Guss Wasserpumpe reparieren

  • Kunstoffteile mit langfristigem Kühlwasserkontakt: :scheissepiek:

    Die besten Wapu für meine englische Keksdose haben schon seit Jahrzehnten Kunststoffflügelräder ohne, dass da auch nur annähernd eine Materialveränderung festzustellen wäre. Sterben tun die, nach langer Lebensdauer, an Undichtigkeit am Lager, wie fast alle Wapus…

  • Ich kann mir irgendwie so gar nicht vorstellen, wie man die V6 Wapu durch eine elektrische ersetzen kann.

    Hast Du da eine grobe Vorstelllung, Michael aus Wupp ?

    Nun ja, Du machst die da fest, wo es passt bzw. wo Du die haben möchtest. Musst Du halt nur sehen, wie Du die Verschlauchung passend bekommst.
    Die schließt Du halt so an wie die normale Wasserpumpe.
    Zwischen Anschluss Thermostat und oben am Deckel.
    Die Originalpumpe muss konstruktionsbedingt drinbleiben.

  • Wenn die originale Pumpe antriebslos an ihrem Platz bleibt muss man aber schon überlegen wo man die elektrische platziert, damit das Kühlwasser gleich strömt.

  • Wenn sich die Gusspumpen reparieren lassen muss man da nicht elektrisch rumbasteln. Zusätzlich müsste man ja auch noch einen elektrischen Lüfter verbauen und einen anderen Riemen um die Lima anzutreiben.

    Natürlich gibt es noch Alu- Nachbaupumpen für die V6, die Qualität derer kennt man ja.

  • Wenn sich die Gusspumpen reparieren lassen muss man da nicht elektrisch rumbasteln. Zusätzlich müsste man ja auch noch einen elektrischen Lüfter verbauen und einen anderen Riemen um die Lima anzutreiben.

    Natürlich gibt es noch Alu- Nachbaupumpen für die V6, die Qualität derer kennt man ja.

    So eine elektrische Pumpe wäre ja wohl auch nur, der letzte Ausweg.

  • Mir hat mal ein Österreicher auf Kleinanzeigen (ich meine er hieß Karl) gesagt das er das macht und weiß wie es geht. Vielleicht ist er ja bekannt. Bei einem Neupreis von mittlerweile mindestens 120 EUR würde sich die Überholung doch lohnen …

  • Ich kann nichts

    nachteiliges über die Alupumpen erzählen, sie tun was sie sollen...

    Ne Epumoe als Unterstützung grade beim Abstellen des Motors .kann Sinn machen , aber als stand alone ist schon n Ticken schwieriger weil dafür die eigentliche Wapu weg muss, sowie der Thermostat,und das ist schwierig zu realisieren wenn man nicht grade nen V6 mit altem Kühlsystem hat.

  • Wär ja mal ganz was Neues!


    Bin aber schon gespannt, ob's nu klappt und wenn ja wie. Also so insgesamt. Von Anfang bis Ende.

  • Also ein paar Guss- pumpen zum probieren hätte ich auch noch liegen


    Ich weiß ja nicht wie die Pumpe innen aufgebaut ist, aber ist das schwierigste nicht eigentlich die Welle wenn die zu stark vergammelt ist? wie macht man die dann neu..?

  • Welle könnte man neu anfertigen. Problem ist nach wie vor die zerstörungsfreie Zerlegung. Ich schau mal ob ich das Schaufelrad unter der Hydraulikpresse auf Arbeit runterbekomme, wird aber erst gegen Weihnachten, keine Zeit vorher

  • Also ein paar Guss- pumpen zum probieren hätte ich auch noch liegen


    Ich weiß ja nicht wie die Pumpe innen aufgebaut ist, aber ist das schwierigste nicht eigentlich die Welle wenn die zu stark vergammelt ist? wie macht man die dann neu..?

    Willy hatte es schon verlinkt. Die meisten Wasserpumpen haben eine Lagereinheit die sich nicht zerlegen lässt und als Einheit eingepresst ist . Die Lagerkugeln laufen in einer umlaufenden Nut der Welle und außen in einem Zylinder. Diese Bauweise spart Durchmesser. Davor sitzt dann eine Gleitringdichtung .


    https://www.ebay.de/itm/267242442232?_skw=wasserpumpenlager&itmmeta=01KADN5KZ1R4G32D3PBBQ2MT4V&hash=item3e38e40df8:g:jVQAAOSwmSJjPBdq

  • Fragt sich natürlich auch, wie lange die Ersatzlager halten.

    Der Alukörper der Zubehör-Pumpen ist ja nicht das problem, oder irre ich da?

    Ich sag mal so. Ford hat sich was dabei gedacht warum die Originalpumpen aus Gusseisen sind.

    Die Ersatzlager sollten so lang halten wie die originalen, sicher ist das natürlich nicht.

    Einen signifikanten Einfluss auf die Lebensdauer der Pumpen hat auf jeden Fall die Riemenspannung und die Beschaffenheit den Kühlwassers.

  • Vielleicht war Grauguss damals auch einfach stand der Dinge und günstiger zu produzieren.

  • Die sind halt leichter.

    Aber mal anders betrachtet, Alu war in den siebzigern und vielleicht auch noch in den achtzigern nicht ansatzweise so verbreitet, wie heute.

  • Und Alu lässt sich leichter bearbeiten. Standzeit der Werkzeuge usw. Viele Hersteller wollen sich ihre Bearbeitungsmaschinen schlicht und einfach möglichst nicht mit dem Graugussmehl versauen.

  • Ok, Grauguss ist angeblich billiger und Alu in der Verarbeitung günstiger...was ist nun das Fazit?


    Warum hat Ford denn nun Grauguss genommen? Der gleiche Ausdehnungskoeffizient war bisher das überzeugenste Argument.

  • Die sind halt leichter.

    Aber mal anders betrachtet, Alu war in den siebzigern und vielleicht auch noch in den achtzigern nicht ansatzweise so verbreitet, wie heute.

    Ich denke genau das wird der hauptsächliche Grund sein.

  • Ich denke da muss man eindeutig den Zeitbezug herstellen. Damals war grauguss üblich und günstig, Alu eher highend und teuer. Heute ist Alu günstiger und viel einfacher zu bearbeiten.

    Solche Buden wie Focht haben auch 1970 darauf geachtet bloß nicht einen Cent zuviel auszugeben.