos parrat hat fürn LKW ...

  • quasi ne tiefgarage willst du bauen. na dann, bagger und kipper ran, weg den haufen. ortbeton bodenplatte gießen, kellersteine rauf gemauert, filigradecke drauf heben lassen, alles abdichten und wieder einbuddeln, fertig. 4 wochenenden. architekt könnte ich ggf. vermitteln. bauantrag musst du wegen der statik stellen, vereinfachtes baugenehmigungsverfahren reicht wahrscheinlich.

  • Jetzt komm ich langsam ins grübeln, sollte selberbauen doch günstiger werden als die fertig Dinger? Hab da ne Baufirma meines Vertrauens, da werd ich parallel mal den Kosten/Statik fragen. :coyo:

  • Ich kann mir nun ganz gut vorstellen, was du genau vorhast. Nun frag ich mich aber, ob es Anbieter von Fertiggaragen gibt, die deine geplanten Lasten mit in Ihre Konstruktion einfließen lassen. Das mit dem einbuddeln ist ja gut und schön, aber der seitliche Druck auf die Wände und vor allem die Dachlasten sind schon mal ne ganz andere Nummer als Wind/Schneelasten. Wenn irgendwann mal sehr regenet, kommt da dann doch eine ganz ordentliche Verkehrslast zusammen. Dazu brauchst du auf jeden Fall eine ganz andere Abdichtung als bei einem freistehenden Gebäude. Sprich mal mit nem Architekten drüber. Wär echt schade, wenn das nicht hält. Was dann da drinsteht, ist doch recht hübsch.

  • Moinsen,


    Also, weggraben, dabei ist zu beachten, dass die Hälfte deines Gartens weg fällt wegen Arbeitsraum und Böschungswinkel (min. 60° oder mehr, je nach Bodenart). Wohin mit dem Aushub? Nachbargrundstück??


    Bodenplatte Pedong, Aufmauern (warscheinlich mit 36,5'er wegen seitlichem Erddruck), Filigrandecke drauf und nochmal Pedong drauf.


    Jetzt wirds dann doof -> Abdichten! Seitlich weniger ein Problem, aaaber Decke, haha! Wegen geplantem Gründach usw. wird das teurer als einfache Dacheindeckung (Wärmedämmung beachten um Kältebrücken zu vermeiden und später eine Tropfsteinhöhle zu haben!


    In RLP brauchst du für Bauten unter 50 m2 Nutzfläche bei einer mittleren Traufhöhe von max. 3,20 m an der Grenze nicht mal ne Baugenehmigung. Wie das in Dunkeldeutschland ist, weiß ich nicht.


    Prooost.

  • Hab da ja schon Vertreter dagehabt zum begutachten. Wegen eben dieser einseitigen Erdlast die dann drücken würde, geht halt keine Großraumgarage (5x7m), innen hohl und nur ein Tor. Einzelgagragen geht wohl, aber halt mit verstärkten Wänden.
    3,50 x 7,0m kommt ca.8000€
    5,00 x 6,0m kommt ca.9500€


    Standart, ohne Extras wie elekt. Tor oder Fenster.


    Ich glaub ich rechne mir doch ernsthaft die selbstgemauerte Variante mal durch.

  • Kanst Du nicht neben der Garage diese L-förmigen Betonstücke zur Hangbefestigung setzen ?
    Dann wäre das Thema Seitenlast ja schon mal hinfällig.
    Außerdem könntest Du dann auch ne große Garage bauen.


    Das Dach zu begrünen ist natürlich in der Statik zu berücksichtigen.
    Aber wie wäre es stattdessen z.B. mit einer Holzterasse auf dem Garagendach ?

  • Das mit den L-formigen Steinen hab ich schon mal durchrechnen lassen, sind bei 30ltm Einbau komplett ca.17000 €. Fällt also weg.
    Aber was das Dach angeht, werd ich wohl aufs Grünzeug verzichten und ne zweite Terrasse drüber basteln. Ich will die Sache nicht zu kompliziert gestalten.
    Ich danke schon mal allen die sich zu Wort gemeldet haben. Da sind doch sehr viele Sachen zu bedenken, die einem auf die schnelle gar nicht in den Sinn kommen.
    Und ein bisschen Gas geben will ich schon, denn das angrenzende Grundstück wird demnächst bebaut. Noch kann ich aber Erde bewegen ohne jemand auf die Nüsse zu gehen.

  • Hier nochmal kurz.


    Nächste Woche ist der Taunusbonker soweit fertig das die Filigrandecke drauf kommt. Da diese ja noch mit dünnschissartigen Beton verfüllt, wird ist es schwierg da Gefälle einzubringen. Genau das ist mein Problem. Hinter die Garage wird ne Wasserzisterne mit eingegraben. Das Wasser der 40m² Deckenfläche soll aber da reinlaufen. Hab aber kein Plan bis jetzt wie ich Gefälle hinkrieg.



    Filigranbetondecke muß aber bleiben, da zwei Seiten wieder mit Erdreich verfüllt werden. Statikerin hat Bedenken das das Ding trapezartig zusammenklappt :uwe:

  • Mach auf die fertige Decke einfach einen Gefällekeil aus z.B. Dämmstoff (wegen leicht) - gibt es direkt so zu kaufen. Da drauf dann den Deckenaufbau vom Flachdach. Aber klär das bitte nochmal mit mit Deiner Statikerin ab!!


  • Im Plan ist Gefälle eingezeichnet. Aber Baufirma sagt das geht nicht weil der Estrich ja flüssig ist und Waage läuft. Nu steh ich wieder da...

  • Du solltest wahrscheinlich von Anfang an die ganze Garage in 2 % Neigung aufstellen. Da fragt man sich , warum man zu Fachplanern geht.
    Eine Möglichkeit wäre noch mit einem großen Magneten die Gravitation um 2 Grad zu verschieben, dann würde es waagerecht schräg verlaufen. Oder Frag mal bei der Bauplaner(in).
    Ne wirkliche Idee außer Gefälleplatten hab ich jetzt aber auch nicht bei zu tragen

  • Muss ja oben eine Schalung drauf, um das dann abzuziehen.
    Ich denke schon, dass du die ca 6cm auf deine 3,5m ins Gefälle bekommst.
    Muss mans eben abziehen wenn er bissel angezogen hat.
    Ich währe der Meinung, dass man auch weniger machen kann.
    Weil: Schnee wird an den 2% nicht runter rutschen.
    Und Wasser läuft selbst ohne Gefälle am Rand runter - oder hat man schon mal n Berg Wasser irgendwo drauf liegen sehen?? ^^
    Dreck und Moos wirst du auch bei einer 5%igen, rauen Betonfläche haben.
    Wenn du also Kanalisieren willst, brauchst du Aufkantungen und ne halbwegs glatte Oberfläche.
    Dachrinne oder einen zentralen Ablauf in der Dachfläche in deine Zisterne.
    Ich habe bei einer ähnlichen Situation wenig Gefälle eingebaut, Harte Dämmung, seitliche Aufkantung aus Blech und Dachfolie drauf gemacht.
    Kommt auch nochmal irgendwann Bankirai drauf - viel später...
    Dachpappe würde ich da nicht drauf machen - Beim Nachbarn steht das Wasser aufm Dach und da kannste drauf warten,
    dass dem der Holzcarport von oben her wegfault.

    Einmal editiert, zuletzt von franz ()