rubbeln Bremse

  • wenn ich leicht bei mittlerer Geschwindigkeit runter bremse pulsiert es unterm Bremspedal und der ganze Taunus schüttelt sich.

    Nachdem ich letzte Jahr die Vorderachse komplett neu bebuchst habe, radnabe getauscht und auch nen stabi nachgerüstet habe, räder gewuchtet ect. dacht ich es ist weg. ist es aber nicht. nun habe ich die bremsscheibe noch im verdacht. ich hatte auf die 4 kolben princess bremse umgebaut. dafür gibt es in uk nur einen lieferanten, der schickt die scheibe in nem weißen karton. keine ahnung was es für eine scheibe ist oder sonderanfertigung.


    jetzt würde ich die schiebe einfach mal abdrehen lassen. kann man das machen? was ist mit dem schlag, damit die bremsklötze zurück gedrückt werden? allerdings gibts oder gab es ja auch mal abdrehmaschinen für bremsscheiben. wie passt das zusammen?

  • Gude

    Und wenn du mit einer Messuhr den Schlag der Scheibe misst? In einer LKW Werkstatt könnte es eine Maschine zum Schwungrad schleifen geben, da passen auch PKW Scheiben drauf. Extra Schlag um Beläge zurück zu stellen? Wer hat dir denn das Märchen erzählt?

  • dann musst du mal fahren. es fühlt sich an, wie vorderachse, weil auch das lenkrad mitmacht. aber wenn du das kennst, wirst du ja merken, ob das bei dir auch so war.


    stimmt, messuhr kann ich nochmal ansetzen. das habe ich mal im internet gelesen, denke sogar hier. konnte es mir aber nie vorstellen, wir die hersteller das unwuchtig drehen, und dafür ist ja auch die kolbendichtung mit zuständig. gut wenns nicht so ist.


    reihenfolge also tim probefahrt, dann schlag messen, dann lkw bude suchen oder dreherei


    Tim und vielleicht andere aufmerksame leser. ich hatte dieses mysteriös völlig ausgeleierte radlagergehäuse vorn rechts. vielleicht ist das dadurch entstanden oder gibt einen zusammenhang? ich such nochmal ein bild

  • jetzt würde ich die schiebe einfach mal abdrehen lassen. kann man das machen? was ist mit dem schlag, damit die bremsklötze zurück gedrückt werden? allerdings gibts oder gab es ja auch mal abdrehmaschinen für bremsscheiben. wie passt das zusammen?

    Zum Thema Seitenschlag: Damit die Klötze nicht an der Scheibe schleifen, brauchts nur einen extrem winzigen Seitenschlag, etwa in der Größe, den man technisch nicht wegbekommt, wenn man versucht, die Scheibe schlagfrei zu drehen.

    Ausserdem ist da ja noch der Dichtring des Bremskolbens. Zumindest bei nem neuen oder sehr sauberen Bremssattel verformt sich der ganz leicht, wenn der Kolben beim Bremsen sich in Richtung Scheibe bewegt. Lässt man das Bremspedal los, verformt er sich wieder zu seinem quadratischen Querschnitt zurück und nimmt dabei auch den Kolben nen Mikrometer zurück.

    Lange Rede kurzer Sinn: Auch bei ner völlig schlagfreien Scheibe lässt der Bremssattel wieder los.

    Abdrehen also jederzeit möglich und kein Problem

  • und der ganze Taunus schüttelt sich

    ok, das kenne ich tatsächlich nur von der vorderachse. das pulsierende pedal nur von der hinterachse.


    bei mir trat es nach dem räderwechsel auf. scheinbar hatte ich die trommel nach dem lösen verzogen.

    andere trommeln drauf und es war erledigt.

  • Noch besser als mit der Handbremse lässt sich vorne / hinten auf einem Bremsenprüfstand eingrenzen, da läuft ja immer nur eine Achse.


    Mein ehemaliger Motorenbauer (lebt leider nicht mehr) konnte übrigens die auf der Radnabe montierten Bremsscheiben an den Radlagern einspannen und dann planschleifen. Das ist dann noch exakter, da dabei auch gleich eventueller leichter Verzug der Radnabe mit ausgeglichen wird.

  • Hatte ich auch mal nach 2 Monaten stehen im Wintermit Scheiben von MM fŭr 4 Kolben.

    Hatte dann ein Paar Fomoco aufgetan und kam nie wieder.

  • zur Herstellung des Lüftspiels an der Scheibenbremse ist der Querschnitt des Einstichs für den Kolben-Dichtring verantwortlich.

  • Gefühlt würde ich sagen, vordere Radnabe mit Bremsscheibe, von der Rückseite betrachtet.

    richtig. normalerweise würde da der simmerring sitzen. das radlager ist nicht kaputt, aber das radlagergehäuse ringsum im durchmesser ca 1cm aufgefräst. wie das passieren konnte keine ahnung. am achszapfen war nichts zu sehen.