Gedankenspiel - 2,8i auf Vergaser umrüsten

  • Frohen Advent zusammen,


    ich spekuliere grade rum, ob ich den 2,8i in meinem Taunus nicht doch auf Vergaser umbaue.

    Ich brauche kein High Performance Kram, eher solide Bauerntechnik, möchte aber die Leistung gerne beibehalten.

    Was würdet ihr mir da empfehlen?

  • Ja. Bei mir hat es immer funktioniert, auch nach Jahren Stillstand. Gibt aber auch Horrorgeschichten, die ich aus meiner Erfahrung aber nicht bestätigen kann.

    Die K-Jet ist auch kein High Performance Kram.

  • Ich hab nen 2,8i auf Gaser umgebaut, weil ich aber auch von 2,3er auf 2,8er umgebaut habe und keinen Einspritzer hatte. Wenn du schon alles mit Einspritzgedöns hast, dann lass es.

  • Das läuft nicht so gut, also wenn dann Nockenwelle mittauschen, sonst wird das´ne Gurke.

    Damit gibst du ´ne Menge Geld aus um Leistung los zu werden.

  • Bei mir ist die Spritze halt durch Jahrzehnte Stillstand festgegammelt, heißt da geht Geld und Arbeit rein, damit der wieder schnurrt.

    Da klingt Ansaugbrücke und Vergaser draufschrauben recht verlockend.

    Aber ihr seid euch da ja recht einig, denn Versuche ich Herrn Kadett mal wiederzubeleben.

  • Also ich habe die I Nocke dringelassen und kann nicht klagen.

    Vater hat bei sich den 2,8er mit Gaser nocke, der geht nicht so gut.

  • Ich kann das mit der i Welle nur bestätigen,der damalige Motor mit i Welle ging um Einiges besser als mein jetziger mit Vergaser-Welle.

  • Das kann ja auch an der Serienstreuung der jeweiligen Motoren liegen.

    Sind ja auch einfach immer viele müde Gurken zwischen gewesen die bei Weitem nicht die angebliche Leitung hatten.


    Weil kann eigentlich kaum sein, die Nocke ist auf den längeren Ansaugweg der Einspritzerbrücke ausgelegt, jedenfalls liefert der Vergaser untenrum eher ein bißchen zu viel Gemisch für die Nocke, obenrum wenn die Nocke loslegen will kann er dann aber nicht mehr genug liefern.


    Zum Thema Preis, für das Vergaserumbauset, ich würde ich mal knappe Tausend veranschlagen, oder Zeit und Glück müssen deine Freunde sein.

    Eintragen lassen musst du das dann ja auch wieder.

  • 2,8 er Brücke und 38er Solex. Wobei ich den auch schon mit angepasster 2,3 er Brücke bzw auch schon mit nem 35er Solex gefahren bin. Halt viel probieren mit Bedüsung . Und die Volllastanreicherung im Vergaserdeckel ist auch etwas gebogen…

  • Hab einen i- Motor Jahre mit Vergaser gefahren, das fuhr gut.

    Der hatte auf der Rolle über 130PS gemessen und um die 10l verbraucht.


    Also mir gefällt der i von der Leistung her nicht so gut. Hat halt untenrum wenig Leistung, hat zumindest den Eindruck.

    Solange so ein i läuft würde ich das aber so lassen

  • Einfach lassen. Never touch a running system. Vor allem wenn's unaffaellig ist, und die Einspritzung nicht rumspinnt. Allerdings denn auch regelmaessig fahren, damit sich das Gedoens keine Defekte ausdenken kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Zombie ()

  • Ich hatte ja früher in meinem Harlekin einen 2.8er Werksvergaser, nachem ich den verheizt hatte kam ein Motor aus´m xr4i auf den meine Ansaugbrücke und mein Vergaser montiert waren, das war total enttäuschend, der konnte im Drehzahlkeller vergleichsweise nichts und obenrum wurde es zwar besser, war aber auch kein Vergleich zu dem originalen Vergasermotor davor.

    Ich will niht behaupten, dass das nicht auch wieder Äpfel mit Brinen ist, weil waren ja nun auch wieder unterschiedliche Motoren über die ich jeweils vorher nichts wusste.

    Und ja, auch der umgebaute i war nicht wirklich lahm, aber eben deutlich schlapper.


    Der i entspricht ganz genrell, auch als i, nicht unbedingt dem was ich toll finde, das maximale Drehmoment liegt nun mal 1000 umin später an, man muss ihn also (zumindest im Granada) immer fleißig drehen.

  • @ Zombie: Lies Dir mal den Post von Blechgeschichten nochmal genauer durch:. Die EInspritzanlage ist fest und er muss jetzt so oder so Geld reinstecken. Die Frage ist, ob er das Geld in die Einspritzanlage oder in einen Vergaserumbau reinschießt ..

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  • Ehe ich vierstellig ausgäbe um weniger Leistung bei Mehrverbrauch zu haben und eintragen zu lassen...

    Muss ja jeder selber wissen, ist nur meine Denke.

    Kann man auch ganz billig machen, dann einfach ´n 2.0v6 rein und eintragen lassen.

  • Also wenn das ganze I-Zeugs drin und eingetragen ist, dann würde ich auch reparieren.

    Eingetragen sind ja nur Hubraum und Leistung, wie der gute Saft in den Brennraum kommt, steht da nicht und Abgasnorm ist ja auch ☠️


    Aber ich hab die Einspritzventile schon gezogen und werde gucken, was ein Ultraschallbad da bewirkt.

  • Vielleicht einfach versuchen ob du den mit annehmbaren Aufwand und Eigenleistung zum laufen bekommst.


    Und wenn nicht, und du lieber einen vergaser fahren willst gibt es vielleicht die Möglichkeit einen getestet kompletten Motor aus Holland von Jos zu bekommen. Kostet zwar Geld, aber in der Summe vermutlich nicht mehr wie den abgestandenen unwilligen kram komplett zu überholen und umzurüsten.


    Je nachdem wie motiviert du bist, wäre das auch gesparte Zeit …

  • Selbst wenn der als PR eingetragen wäre, das bleibt doch auch mit der Vergaser Brücke.

    Bei meinem Capri steht nur der Hubraum von 2772 und die Leistung mit 99 KW.

  • Und wenn die die Leistung messen? )A(

    Bis es soweit kommt, dürfte es ohnehin soweit sein, über ein Bad mit Föhn nachzudenken.

    Rein nach Aktenlage hat ein Vergasermotor niemals die Leistung des Einspritzers. Und darum geht es.

    Die Kittelmänner, die noch wissen, daß zu ca 150PS beim Zwoachter auch eine Einspritzanlage gehört, werden zunehmend seltener.

    Interessant wird es, wenn ein Richter einen jungen, hochmotivierten Gutachter bestellt. Der wird dann möglicherweise eine Fahrt ohne Betriebserlaubnis attestieren, und eine Versicherung in Folge, die Zahlung verweigern, aber vermutlich wird ein Downgrade nicht sehr hart bestraft werden.


    Praktisch wird es nicht auffallen und für den Rest ist ein jeder seines Glückes Schmied.