das selbe Problem, kommt selten allein. anlasser

  • der Transit und das Moped vom Kumpel haben gerade die gleiche Krankheit.

    gelegentlich, wenn man starten will, klickt der anlasser nur. lässt man es mehrmals klicken springen die Kisten wieder an.

    digital sieht das so aus


    nur startklicken


    mit motorstart


    am transit hatte ich schon parallele masse gelegt und kontakte am anlasser gereinigt. nichts verdächtiges.

  • Masse wäre der Hauptverdächtige. Danach kommt dann der Magnetschalter.

    Würde der Anlasser sich motivieren lassen, wenn man bei 'Klack' den Schlüssel in Startposition hält und eine zweite Person dem Anlasser einen Schlag verpasst?

  • Auch die Plusleitung ist nicht auszuschliessen, wie ich bitter erfahren musste.

    oooh ja, ich auch! Meiner hat man gar nichts angesehen, war aber defekt. Vorher hab ich ca 5x den Anlasser aus und eingebaut und alles gereinigt und geprüft, den Magnetschalter auch.

  • Hatte ich 1991 beim Taunus auch.

    Beim 3. Anlasser war ich mir sicher dass das Problem woanders liegen muss.

    Äusserlich sah das Kabel gut aus, hat aber trotzdem manchmal nicht funktioniert.

    Mit einem anderen Kabel hatte sich das Problem dann erledigt.

  • also seht ihr die 30 als hauptverdächtig? die 50 eher nicht, wenn es schon klackt? ich kann keinen unterschied zwischen kalt und warmzustand feststellen, es tritt rein zufällig auf.

  • Hier im Capri damals auch. Da kommst nicht drauf. Äußerlich sah das dicke Rote Kabel gut aus. Mit nem anderen lief es wieder. Frage nicht wieviele Anlasser ich probiert habe!!

  • Viele mögliche Ursachen sind oben schon genannt. Der Magnetschalter war in meinen "wilden Jahren" überdurchschnittlich häufig Ursache, dessen Reparatur dem Anlassermotor oft noch viele Jahre Leben bescherte:


    Zieht der Anlasser bei Anlass-Stellung gar keinen Strom, hilft meist nur MS-Tausch, da die internen Kontaktflächen "einen weg haben", die meist nicht repariwert werden können (verpresstes, vergossenes oder verbördeltes Gehäuse).

    Wenn der Schlüssel in Anlass-Stellung ist und der Magnetschalter zieht (ca. 5 - 7A) Strom, aber der Anlasser läuft nicht an, könnte ein einfach zu reparierendes, rein mechanisches Manko ursächlich sein:

    Die fehlende Bewegung des Kolbens im MS verhindert, dass der Anlassermotor Hauptstrom bekommt. Der oben beschriebene "Schlag auf den Magnetschalter" löst den Krampf oft.


    Bei Demontage des Magnetschalters unbedingt genau passendes Schraubwerkzeug verwenden, die Schrauben sitzen zumeist richtig fest!

  • Bei mir ist es so, dass nix klackt, der Anlasser aber Strom aufnimmt.

    Nach, je nachdem wie kalt, einer Zeit startet er wie wenn nie was gewesen wäre.


    Nach längerer Wartezeit im November machte ich mal die Haube auf und es war ein erwärmung des Magnetschalters zu fühlen.

    Also Strom fliesst…

  • also seht ihr die 30 als hauptverdächtig? die 50 eher nicht, wenn es schon klackt? ich kann keinen unterschied zwischen kalt und warmzustand feststellen, es tritt rein zufällig auf.

    Klacken bedeutet das der Magnetschalter anzieht.

    Jetzt kann es sein das im Magnetschalter die Kontaktflächen verbrannt sind und es zu Kontaktproblemen kommt.

    Aber wie bereits erwähnt ist oft das Kabel der Übeltäter.

    Da fliessen ja hohe Ströme und da kann es sein das Übergangswiderstände zu groß sind oder das Kabel irgendwo unter der Isolierung faul ist.

    Das blöde ist das man solche Fehler nicht mit dem Multimeter feststellt, denn da fliessen ja nur minimale Ströme.

    So ein Kabel ist ja aber schnell gewechselt, vor allem beim Transit, wo man ja so unter das Auto passt.

  • Noch zu klärten wäre, wie viel Strom der Anlasser zieht.


    5 - 10A: Die Einrück-Mimik im Magnetschalter ist elektrisch i.O., aber z.B. Motorkohlen, Haupt-Pluskabel, Motorwicklung defekt oder Anlasser / Magnetschalter wie o.a. blockiert, Magnetschalter-Last-Kontaktflächen verbrutzelt, ... und am Freischalten des Hauptstroms gehindert.

    100 - 150A: Der Anlassermotor wird mit Hauptstrom versorgt (also auch eingerückt), ist aber - vermutlich mechanisch - blockiert (Schubschraubtriueb defekt o.ä.)


    Übergangswiderstände lassen sich behelfsmäßig mit einer Spannungsmessung längs des Kabels messen.

  • Das Problem hatte ich an meinem alten Amerikaner auch. Ich habe den, in diesem Falle, externen Magnetschalter getauscht und dann war Ruhe. Seitdem dreht der Anlasser beim Anlassen wie er soll.

  • ok, ich nehm den anlasser nochmal raus und bau den magnetschalter mal ab und schau mir das an.

    grad gesehen, dass ich noch nen anlasser da habe. ich tausch den einfach mal. dann müsste ich es auf kabel oder anlasser schieben können.

  • Hatte bei dem Problem mal das die alte Isolation der Stehbolzen die komplett durch den Anlasser gehen nen kurzen gemacht haben.

  • Was auch recht häufig auftritt: Grobmotoriker ballern die Muttern der Anschluß-Stehbolzen wie geisteskrank an, worauf das klügere Kunststoff- (oder früher Bakelit-) Material bröselnd das Weite sucht. Durch die sich bildenden Risse (die manchmal kaum zu sehen sind) dringt Wasser, Pampe und Kuhpupe ein und spätestens dann korrodiert innen alles ...

  • Hab letzte Woche den Magnetschalter aus selbigem Grund gewechselt. Ging mir schon lange auf den Sack.


    Die beiden Schrauben konnte ich nur ausbohren, da ging gar nix.


    Man soll die Trennstelle Magnetschalter/Anlasser nach erfolgtem Wechsel mit Lack versiegeln - hab ich erst gelesen, als der Anlasser wieder drin war.

  • Man soll die Trennstelle Magnetschalter/Anlasser nach erfolgtem Wechsel mit Lack versiegeln - hab ich erst gelesen, als der Anlasser wieder drin war.

    Das ist wohl sehr wichtig.

    Ich habe die Tage gerade den Anlasser ausgebaut.

    Der Magnetschalter hing ziemlich locker rum, wäre nicht der Kabelübergang zum Anlasser wäre er vielleicht schon stiften gegangen.

    Ich hatte den Magnetschalter mal vor ca. 8 Jahren ab und hatte nicht wieder mit Lack versiegelt.

  • Ach so, die Trennstelle... da hast Du wohl recht, hier habe ich einfach Wachs benutzt.

    Fakt ist allerdings auch, dass bei mir die Schrauben und Senkungen auch gelackt waren. Ich hatte das als Schraubensicherung interpretiert.

    So ein Magnetschalter rappelt schon übelst rum.

  • Wenn die Motoren nach mehrmaligem Klicken des Magnetschalters anspringen, sind auf jeden Fall die Hauptkontakte im Magnetschalter die Hauptverdächtigen.

    Ich hatte das selbe Problem 2009 beim Granada. Habe die Kontakte ausgebaut und mit der rotierenden Drahtbürste gereinigt. Einer der beiden war schwarzgekokelt weil der Kontakt aus irgendeinem Grund nicht intensiv genug war.


    Seit dem funktioniert der Anlasser ohne Probleme. Um an die Kontakte zu kommen muss der Magnetschalter auseinander, dazu muss man die Spulendrähte ablöten. Ist aber kein großes Problem gewesen. Die größter Herausforderung waren tatsächlich die beiden Schlitzschrauben.

  • ich habe jetzt mal den anlasser vomnersatzmotor reingeschraubt. sprang sofort an. ich beobachte das.


    am alten anlasser habe ich den magnetschalter mal ab geschraubt und begutachtet soweit es geht. zerlegen lässt er sich nicht weiter. erkennbar ist da nichts. für 25eur gibts neue ms von bosch.


    wenns jetzt mit dem ersatzanlasser weiter zickt, kommt ja nur das kabel in betracht. das habe ich mir auch nochmal genau angeschaut. ist nur ein kuzes stück von batterie zu anlasser mit ordentlich verpressten anschlüssen. erstmal nichts erkennbar.


    beim moped sind wir auf dem selben weg. sobald es nicht anspringt wird mal die 30 gebrückt.


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  • Dann bördeln die die Magnetschalter mittlerweile zu?


    Bei meinem kann man den Bakelitdeckel abnehmen, der ist mit 2 Schlitzschrauben befestigt.

  • Druck ne neuen Aufkleber mit "Made in Western Germany", sonst ist das Hakenzeichen weg.


    Bei genauer Überlegung ist so´n ding nur echt mit Prägung.

  • die verarbeitung ist auch naja. beim originalen magnetschalter ist der einrückkolben (oder wie man das nennt) genau fluchtend in der führung, wie bein einem bremszylinder. am nachlieferteil wackelt das ding einen millimeter in seiner führung.