ein kleines statement gegen tieferlegung beim taunus:

  • die vierzylinderfedern sind deutlich weicher. ich such grad mal zwei bilder von meiner karre mit den selben federn mit r4 und v6 raus... dauert nen mom...


    ja, schon klar! Aber hier war doch die Rede davon, dass bei gleicher Tieferlegung mit allerdings härteren Federn der Sturz nicht so negativ werden soll. Und das kann eigentlich nicht sein.

  • ja, schon klar! Aber hier war doch die Rede davon, dass bei gleicher Tieferlegung mit allerdings härteren Federn der Sturz nicht so negativ werden soll. Und das kann eigentlich nicht sein.


    achso, das is natürlich totaler blödsinn.

  • Ich halte stanleys vorschlag mit den Außermittig gebohrten PU-Buchsen für ne super Idee. Wenn ich mich mit so einem LSA-scheiß rumärgern müsste würd ich das so machen. Dann noch lecker Federn Machen lassen, den R4-Feder rotz raus (halt ich beim P7 mit den V4 Federn auch für mumpitz)
    Dann noch die Idee mit den Uniball-Gelenken an den Zugstreben, Lecker Bilstein rein.
    Hinten Auch Federn machen lassen, gleiche lecker Bilstein wie vorne, Super Wattgestänge und dann hat das doch was. :spitze:


    Und je nach tieferlegung auch nen Kuhfänger vorne, dan hat sich das mit dem Aussitzen :evillaugh:

  • mal sehen was das nächste jahr so bringt. ohne halle mach ich nix an der karre. ersma den blöden titel vorn namen schreiben, job, kohle und halle... man wird sehen, aber das was du so aufzeigst ben, kommt mit dem, was ich mir so denke recht gut überein. in dortmund sitzt nen federnhersteller, der macht selbst einzelstücke nach maß. lass ich mir die S-Federn nachbauen, die ham sinn gemacht...


  • Ähm ...? warum nicht so leicht möglich?

  • zu hart zu hart!!
    Du wirst alt mein Freund ... das ist alles :uwe:


    Sei doch froh, dass da überhaupt noch was hart ist ...

  • Aber nochmal zurück zu dem Sturz an deiner VA:
    Die Lenker sind ja unterschiedlich lang, der obere ist der kürzere. Das hat zur Folge, das beim einfedern und beim ausfedern jeweils negativer Sturz entsteht.
    Und der ich bei dir durch die 4-Zyl.-Federn "sehr ausgeprägt".
    Wenn nun die unteren Traggelenke tatsächlich vom Granada stammen sollten, müßtest du deutlich über drei Grad negativen Sturz haben.
    Drei Grad waren es damals am TC II V6 mit Serienfedern und Granadagelenken.

  • Das heißt, die Granadagelenke versetzen den unteren Gelenkpunkt weiter nach aussen?

    Richtig, da ist der Abstand zwischen den Befestigungslöchern im Lenker und Mitte Kugelzapfen grösser.

  • Ähm ...? warum nicht so leicht möglich?


    Na, weil das zulassungstechnisch halt bei über 7% Abweichung vom Abrollumfang mindestens eine Tachoangleichung erfordert. Pro Radumdrehung fährt das Auto mit grösseren Rädern einen weiteren Weg, während der Tacho dann irgendwann zuwenig anzeigt.
    Wenn man grosse Felgen montiert, packt man da drauf ja normalerweise Reifen mit niedrigerem Querschnitt sodaß sich eben die Grösse des Rades nicht verändert.


    Gruss
    Günther

  • Richtig, da ist der Abstand zwischen den Befestigungslöchern im Lenker und Mitte Kugelzapfen grösser.


    Wenn der Händler da nicht genau hinschaut und das nicht weiß, könnte das also passieren......

  • lass ich mir die S-Federn nachbauen, die ham sinn gemacht...


    Die Dinger brauchst Du nicht nicht nachbauen, die hast Du schon !
    Das bißken Rost sollte nicht das Problem sein.


    Was mich nur gerade etwas stört an diesem Verlauf hier, daß ich irgendwie nicht mehr weiß, worum es hier geht, bzw. was das Ziel ist oder die Prioritäten sind:
    - Tieferlegen um jeden Preis
    - Knallhartes Fahrwerk
    - Perfekte Kurvenlage
    - "Restkomfort"
    - ansprechenderes Lenkverhalten


    Oder der Mix aus allem ?!


    Hast du Maße dazu parat?


    Ich könnte morgen ´mal alte Zeichnungen der Gelenke checken....

  • Ja, das hab ich auch gleich nachgeschaut. Es könnte aber trotzdem sein, dass der Lagerist ins falsche Fach greift weils auf den ersten Blick gleich aussieht.

  • Im übelsten Fall hat bei der Produktion einer das falsche Teil in den Karton gepackt.
    Ich hatte das schon mal in einem anderen Bereich wo Teilenummer auf der Verpackung und Inhalt nicht übereinstimmten.


  • - Perfekte Kurvenlage
    - "Restkomfort"
    - ansprechenderes Lenkverhalten


    das da hätt ich gern. wobei ich bei "perfekter kurvenlage" abstriche machen könnte. ich will nen auto, was sich ordentlich fährt...


    ich werd das mit dem s-federn, die ich ja wie du schon anmerktest, habe, ausprobieren. aber ich glaub nich mehr dieses jahr ;)


    und wegen den maßen wär mal interessant!

  • hab jetzt auch langsam den überblick verloren worums eigentlich geht. trotzdem lass ich auch mal was ab:


    @ se: wenns dir um die zickige lenkung geht dann mach mal testweise räder mit großer ET (40 z.b.) drauf. das is n unterschied wie tach und nacht
    nich ohne grund ham die autohersteller (in den 80ern oder so) zum negatven lenkrollradius gewechselt.


    zum sturz: son ähnlichen radsturz hatte ich übrigens jahre lang an meinem schweinegolf gehabt (lag an federn, die sich massiv gesetzt haben)
    die reifen haben sich zu meiner verwunderung sehr gleichmäßig abgenutzt. allerdings wars da an der HA



    hab ich das jetzt richtig verstanden, dass tcI & II verschieden lange querlenker haben?



    btw: hab noch n paar v6 federn rumliegen. die sind aber brachial gekürzt worden (fzg etwa 10cm tiefer)


  • @ se: wenns dir um die zickige lenkung geht dann mach mal testweise räder mit großer ET (40 z.b.) drauf. das is n unterschied wie tach und nacht
    nich ohne grund ham die autohersteller (in den 80ern oder so) zum negatven lenkrollradius gewechselt.


    soweit bereits klar :uglybeer: ich muss mal mit meinem tüffer über 15-zöller und H reden... was klassisches... :michi:

  • Zitat

    nich ohne grund ham die autohersteller (in den 80ern oder so) zum negatven lenkrollradius gewechselt


    tante wiki:

    Zitat

    Das vermutlich erste Fahrzeug mit negativem Lenkrollradius war das von Norbert Stevenson 1950 entwickelte dreirädrige Fuldamobil. Ein Patent wurde erst 1958 ausgegeben an Fritz Oswald, jedoch wurde diese Idee auch danach zunächst nicht weiter verfolgt. Erst 1972 wartete der Audi 80 B1 und kurz darauf die Mercedes S-Klasse mit diesem Detail auf.


    machmal frag ich mich warum ich diesen beruf gelernt hab, wenn mann alles bei wikipedianachlesn kann

  • Also, grundsätzlich ist es ne gute Idee nen Taunus tiefer zu legen, macht ne geile Optik

    Am besten in Flüssen oder Seen. :laugh:

    dass der granni das bessere auto ist - das steht für mich außer frage.

    Peng, kann zu hier. :chrischi:


    So ein Forum erinnert mich zeitweise an ein Perpetuum Mobile, unendlicher Erguß an Meinungen. Ups, dann wär's ja eher ein Füllhorn. :rolleyes::michi:

  • Tach, erst mal sorry für meinen peinlichen Denkfehler. Klar liegt die Feder oben am Motorträger auf und nicht wie ich geschrieben hab am oberen Querlenker, war mein Fehler.


    Fackt ist aber, dass ich es damals bei meinem grünen Taunus ausprobiert hab. Ich hab die 4 Zylinder Federn raus und Tieferlegungsfedern, die für den silbernen gedacht waren rein gebaut. Die Kiste war danach minimal höher, wenns hoch kommt vielleicht 2cm und gefahren hat er sich viel viel besser und der Sturz war nicht mehr so negativ.


    Warum, weiß ich nicht. Vielleicht klemmt die längere Feder einfach so dermaßen drin, dass sie den unteren Querlenker im Lager nach außen drückt und den Oberen nach innen, da könnten auch schnell etliche mm zusammenkommen, ist aber auch nur ne Theorie.

  • harry: soviel spiel sollte da nicht sein ;) aber davon mal ab 2cm in der höhe machen gewaltig was aus am sturz :)


    @jim: man muss erstmal wissenm, dass es sowas wie einen lenkrollradius gibt um danach bei tante wiki zu suchen ;) von daher schon ok mit deinem beruf (und meinem demnach ja auch ;) ). der große lenkrollradius ist nach wie vor mein erster kandidat, aber derjenige an dem man am allerwenigsten was machen kann (gut. mehr ET, dann wirds besser)


  • So ein Forum erinnert mich zeitweise an ein Perpetuum Mobile, unendlicher Erguß an Meinungen. Ups, dann wär's ja eher ein Füllhorn. :rolleyes::michi:


    heinzel, das is wie nen brainstorming. du musst deine ansprüche an ein forum mal ein wenig der realität zuwenden. :michi:

  • Muss ich doch nochmal X(
    Was schreiben hier manche für ein Gesülze wegen 4-Zylinderfedern-gehen-nicht-im-V6??Muss ich echt nochmal den rauslassen S_M S_M








    ;) ;)


    Der V6 ist an sich vielleicht mal 30 KG schwerer als der R-4(ich weiss die Gewichte nicht genau,ist auch nur geschätzt,eher ist es sogar weniger).
    Gehen wir mal davon aus,dass der SE nochmal einen Zwillingsbruder hätte und den in nem R-4 mitnehmen würde ergäbe sich für die Federn eine höhere Belastung als solo +durch Einbau eines Sechsenders.
    Es gibt für alle Fahrzeuge fast unzählige verschiedene Federn mit entsprechend unterschiedlichen Federraten!
    Beispiel:http://kktt.de/Vorderfedern.pdf
    (Die sind jetzt vom Granada,aber beim Taunus ists ähnlich)
    Beachte man hier mal einfach:Kürzeste Feder:308,5mm,14,8er Draht,6,58 Windungen
    Längste Feder:375mm;14,6er Draht,7,56 Windungen
    Aber : Da gibts ja auch noch die 334/15,1/6,84????????
    Was soll nun wichtig sein ?Länge,Drahtdurchmesser,Windungszahl?
    Fakt ist:
    Du kannst nicht einfach unterscheiden ob 4-oder 6-Zylinder,selbst in der Maßtabelle findest du ja keine Federrate oder gar ne Angabe,ob die vielleicht progressiv gewickelt ist.
    Es bleibt da nur austesten(ich selbst hab schon genug gewechselt um unterschiedliche Farbcodes zu testen :wacko: )
    Hab z.B.nen 1,7er Grannikombi mit der 2,6er RS-Maschine gefahren-war einwandfrei(weiss nicht ob der verstärkte Federn oder sonstwas hatte,war Winterhure)kam auch gut mit der geringen :) Mehrleistung klar...


    Fahrwerk bedeutet immer viel probieren,jedenfalls für unsereins ohne Simulationsprogramm ;)
    LG Ralf