Kegelradzapfen ausgebaut. Anstatt ner Quetschhülse, so wie auf Bild2 in Neu zu sehen habe ich so einen Dicken Vollmetallring auf der Welle gehabt. Haben die Achsen Original gar keine Quetsch Hülse? Weil die im Werk genau wussten, was mit wieviel Nm zusammen gehört? Wäre meine einzige Erklärung dafür.
Frage an die HA Spezis
- Butcher
- Erledigt
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Ein dicker Metallring ist erstmal inkompressibel und schert sich nicht, ob da 20, 50 oder 70Nm drücken. Klar, irgendwann schon, aber bis dahin geht es nur um Maße.
Ansonsten aber denkbar. Sollte aber bestätigt werden.
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Alte Achsen hatten den Quetschring tatsächlich noch nicht. Da gab es die Hülsen in unterschiedlichen Stärken oder es wurde mit Ausgleichscheiben gearbeitet. Müsste im Knudsen WHB auch noch beschrieben sein. Ist natürlich wesentlich aufwändiger, deshalb wurde das irgendwann geändert.
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"Gibt" es auch noch heute...
Die einfache Version mit Ausgleichsscheiben und die gehobene Version wird auf Maß gedreht.
Ratet mal was bei mir drin steckt.

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Ich habe leider nur ein WHB vom TC2, da stand es nicht so ganz genau beschrieben. Hmm da ich außer Touchier Paste und Reibwertmesser über keinerlei Werkzeuge zu 10000% genauen Einmessung verfüge, ich aber die neuen Lager mit den alten Lagern verglichen habe (Messschieber) und dort keinerlei Unterschied im Maß feststellen kann...was meint ihr? Einfach die alten Distanzscheibchen wieder in alter Stückzahl reinschmeißen, alten Abstandsring wieder rein und dann zusammenbauen? Mit Touchierpaste und Reibwertmesser anschließend prüfen und abfahrt? Könnte doch funktionieren der Plan oder?
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Ah, ein Gewinnspiel

Dann vermute ich daß vor und während der Demontage keinerlei Messungen gemacht wurden?
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Den Reibwert habe ich gemessen, und ganz professionell vorher ein Haarlineal oben auf die Glocke gelegt und mit einem Stahllineal die EInbauhöhe des Kegelradzapfens gemessen. Mehr leider nicht. Ja wird wohl mehr oder weniger ein Glückspiel werden...vermaledeite Raketentechnik

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Ich könnte es ja erstmal mit dem alten Ring probieren, da verliere ich ja nichts bei. Sollte ich damit nicht das Ursprungsmaß erreichen, dann kann ich ja immer noch die Quetschhülse verwenden und es damit probieren.

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Würd ich auch genau so machen. Wedi erstmal weglassen, Kegelrad mit neuen Lagern einbauen und Reibwert messen. Klar, die Flanschmutter vorsichtig anziehen und dabei das Kegelrad immer hin und her drehen, nicht dass die Lagervorspannung zu hoch wird und die Lager beschädigt werden.
Ich hab ja 1985 meine Ford Schrauberlehre begonnen, seinerzeit gehörte das Überholen von Taunus/Capri/Transit... Hinterachsen noch zum Tagesgeschäft. Und rate mal, wie die Achsen überholt wurden. Okay, natürlich haben wir immer original Ford Lager verwendet, aber alles kam ansonsten wieder an seinen Platz. Reichlich markiert wurde natürlich grundsätzlich, Spannhülse, falls vorhanden, natürlich neu. Die Flanschmutter auf dem Kegelrad hat dabei auch immer die alte Markierung getroffen, wenn das Reibmoment erreicht war.
Aber auch klar, das ganze gilt nur, wenn alle Teile ansonsten wiederverwendet werden, also Kegel/Tellerrad, Diff, Achsgehäuse bleiben in der gleichen Kombination.
Logisch liest sich der ganze Vorgang im WHB recht kompliziert, aber dabei muss natürlich immer davon ausgegangen werden, dass irgendwelche Teile erneuert werden, irgendwelche Toleranzen nicht mehr passen, usw. Wie soll man ein WHB auch sonst schreiben.
Sonderfall ist allerdings die mittlere Köln Achse, für die man die Lager für das Diff meistens nicht mehr in der exakt gleichen Spezifikation wie damals bekommt. Da muss man dann schon etwas anpassen.
Und auch klar, eine Achse, die schon 20.000 km mit kaputten Lagern rumgeheult hat, bekommt man sowieso nicht mehr komplett leise.
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Danke Willi, das gibt mir Kraft

Die Zähne sehen auf jeden Fall noch super aus und großartig Spiel konnte ich rein händisch nicht feststellen...es war halt jede Menge Rost in den Rohren, die sich schon bis zum Diff vorgearbeitet haben, daher müssen alle Lager einmal neu, die knirschen echt alle vor sich hin. Ich mach das jetzt einfach mal so und kann dann ja immer noch für kleines Geld ne andere gebrauchte Hinterachse suchen falls es nicht geklappt hat
