Kunstoffabgang am Vergaser

  • Bisher hat noch keiner wirklich rausgefunden, warum besobders beim ohc-Transit der Vergaser immer so schnell austrocknet.

    Zurücklaufen in den Tank kann nur das bisserl Benzin aus dem Schlauch zw Pumpe und Vergaser. Das sind höchtens zwei oder drei Pumpenhübe, also vllt ein Schnapsglas.

    Ist echt seltsam.

  • Hm, mal ehrlich - das mit dem schlechten Anspringen nach 10 Tagen, 2 Wochen etc. hatte ich bei allen meinen Karren, egal ob bei V6 oder OHC (ok, bei letzterem nicht so ausgeprägt). Wer das gar nicht hatte war der 1600er mit VV! Aber der musste ja dann aus anderen Gründen weichen.


    Habe mir dann angewöhnt, nach längerer Standzeit MIT Startautomatik zu starten, bissel orgeln. Ausmachen, warten, ca. 5 Minuten. Dann nochmal ohne Durchtreten starten und mit ganz wenig, ganz sanftem Gas ein bisschen spielen und schwups, da liefen sie wieder.


    Hab mich einfach dran gewöhnt und gar nicht weiter drüber nachgedacht.


    :dunno:

  • Meiner springt auch erst nach einigem orgeln und aktivierter Startautomatik an. Da reichen schon ein paar Tage. Ist aber so, seitdem ich den Wagen habe. Mittlerweile stört es mich nicht mehr.😁

  • Benzinbalg einbauen um vor dem Start die Schwimmerkammer zu füllen

    Ist bei meinem Taunus genauso. So ne Ballpumpe hatte ich drin, dass hat sehr gut funktioniert: 3x drücken und die Kiste ist angesprungen.

    die dinger aus China Gummi taugen von 12 bis mittag

    Für etwa ein Jahr, dann hab ich nasse Hände beim Pumpen bekommen…

    Wenn also jemand weiß, wo man die in haltbar bekommt, wäre ich durchaus interessiert

  • Ich hab das mit dem schlechten Anspringen ebenfalls und da der V4 mal 1 Tag ruht und mal 1Monat oder irgendeiner anderen Frist, kann ich sagen, dass es mit der Dauer immer länger dauert und wenn es warm ist geht es schneller. Ist halt der blöde moderne Sprit, der nur noch aus glotter besteht, mit einem Schuss niedrig siedender Bestandteile. Alles fein für einspritzsysteme unter Druck, aber doof für belüftete Schwimmerkammern. Alles logisch und nachvollziehbar, wenn denn andere Mängel wie Defekte in der Statrteinrichtung oder Zündung etc. ausgeschlossen sind.

  • wo man die in haltbar bekommt

    die sind in diversen peugeot citoen diesel ect serienmäßig im bereich spritzwand hinter dem ventildeckel verbaut. also sicherlich gut beim verwerter zu finden

  • Ist eine elektrische Hardi-Pumpe für Vergasermotoren keine Option?


    Fördert mit ca. 0,25- 0,3 bar,

    Fördermenge je nach Typ rund 80 - 120 Liter / Stunde,

    selbstansaugend bis 1m Höhe,

    Einbauort fast beliebig (auch wasserdicht erhältlich)

    schaltet bei ausbleibender Zündung innerhalb 1 Sekunde ab,

    Relais gibts mit Primer-Schaltung oder ohne (lässt sich dann in Form eines Handtasters nachrüsten).

    Ich hab die in allen meinen Vergasermodellen gefahren und beste Erfahrungen, kein Rücklauf erforderlich, kein Gehampel mit 4bar-Pumpen und China-Benzindruckminderer, beliebige Kraftstoffe einschließlich aller Ökosuppen ... Die Hardi ist den alten Mitsuba-Membranpumpen sehr ähnlich ... Anschlußwert etwa 1 - 2,5A, Sicherung 3A reicht.

  • Nur der Vollständigkeit halber: Die Hardi ist keine Vorförderpumpe, das verkompliziert alles nur und ist bei Vergasern Blödsinn ... Das sind Stand-Alone-Lösungen, die eine mechanische Pumpe komplett ersetzen. Da gibt es dann auch keine dampfblasenbildung o.ä. ...

  • :thumbsup:

    Kann ich nur empfehlen sowas.

    Läuft bei meinem Vater am Capri seit 30 Jahren son elektrische Pumpe für Vergaser. Hat nie Probleme mit dem Anspringen.

    Muckt meine mal auf oder wird krumm, kommt auch ne Elektrische rein.


    Glaube am Werksturbo war ne elektrische Pumpe von Werk aus.

    Wichtig ist wie von Suicide Jockey schon erwähnt nicht irgendeine nehmen, sondern speziell eine Pumpe für Vergaser mit niedrigem Druck.

  • den Verdacht hab ich auch.

    Das ist leider so ... diese Ökojauchen haben eine ganze Menge Nachteile. Wenn z.B. E5 oder E10 länger im Vergasersystem stehen, bildet sich in den belüfteten Schwimmerkammern (bei E5 sogar mehr, als bei E10) ein wilder Chemie-Cocktail, der u.a. Ameisensäure enthält. Seitdem ist Zinkpest im Vergaser auch wieder Thema ... Irgeneine Firma hat für die Winterpause auch schon wieder ein Additiv entwickelt, mit dem man das angeblich in den Griff bekommen soll ...

  • Als bekennender E10 fahrer war ich über die null Ablagerungen im Transit Vergaser überrascht.


    Nichtmal ein krümelchen oder das weisse Zeug im Zinkdruckgussvergaser.


    Einfach nur blanker Sprit.


    Und meiner steht die ganze Winterpause und unter der Woche auch meist.


    Hab mir da auch voll den Koof gemacht, was richtet das e10 da drin an…


    Genau Nix!

  • Ja, der Benzinstabilisator ist hier im Einsatz und ich verspüre leichte Vorteile beim ersten Start im Frühjahr.

    Das mit dem Sprit ist aber mit der Schnapszumischung nur noch nen Tacken schlimmer geworden, der grundsätzliche Cocktail hat sich eben auch verändert, oder könnt ihr euch an so erbärmliches Gestinke damals erinnern, als alles ohne Kat fuhr? Da haben nur die Gurken so gemockert wie heute selbst mit richtig gut eingestelltem Motor.

    Injektion mit Kat ist deutlich toleranter, was die Zusammensetzung des Kraftstoffs angeht, da kann dann eben mehr Glotter verbrannt werden.

    Ist am ende ja auch ok, die Abgase mit der ganzen Technik sind trotzdem viel weniger eklig als in den 80ern.

  • mein auto spring auch nach wochen direkt an. nach monaten muss ich 3x ein ein paar sekunden orgeln.

    und das sein knapp 50 jahren, mit mechanischer pumpe...


    vielleicht geht es hier um einen einfachen bedienungsfehler? :michi:

  • Grundlegend sollte man auch erwähnen, dass es gar nicht so schlecht ist, wenn der Motor nach 4 Wochen Stehen nicht beim ersten Winken mit dem Schlüssel anspringt. So kann ich sich in aller Ruhe das Öl verteilen, ohne dass er sofort paar auf die Mütze bekommt.

  • ih muss da nachhher nochmal mit der taschenlampe rein funzeln. aber ist es nicht so, dass die schwimmerkammer teilweise offen ist und ein verdunsten somit unweigerlich?

  • Ja, bis auf Speziallösungen (z.B. für Turbomotoren u.ä.) ist die Schwimmerkammer unter Atmosphärendruck. Bei DCOE-Vergasern hat die Druckausgleichs-Öffnung ins Luftfiltergehäuse in etwa die Größe einer 2-Cent-Münze. Insbesondere, wenn die Umgebungstemperatur z.B. im Sommer sehr hoch ist, verdunstet eben so einiges.

  • dass die schwimmerkammer teilweise offen ist und ein verdunsten somit unweigerlich?

    Ja, über die Entlüftung und natürlich auch über die Düsen kann Schbritt verdunsten und tut es wohl auch.


    Zu Gummibalgthema, das was sie beim Bootszubehör verkaufen hält Jahrelang.

  • Grundlegend sollte man auch erwähnen, dass es gar nicht so schlecht ist, wenn der Motor nach 4 Wochen Stehen nicht beim ersten Winken mit dem Schlüssel anspringt. So kann ich sich in aller Ruhe das Öl verteilen, ohne dass er sofort paar auf die Mütze bekommt.

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