juhu probleme mit der ausbildungsstelle

  • wie einige mitbekommen haben, mache ich seit kurzem meine zweite ausbildung zum kfz-mechatroniker. nun bekam ich heute abend unerwarteten besuch in der firma von jemandem der handwerkskammer, der für die Auzubildenen in unserem Bezirk zuständig ist. rausgekommen ist nun, das mein chef gar keine berechtigung hat mich auzubilden (weder meister noch ausbilderschein ist vorhanden) und bei einer kurzen besichtigung der werkstatt war dem guten mann auch klar, das mein chef auch gar keine möglichkeiten besitzt mich im Bereicht KFZ-Mechatronik auszubilden. (wir sind hauptsächlich ein unfallinstandsetzungsbetrieb, machen aber auch normale KFZ-Repraturen, haben aber eben keinerlei fehlerdiagnose-sytseme usw.)


    nun habe ich zwei möglichkeit zur auswahl.


    1. ich höre in dem Betrieb auf zu arbeiten und er Mann der Handwerkskammer besorgt mir eine neue Stelle in einem Betrieb, der die nötigen Vorraussetzungen hat.


    2. mein (noch) chef macht einen Ausbilderschein und ich fange bei ihm eine Ausbildung zum Unfallinstandsetzungs-Mechaniker an.


    hat das zukunft? also dieses Unfallinstandsetzungsmopedblablub? ich bin da ein bischen skeptisch, mir aber nun nicht sicher was ich machen soll, eure meinung intressiert mich da schon, sind ja auch einige aus dem bereich hier...

  • 1. ich höre in dem Betrieb auf zu arbeiten und er Mann der Handwerkskammer besorgt mir eine neue Stelle in einem Betrieb, der die nötigen Vorraussetzungen hat.


    hört sich langfristig gesehen besser an...

  • ist halt die frage, was ich für berufliche chancen im karosserie-bereich hab. mein noch-chef sagt natürlich, das ich als unfallinstandsetzer höhere qualifikationen habe, aber der will mich ja auch ungern verlieren, dann muss er die ganze drecksarbeit weider alleine bewelltigen :D

  • Wenns dir in deinem jetzigen Betrieb super gefällt, würd ich da bleiben. Und ist das später wirklich so entscheidend was genau du gelernt hast?
    Wenns nur die Diagnose ist, würd ich behaupten dass man als halbwegs intelligenter Mensch dafür nicht die Mechatronikerlehre braucht um da was gebacken zu kriegen später mal.


    Gruss
    Günther

  • micha und günther haben recht, nach meiner denke.
    also dableiben wenns dir gefällt und halt den selteneren beruf erlernen.
    vermutlich stehste damit am ende besser da, denn mechadingsda gibts doch vergleichsweise woihl wie sand am meer und die können dann vermutlich nahezu nix mehr als du (ok stecker stöpseln :laugh: ), aber du bist denen was voraus.


    so meine denke.
    kann auch vollkommener mumpitz sein, ich hab ja schließlich auch davon keine ahnung

  • ?????? was??? sorry,... aber wo arbeitest du Günther?


    ich bin im 2ten lehrjahr, ( auch 2. Lehre ) KFZ-Mechatroniker. erzähl mir bitte nicht das diagnose jeder depp kann, ich war erst in einer freien werkstatt, ein 3-man-betrieb! war ein jahr lang dort. aber der meister war ein versager und trottel. hab aber bei ihm schweißen und blecharbeiten gelernt- wofür ich sehr dankbar bin. nun bin ich in nem größeren betrieb.
    aber zuverlässige und genaue diagnose ist zweifelsfrei das schwierigste am heutigen KFZ-dasein!!


    man braucht in nem größeren bertieb ne hand voll leute die zuverlässige diagnosen stellen und doppelt so viele "nichtganz-so kluge" die dann die angeschaffte arbeit erledigen. so läuft´s man! schrauben bzw. ´n teil austauschen ist nicht grad das schwerste wenn man mal ausgelernt hat.!
    diagnose ist spannend und ne menge kopf arbeit. das können nicht alle! frag jeden der in nem betrieb mit mehr als 10mechaniker arbeitet.



    @ Butcher: pass auf, meiner meinung nach kann ein gelernter Mechatroniker, wenn er WIRKLICH will ! sich die nötigen karrosseriefertigkeiten und gewisse tricks selber beibringen. z.b. durch wochenende opfern - "lerning by doing" !! ;)
    aber ein Unfallinstandsetzer wird sich schwer tun die tiefer gehenden "werte" eines Mechatronikers so neben bei zu erlernen. will nicht sagen das die blöd sind, aber das ist doch was anderes....


    nimm das angebot des HWK-typen an, wenn es eins gibt
    (aber musst selber wissen was du lieber willst, und im welche richtung es dich zieht)

  • Moin.


    Ich häng ja nun auch in dem Gewerbe drinnen und habe vor einiger Zeit erst in der Handwerkskammer mit dem Karosseriebau-Meister gesprochen.
    Der vertritt natürlich den Standpunkt, dass man mit ordentlicher Karosserieinstandsetzung auch heute noch richtig gutes Geld verdienen kann. Hat er auch irgendwo recht.
    Viele kleine Schrauberbuden gehen ja im Moment auf dem Zahnfleisch, aber ich glaube dass das bei Karosseriebetrieben nicht so schlimm ist, gerade weil dort viel über Versicherungen läuft. Arbeit in dem Segment wirds immer geben. Die Anforderungen werden in Zukunft natürlich auch höher werden durch immer kompliziertere Karosseriestrukturen usw.
    Aber das ist wirkliches Handwerk und will gekonnt sein. Ölwechsel und Inspektionen kann doch jeder Depp.


    Wenn du in der Bude einigermaßen zufrieden bist und ihr ne gute Ausstattung habt mit Richtbank, vernünftiger Schweißtechnik usw. würde ich versuchen dazubleiben.
    Frage mich nur, wie der es geschafft hat nen Lehrling zu bekommen ohne Meister und Ausbilderschein.
    Der Schein kostet übrigens knapp 500 Euro und dauert höchstens 2 Wochen Vollzeit. Wenn er sich die Zeit nehmen will...


    Unterm Strich ist Unfallinstandsetzung ne saubere Arbeit. Man kommt normalerweise mit seinen Zeiten ganz gut hin und ist nicht so nem Druck ausgesetzt, als wenn man alle halbe Stunde ne neue Arbeit anfangen muss und der Kunde einem im Nacken sitzt. Dafür kann ungenaues und unsorgfältiges Arbeiten natürlich auch teure Folgen haben. Ich würd das trotzdem machen.

  • Mach mechaniker, ich hab auch mechaniker gemacht und bin froh, das ich damals nicht Mechatronik gemacht hab (da kam das grad auf, gab also zeitgleich mechaniker und mechatroniker)

  • da hat der kiwi recht.


    es ist heutzutage nicht selbstverständlich, dass jemand vernünftige diagnosen vor allem in einer realistischen zeit erstellen kann. man glaubt gar nicht was aktuelle fahrzeuge für eine fülle an vernetzten teilweise wirklich überflüssigen funktionen haben. das macht es nicht einfacher.
    das schrauben an sich ist grundvoraussetzung, darum gehts nicht mehr. das sollte man nebenbei einfach können.
    die gezielte fehlersuche kommt in der ausbildung bei den meisten leuten zu kurz bzw wird je nach betrieb auf eine marke beschränkt. wenn man dabei bleibt isses ja nicht schlimm.
    richtig auf fehlersuche gebürstet wird man, wenn man den servicetechniker(meisterprüfung teil 1) macht. lohnt sich in jedem fall.

  • meine angst ist halt schonwieder was falsches bzw. schwachsinniges zu lernen mit dem ich wieder nichts anfangen kann.


    naja und grade glücklich bin ich in dem Betrieb auch nicht, weil mein chef echt ne anstrengende Person ansich ist und immer sehr hecktisch ist und ungefähr 100mal am tag total ausflippt und den job auch total unmotiviert macht, solche kolleriker gehen mir auf dauer echt auf den sack und wenn man das jeden tag 10 stunden (ja ich muss als auszubildener solange arbeiten) ertragen muss, geht das schon an die substanz. andererseits werde ich dort nicht behandelt wie ein azubi sondern darf alle arbeiten alleine und selbständig machen, egal was es ist...ich denke ich werde mich schnell entscheiden müssen...mistverdammte kacke :cursing: :seuffearbeit:

  • @Kiwi: muss natürlich zugeben, dass ich kein Kfz-Mecha-sonstwas bin. Ich hab aber während des Studiums in einem Praktikum einiges über Diagnose in den Werkstätten mitgekriegt. Jetzt mach ich was mit Messtechnik an Autos und hab deswegen auch oft mit der Elektronik im Auto zu tun.
    Natürlich ist das hauptsächlich Kopfarbeit wenns mal ein spezielles Problem zu lösen gilt. Aber was lernt denn der Lehrling denn wenn er z.B. bei Hyundai oder Toyota oder egal was Mechatroniker macht? Genau, er lernt wie er den Problemen an diesen Karren beikommen kann. Wenn er dann später vielleicht mal z.B. bei BMW arbeitet, ist sicher nicht alles übertragbar. Bei der unterschiedlichen Diagnosesoftware mal angefangen.....


    Jeder ist da natürlich woanders geschickt, aber aus meiner Sicht würd ich sagen, dass die Computersache leichter nebenbei durchschaut ist wie das traditionelle Handwerk. Ich bewundere jedenfalls immer Leute, die handwerklich was drauf haben!


    Gruss
    Günther

  • lehrjahre sind...


    überleg dir was du anschließend idealer weise machen möchtest und was dir dazu am besten gereicht.
    wennde eher altkarren oder blechbutschereien machen willst biste vermutlich ganz gut bedient in dem jetzigen laden zu bleiben, wenn geld geld is und dir egal is wo du nachher arbeitest dann wechsel doch und werd plastikautoanalyst.


    klingt jetzt evtl komisch, is aber nicht bös oder hart gemeint, überleg dir einfach was du später lieber willst und für zukunfstträchtiger erachtest.
    oder denk drüber nach womit du als hausmann besser was dazuverdienen kannst, oder wie auch immer und was auch immer ;)
    niemand is du, außer DU

  • Du musst dir halt aussuchen...


    ..ob du nen Totsicheren Job haben willst, aber in den meisten Fällen nicht großes Geld verdienen wirst (KFZ-Mechatroniker)
    oder...
    ...ob du ein bisschen Risiko eingehen willst, aber dafür auch n ganzes stück mehr verdienen willst wegen deiner spezialisierung und deinem Können (Unfallinstandsetzungsdingsda)


    Wenn dein Chef ein Kolleriker ist hast du noch ein gutes los bezogen, gibt schlimmeres. was ich jetzt gelesen habe taugt der Betrieb doch,

  • DANKE Jupp!!! super


    nun gut! ich schätze auch sehr das gekonnte handwerk eines karrosse mannes,... aber ic haber mich für meine job entschieden weil ich sowieso gern auch an wochenenden an meinem auto schraub, schweiß, spengler, säge, richte, und sonst was,...


    überleg dir was du willst.


    denk auch daran das du erst ma deine ausbildung lang theoretisch an den deppen gebunden bist! das war der grund weil ich meinen betrieb gewechselt hab, ende des ersten jahres,... weil der typ ein hurensohn war!!!! ich hab mir nach einem jahr gewünscht das er tot múmfällt!!! wirklich!!! so hart wie es klingt! ich hab ihm den tod gewünscht,..so sehr hab ich ihn nach nur einem jahr gehasst! und als ich sah das meine ausbildung wegen dem penner kurz vorm scheitern war... hab ich sofort angefangen mich zu bewerben! ..
    zum glück hatte ich sehr gute noten,... sonst wär´s hier wo ich wohne echt sehr schwer gewesen unter der lehrzeit zu wechseln.


    ich hab schon alles hinter mir mit solchen problemen.... handwerkskammer und kfz-innung sind fast machtlos.... egal was sie sagen!!! ich weis das aus eigener erfahrung. hab nach ca. 7 monaten kampf und "zusammenreisen" (das ich ihn nicht umbring) mit hilfe von einem ANWALT mich von dem hurensohn gelöst und in nen viel besseren und größeren betrieb gerettet. der alte chef hat mir nach einem jahr knappe 900€ gehalt geschuldet!!!!! und das als lehrling!!!!!


    erst 4 monate nach meiner kündigung habe ich per gerichtsbeschluss das geld zwangseingefordert. :stupid:


    ICH HASSE IHN IMMER NOCH :seuffearbeit:

  • ...mache ich seit kurzem meine zweite ausbildung...


    :wonder:


    mich wundert, dass dir nichts aufgefallen ist.....man bekommt doch seine Ausfertigung des Ausbildungsvertrages mit Stempel der Kammer ausgehändigt......und was ist mit Berichtsheft? Du wurdest also gar nicht bei der Kammer angemeldet?


    Lass dir lieber vom Kammer-Menschen einen qualifizierten Betrieb zuweisen.
    Bis wann will denn dein jetziger "Ausbilder" seine Qualifikation als richtiger Ausbilder gemacht haben? Das ist ja schließlich kein Wochenendseminar...

  • Hi Butcher


    Ich sehe das ähnlich wie David....


    Irgend was ist doch da extrem schief gelaufen... Und wenn dein Chef so ein Choleriker ist.... biste da sicher das du das die 3-3,5Jahre durch stehst, bzw. bist du dir wirklich sicher das der den Schein wirklich macht. Wie hat er überhaupt reagiert als der HWK-Typ aufgetaucht ist.


    Ob das ein oder das andere kann ich dir nicht sagen, hab beides nicht gelernt, zumindestens nicht mit richtiger Ausbildung.


    Mein Rat: Sei schlau setzt deine Sinne ein und fahr gegebenenfalls Zweigleisig, hier geht es um deine Zukunft. Ich persönlich würde den Chef auf das geschehene ansprechen und fragen was er jetzt unternehmen will und wann.
    Von dem was ich jetzt gelesen habe, hätte dein Chef bei mir ein dutzend Vertrauenpunkte verloren, geht es dir ebenso würde ich evtl. parrallel dazu den HWK-Typen um hilfe bitten.


    Viel Glück
    Tob

  • Eigentlich sind es zwei Dinge, über die Du Dir im Klaren sein mußt.
    a) Was ist schiefgelaufen? Ein normalintelligenter Unternehmer sollte von dem Ausbildungsscheindingsda schonmal gehört haben. Ausserdem ist der Typ cholerisch. Willst Du von so wem abhängig sein? Der HWK-Typ ist jedenfalls Deine letzte Möglichkeit da raus und vor allem, woanders rein zu kommen.


    b) Welcher Beruf hat mehr Zukunft? Grade normale Kfz-Gesellen gibt es doch wirklich im Dutzend. Ausserdem wirst Du in so einem Betrieb immer unter Zeitdruck sein. Wenn Du allerdings Leistung zeigst und Dich reinhängst kann auch ein Meister möglich sein.


    Wie auch immer, Deine Entscheidung, die Du alleine fällen mußt. Viel Glück.


    P.S.: Wieso wußte ich beim lesen der Überschrift schon, wer der Threadersteller ist? :gruebel:

  • habe nicht alle argumente gelesen.


    kurz und knapp:


    mach 1. wenn du dir den anderen betrieb angeschaut hast und der dir auch zusagt.
    denn zukunftsfähiger (in der masse) ist der mechatroniker. (kabel ran schauen kabel ab tauschen kabel ran gut oder noch mehr tauschen) karroinstandsetzung wird immer weniger wurde mir gesagt (ich wurde in den letzten 6wochen 2 mal abgeschleppt) da die freien werkstätten das mit der garantie ganz schön knülle finden. sprich die überlassen dies den vertragswerkstätten.


    ich weiß jetzt nicht im detail wie sich der inhaltliche aufbau der beiden lehrbetriebe grob unterscheidet, meine aber zu glauben, dass früher der kfz-mechaniker mehr überblick bekommen hat als ein blechbatscher.


    entscheiden musst dus. nur meine meinung.

  • Toby: klar war ich geschockt wo man mir mitgeteilt hat, das mein chef gar nicht ausbilden darf. irgendwer hatte ihm angeblich mal erzähöt das man mit 10 jahren berufserfahrung schon ausbilden darf, ich hab mir da auch nichts weiter bei gedacht, lief ja... :(


    David: ich hab gleich 2 tage nach beginn der Ausbildung einen Vertrag unterschrieben, der dann angeblich an die Handwerkskammer gegangen ist, warum die nun erst ankommen weiss der teufel. Berichthefte kamen auch immer pünktlich jeden Monat.



    Ich denke ich werd mich für 1 entscheiden, ich bin da einfach zu vorsichtig geworden, was das Arbeitsleben angeht. Ich bin ja dann auch kein richtiger Karosseriebauer sonder "nur" unfallinstandsetzer. das bedeutet knochenarbeit mein leben lang, bis ich tot umfalle. beim kfz-mechatroniker habe ich ja wenigsten gewisse Aufstiegsmöglichkeiten (Meister, Sachverständiger usw) um mal von der körperlichen Arbeit ein bischen weg zu kommen...mehr heut abend muss los.

  • ohne erfahrung in beiden segmenten (karosserie/mechatronik) zu haben, würde ich mich für den mechatroniker entscheiden... und zwar genau aus den gründen, die butschi genannt hat: aufstiegschancen, sachverständiger etc. - karosserie lernst du doch am wochenende an alten fords genug, oder?

  • Pro Mechatroniker: Weiterbildungsmöglichkeiten, andere Firma (die wo du bist, scheint ja weder seriös, noch zukunftsträchtig zu sein, wer so dämlich ist, fährt den Betrieb doch in den nächsten Jahren an die Wand!)
    Con: Bei uns in der Gegend gibts die wie Sand am Meer und dementsprechend hohe Arbeitslosenquote.



    Pro Unfallinstandsetzer: sicherer Job, wegen Spezialisierung, aber ich kenne ehrlich gesagt keinen Lehrberuf "Unfallinstandsetzer", ist da etwas anderes gemeint oder ist das evtl. so ne "verkürzte-Ausbildung-für-Deppen"-Geschichte? Mach dich da mal schlau.


    Ich denk, ich persönlich würde allein schon wegen der Firma den Ausbildungsberuf wechseln, wenn möglich. Vllt hat der HWK-Kerl ja gar keine Stelle für dich? Aber so eine Story is ja auch ein von anderen Chefs durchaus akzeptabler Grund für den Wechsel, du wirst also nicht gleich in so ne "Problemkind"-Schublade geschoben. Ich würd bei so einem Chef wie deinem nicht bleiben. Und ich sag dir: Auf Dauer hast du kein Bock 10h am Tag zu arbeiten, wahrscheinlich ohne jeglichen Lohn- o. Freizeitausgleich? Gab bei mir (Kfz-Mechatroniker) nämlich damals auch Ärger deswegen, und ich war froh als ich die Firma (wegen Insolvenz) verlassen konnte.

  • :wacko: Hey Butcher!


    Soll es unbedingt ein Beruf im KFZ Gewerbe sein? Warum nicht irgendwas inner Industrie? Das verschissene Problem ist einfach , daß Du nie wirklich gutes Geld verdienen wirst als Machadingsbums! Auch wenn dieser Beruf in der heutigen Zeit sinnvoll erscheint ! Die Kenntnisse eines Mechatronikers einfach so nebenbei erlernen zu können ist .......nahezu ausgeschlossen! Schonmal was von Daten-Bus in der Tür gehört? Autos mit bis zu XXX verschiedenen Steuergeräten? Eines ist leider war ,Du musst aus dem Laden raus ! Dein Choleriker nutzt Dich nur als billige Arbeitskraft und dem ist Deine Zukunft scheissegal! Das hat er bereits bewiesen!


    Wenn Du fit bist im Karosseriebau dann kannst Du immer was dazuverdienen! Aber hauptberuflich würde ich nie in einer Werkstatt arbeiten wollen! Extremer Zeitdruck, Kunden die nix zahlen wollen, pingelige Kundschaften die alles besser wissen, Überstunden , Überstunden , viel zu wenig Geld für Knochenarbeit! Das ist leider die Realität!


    Ich arbeite nicht in einer KFZ-Werkstatt aber ich wohne über einer und helfe da öfters mit! Deshalb ist alles was ich schreibe nicht Theorie-Geplänkel sondern bekomm ich halt viel zu oft in einer kleinen freien KFZ-Werkstatt mit!


    Such Dir was Anderes um auch in Zukunft Spaß an Deiner Tätigkeit zu haben und damit gutes Geld zu verdienen!


    Prost und viel Glück!

  • schon merkwürdig alles. aber die kammern sind heute froh über jeden lehrling den sie unter bekommen. da ist einiges möglich, auch wenn qualifikationen des ausbilders fehlen. dann wird halt gesagt, dass lehrinhalte die der betrieb nicht erfüllen kann, extern erlernt werden. in der realität findet das dann seltenst statt.
    und so ein ausbildereignungsschein den dein chef nach holt, der hilft dir auch nicht weiter.
    wie ist denn die bude ausgestattet wo du lernst? erneuert er regelmäßig seine technik? schickt er seine mitarbeiter wenigstens 1-2 mal pro jahr auf lehrgang? dann könntest du unter umständen dort bleiben.
    ansonsten seh zu, und wenns auch von der mentalität nicht so passt, dass der dich in eine fachwerkstatt/großes autohaus vermittelt. dort ist die technik oft besser, weil das der autohersteller fordert und auch zu schulungen verpflichtet.
    nen lenz wirst du nirgendwo haben. gerade markenbetriebe stehen unter umsatzdruck und erreichen/unterbieten von arbeitszeitwerten.
    ob nun der oder der ausbildungsberuf auf deinem abschlusspapier steht ist denke ich mal eher zweitrangig, weil wenn es nicht das leben lang so bleiben soll, dies eh nur die voraussetzung für eine höhere ausbildung ist.
    wenn du jedoch später nicht weiter machen willst, dann versuch dich schon in der ausbildung zu spezialisieren, fahrzeugelektronik oder karrosseriebau, je nach gefallen. auch arbeiterbienen die spezielle gute arbeit machen sind gesucht und rar gesäht.


    mit handwerk kann man immer geld verdienen, allerdings erst nach feierabend....

  • Mir ist die sache auch durchn kopf gegangen als du mir das erzählt hast, ich muss sagen dieser HWK-Typ ist nun wirklich in jedem betrieb und kennt nen Arschvoll betriebe. Wenn du gut mit dem klar kommst steckt er dich schon nicht in den Hinterletzen betrieb. Durch ihn kannst du echt an ne geile stelle gelangen, teilweise auch an alte hasen die dir die sachen richtig geil beibringen.


    Also ich würde auch die chance über den HWK-Menschen nutzen. Wenn du so eine konnektion hast ist das im endefekt nicht grade schlecht. Ich mein du kennst deinen chef ja selbst und so geldgeil wie der ist, macht der nicht eben 1 woche ruhe und geht sich nen Ausbilderschein machen.


    Schuldig biste dem auch nix jeder depp weiß wenn man jemanden ausbilden will muss man nen ausbilder schein haben oder andere qualifikationen zum ausbilden, der hat sich seinen teil schon gedacht, dillige arbeitskraft mit ordentlich vorkenntnissen.


    Kau die ganze sache erst mit dem HWK fritzen durch das ist sicher nicht sein erster fall, frag ihn was das beste wäre dann schnackst du deinen cheffe voll wies nun aus sieht, wenn da nur gestammel kommt weißte schon was zu machen ist!


    Viel glück alter! Wir sehen uns die tage!

  • Butschilein,


    nach der geschilderten Lage sollte Dir schon klar sein, dass Du Deinem jetzigen Chef den Azubi machst - uebersetzt


    Arschloch zum BIligtarif...


    Frag mal bei der Handwerkskammer oder IHK nach ob Du unter diesen Voraussetzungen ueberhaupt zur Gesellenpruefung zugelassen wirst - auch wenns Dir da irgendwie gefaellt - Ziel ist doch am Ende der Lehrzeit so nen Gesellenbrief in der Hand zu haben...


  • Zwei Begriffsgruppen:
    unfall instandsetzer wikipedia


    und


    kfz mechatroniker wikipedia


    Zu ersterem kommt eigentlich nur Scheisse. Was mir dabei besonders schwerwiegend auffällt, ist daß Tante Wiki zwar sonst immer alles weiß, den Unfallinstandsetzer aber nicht kennt. :hu::hu:


    Ich meine ja nur........

  • Unfallinstandsetzer ist meines Wissens ein Teilbereich der Ausbildung zum Karosseriebauer. Aber eben nur ein Teil davon. So alleine gibt es diesen Ausbildungsberuf wohl gar nicht.

  • dann ist der meistertitel ja auch nicht mehr viel wert wenn so ein hergelaufender einfach mal ein 2 wochen lehrgang besucht und sich den ausbildungsschein besorgt ,andere gehen vollzeit 1 jahr zur meisterschule ?( ´würde mir schnell einen anderen ausbildungsplatz suchen :)