Guten Morgen!!!

  • Sensoren bauen für Airbags, Infrarot Systeme(Projektion auf Windschutzscheibe), Luftdrucksensoren im Reifen, Handymikrofone, Gassensoren im Taschenformat(Klimaregelung Hochhaus), LEDs, Solar usw....
    könnnte noch ewig so weitergehen!
    EDITJede Firma macht natürlich nur was spezielles, nicht alles was ich geschrieben habe EDIT ENDE

    Also gefertigt werden diese Dinger in Reinräumen (Luft ohne Partikel), da bin ich so die hälfte der Zeit andere sitz ich am Schreibtisch. ES IST KEIN FUMMELKRAM!!! Wie oft angenommen, sondern so klein das mit der Hand nichts mehr zu reißen ist (phräsen,feilen,bohren), sondern wird alles mit speziellen Maschinen gemacht.
    Alles auf Siliziumscheiben.
    Jetzt sind warscheinlich mehr Fragen entstanden als beanwortet wurden, wie immer :irre::irre::irre::irre:
    Aber bin auch gelernter Dachdecker :D

    Einmal editiert, zuletzt von soschl ()

  • Was so ein Mikrotechnologe macht, würd mich auch mal interessieren. Schreib doch mal ein paar Sätze darüber!


    edit: schon passiert. Der Junge ist fix... ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Benno ()

  • Klingt interessant.


    Du kämpfst an vorderster Front der Technologie und hast Spaß an alten Karren... es lebe der Kontrast!

  • Zitat

    Original von soschl
    Hört sich spannender an als es tatsächlich ist!


    Das glaubt man vom eigenen Job wohl immer. Was machst Du genauer, Entwicklung, Fertigung, QM oder was?

  • Zitat

    Original von soschl
    Hört sich spannender an als es tatsächlich ist!


    Würd ich gerne mal ansehen, allein der partikellfreie Raum würd mich schon begeistern..., nie Staub wischen müßen. :gruebel:

    Einmal editiert, zuletzt von bruno ()

  • Also ich arbeite an der Bremer Uni im Bereich Forschung und Entwicklung, arbeite, da ich noch Azubi bin aber noch nebenbei bei der Mikrofab in der Produktion (nu ist das Chaos perfekt).
    Ich bekomme von der Stadt Bremen 300€ , kein Urlaubs/Weihnachtsgeld und keine Vermögenswirksamen Leistungen, alles für ne 40std. Woche, das ist der blanke Hohn. Deswegen der Nebenjob, Wohne alleine und hab auch noch n Alltagsvehikel. Manchmal frage ich mich wie das alles geht....Aber dann gehts doch irgendwie. Genug rumgeheult!!!
    Falls jemand die Folie hinter dem Tach kaputt geht wo die Kupferleitungen laufen, die kann ich vielleicht nachbasteln. ;)
    Ist aber wohl nicht so das Verschleisteil denke ich.

  • Keineswegs.


    Hab mir gerade die Links angesehen - interessantes Zeug! Hab mir vor einiger Zeit mal nen Wolf gesucht nach brauchbaren Flow-Sensoren für sehr kleine Flussraten von Luft. Hab jetzt auf die Schnelle nicht wirklich rausgekriegt, ob Eure auch mit Gasen funktionieren - das Prinzip gibt das aber jedenfalls her. Muss ich mir mal in Ruhe ansehen. Gibt es darüber evtl. mehr Infos?

  • klar, genau die Teile machen wir grade fit für die Produktion, muss mal mit den Projektverantwortlichen schnacken ob ich dir das einfach so geben kann.
    Wofür brauchst du die denn wenn man fragen darf?
    El.Einspritzung wäre bestimmt interesant...

  • Zitat

    Original von soschl
    Wofür brauchst du die denn wenn man fragen darf?


    Wir wollten mal eine pneumatisches Dichtheitsprüfgerät nach dem Prinzip der Nachström-Messung bauen. Scheiterte am geeigneten Sensor, damals gab es nur einen einzigen der das mit der nötigen Empfindlichkeit gekonnt hätte und der hatte leider die spezielle Eigenart, regelmäßig ohne erkennbaren Grund kaputt zu gehen.


    Damals (also vor 5 Jahren oder so) haben wir die Sache dann eingestellt - aber es spräche nichts dagegen, sie wieder aufleben zu lassen...

  • Also wir sind immer sehr daran interessiert sowas zu entwickeln, wenn ihr Pläne oder Ideen in dieser Richtung habt, kann ich die gerne mal mitnehmen wenn die öffentlich oder schon patentiert sind, Ist ja auch immer so ne Sache.
    Die Entwicklungszeit von den Flowsensoren betrug sage und schreibe 8 Jahre. Soweit ich weiß halten di mind. 8 Bar aus, mehr konnten wir nicht testen :D

  • Pläne gibt's nicht, die Entwicklung hätte ja mit dem geeigneten Sensor erst richtig losgehen sollen. Es gab einen (von mir ;) ) gebastelten Prototyp, der auch prächtig funktioniert hat - immer bis zu dem Moment, als der Sensor den Geist aufgab. Kollegen in England haben deswegen ein fertiges Produkt eingestampft :sad:


    8 bar ist schon mal sehr gut, erstrebenswert wären 10 (ist halt so'n Wert, den die in der Industrie gerne sehen). Ist das der Arbeits- oder Berstdruck?

  • Zitat

    Original von Benno
    Ist das der Arbeits- oder Berstdruck?



    :? :? :? :? :?
    Keine Ahnung. Am besten ich klär das am Montag mal ab, aber es dauert eh noch n bißchen weil wir momentan erst noch die Verkapselung(Gehäuse) und Anschlussmöglichkeiten abchecken müssen, hier bin ich auch erst ins Projekt eingebunden worden, deswegen weiß ich auch nicht allzu viel darüber.
    Auf der Hannovermesse hat er aber schon tadellos bei 3-4 bar dauerhaft gearbeitet.

  • Hm. Hat keine Eile, wie gesagt das Projekt ist erstmal eingestellt. Aber wenn Du die Möglichkeit hast, genaueres rauszufinden, speziell über die Messempfindlichkeit mit Luft, würde mich das jederzeit interessieren!


    Hattest Du jemals was mit Beschleunigungssensoren oder Mikrokreiseln zu tun?

  • Zitat

    Original von soschl
    Ach du meinst bestimmt Drehratensensoren oder?
    Auch nur Theorie...


    Genau. Könnte sein, dass ich dazu mal ein paar Frägen hab. Ist aber z.Zt. noch Zukunftsmusik - ein Projekt in der Phase der ungelegten Eier :O

  • Bin selbständiger Entwickler. Mache alles vom Messprinzip über Schaltungsentwicklung und Leiterplatten-Layout bis Programmierung. Notfalls schreib' ich am Schluss noch das Handbuch :O

  • Das ist gut! Leiterplatten machen wir seit kurzem auch in kleinstserien bzw Prototypen herstellen. strukturierst du die auch selbst, wenn nicht weißt ja wen du fragen kannst? :spitze:

  • du hast ne Leiterplatte komplett mit Cu überzogen, machst ne Schutzschicht drüber mit "aussparungen" das Cu wird chemisch geätzt, über bleiben dann deine Leiterbahnen mit zB Lötkontaktpads für die Bauteile oder so

  • Ja klar, von jeder neuen Leiterplatte mach ich vor Produktionsfreigabe mindestens einen Prototyp. Ist immer wieder erstaunlich, was dabei noch für Fehler zu Tage kommen :O


    Der Prototyp hat in dem Moment wo er funktioniert eigentlich ausgedient, aber oft genug wird daraus ein Vorführgerät oder ich brauch ihn für die Softwareerstellung.


    Wenn Ihr auch Prototypen oder Kleinstserien in Multilayer macht, könnte das mal interessant werden - weil die kann ich nicht selber machen. Bin aber bis jetzt immer mit Zweiseitigen ausgekommen.

  • Multilayer machen wir soweit ich weiß nicht, aber da wüsste ich auch ne gute Firma in Bayern.
    Aber wir machen zB. Wirebonden, also Bauteile mit 0,2mm Draht verbinden. Mit Ultraschall damit die nicht so heiß werden.


    Hab mir vor n par Wochen mal in Buxtehude die E-Abtreilung von airbus angesehen, echt wahnsinn was die für Qualitätastandards haben. Da hab ich dann auch gleich mal Probesitzen in ner A380 Kabine gemacht :D