DGAV tropft aus dem Zerstäuber

  • Mahlzeit!


    Hab nen DGAV aufm Kent verbaut.

    Es tropft aus dem Primär-Zerstäuber im Leerlauf.


    Schwimmerstand? Oder was kann das alles sein?



    Hab schon die 123 rausgehauen und auf Kontakt umgebaut, läuft schon viel besser damit als mit der 123. Hab wohl einen Verteiler aus der berühmten schlechten Charge erwischt :(

  • Schwimmerventil ist gängig bzw war es schon. Hab es trotzdem erneuert.

    Der Schwimmerstand hat auch gepasst.


    Hab es auch mit verschiedenen Zündungseinstellungen probiert, will keinen gescheiten Leerlauf kriegen.


    kann morgen mal n Video machen.


    Parallel mach ich mal noch nen anderen Vergaser fertig.

  • Kent kann sowohl den (32/)32DGAV mit 23 u. 24mm Venturi haben, als auch den 32/36DGAV mit 26 und 27mm ...


    Speziell die älteren Messingschwimmer werden

    a) gern mal undicht und/oder

    b) ab und an mal hakelig,

    in beiden Fällen steigt der Schwimmerstand i.d.R. zu hoch.


    Fußdichtungen (Dichtung, Pertinaxplatte mit t=5, Papierdichtung komplett verbaut? Dichtringe der DK-Wellen i.O.?

  • Temu Dichtsatz für den Vergaser gekauft? Die Nadelventile sollen von besonders zweifelhafter Qualität sein.

  • Bisher ist der 32/36 drauf, ich baue jetzt aber gerade den 32/32 auf, der original drauf war.


    Papierdichtungen und Pertinax komplett verbaut, DK Wellen mit Kugellagern MR 128 2RS gelagert.


    Temu Dichtsatz für den Vergaser gekauft? Die Nadelventile sollen von besonders zweifelhafter Qualität sein.

    Dichtsatz hatte ich bei Burton bestellt.


    Butchi, was erwartest du von nem Schwaben?

    Den neuen Dichtsatz inklusive einer Anreicherungsmembran für 55€ ( :sad: ) hab ich bei Di Michele bestellt… coyo

  • Paket ist da, anderen Vergaser aufgebaut.

    Sprit tropft immer noch.

    Beim Abschalten lief es richtig aus den Zerstäubern raus.


    Schwimmer mit neuem Nadelventil (200er) verbaut, 41mm Schwimmerstand. Nadelventil ist komplett Messing, ohne Gumminase. Ist bei 41mm dicht, habe keine Luft dran vorbeipusten können.



    Schwimmer am Sack? Wären halt zwei hintereinander…


    Nadelventil undicht? Ist wie gesagt neu und von Di Michele


    Benzindruck zu hoch? Standard mechanische Benzinpumpe, hatte die schon im alten Motor mit Motorcraft Vergaser drin, keine Probleme gehabt.

  • Hab jetzt mal irgendeinen von 1-5PSI einstellbaren Druckregler gekauft. Der kommt am Freitag. Morgen dann mal den Consul bespaßen dass wenigstens der fahrbereit wäre…

  • Macht er das auch direkt nach dem Abstellen wenn der Motor noch kalt ist, oder erst wenn er warm gelaufen ist?

    Erinnert mich nämlich grad weng an den Käfer meines Vaters. Bei der Karre ist nach dem Abstellen immer die Schwimmerkammer übergekocht.

    Nach der Optimierung von Vergaser, Windleitblechen, Lüfterrad, Vergaservorwärmung, Abgasanlage, Isolierflansch und Ölkühler brachte das letzte Quäntchen noch die Fütterung mit SuperPlus...

  • Die Förderdrücke er Spritpumpe sollten bei 0,25 (max. 0,3) bar (3,6 - 4,2 PSI) Iiegen, andernfalls drückt es auch "gesunde" Nadelventile auf. Die allermeisten Druckregler, vor allem diejenigen, die aus dem feinsten Chinesium gegossen sind, sehen zwar so schön glänzend aus, halten den Druck nur ungenügend präzise, in einem solchen Fall hab ich lieber immer auf die sehr guten Hardi-Membranpumpen umgestellt, die ohne anfälligen Firlefanz auskommen, lediglich 1 - 2A Strom brauchen, auch ohne Rücklauf trotzdem blasenfrei arbeiten, selbstansaugend und legendär zuverlässig sind, nur arbeiten, wenn sie gebraucht werden. (unbedingt über Pumpenrelais betreiben aus Sicherheitsgründen!)


    Ein 200er Nadelventil reicht auch noch für einen Zweiliter-Motor mit mittlerem Durst satt aus, der 1600er kommt ohne weiteres mit 150er - 175er (=1,5 - 1,75mm) aus, 1300er oder erst recht 1100er sind mit 150er gut bedient. Lediglich bei echtem Rennstreckenbetrieb (a.k.a. "digitale Fahrweise") könnte Vergrößerung um eine Stufe sinnvoll sein.

  • Das Blingblingteil ist mir für den Übergang recht bzw. um zu schauen was passiert. Wenn das dann soweit funktioniert dass ich den Druck als Fehler bestätigen kann, kann ich immer noch entsprechend hochwertige Bauteile kaufen.


    Weiter geht’s morgen, heute kam der Consul dazwischen… irgendwie muss man ja nach Bockhorn fahren können.

  • Kinderhände können doch Wertarbeit leisten, Blingbling auf minimalste Stufe gestellt sorgt dafür dass der Versager nun nicht mehr versagt und ich wohl morgen zum Tüv fahre.


    Ich muss wohl mal nachmessen was die Originale Pumpe für nen Druck liefert und bis zu welchem Druck der Vergaser (nicht über-) läuft. Dann entsprechend Ed Hardi zu Gemüte führen. Bis dahin hab ich hoffentlich auch die Abgase ausm Schädel.


    Proost!

  • und ich wohl übermorgen zum Tüv fahre.

    ... oder ist der TÜV weiter weg? :biggrin

    Wenn man nur eine neue Nadel reinwirft, ist eventuell das Ventil gar nicht dicht zu kekommen und selbst 0,3bar drücken dann das Ventil auf ... aber das hast Du ja vermutlich bedacht und komplett gewechselt ...


    Wenn Du Richtung Hardi-Pumpe gehst, bestell Dir alle ggf. verbauten Benzinfilter neu und erneuere die mit. Sehr gut sind die größervolumigen Filter, z.B. für Renault und Peugeot,

    s-l1600.jpg

    die auch erheblich länger einsatzfähig bleiben. Hintergrund: Die Hardi- Pumpen haben eine Übertemperatursicherung, die gelegentlich wegen "permanentem Anfördern" gegen den Widerstand verschleimter / verstopfter Billig-Spritfilter anspricht und die Pumpe erstmal bis zum Abkühlen wegschaltet.

    Hab in der Vergangenheit den Eindruck gewonnen, dass die Spritzwassergekapselten (wasserdicht vergossenen) Pumpen minimal wärmer laufen und das Problem dann nach längeren Hochdrehzahletappen (OHC @ >>6500 - 7800rpm im Seven) auftrat.


    Sicherheitsrelais für Kraftstoffpumpen

    Damit bei Unfällen und Störungen die Benzinpumpe nicht ungewollt und unkontrolliert weiter fördert, muss eine geeignete Schutzvorrichtung eingesetzt werden.

    Ford setzt hier einen Notschalter ein, der bei Überschlag, plötzlicher Verzögerung oder Lageänderung des Autos die Stromversorgung sofort unterbricht und erst nach manuellem Entsperren wieder herstellt.

    Alternativ kann auch ein Sicherheitsrelais verwendet werden, hier am Beispiel des HÜCO Relais 13 2000 beschrieben.

    Ein paar Worte zu ... Sicherheitsrelais Benzinpumpe.pdf

  • Moin,

    Morgen 11:30 ist der Termin solange ich den Hänger auch wirklich kriege.


    Hab so nen großen Filter verbaut, Valeo 587005. das Ding ist glaub ganz gut.


    Ventil habe ich selbstverständlich komplett gewechselt.


    Die Pumpe und das Sicherheitsrelais schaue ich mir bei Gelegenheit mal an, wird wohl spätestens dann Sinn machen sobald ich auf die Dellortos gehe. Blöderweise ist der Kabelbaum schon komplett fertig und ich muss wieder drin rumpfuschen… Aber was tut man nicht alles, damit alles tut.

  • Heute hat der Vergaser schon wieder gepisst. Und dazu auch keinen Vortrieb gehabt. Nach 10 Sekunden Gas geben Aussetzer.


    Hab dann gesehen dass Hardi ganz in der Nähe produziert. Also hingefahren, zwei unterschiedliche Pumpen (bis 100 und über 100 PS), nen Crash-Schalter und ein Benzindruck-Manometer mitgenommen.


    Ausgangssituation:

    - Mit einstellbarem Regler 0,2bar, egal auf welcher Position er steht.

    - Ohne einstellbaren Regler 0,2bar.


    Kann also schonmal nicht ein zu hoher Druck sein - theoretisch.


    Hab dann die Pumpe bis 100PS verbaut und mal angeschaltet. Er fördert bis 0,05bar und pumpt dann ganz langsam weiter. Bei diesem Druck läuft schon Sprit in die Venturis. Primärseitig aber deutlich mehr als sekundärseitig. Gibt’s da nen Grund dafür?


    Also ist wohl das Schwimmernadelventil undicht. Ich mach das jetzt noch einmal neu, wenn das nicht hilft ist Bockhorn auf jeden Fall nicht grün.

  • Deckel der Vergaser abgeschraubt.


    Alter Deckel mit Burton Schwimmerventil (Gummi auf Messing): dicht


    Neuer Deckel mit Di Michele Schwimmerventil (Messing auf Messing): undicht


    Neuer Deckel mit Burton Schwimmerventil (Gummi auf Messing): dicht



    Aber: es tropft während des Leerlaufs immer noch aus dem Primärzerstäuber.



    Kein Bock mehr. Stelle das Auto jetzt weg und mach erstmal den Consul langstreckentauglich.

  • Irgendwie sehr mister... müsteri... mysterö... ... komisch das alles ...

    • Neulich hatten wir hier irgendwo Details zur Volllast-Anreicherung beim DG(A)V ... Kööönnte da etwas im Argen sein (Membran des Anreicherungsventils (aka Bodenventil) gerissen, Reduzier"ventil" rausgefallen, o.ä.) ?? Welcher Vergaser-Subtyp ist das (z.B. "7A" oder "3B", ist am Vergaser-Fuß eingraviert ...)
    • Kannst Du mit Sicherheit ausschließen, dass
      • die Deckeldichtung schadhaft oder vom falschen Typ ist,
      • Risse im Vergasergehäuse oder Düsen herausgefallen sind,
      • der Schwimmer sich in unterer Stellung verhakt (weil schwergängig auf seiner Achse) und dann nicht mehr dichtet,
    • Wie ist generell Verbrauch, Fahrverhalten und kannst Du Abgas / Lambda messen (am besten wäre tasächlich ein Viergastester, denn auch HC, NOX geben ja einiges zur Beurteilung her ...)
  • hab nicht alles gelesen...


    aber bei mir war die ursache mal ein verzogener deckel der unterdruck gesteuerten beschl.pumpe.


    die kann dann den unterdruck gegen die federkraft nicht halten.

    dann fängt er an zu tröpfeln, weil die membran sich immer ganz leicht bewegt.