Hallo zusammen,
ich werde mir wohl diesen Sommer eine Garage neben mein Haus bauen.
Werd die selber bauen bin mir aber über einige Dinge noch nicht im Klaren. Wird ne Holzkonstruktion die hab ich auch schon grob im Kopf.
Wollt mal wissen was ist das Beste für mein qp. Gut belüftet ist klar aber trotzem regendicht, wie mach ich das am besten.
Wie muss der Boden sein? Muss ich ein Fundament gießen oder reicht Pflastern?
Habt ihr ein paar Tips? Sollte möglichst Einfach sein wegen der Kosten und weil ich nicht sehr viel Platz zur verfügung habe.
Garage bauen
- Bucki
- Erledigt
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darf man das eigentlich so ohne weiteres oder braucht man für sowas ne baugenehmigung vom amt ?
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Was denkst'n Du ?
Wir sind hier in D-Land, da brauchste ja schon für'n Furz ne Genehmigung. -
Baugenehmigung, wenn es sich um ein festes Gebäude handelt. CarPort geht auch ohne. Darüberhinaus eine schriftliche Einverständniserklärung der angrenzenden Nachbarn, wenn das Bauwerk (auch CarPort oder Garten-Blockhütte) näher als 3m von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Die Einverständniserklärung muß zusammen mit dem Bauantrag beim Bauamt eingereicht werden.
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Hallo Bucki!
Hab mir auch schon mal Gedanken gemacht sowas zu bauen. Also als Basis einen Carport und den verkleiden. Von der Belüftung her würd ich mich an einem Holzschuppen (also einen wo man sein Brennholz drin lagert) orientieren und nur die Wetterseite dichtmachen. Die anderen Wände für gute Durchlüftung durchlässig lassen.
Zumindest Punktfundamente müssen denk ich schon sein, damit das Teil auch längere Zeit grade steht.
Wie das Ganze genehmigungstechnisch aussieht weiss ich auch noch nicht. Aber da kann man sich ja im Bauamt erkundigen. Könnte mir auch vorstellen, dass eine Garage einen einigermassen öldichten Boden haben muss.
Gruss
Günther -
Ein Rahmen-Fundament wirst Du für die Stützen wohl brauchen. Also kannst Du auch durchgießen. :D
Aus gepflastertem Boden wächst Dir irgendwann Grünzeug raus. Wie es da mit Umweltschutzauflagen aussieht.
Man darf ja nicht mal mehr sein Auto vor der Haustür waschen... 
Wenn Du im Winter darin schrauben möchtest, solltest Du vielleicht über Fenster belüften. Ist sonst arschkalt. Eine Grube darfst Du Dir nach geltendem Recht wohl nicht einbauen. Und Du solltest aufpassen, daß der Betonboden in der mitte nicht zu dünn gegossen ist. Nacher bricht da was ein, später mal und bei der Bauabnahme wird der Mangel gar nicht entdeckt. Wär halt blöd.... -
Soll nur eine Garage sein?
Nimm einen vernünftigen Carport-Bausatz (nicht unbedingt Baumarkt)
oder lass dir von einem Tischler einen Preis dafür machen.
Rundum kann man Flechtzaunelemente dranspaxen.
Da zieht es schön drin und die Karre ist immer schnell trocken.Für einen Carport reichen entsprechende Punktfundamente für die Stelzen.
Pflaster oder Beton ist Geschmackssache.
Pflaster: Punktfundamente,Randsteine in Beton setzen,Auskoffern,Ausgleichsschicht,Pflaster, rütteln.
Beton: Punktfundamente,diese aussen rum einschalen,ca 15cm Beton gießen (evtl. +Baumatte)- fertsch
(ca.2m² beton =ca 200€ +(100€ Matte)+Carport+Zaun)Spricht einiges für die Beton-Variante... :)
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Zitat
oder lass dir von einem Tischler einen Preis dafür machen.
Franz, der junge Mann IST Tischler. :whistling:
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Solche Sachen bis 40m² sind seit einiger Zeit Genehmigungsfrei.
Sollte aber den Regeln der Kunst entsprechen.
Wenn 3m Abstand zum Nachbarn eingehalten werden, geht ihm das nix an.
Auf der Grenze darf auch gebaut werden. Max 9m glaub´ ich.Trotzdem gilt: alles vorher mal auf´m Bauamt abzuklopfen.
Sollte eigendlich keine Hürde sein. -
jein, das kommt auf die jeweilige landesbauordnung an. diese kann man sich im netzt irgendwo laden. für garagen und carports gibt es hier z.B. das "vereinfachte Baugenehmigungsverfahren". Da reicht eine Baumitteilung an das BAuamt das du etwas baust. Was du darfst, was baugenehmigungsfrei ist ect. steht in der Bauordnung. Ich darf z.B. 9m Garage direkt an die Grundstücksgrenze zum Nachbarn bauen, ohne Baugenehmigung....
na franz, wohl auch thüringer ;-)
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Franz, der junge Mann IST Tischler. :whistling:
...die halbe Miete... :D
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jein, das kommt auf die jeweilige landesbauordnung an. diese kann man sich im netzt irgendwo laden. für garagen und carports gibt es hier z.B. das "vereinfachte Baugenehmigungsverfahren". Da reicht eine Baumitteilung an das BAuamt das du etwas baust. Was du darfst, was baugenehmigungsfrei ist ect. steht in der Bauordnung. Ich darf z.B. 9m Garage direkt an die Grundstücksgrenze zum Nachbarn bauen, ohne Baugenehmigung....
na franz, wohl auch thüringer ;-)
Jo, ich sach ja: hingehen und auf´n Busch klopfen.
Auf´m örtlichen Bauamt war das alles ersma ganz locker mit ner Menge Hintergrundinfo und Insidertips.
Ich konnte mich mit meinen fast 70m² Dachfläche auf 8,5m Grenze nicht hinter dieser Regelung verstecken...
Thüringen

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mir fällt gerade ein, hätte da sogar ein carport im angebot, zum feuerholzpreis
dies hier, werds wohl selbst nicht wieder aufbauen:
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ländersache. frag beim baumamt nach. muss ich wissen. war mal mein job. ne einheitliche bundesweite regelung gibt es nicht. ist meistens ne frage des fundamentes. obs vorhanden oder nicht. hat dann auswirkungen auf grenzabstände und ob überhaupt ne genehmigung notwendig ist.
nach oben und zu den seiten hin zu. spalt zwischen boden und seitenwände ist optimal wegen belüftung. also im grunde wie die carports. nur sonst komplett zu.
boden: voll versiegelte fläche ohne fugen.
wenns nur ums abstellen geht. hab die frage nur überflogen. -
und fürs dach kannste den taunusman fragen der kennt sich mit fetten aus ;)
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Ich habe letztes jahr ne garage gebaut. 9m x 8m mit 1m abstand zum bürgersteig.
war vorher beim bauamt. wurde mit murren genehmigt. 2,5 m höhe darf nicht überschritten werden.
alles andere ist vom jeweiligen bebauungsplan abhängig. -
Tach zusammen,
erst mal danke für die Antworten.
Das mit der Genemigung hab ich mir auch schon überlegt vor allem weil ich ziemlich nah an der Grenze bauen will. Hab schon im Netz gesucht hab was davon gelesen das 9m genemigungsfrei sind aber ich werd aus dem Paragrafenkram nicht so richtig schlau. Wenn ich genau weiß was ich will werd ich beim Bauamt nach fragen.Die Konstruktion wir recht simpel: Da das Ding direkt am Haus stehen soll wir ein Balken an die Mauer gedübelt, auf der anderen Seite Pfosten und Dach drauf.
Die Wände hat ich erst überlegt ähnlich wie ein Gartenzaun zu machen, also ausrechte Bretter mit Luft dazwischen. Aber ist wohl besser nur zum Boden Luft zu haben.
Den Boden würd ich jetzt pflastern, meine einzige Sorge dabei ist ob da Feuchtigkeit von unten Hoch steigt.
Viel schrauben kann ich da drin sowiso nicht weil zu klein.
Ich schätze das ich die Karre nur übern Sommer da drin stehen hab weil ich im Winter nicht fahre und ich noch ne Halle weiter weg habe wo ich auch schrauben kann.Wegen Genemigung hab ich mich auch mal in meiner Straße um gesehen und da stehen einige Häuser die das auch so haben.
Dürfte also vom Prinzip her nicht das Problem sein. -
fürn sommer reicht doch pflaster zu. das schädliche is nicht die luftfeuchtigkeit, sondern stehende luft. aber punktfundamente für die säulen auf jeden fall.
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ui, interessant!
OnkelB: Sag mal etwas mehr zu den Abmaßen von dem Teil, sprich speziell der Balken usw. Will mir in diesem Jahr sowas zusammenfrickeln, allerdings mit nem Satteldach. Falls die Balken taugen, könnte man die ja trotzdem nehmen... Die Kopfbänder sind richtich verzapft oder mit Blechkram zusammengetackert?
Liebe Grüße, vielen Dank, Euer Markus!

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abmessungen weiß ich nicht mehr, hab das letztes frühjahr abgebaut, hat ein auto drunter gepasst.
neulich wollte ich schon balken missbrauchen, die hatten 70x70mm oder 80x80mm, weiß nicht genau.dach fehlt, war wellplaste drauf, ist beim abbauen zerbrochen
glaub es war nicht verzapft, nur geschraubt, aber keine blechwinkel
ist jetzt soweit abgebaut, das die einzelnen rahemenelemente noch zusammen sind.hat schon jemand per pn interesse angemeldet, wärst der 2. tausche auch gegen paar autoteile
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hi
also wir haben für den wohnwagen von meinem dad sowas ähnliches gebaut.
grundgestell ist ein selbsterdachtes carport mit 3 stützen in der länge, ca. 8m lang, 3m hoch.
angebaut ist es an ein bestehendes gartenhaus (gemauert), allerdrings so, dass die konstruktion von selber stehen kann.
würd ich dir auch empfehlen, kannst ja an deine hausmauer anbauen, aber mach auf der seite trotzdem stützen hin. schneelast und wind der sich verfängt sind nicht zu unterschätzen.
wir haben für die stützen balken 100/100 genommen, quer oben haben wir doppelt balken genommen, ca. 200/100, der länge nach einfach 200/100.
auf die konstruktion haben wir angepasst ans bestehende dach, das dach mit nem winkel von ca. 15 bis 20° gesetzt und mit bitumen wellpappe belegt, seitlich mit bretter die sich gegenseitig überlappen zugemacht
das ganze ist so ausgelegt, dass mann ggf. ein tor hinmachen kann und innen noch dämmmaterial einziehen kann
die balken sind auf metallfüsse gesetzt die in nem fundament von 30x30cm sitzen, der rest ist mit platten gepflastert, das reicht. schotter oder so grasbausteine sind scheiße zum schrauben und kehren. platten haben wir von unserm bauunternehmer aus nem abbruchhaus für umsonst bekommen.
baugenehmigung war nicht notwendig, allerdings haben wir das alles bei der gemeinde angemeldet, die nachbarn mit einbezogen usw. -
würde trotzdem mindestens die eckpfeiler in den boden einbetonieren .... denn wenns sonst mal ordentlich stürmt und der wind unters dach greift reißts dir das ding von der hauswand ab....
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würde trotzdem mindestens die eckpfeiler in den boden einbetonieren .... denn wenns sonst mal ordentlich stürmt und der wind unters dach greift reißts dir das ding von der hauswand ab....
stimmt. der nachbar meiner eltern könnte fotos liefern. von dem nichts was übrig blieb.
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aber nicht das holz einbetonieren, sondern nur die schuhe in denen es befestig wird.
holz nur auf den boden gestellt fault ratzfatz weg
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sehr guter einwurf. die variante ohne säulen zusätzlich an der wand schafft auf jeden fall nochmal nen bisschen extraplatz.
zur befestigung an der wand dicke gewindestäbe zurecht schneiden. löcher im holz vorbohren. ranhalten und löcher an der wand markieren. dann bohren und ordentlich ausblasen. 2komponenten hochleistungsmörtel (upat ua.) ins loch, gewindestäbe rein. aushärten lassen. das ganze aller 50-60 cm. dann holz ranstecken, richtig festbrummen und abfahrt.
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Ich denk ich bin mir jetzt klar wies werden soll.
Werd jetzt mal einen kleinen Plan machen, messen und rechnen was ich alles brauche,
Infos einholen woh ich das Kram her bekomm,
Beim Bauamt nach fragen.
Und dann auf besseres Wetter warten, hoffe das kommt bald, hab kein Bock mehr auf Kalt.
Danke für die Tips und Ireen. -
Mach einen Betonboden.
Is weniger Stress mit allem!
Und kostet unterm Strich weniger und du bist an einem Tach durch mit der Scheisse.
-brauchst nur ein drittel der Erde/Aushub in die Hand nehmen und zu entsorgen
-kein Schotter, kein Splitt, keine Randsteine in Beton, keinen Knacker und keine Rüttelplatte organisieren und bezahlen
Einfach die Fläche 15-20cm ausheben, Punktfundamente oder Randbalken ausheben ( wenn man noch nicht weiss wo mal eine Stütze hinkommt)
Das alles aussen gerade und auf Höhe einschalen, 2-2,5m³ Beton kommen lassen, mit langer Bohle abziehen,
WICHTIG: Katze einsperren ----- und Bier trinken...Auch rate ich zu den Stützen am Haus.
Nicht alle Wände wissen was mit den Klebeankern anzufangen... -
garage schon fertig?