Sicherungsfestplatte Empfehlung

  • Hallo,


    Aus aktuellem Anlass suche ich eine zuverlässige Lösung zur Datensicherung.


    Der Plan ist es, eine/zwei HDD in entsprechende Gehäuse einzusetzen und da die Daten jeweils (doppelt) zu sichern.


    Fertige externe Festplatten möchte ich nicht kaufen, da die wohl eher Ausschuss sind. (Muss nicht dauerhaft laufen, also packt man da den billigen Scheiß rein)



    Hat jemand nen Tip, welche Festplatte hier am Geeignetsten ist?


    1-2TB reichen wohl locker aus, muss kein absolutes Monster sein.


    Irgendwelche Homeserver oder so möchte ich vermeiden, sollte möglichst einfach einzurichten sein und für Generation 70+ einfach verwendbar sein.



    Proost!

  • Home-Clouds, wie Du sie planst, bestehen meist aus einer, sehr selten zwei Festplatte(n), im Netzwerk, die von allen Berechtigten erreichbar sind, gelegentlich auch ein (Server-)Rechner, die Home-Cloud dient prrimär der Datensicherung im Heim- oder Kleinst-Firmennetz. Die meist vollmundig „Cloud“ genannten Einrichtungen sind sehr oft reine NAS-Systeme, die der Speicherung dienen und von denen z.B. auch die heimische Musik- und Filmesammlung auf alle Geräte einer Familie gestreamt werden kann … NAS-Laufwerke können optional mit automatischer Datensicherung, wahlweise auch Streaming-Server für Filme, Musik und sonstige Daten ausgerüstet sein.

    Das System mit 2 identischen Platten, die den Inhalt spiegeln wäre ein RAID 1 (Mirroring). Das erfordert einen integrierten RAID-Controller


    Man kann im allereinfachsten Fall auch einen Datenspeicher an ein Gerät im Netz anschliessen und für alle Berechtigten freigeben. Um dises Speichermedium automatisiert nutzen zu können, muss es aber natürlich 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche in Betrieb sein, wobei je nach Gerät(en) Kosten für Stromverbrauch und Wartung entstehen.


    Seit einiger Zeit werden großvolumige Festplatten oder elektronische, Solid State Device (= SSD) genannte Speicherplätze angeboten. Neben dem Speicher sitzt im Gehäuse noch eine Netzwerkkarte, sowie ein „Controller“, der die Schreib- und Lesevorgänge auf dem Speicher, das Streaming, die Netzwerkkommunikation und die optionalen Datensicherungen steuert.


    Da das Gerät keine Tastatur, keinen Bildschirm, Drucker, … braucht und bei Nichtnutzung noch dazu stromsparend in den „Schlaf“ fällt, reicht als Stromversorgung ein kleines Steckernetzgerät aus. Finanziell bleibt das Ganze überschaubar. Du hast dann sozusagen einen PC ohne externe Komponenten vor Dir, der autark und zumeist leise seinen Dienst tut.


    Die Nachteile einer solchen Cloud / NAS-Lösung: Neben dem Hochladen und Herunterladen musst Du Dich weiterhin kümmern um Datensicherung, Software, evtl. Wartung, Speichererweiterungen und Stromkosten. Einem datentechnischen Laien geht das nicht so geschmeidig von der Hand, es kostet Zeit, Mühe. Nerven und Geld …


    Vollständigen Schutz hast Du auch nicht. Bei Wasserschaden, Blitzschlag, Diebstahl oder Feuer, ist dann Deine Sammlung auch schnell weg …


    Wenn Datensicherungen regelmäßig erfolgen:

    Der Speicherplatz einer Home-Cloud / NAS sollte grundsätzlich minimal ca. dem 4 – 8fachen der Speichermedien aller Deiner Geräte entsprechen. Hast Du also ein Laptop mit 500 GB Platte, ein Smartphone mit 256 GB und ein Tablet mit 150 GB dann hast Du 500 + 256 + 150 GB = 906 GB Gesamt-Speicher im Heimnetz, fast ein Terabyte …


    Brauchst Du nur ein Netzlaufwerk, um mit Freunden, Familie Daten auszutauschen, oder ein paar wichtige Dateien zu sichern, können notfalls 0,5 – 1,0 TB reichen.


    Wenn Du keine regelmäßigen Datensicherungen erstellst sondern nur „besonders wichtige Dinge als Kopie aufhebst“, gelegentlich mit Freunden und Familie teilst, reicht auch etwa das doppelte des gesamten Speichers im Netzwerk (1,8 – 2,0TB)


    Wenn regelmäßige Vollsicherungen erstellt werden sollen: Ein paar Jahre Ruhe hast Du mit etwa 4TB Cloudspeicher, beruhigender slnd 6 oder 8 TB, wenn man es sehr viel nutzt auch 10TB.


    Interessante Alternative: „Mietcloud“ online:

    Großer Vorteil: Die Gerätschaften für Speicherung, die Software, die Datensicherungen werden komplett vom Cloudbetreiber beigesteuert. Solange ich eine stabile Internetverbindung habe, brauche ich nur die entspchenden Daten in der Cloud zu speichern, die Ordnerstuktur zu verwalten und – falls andere Nutzer Zugriff haben sollen - die notwendigen Freigaben zu erstellen, mehr ist nicht nötig. Dazu kommt ein Finanzierungsplan, der geradezu genial einfach ist: EIN MAL zahlen, lrbenslang ohne weitere Kosten nutzen.


    500 GB Cloudspeicher, inkl. monatlich 500GB Traffic (die gesamte Datenmenge die ich hoch oder runter lade, kosten mich einmalig 150€ und damit ist lebenslang alles abgegolten … nachbuchen ist jederzeit möglich …

    2048 GB kosten im derzeitigen Angebot einmalig 350€, … bequemer geht es nicht …

    nachbuchen bis 10TB jederzeit möglich …


    Das Angebot von pCloud ist eine perfekte Alternative zu HDDs oder SSDs. Du brauchst keine Datenspeicher, Controller, Netzwerkkarten zu kaufen, hast keine Probleme mit Speicherplatz, keinen drohndes Ungmach. wie Blitzschlag, Wasser- und Brandgefahr, Deine Daten liegen DSGVO-konform auf ausfallsicheren Serversystemen, Datensicherungen müssen Dich nicht kümmern. Du richtest Dein Konto bei den Schweizern ein, schiebst alle Daten über eine möglichst schnelle Internetverbindung hoch, richtest auf Wunsch Ordnerstrukturen und Zugänge (Freigaben) für andere ein und, besoders interessant, Du kannst eine Tarifgruppe nutzen, die heißt "Einmal zahlen, lebenslang nutzen". Meine Cloud da hat 500GB (150€ einmalig) oder Du nimmst 2TB für derzeit einmalig 350€ ... keine weiteren Gebühren mehr, Traffic-Limit in voller Speicherplatzhöhe, wird monatlich rückgesetzt und gewährt. Für mich ideal, keine summenden, blinkenden Stromfresser-Tamagochis meht zu Hause. Dass meine Daten nicht auf irgendwelchen Gugl- oder Maikroschrott-Drives rumliegen, beruhigt mich dabei nochmas ...) Eine vollwertige Cloudlösung für den sonst zu bezahlenden Mindest-Betrag der erforderlichen Hardware ...

    Update bis 10 TB jederzeit möglich, evtl noch mehr ....


    Test bei der cT Computerzeitschrift:

    pCloud im Test: Was kann der Schweizer Datentresor? | heise Download

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  • Der Plan ist es, eine/zwei HDD in entsprechende Gehäuse einzusetzen und da die Daten jeweils (doppelt) zu sichern.


    Hat jemand nen Tip, welche Festplatte hier am Geeignetsten ist?


    Bin sehr zufrieden mit meiner WD 5TB USB Festplatte.


    Wenn man keine fertig konfektionierten USB Festplatten mag kann man auch ein Leergehäuse kaufen und ne Dauerläuferplatte reinpacken.

    Aber ich glaub ehrlich gesagt nicht dass die in der Fabrik jede Festplatte auf Lebensdauer testen können und die kurzlebigen Exemplare in USB Gehäuse stecken.

  • Bin da bei Rainer was die Ausschuss-Platten angeht.
    Für 70+ reicht ja sogar was kleineres als 1TB. Ohne geschaut zu haben: 0,5TB ext. HDD gibt es bestimmt superbillig nachgeschmissen. FORD fahren, 3-4 Jahre alte NOS HDDs kaufen (Für Opa Reicht Das) ;).

    Alternativ: SSD kannst auch zur dauerhaften Sicherung nehmen, nur sollten die regelmäßig mal an Strom angeschlossen werden. Also wäre da bei deinen Eltern vermutlich ein NAS inkl. SSD besser, was dann eben dauerhaft am Strom ist. Da dürften aber 2 externe HDDs günstiger kommen.