Motor einstellen

  • OK also Ventildeckel runter und fals nötig einstellen.

    Wenn's passt ist alles gut und man dübelt den Krempel wieder zusammen.

    Aber zumindest hat man die Gewissheit das da alles passt.

  • Hast Du den Kahn echt von rechts auf Linkslenker umgebaut?!? :blink

    Das fand ich auch stark.


    Ansonsten: Ventile einstellen ist einfach, ja. Aber es tut schon gut beim ersten Mal überhaupt jemanden dabeizuhaben, der einem zeigt wie straff "Fühlerlehre saugend durchziehen" ist usw. Wenn man das nicht weiß kann man sich aber auch helfen indem man die nächstgrößere Größe der Fühlerlehre nimmt: die darf dann definitiv nicht mehr durch passen.

  • Also nein, die Bilder sind von einem Gutachten das ich vom Vorbesitzer mitbekommen habe.

    Als ich sie bekommen hab war der Umbau schon gemacht..

    Zum Glück.

    Ich hatte die Ehre eine zahnlose Hinterachse Hinterachse zu tauschen.

    Die hat es schon im ersten Sommer zerbröselt.

    Wenn ich noch richtig weiß war da eine Köln? Achse drin.

    Und ich hab dann eine Atlas ? Achse reingeorgelt.

    Die ist ein bisschen massiver und hält bis heute.

    Aber vorher hatte ich noch irgendwelche Kegelräder eingebaut.

    Da war dann allerdings die Untersetzung komplett anders. :confused

    Damit könnte man Bockspringen machen :dc:

  • Hab gerade nochmal eine Testfahrt gemacht.

    Vielleicht hat von euch noch einer ne Idee.

    Also kalt springt er an nach ca 3 sec.Leerlauf drehzahl ca 1200 das bleibt auch so ungefähr 15 km.

    Wenn ich dann stehen bleib schwankt die Drehzahl runter auf 800-500

    Und wenn ich keine Gasstöße geb, geht er aus.

    Springt dann auch schlecht an.

    Muss dann Vollgas geben und 10 sec.

    Orgeln. Dann wieder 1200 rmp.

    Ist doch komisch...oder??

  • Ah okay

    Die nette ki im Handy hat mir gerade erklärt das es auch absolut die Ventile sein können.

    Glaube auch ein klackern zu hören .

    Dann warte ich weiter auf meinen Werkstatt Termin.

    Ist ja nicht mehr lange hin....

    Ich geb dann bescheid wie es gelaufen ist...

  • Wenn man die KI mit dem Endnutzer Kommunikationsgerät beiseite legt, kann man mit sehr wenig erforderlichem Werkzeug, die Ventile auch eigenhändig einstellen.


    Die Anleitung ist hier unter "Tipps und Tricks" angepinnt.

  • Moin,

    Ajo bin von Kaiserslautern.

    Hab ja noch Hoffnung das sich jemand in der Gegend findet...

    Wie weit bist du bereit zu fahren? 55566 noch ok? Aber wie DC schon schrieb ist das einstellen kein

    Hexenwerk. Und wenn du es dir trotzdem nicht zutraust, das Einstellen sollte jeder kfz-mech machen können und in KL sollte es doch genügen Werkstätten geben

  • Ich habe im Jahr 1999 am Keltenweg gewohnt und bin im Jahr 2000 nach England zurückgekehrt.. :biggrin Ziehen Sie den Stecker vom Kaltstartventil ab und prüfen Sie, ob das einen Unterschied macht. Wenn Sie Teile gegen gebrauchte ausgetauscht haben, funktionieren diese möglicherweise nicht einwandfrei.

  • Wieso? Sonst wird sich auch immer sofort zuerst am Vergaser rum gedreht. :sad:

    Das ist richtig, aber das geht beim Einspritzer schlecht :biggrin


    Das Kaltstartventil kann natürlich undicht sein. Aber dann ist es ihm egal, ob der Stecker drauf sitzt, oder nicht.

    Das könnte man mal vom Luftsammler lösen, den Stecker ziehen, aber den Schlauch drauf lassen,.

    Wenn dann die Benzinpumpe anläuft, sieht man, ob es ohne Ansteuerung dicht ist oder tröpfelt.

    Hintergrund: Wenn es undicht ist und dauernd piselt, stellt man den CO-Wert am Mengenteiler falsch ein. Das wirkt sich dann auf den Teil- und Vollastbereich so aus, daß das Gemisch abmagert.

    Aber ich bin auch bei den Ventilen. Vorher dringend von absolut allem die Finger lassen!


    Die Ventile werden übrigens kalt eingestellt.

    Also nicht erst zum Termin, wo sie direkt eingestellt werden sollen, das Auto hinfahren.

  • Darek danke für dein Angebot...

    Zu weit ist das nicht, würde sehr gerne vorbei kommen,nur in dem Zustand trau ich mich nicht mehr so lange Strecken zu fahren.

    Hab echt kein Bock unterwegs liegen zu bleiben.

  • Fahren in dem Zustand ist auch nicht gut, weil die Ventile ggf. nicht mehr richtig gekühlt werden.

    Die geben ja ihre Wärme normalerweise an den Ventilsitz ab, funktioniert natürlich nicht wenn sie nicht mehr richtig schliessen.

    Wenn es denn wirklich das Ventilspiel ist, ich bin gespannt.

  • Ich hab mir überlegt das ich über das Wochenende die Ventile einstell :biggrin

    Was soll schon schief gehen.

    Drückt die Daumen :thumbsup

    Sehr gute Entscheidung!


    Ein paar Erfahrungswerte noch:


    - Benutze keinen Maulschlüssel. Die Schrauben sind schwergängig, damit sie sich nicht von alleine verstellen. Und sie sind hohl, also schwach.

    Immer einen guten Schlüssel/Nuß benutzen, der an allen 6 Ecken greift und nie "krumm herumwürgen, immer alles gerade belasten".


    - Meist muß man nie viel drehen. Bevor man da dreht wie ein Berserker, lieber aufhören, die Kurbelwelle noch zweimal rumdrehen, und noch einmal messen, ggf. nachstellen. Am Ende wird es sich darauf beschränken, bei den meisten Ventilen minimale Korrekturen zu machen - mit Ausnahme der beiden Auslaßventile am siamesischen Auslaß. Also Zylinder 2 & 3 sowie 4 & 5. Diese werden erfahrungsgemäß wenig oder kein Spiel haben und müssen gelockert werden.


    - Das ist alles Gefühlssache. Im Zweifelsfall lieber etwas mehr Spiel als zu wenig. Sofern es sich im Rahmen hält, wird der Motor auch nicht direkt laut lostackern.


    - Sofern die Deckeldichtungen nicht steinalt sind, benutze ich die unzählige male wieder. Beim Anziehen ganz sachte, damit sich die dünnen Ventildeckel nicht verbiegen. Lieber später noch etwas nachstellen, als direkt zu fest ballern.


    Viel Erfolg, daß Du beim "Ventilspiel" gewinnst! :thumbsup:

  • Im Zweifelsfall lieber etwas mehr Spiel als zu wenig.

    Je höher das Ventilspiel desto kälter bleiben die Ventilteller, desto weniger machen sie die Ventilsitze kaputt.

    Gerade bei Motoren, die keine Bleifrei-Sitzringe bekommen haben, kannst ruhig beim Auslass ein Zehntel mehr geben, der nagelt deshalb nicht.

    Aber die Einstellintervalle erhöhen sich deutlich.

    Die Einlassventile sind meist nicht betroffen, da wirst du feststellen, dass das Spiel ziemlich gut passt. Diese würde ich auf Werksangabe einstellen.

    Und natürlich immer piano fahren, eine Vollgasfahrt 20km weit bedeutet ... Ventile einstellen!

  • Überschneiden heißt hier einfach, dass beide Kipphebel eines Zylinders die Ventile öffnen. Wenn der Motor z.B. im OT steht, ist das entweder beim Zylinder 1 oder 5 der Fall. Entsprechend den jeweils anderen Zylinder einstellen.


    Was auch hilft, ist sich eine Markierung bei ~120 und 240° auf die Riemenscheibe zu machen, z.B. mit Edding. So findest du leichter den Punkt an dem du die anderen Zylinder einstellen kannst.

  • Überschneiden bedeutet, daß der eine Kipphebel sein Ventil gerade geschlossen hat und der andere im Begriff ist, das Ventil zu öffnen.

    Für einen ganz kleinen Zeitraum bewegen sich dabei beide Kipphebel in entgegengesetzter Richtung. Sie überschneiden. Das ist die Stelle, an der der vierte Takt (ausstoßen) endet und der erste Takt (ansaugen) beginnt.

    Der in der Zündreihenfolge gegenüber liegende Zylinder ist in dem Moment im Zünd-OT und die Ventile sind entlastet.


    Die Ventildeckelschrauben werden nur hauchzart angezogen, damit man den Ventildeckel nicht verbiegt und das ganze undicht wird.

    Dazu läuft auch gerade das Projekt 'Anpressrahmen', die für eine gleichmäßige Kraftverteilung auf den Ventildeckel sorgen. Findest Du in 'Biete'.