Unterschriftenaktion! WICHTIG!

  • hatte der deuvet nicht schon ne unterschriftenaktion gestartet? mit postkarten in allen gängigen oldie-zeitschriften? scheint ja nix draus geworden zu sein.


    von mir aus lasst uns ne unterschriftenaktion anleiern! schaden kannz sicher nicht. wer schreibt den text? die emailfunktion können wir nutzen um das ganze zu versenden. ich denke übers OSG-forum werden wir weitere erreichen, ich kann mal mit dem Admin vom 7er-Forum (>9000 mitglieder) sprechen und evtl. sollte man das ganze über unsere Zocker an diverse foren der zocker-szene weiterleiten. da sind dann mitgliederzahlen von über 100.000 die regel. WO die unterschriften herkommen is doch wurscht! in der regel sind oldtimer in der "gemeinen"-bevölkerung recht hoch angesehen, das merken wir alle anne tanke wenn man angequatscht wird. das ganze muss halt über email und über foren weitergetragen werden. wenn alleine hier jedes 2. mitgleid den text oder das dokument an alle seine emailkontakte weiterleitet und darum bittet es jeweils auch weiterzuleiten, dann....


    wenn alles klappt und der text kurz, knapp und bündig geschrieben ist, werden es sich die leute auch durchlesen. ich hab keine ahnung wieviele spam-mails ich von freunden und bekannten jeden tag bekomme, die schon seit jahren durchs netz geistern. entweder das ganze erhält fast keine resonanz oder aber es wird zum selbstläufer...


    ansonsten bin ich für die variante *alleswegsprengen*

  • jaja, der deuvet...
    das war wohl wegen 07er, auf jeden fall kriegen die zur zeit richtig schelte, weil keiner so recht weiss, was aus den unterschriften geworden ist.


    aus nem anderen forum war jemand so nett, die plakettenverordnung HIER
    hochzuladen.


    habs mir durchgelesen (ächz), weiss jetzt noch nichtmal mehr, in welche stufe mein commo mit euro1 kommt...
    glücklicherweise wohl nicht in die ganz böse...


    was interessant ist: darin wird die zahl von 5,5 Millionen (!!!) motorrädern genannt, die ja ausgenommen sind.
    dagegen sind H und 07er doch eher peanuts, da von den 07ern ja auch nur immer eines fahren kann.


    meine 2takt rd verseucht die umwelt grob geschätzt 3x so viel wie mein tauni, vor allen dingen auffälliger ;-)


    Se:
    genau sowas wollt ich hören! weitertratschen und nen fetten haufen unterschriften abgreifen.


    fehlt nur noch der text, der sollte vielleicht mit anderen, die ähnliches vorhaben, im groben abgesprochen sein.


    damit alle in eine kerbe hauen sozusagen.

  • Zitat

    Original von taunitreiber
    Se:
    genau sowas wollt ich hören! weitertratschen und nen fetten haufen unterschriften abgreifen.


    fehlt nur noch der text, der sollte vielleicht mit anderen, die ähnliches vorhaben, im groben abgesprochen sein.


    damit alle in eine kerbe hauen sozusagen.


    dann wirds zeit, dass wir aufhören zu dikutieren und was tun. also: wer traut sich zu einen rhetorisch einwandfreien, leichtverständlichen, kurzen text zum thema zu schreiben? dann ran!

  • hab mal bei oldtimer-info das verfassen eines solchen textes zwecks verteilung über foren angeregt bzw vorgefühlt, was die davon halten.


    nicht, weil ich zu faul bin, sowas selbst zu schreiben, sondern weil ich der meinung bin, es sollte möglichst "wasserdicht" sein. dass es also auch zb für ne petition taugt.


    zumindest einer von den jungs ist wohl rechtsanwalt und insgesamt scheint bei denen ne menge knowhow rumzuschwirren.


    wär ja blöd, nen polemischen hassbrief zu verfassen, der dann von 10tausenden unterschrieben wird, aber nicht taugt, um ihn den politikern "reinzudrücken", so dass sie ihn zur kenntnis nehmen MÜSSEN (stichwort petition)


    gemeinsam ist da in meinen augen besser, als ein übers knie gebrochener alleingang zb unseres forums. wenn man sowas ins rollen bringt, sollte der "stein des anstosses" schon möglichst perfekt vorbereitet sein, oder?


    EDIT Se: sollten wir den thread vielleicht umbenennen (sofern das geht) in etwas, das mehr der sache entspricht?


    oder ihn sperren für neueinträge mit nem vermerk am ende, wo es weitergeht, und nen neuen aufmachen?

  • Ich habe mich, obwohl ich wieder jeden Tag dieses schönen Wochenendes 12 Stunden gearbeitet habe (wie die vergangenen 22 Tage am Stück auch), mal eingehend mit den kommenden Beschränkungen auseinander gesetzt.


    Ich denke, wir steuern da auf eine waschechte Krise zu...denn zum einen sind das wirklich eine Menge Fahrzeuge, die da ohne E2 aufwärts unterwegs sind - weil den Leuten einfach das Geld fehlt - ein wirtschaftlicher Faktor also.
    Die Politik unternimmt nichts gegen den Globalisierungswandel, die Industrie wandert ab, Arbeitsplätze gehen verloren - Deutschland versinkt in den Fluten, und die Kapitäne saufen fröhlich weiter aus ihren Schampuspullen. Das hängt unweigerlich alles miteinander zusammen, und ich frage mich ernsthaft, wo das enden soll. Das alles nur, weil unsere Staatsführung (egal welcher Farbe) nicht dafür Sorge getragen hat, das uns unsere Wirtschaft(lichkeit), unsere industriale Entwicklung und somit unsere soziale Absicherung erhalten bleibt...und nun sollen wir dafür auch noch Rechnung tragen?
    Für mich (und da ahne ich, das ich bestimmt wieder vereinzelnte Gemüter erzürne) stellt sich die Frage: Wie lange kann ich das ganz persönlich noch tragen?


    Eines ist klar:
    Wenn es jetzt in absehbarer Zeit eine weitere eklantante Spritkostenerhöhung geben sollte, wäre ich mit dem Thema Granni (zumindest als dailydriver) durch - weil ich mir es einfach nicht mehr leisten kann (ebenso wenig wie einen neuen dailydriver NEBEN Garfield). Ich habe derzeit einen Schnitt von 240 - 260 Stunden pro Monat, bei einem Bruttolohn von nicht mal 7 Euro.
    Ich wohne bei einem Kumpel, weil ich durch fehlenden Job nach Trennung weder Möbel noch neue Wohnung finanzieren konnte. Nun geht es zwar langsam bergauf, aber ich gehe quasi fast nur noch für meine Karre arbeiten. Dabei geht es mir aber noch verhältnismässig gut, viele andere - Familien, Arbeitslose, alleinerziehende Eltern, haben ja nicht mal die Möglichkeiten, die ich grad ausschöpfe. Vielen ist vermutlich noch garnicht klar, was da auf sie zurollt, und ich wette, spätestens dann wird in Deutschland einiges abgehen.
    Ich habe meinem Auto und mir versprochen, diese Nummer hier so lange wie möglich durchzuziehen, wobei ich mir langsam selbst die Frage stelle, ob ich wirklich noch alle Tassen im Schrank habe, denn viele andere würden ihr Auto zugunsten einer eigenen Bude aufgeben. Aber ich versuche dabei auch, realistisch zu bleiben, denn WIRTSCHAFTLICH ist mein Granni beileibe nicht.
    Es liegt auf der Hand, das aufgrund der versiegenden westlichen Erdölvorkommen und der Öl-Lobby, die den Vormarsch von Wasserstoff/Brennstoffzelle sowie Flüssig/Erdgas erfolgreich unterbindet, diese Krise sehr bald eskalieren wird, zumal sich da auch politisch neue Abhängigkeiten ergeben werden. Und ich wette, das wir in Dummdeutschland nicht sehr gut bei der Neuverteilung abschneiden werden, und das - ich gehe da auch in der Tat von einem weiteren Krieg aus - diese Abhängigkeiten auch ausgenutzt werden. Und spätestens dann wird das Thema "Globalisierung" (incl. vereinigtes Europa) in einem völlig neuen Licht erscheinen.
    Und das muss man sich erst mal auf der ZUNGE zergehen lassen. Es (starben) sterben Menschen - nur wegen Öl (zumindest in diesem speziellen Fall).
    Ich will hier weder moralisch werden, noch klugscheisserisch herumsülzen oder gar schwarzmalen, aber das hier, diese Nummer mit dem Feinstaub und den jüngst explodierten Spritkosten - ist nur die Spitze des Eisbergs. Und eine Unterschriftenaktion wird da vermutlich in Nichtigkeit verdampfen.


    Als intelligenter Mensch würde ich jetzt sagen:
    Ich vereine meine persönliche Meinung mit meinem Hobby, dann wird vermutlich ein Ur-Mini dabei herauskommen. Weil der ein Kat-Oldie ist, der seinerzeit aufgrund einer Krise (Suez) erst entstand und somit schnell populär wurde (weil das Konzept stimmt).
    Ich bin aber auch kein Ja-Sager oder Umkipper, und daher werde ich jetzt sehen, wie hoch meine eigene Schmerzgrenze ist. Ich werde aber bestimmt nicht auf private Alters-, medizinische Zusatzversorgung und soziale Absicherung verzichten, die ich mir nicht leisten kann, nur weil ich eine einst grossartige Familienlimousine aus den 70ern fahren musste. Aber: Der richtige Weg liegt in der goldenen Mitte, und wenn die Bevölkerung das endlich kapiert, was da mit ihr veranstaltet wird, dann WIRD etwas passieren. Und dann bin ich voll mit dabei. Und bis dahin versuche ich, Garfield die Treue zu halten, ohne dabei erneut zum Sozialfall zu werden.


    Wir sollten uns weiterhin Gedanken zu diesem Thema machen, aber nicht unser Pulver verschiessen, bevor der Krieg angefangen hat - ich denke, wir sollten uns auf die Lauer legen und auf unsere Gelegenheit warten. Und Panikmache hat ohnehin noch nie etwas gebracht.

  • Freunde und Mitstreiter,


    nach einer kurzen Auszeit von dem ganzen Elend bin ich nun wieder am Start für die nächste Runde. Und nun wird's konkret.
    Die Sache entwickelt sich ja jetzt in Richtung Unterschriftenaktion, finde ich auch richtig und traue mir zu, da was zu formulieren. Ich denke, wir brauchen 2 Texte, einen, den wir in möglichst viele Foren stellen, mit einem kurzen präzisen Statement zur Situation und der Aufforderung zur Beteiligung. Der andere wäre der eigentliche Brief.


    Bevor ich anfangen kann, sind noch Sachfragen zu klären, damit wir nichts Falsches schreiben. Die ganze Geschichte ist so kompliziert, dass ich noch immer keinen umfassenden Überblick habe. Deshalb möchte ich Euch bitten, dass jeder, der was weiß (WEISS! nicht vermutet oder "gehört hat"...) zur Beantwortung folgender Fragen beiträgt:


    (-1-)
    WER hat WANN genau WAS beschlossen? Es gibt eine EU-Richtlinie, eine Bundes-Immissionsschutz-Verordnung, Kompetenzen der Länder, der Städte...Hilfe! Ich blick' da nicht durch... das hängt alles irgendwie zusammen, aber wie genau? Vll. können die Jungs von Oldtimerinfo helfen? Taunitreiber, hattest Du da nicht Drähte angeknüpft? Bei diesen Fakten dürfen wir uns keinen Schnitzer erlauben!



    (-2-)
    WAS ist davon ist bereits endgültig beschlossen, und WAS muss noch durch WELCHE Instanz(en)? Wo noch Bewegung drin ist, können wir mit mehr Aussicht auf Erfolg ansetzen.



    (-3-)
    Das ist jetzt eher grundsätzlicher Natur: WAS genau wollen wir versuchen zu erreichen? Eine Ausnahmeregelung für Oldtimer, oder gibt es Argumente für irgendwas anderes?



    (-4-)
    Es gibt zwei grundlegende Ansätze für unsere Aktion:


    Entweder, jeder unterschreibt das Ding, schickt es an uns oder wen-auch-immer zurück, später wird eine Übergabe des Papierhaufens an wen-auch-immer möglichst spektakulär inszeniert. Finde ich nicht so gut, weil der Effekt leicht verpuffen kann und sowieso am nächsten Tag vergessen ist.


    Oder, jeder schickt es als Brief an den / die Zuständige(n). Halte ich für wirkungsvoller, weil nachhaltiger. Denn der Rücklauf wird sich zwangsläufig über einen Zeitraum verteilen, in dem sich dann günstigenfalls täglich die Briefe stapeln. Das dürfte mehr bringen als eine Einmal-Aktion.


    Vielleicht kann man es kombinieren: wenn wir die Leutz auffordern, eine Kopie des unterschriebenen Briefs an uns zu schicken, halten wir uns die Option auf eine spätere symbolische Übergabe offen. Was meint Ihr?



    (-5-)
    Mit der Trägheit der Massen muss gerechnet werden, das weiß jeder Ingenieur. Wenn wir uns für die zweite Variante entscheiden, dann halte ich es für zwingend nötig, die relevanten Adressen "mitzuliefern". Wenn sich jeder selbst raussuchen muss, wo er das Ding hinschickt, kostet uns das bestimmt 80% der möglichen Beteiligung. Also mit der Aufforderung "schicken Sie das an Ihren Abgeordneten" kommen wir nicht weiter, da müssen wir schon mehr bieten. Wer hat da Ahnung von und/oder ist bereit, sich da reinzuhängen?
    Lohnt es sich vielleicht, das Schreiben parallel an Stadt / Land / Bund zu schicken?



    Sobald diese Punkte geklärt sind, arbeite ich was aus und stelle es dann hier zur Diskussion. Am besten für einen vorher festgelegten Zeitraum. Und dann ab dafür.


    Ideal wäre es, wenn wir zu einer halbwegs definierten Aufgabenteilung finden könnten. Das ist effektiver, als wenn jeder hier ein bißchen und da ein bißchen macht. Also, Ihr Unerschrockenen: wer ist dabei und traut sich zu, einen Teilaspekt schwerpunktmäßig zu beackern? Ich weiß, jetzt wird's unbequem, aber bitte fragt Euch mal in einer ruhigen Minute: was bin ich bereit, für die Zukunft meines Hobbys und meines Oldies zu tun?


    Ran an die Waffen, Brüder!


    Gruß, Benno


    P.S.: Motto des Düsseldorfer Rosenmontagszuges: "Nit quake - make!". Passt doch.

  • Zu (-4-):


    Ich glaube, daß 'schicken', egal wohin, keine gute Option ist.
    Das bedeutet nämlich, daß der Unterzeichner Geld in eine Briefmarke investieren muß, eine Briefmarke greifbar haben oder kaufen muß, den unterzeichneten Wisch in einen Umschlag stecken (der auch erstmal vorhanden sein muß) und dann auch noch in einen Briefkasten stecken (von denen gibts ja auch nicht mehr sooo viele). Da wird meiner Meinung nach nicht viel bei rumkommen.


    Effektiver ist es auf jeden Fall Samstags in Fußgängerzonen größerer Städte einen Stand anzumelden und die Leute persönlich anzuquatschen. Da wird eine schnelle Unterschrift doch eher mal gegeben. Ausserdem kann man da ja dann auch schön seine Autos präsentieren. Oder auf den zahlreichen Oldtimer- und Clubtreffen die Leute zur direkten Unterschrift zwingen :)
    Bei irgendwelchen Rennen am Nürburgring, Oldtimerrallys undundund... Ich denke das bringt in der Summe viel mehr. Da kann man mit einer handvoll Aktivisten locker 10.000 Unterschriften sammeln.


    Oder per Petition auf einer Webseite (fraglich wie da die Glaubwürdigkeit der Einträge ist).


    Ist leider so, daß 90% der Menschen den kleinsten Aufwand scheuen um irgendwas zu machen...


  • Und wer macht das alles, Du?

  • Das hab ich nicht gesagt. Benno wollte Meinungen zu seinen Vorschlägen hören und das ist meine Meinung!


    Ich denke, daß eine Unterschriftenaktion eine gute Sache ist, aber man muß den potentiellen Unterzeichnern den Wisch schon hinterher tragen und auch wieder abholen, sonst wird das nix. Hab da meine Erfahrungen im Unterschriftensammeln.


    Wie dem auch sei, würde ich mich an einer solchen Sammelaktion sicherlich auch beteiligen (zumindest im Freundes und Bekanntenkreis, auf Konzerten etc. könnte ich da sicherlich einige bekommen), allerdings fehlt mir die Zeit mich mit der Planung und Ausführung von solchen Sachen zu beschäftigen. Außerdem waren das alles nur Ideen und keine Aufforderungen ;)

  • ich persönlich bin der meinung, dass unterschriften nur auf digitalem wege was bringen. emails. die sind innerhalb von 30 sekunden beantwortet und weitergeleitet. ich stimme dir vollkommen zu, dass 80% der leute den brief eh nicht abschicken. und in die fußgängerzone stellen? musst du alles erstmal beim ordnungsamt beantragen. kannze knicken.


    meine meinung: email. schnell, effektiv. muss unter bekannten weitergegeben werden, denn sonst nützt`s nix. das muss sich zum selbstläufer entwickeln.


    lediglich meine meinung...

  • hi,


    ich seh das ein bisschen anders.


    ich denke, papier ist zwingend FÜR DIE UNTERSCHRIFT wichtig.


    macht man das ganze digital, hat mein keinerlei kontrolle mehr über die stimmen. leute könnten behaupten, die ganzen dinger wären per click-roboter oder so gefaked. eine digitale unterschrift in dem eigentlichen sinne gibt es ja nicht (von so sachen wie PGP und so mal ganz abgesehen, aber das kann man ja auf ner website nich machen).


    man könnte hinterher sagen "toll unser abstimmformuler hat 123000 clicks bekommen", aber das würde doch nichts bringen.


    und was sind 123000 clicks gegen 50000 echte unterschriften? nix, meiner meinung nach. man kann sie ja nicht anfassen, in waschkörben übergeben, wände damit plakatieren etc.


    KLAR, fände ich email auch schön, aber ich glaub, das taugt nur, um die sache auf die reise zu schicken.


    wie will man meinetwegen auch 123000 mails mit unterschriften "sinnvoll" präsentieren.


    klar, WIR wüssten, was wir da haben, aber die andern würden doch drauf scheissen.


    briefmarken und unlustproblematik kann ich vollauf nachvollziehen, und benno hat auch recht, wenn er schreibt, dass unterschriften am besten an lokalpolitiker etc geschickt werden sollen, das aber wegen der adressen problematisch ist.


    mein ansatz wäre folgender:


    verteilen des unterschriftsreifen briefes (NUR 1 DING, wo anschreiben und unterschrift draufkommen, und nur 1 seite) per mail, persönlich, über bekannte und sonstwie.
    in der mail und/oder auf ner webseite kann ja weiter erläutert werden.


    die unterschriften (ja, leider mit briefmarke, aber die leuts können ja auch 5 in einen umschlag tun) ALLE AN EINE ADRESSE schicken lassen, nämlich an EINE VON UNS "KONTROLLIERTE" (mieten wir halt n postfach, wird ja so teuer nicht sein). oder bei einem, der nen grossen briefkasten hat und wo am besten nen paar leuts von uns in der nähe sind.


    da stapeln sich dann die dinger (hoffentlich) und wir könnten dann an lokal- und sonstige politiker schreiben nach dem motto:


    wir haben da ein anliegen, und es sind schon xxxxxx unterschriften vorhanden.


    wir könnten die stimmen auszählen und unter kürzeln (Tom E. aus K.) auf ner webseite veröffentlichen.
    da kann dann nix gefaked werden.


    wir könnten auch einfach irgendwo ein "gästebuch" laufen lassen, wo sich jeder einfach nur mit seiner meinung verewegt. (aber eben keine "stimme" in dem sinne abgibt).


    und irgendwo hätten wir die waschkörbe, die wir dann nach berlin oder sonstwo hin bringen können.



    die HAUPTFRAGE ist aber:


    WAS wollen wir, und was ist davon realistisch betrachtet erreichbar?


    man hört viel (auch oder gerade aus richtung der automobilindustrie) : "erneuerung der flotte der umwelt zu liebe")
    von um/nachrüstmöglichkeiten hört man kaum was, speziell für oldies is da nich viel. aktuelles beispiel ist die firma GAT, wo ich vor 6 jahren nen umrüstsatz fürn commo gekauft hab.


    heute gibts den nicht mehr, und auch keine ersatzteile.


    ich hab keine ahnung von den zulassungsstatistiken, aber es wäre mal interessant zu sehen, wieviele fahrzeuge ÄLTER ALS von 1985 zugelassen sind.
    diese wiederum aufgeschlüsselt nach H, 07er und regulärer zulassung.


    wenn das a)nicht viele sind, und man b)argumentiert, dass bei fahrzeugen vor bj'85 eine umrüstung nicht möglich und erst recht nicht WIRTSCHAFTLICH UND möglich ist, könnte man da vielleicht was drumrum aufbauen.


    ich würde mal sagen, dass "moderne" einspritz- und motormanagementsysteme erst mitte der 80er ernsthaft zur verbreitung kamen. und diese sind grundvoraussetzung, um überhaupt ne vernünftige nachrüstung vorzunehmen.


    alles, was nen vergaser hat, geht nur mit umluftventilen, und da is bei euro1 nunmal schluss. und selbst diese umrüstungen sind teilweise nicht mehr zu bekommen.
    ich hab auch nicht das gefühl, dass neue anbieter mit diesbezüglichen produkten am start sind.


    sowas wie twintec mit dem alibi-klr zählt nich!!!

  • stimmt nicht, dass das nicht geht. die firma wurm hat vor ein paar jahren einen stricher auf euro 3 (!!!) gehieft. das ganze wurde von der bundesregierung ganz offiziell abgelehnt mit dem spruch "die BRD hat kein interesse daran solch alte fahrzeuge mit einer derart modernen schadstoffeinstufung zuzulassen.". nachzulesen in einer Oldtimer-Markt von vor ein paar jahren...


    was die unterschriften angeht: von mir aus können wir das auch per mail rumschicken und uns dann zuschicken lassen - aber ich schätze, dass die resonanz nicht groß sein wird. aber versuchen kann mans ja mal. bin bereit die homepage dafür zu gestalten. von mir aber auch jemand anders, der das WIRKLICH professionell, also beruflich, macht.

  • Zitat

    Original von Se
    wurde von der bundesregierung ganz offiziell abgelehnt mit dem spruch "die BRD hat kein interesse daran solch alte fahrzeuge mit einer derart modernen schadstoffeinstufung zuzulassen.". nachzulesen in einer Oldtimer-Markt von vor ein paar jahren...


    war das nen vergaser oder einspritzer? auf jeden fall:
    ->SCANNEN und als "munition" verwenden


    Zitat


    was die unterschriften angeht: von mir aus können wir das auch per mail rumschicken und uns dann zuschicken lassen.


    ->war ja nur MEINE meinung


    Zitat


    aber ich schätze, dass die resonanz nicht groß sein wird. aber versuchen kann mans ja mal.


    ->man könnte das blatt so gestalten, dass man es nur zukleben muss (mit knickmarkierung). adresse schon drauf (wenn wir eine festgelegt haben).die briefmarke sollten enthusiasten schon beschaffen können


    Zitat


    bin bereit die homepage dafür zu gestalten. von mir aber auch jemand anders, der das WIRKLICH professionell, also beruflich, macht.


    is doch nen wort, mal sehen was sich ergibt.

  • sollte ich mal zeit haben such ich den artikel. ds problem ist: ich glaub ich habe alle ausgaben OM, OP, C&F, Drive und was weiß ich im schrank liegen - da brauchts zeit...

  • Se: weisst du das JAHR? hab auch einge OMs, würd dann auch mal suchen



    @all: paar facts zu lesen/speziell die letzte karte hat was...


    feinstaubgrenzwerte
    oben links auf "nichtamtliches inhaltsverzeichnis" zeigt dann alles.


    hier ein text des bundestages (etwas älter)


    eine seite des bundesumweltamtes , wo man die aktuelle (und auch ältere) belastungen abrufen kann. DIE BELASTUNG IST NICHT KLEINRÄUMIG, sondern umfasst riesige gebiete. RUHIG mal nen bisschen klicken...

  • Freunde und Mitstreiter,


    danke für Eure Resonanz, es geht voran. Die von Taunitreiber ausgegrabenen Texte bringen ein wenig Licht in die Zusammenhänge.


    Zur Form: Papierform mit eigenpfötiger Unterschrift ist m.E. absolut unerlässlich. Elektronisch wäre schnell und effektiv, aber ist nix belegbar und kann ohne Mühe in der Luft zerrissen oder ignoriert werden. Damit nerven wir keinen Politiker, selbst wenn alle Emails denen direkt zugestellt werden. Da setzen die nen Spamfilter drauf und das war's. Oder irgendein Referent hat nen schnellen Finger auf der Löschtaste. Die Mühe wäre vergebens! Sammeln wir die bei uns, hat das noch weniger Beweiskraft. Das fängt schon damit an, dass jeder beliebig viele mails schicken könnte. Vgl. Spam-Roboter. Ohne Unterschrift nix wert.


    Klar wird die "Mühe", einen Brief zu verschicken, einige von der Beteiligung abhalten, aber ich fürchte das müssen wir hinnehmen. Andere Möglichkeit sehe ich nicht. Oder kann jemand meine Bedenken entkräften?


    Die von Hellboy vorgeschlagenen persönlichen Aktionen sind ne tolle Sache und sollten unbedingt parallel laufen - wenn jemand bereit ist, sich da reinzuhängen. Dann werden wir sehen, was mehr bringt und haben in jedem Fall zusätzliche Unterschriften. Kann also nur helfen. Dass jeder im Bekanntenkreis "sammeln" geht, ist ja wohl eh klar.


    So, nächster Punkt. Da brauch ich noch Input. WO sollen wir ansetzen? Die "Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes" (nationales Recht) regelt die Zuordung der Fahrzeugtypen zu den Schadstoffklassen. Da steht auch die Ausnahme für die Biker drin, an die wir uns vielleicht ranhängen könnten. Das wäre Berlin. Gleichzeitig erlaubt sie aber ausdrücklich den Ländern (die sind für die Umsetzung der Vorgaben verantwortlich), weitere Ausnahmen nach eigenem Ermessen zuzulassen. Was ist aussichtsreicher, z.B. in Bezug auf den Stand der Gesetzgebung? Das ist ein ganz zentraler Punkt, da muss jemand mit speziellen Kenntnissen her! HELP!!


    Weiter. Wenn WIR die Briefe sammeln, können wir sie prima zählen und eine Übergabe inszenieren. EINE Übergabe! Mehr nicht. Das ist der Haken. Wie gesagt, schnell vergessbar. Und schon überhaupt nicht interessant ohne weitere, möglichst spektakuläre Rahmenhandlung. Und das ginge nur auf Bundesebene, denn wenn wir die Länder angehen müssen, haben wir es mit 16 Adressaten zu tun. 16 spektakuläre Übergaben wären schön, aber die stemmen wir nicht. Denke ich. Hier muss also erst mal ein Resultat für den vorigen Punkt her. Inzwischen fang ich schon mal an zu formulieren...


    Weitermachen!
    Gruß Benno

  • zu Email: Man könnte ja eine Liste von Emailadressen zusammenstellen, von Beamten, Ministern oä. die für diese Thematik zuständig sind. Spricht ja nichts dagegen auch diese "zweigleisig" zu "nerven" :D . Kann ja dann jeder seinen eigenen Unmut Luft machen (vielleicht mit Verweis auf die laufende Aktion), was es dem SpamFilter doch schwermachen sollte :]


    Argument: Ich kann's leider nicht belegen (glaube aber das es stimmt), vielleicht kann's von euch jemand:
    Die Emissionen und Rohstoffverbräche bei der Neuwagenproduktion sind so hoch, daß es fast unmöglich ist diesen Wert mit einem Oldtimer zu erreichen. So oder so ähnlich :D


    Vorschlag: Vielleicht sollte man für diese Sache eine eigene Topic anlegen? Da könnte man dann zb. einen EmailadressenSammelThread reinmachen
    :evil:

  • Zitat

    Original von Hellboy
    diese "zweigleisig" zu "nerven" :D . Kann ja dann jeder seinen eigenen Unmut Luft machen (vielleicht mit Verweis auf die laufende Aktion), was es dem SpamFilter doch schwermachen sollte :]


    Die Emissionen und Rohstoffverbräche bei der Neuwagenproduktion sind so hoch, daß es fast unmöglich ist diesen Wert mit einem Oldtimer zu erreichen. So oder so ähnlich :D


    zu1) zweigleisig ist perfekt. kann jeder mal schnell klicken, UND wir bekommen papier.
    dann sollten wir auf dem papier ganz klar darauf hinweisen, dass teilnehme an mailingaktion NICHT von abgabe der unterschrift "entbindet"


    zu2) habe ich vor vielen jahren (und immer mal wieder) so ÄHNLICH gehört:


    das, was die produktion an energie verschlingt, ist mehr, als das was das fahrzeug im laufe seines lebens in form von treibstoff verbraucht...
    meintest du wahrscheinlich auch so?


    also ganz klar: weiterfahren spart energie, trotz höherem verbrauch der älteren fahrzeuge.


    ABER: hier gehts um schadstoffausstoss, ich glaub da sticht dieses argument leider nicht (so schön ich persönlich es auch finde). unterm strich stellt ein kraftwerk die energie wahrscheinlich sauberer bereit, als ein fahrender oldie.


    Benno


    ich weiss nicht, ob es so schlau ist, die bikerausnahme so strikt einzubeziehen. hinterher kommen die auf den gedanken: ok, dann STREICHEN wir die eben, dann sind alle gleichbehandelt...
    vielleicht sollte man besser von "vielen vorhandenen ausnahmen" sprechen, bei denen die oldies "vergessen wurden"


    und:


    es hält uns doch keiner davon ab, die briefe zentral zu sammeln und zu zählen, und TROTZDEM mehrere "spektakuläre" übergaben von "irgendetwas" zu machen...


    zb ein gigantischer, verschönter pappkarton (oldiemodell), auf dem steht "ich bin 16325 stimmen aus nrw" und will weiterfahren.

  • bin absolut deiner meinung was die biker angeht: bloß nicht erwähnen! denn genau wegen solcher sachen können viele heute ihre ElCaminos und Rancheros nicht mehr als LKW zulassen.


    die sache mit der energie: Autoleben = 12 jahre, wie man in dem anderen threa sieht wohl durchschnittlich sogar nur 8,1 jahre. ich habe aber mal gelesen, dass man ein auto mindestens 20 jahre fahren muss um in die negativ-energiebilanz zu kommen. können wir also knicken. ich denke wir sollten bei den prozentzahlen ansetzen.heißt: die menge, die wir an fahrzeugen über 20 jahren haben in relation zum schadstoffausstoß der jüngeren fahrzeuge. soll heißen: wenn unsere karren 10 mal so viel dreck produzieren,aber nur einen 10tel der gesamtfahrzeugmasse ausmachen - wo kommen wir da hin? wir sind unterm strich nix dreckiger als die anderen. wär also unfair uns zu bestrafen. ok, is ne ne milchmädchenrechnung... :rolleyes:


    ansonsten sollten wir vielleicht die aktion mit der übergabe mit ner hübschen, kleinen sternfahrt nach Berlin verbinden... so 1000 alte karren bei der übergabe vorm reichstag - das wär medienmäßig ideal aufzubereiten (ich hasse medien,aber vielleicht brauchen wir sie wirklich...)


    Se - unlogged

  • ja,


    ich finde fast, dass die tatsache, dass die wagen "20 jahre und älter" nur 2,6% des gesamten fahrzeugbestandes ausmachen und gleichzeitig schlecht bzw. gar nicht nachzurüsten sind, reicht schon fast.


    selbst WENN einige davon als alltagsschlampe laufen, da kommt doch nix zusammen an kilometern.


    jeder, der 15000 km im jahr fährt, macht dies wohl kaum mit ner ollen gurke und erst recht nicht mit nem oldie.


    fazit: wenn man alle wagen "BJ 85 und älter" ausnimmt, werden die schrottgurken eh über kurz oder lang aussterben, und die gepflegten kisten hätten ne vernünftige chance.


  • Zitat

    Original von taunitreiber


    eine seite des bundesumweltamtes , wo man die aktuelle (und auch ältere) belastungen abrufen kann. DIE BELASTUNG IST NICHT KLEINRÄUMIG, sondern umfasst riesige gebiete. RUHIG mal nen bisschen klicken...


    die bilders archivier ich mal.
    ist schon interessant: es gibt MEGAunterschiede von tag zu tag.


    ob da immer mal 70% der leuts ihre autos stehen gelassen haben? wohl kaum...

  • Gentlemen, Freunde und Mitstreiter,


    bevor dieser Thread völlig absäuft, weil er nach wie vor nur von wenigen Nasen bestritten wird, kommt hier frisches Futter. Nachfolgend ein erster Entwurf des Brief-Texts als Diskussionsgrundlage:


    ------------------------------------------------------------------------


    Sehr geehrte(r) Herr / Frau XYZ,


    seit dem 1. Januar 2005 gelten die verschärften Grenzwerte für den Ausstoß von Schwefeldioxid, Feinstaubpartikeln und Blei wie sie die sog. Feinstaub-Richtlinie vom 22. April 1999 (99/30/EG) vorschreibt. Im Zuge der Überführung in nationales Recht und Umsetzung dieser Vorgaben durch die Länder werden derzeit Fahrverbote für ältere Fahrzeuge in ausgedehnten Gebieten vieler Städte erwogen. Beim derzeitigen Stand der Gesetzgebung wären auch historische Kraftfahrzeuge von diesen Fahrverboten betroffen.


    Historische Kraftfahrzeuge sind nicht nur überall gern gesehene Zeitzeugen, sondern stellen auch ein Kulturgut dar, dessen Erhaltung und Betrieb vom Gesetzgeber gefördert und folglich als wünschenswert angesehen wird. Im Gegensatz zu älteren Gebrauchtwagen kann ihr Aussterben durch Erneuerung der Fahrzeugflotte nicht erwünscht sein. Eine emissionsmindernde Nachrüstung dieser Fahrzeuge ist bis auf wenige Ausnahmen technisch nicht möglich.


    Aktuell stellen historische Kraftfahrzeuge einen Anteil von 0,6% des in Deutschland zugelassenen Fahrzeugbestands. Zur Gesamtkilometerleistung tragen sie einen dramatisch geringeren Anteil bei, da die wenigsten "Oldtimer" im Alltag bewegt werden und selten mehr als einige Tausend Kilometer im Jahr zurücklegen, oft wesentlich weniger. Ihr Beitrag zur Gesamt-Schadstoffbelastung kann daher als absolut vernachlässigbar angesehen werden.


    Die Erhaltung und Pflege eines historischen Kraftfahrzeugs ist nur unter erheblichem finanziellem und persönlichem Aufwand möglich, welcher nicht wenige Eigner an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringt und nur aus ideellen Motiven getragen werden kann.
    Wird die Nutzung dieser Fahrzeuge in so erheblicher Weise eingeschränkt, wie es der jetzige Stand der Gesetzgebung erwarten lässt, so ist damit zu rechnen, dass die Motivation vieler Eigner, diese Anstrengungen auf sich zu nehmen, verloren geht und historische Kraftfahrzeuge aus dem Straßenbild verschwinden werden. Die einschlägige Zuliefer- und Dienstleistungsindustrie wäre ebenso betroffen.


    Dies kann weder von der Bevölkerung noch vom Gesetzgeber gewollt sein. Ich möchte Sie daher eindringlich bitten, die Möglichkeit einer Ausnahmeregelung, wie sie für 2- und 3rädrige Fahrzeuge bereits besteht, wohlwollend zu prüfen und deren Umsetzung anzustreben.



    Mit freundlichen Grüßen



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    Gruß Benno

  • Zitat

    Original von Benno
    Gentlemen, Freunde und Mitstreiter,


    bevor dieser Thread völlig absäuft, weil er nach wie vor nur von wenigen Nasen bestritten wird, kommt hier frisches Futter.


    Ich glaub, hier lesen mehr mit, als Du denkst. ;)
    Nur vielleicht ist es nicht für alle das Wichtigste im Moment?!
    Ich würds unterschreiben, auch für 1,44 nach Berlin schicken, sogar nach Berlin fahren.
    Aber ich z.B., wie viele andere in diesem Land haben auch andere Sorgen. Wenn ich so sehe, wie sich Menschen aufregen, weil sie evtl. ihre Bentley-Oldtimer nicht mehr über die Kö chauffieren dürfen, könnt ich kotzen. Daher trifft die ganze Diskussion nicht unbedingt meinen Nerv. Ich fahr auch in 10 Jahren noch nen alten Schlurren, vielleicht nur noch selten und in abgesperrten Gebieten, aber mehr kann ich mir dann eh nicht mehr leisten!
    Edit: Ich bin weder arbeitslos noch schlecht verdienend, als scheiß Arbeiter, aber das reicht leider nicht mehr, um sich ein schönes Hobby leisten zu können.

  • Zitat

    Original von Benno
    Gentlemen, Freunde und Mitstreiter,


    bevor dieser Thread völlig absäuft, weil er nach wie vor nur von wenigen Nasen bestritten wird, kommt hier frisches Futter. Nachfolgend ein erster Entwurf des Brief-Texts als Diskussionsgrundlage:


    -wechgekürzt-


    find ich eigentlich sehr gut, vielleicht müsste man das eine oder andere argument noch en bisserl untermauern z.B.:
    Die geringe Kilometerleistung. Meine Versicherung schreibt mir vor, dass ich max. 5000km / Jahr zurücklegen darf, und ich muss ein auf mich angemeldetes Alltagsfahrzeug vorweisen.


    Wie is das bei den anderen? Kann man irgendwie rausfinden wie und wo welche Karren versichert sind??? Das würde dann ja eventuel die geringe Jahreslaufleistung mancher Altkarren belegen.

  • Danke, genau wegen solcher Anregungen steht das Pamphlet hier zur Diskussion.


    Ich bitte aber folgendes zu bedenken:
    Dieser Text muss seinem Zweck nach kurz, prägnant und einfach sein. Ein Übermaß an Details würde ihn zu kompliziert machen und die generelle Linie der Argumentation verwaschen. Die Details werden wir (hoffentlich) später brauchen, wenn es zu Diskussionen oder einem Dialog mit Verantwortlichen kommt.


    Deshalb, bitte weiter Einzelargumente und Details sammeln, aber sorgfältig abwägen, was davon wirklich hier rein soll. Den Rest im Munitionsbunker speichern.


    Ich denke, wir sollten uns hier und jetzt auf die groben Umrisse der Argumentationskette konzentrieren. Hab ich da was Wichtiges vergessen?


    Gruß, Benno

  • Zitat

    Original von Nick
    Ich glaub, hier lesen mehr mit, als Du denkst. ;)


    ja, in anderen foren werden sogar passagen aus unserem zitiert, und das von unseren usern, die in diesem thread hier eher nicht aktiv sind!


    Benno:


    ich würde weniger auf den finanziellen aspekt hinweisen


    (in anderen foren wird gar von subvention geredet, wenn es um den geringeren steuersatz von H-fahrzeugen geht...)


    SONDERN verstärkt darauf hinweisen, dass ein fahrzeug BEWEGT werden MUSS, um sich nicht kaputtzustehen. und um in die werkstatt oder auf treffen zu kommen.


    weiterhin würde ich mich nicht so explizit auf H-fahrzeuge beziehen. ein "NACHWACHSEN" von jetzt nur 20jährigen (kat-losen und nicht nachrüstbaren) fahrzeugen muss ermöglicht werden. diese werden durch die hohen steuern und verbräuche sowieso als alltagsfahrzeug immer unattraktiver, zumal billigerer und neuerer alltagsersatz problemlos beschaffbar ist (wenn es einem nur um ein alltagsfahrzeug geht, und man eben nicht einen speziellen oldie "retten" will.


    zuletzt würde ich noch vorschlagen, den brief vielleicht nicht an herr/frau xyz zu richten, sondern etwas allgemeiner an politiker/entscheidungsträger. hört sich zwar irgendwie blöd an, macht die sache aber universeller verwendbar.


    das xyz müsste von jedem mitmacher von fall zu fall erst in erfahrung gebracht werden.

  • hat jemand die erwähnten zeitschriften???


    aus forum oldtimer-info.de:
    ..........
    ich hatte schon vor längerer Zeit einmal angefangen, unter der Überschrift "ES ZÄHLT NICHT NUR, WAS AUS DEM AUSPUFF KOMMT!" selbst ein bisher unvollendetes Flugblatt zu entwerfen.
    Vielleicht hilft Dir das, was ich dafür zusammengetragen habe, ein bißchen:


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    1. Produktionsabfälle


    Irgendwann im vergangenen Jahr hatte ich es schon mal gepostet, Freddy hat es kürzlich auch geschrieben, aber hier nun noch einmal:


    In "Motor Klassik" 2/2005, S. 3 war unter der Überschrift "Prügel auch für Saubermänner - Vom 1. Januar 2005 gelten neue Steuersätze für ältere Autos. Zum Beispiel werden die Kat-Fahrer der ersten Stunde bestraft" zu lesen:


    "Kritisiert wird der Schadstoffausstoß. Dabei sind Old- und Youngtimerfahrer Ressourcenschützer par excellence. Volkswagen hat unlängst bilanziert, welche deponierte Abfallmenge 1994 pro gebautem Golf anfiel:
    8000 kg Erzrückstände
    2 Tonnen Abraum
    150 kg fester Abfall
    40 kg Nickelschlacke
    36 kg Kupferschlacke
    ein unanständiger Rest von weiteren 28 kg.
    727544 Golf wurden in jenem Jahr gebaut.
    (...)
    Rund ein Zehntel der Gesamtenergie, die ein 1994 gebauter Golf auf 150.000 km Fahrtstrecke bis heute verbraucht hat, steckt in seinem Bau und seiner Entsorgung. Diese zehn Prozent werden gespart, wenn ein Golf-Fan den kompakten Wolfsburger für noch einmal zehn Jahre fit hält.


    ### kommentar ACHTUNG:
    Dann hat er gemäß der Definition des Internationalen Oldtimer-Verbandes FIVA ein schützenswertes und steuerlich zu begünstigendes Alter erreicht. Doch während sich zum Beispiel Italien an diese FIVA-Regel hält, braucht in Deutschland ein Auto noch ein weiteres Jahrzehnt, um endlich den ehrwürdigen Oldtimerstatus zu erreichen. (...)"
    ### ende kommentar



    ---------------------------------------------


    2. Ökobilanz Altwagen - Neuwagen


    Aus "Oldtimer-Markt" 3/2001, S. 18-19 entnahm ich:


    - Eine Studie beweist: Voreilige Verschrottung intakter Pkw ist ökonomischer UND ÖKOLOGISCHER Unsinn.


    - Energieoptimierte Lebensdauer: 15 bis 19 Jahre


    - Zitat: "Und wieviel Schadstoffminderung die immer schärferen Abgasnormen bringen, erklärt Nachrüst-Papst Paul Wurm in Stuttgart gerne anhand der 137 Meter hohen Cheopspyramide:
    >> Mit der Euro-1-Norm kommen Sie auf rund 90 Meter Höhe, mit der Euro 2 schon bis knapp unter den Gipfel. Euro 3 und D4 sind dann nur noch Schrittchen.<<"


    Ausserdem habe ich hier eine Notiz über einen Katalysator-Vergleichstest Neuwagen gegen nachgerüstete Oldtimer in "Oldtimer-Markt" 9/2001, S. 210-215.
    Leider habe ich den Jahrgang 2001 momentan nicht zu Hause verfügbar.

  • Nick: kannst mir glauben, auch ich hab mehr als genug damit zu tun, mir mein tägliches Mehrkornbrötchen zu verdienen. Genau deshalb bin ich frustriert, dass die aktive Beteiligung so gering ist. Denn alleine kann ich's auch nicht machen.


    taunitreiber: poste doch bitte mal Links auf die erwähnten anderen Foren!


    @all: ich möchte nicht stur oder uneinsichtig erscheinen, weil ich immer nur begründe, warum ich dieses oder jenes gerade nicht rein- oder rausnehmen möchte. Aber ich hab mir die vorgetragene Argumentationskette schon gut überlegt. Die muss nämlich in erster Linie logisch und leicht nachvollziehbar sein, insbesondere auch für den Politiker, der von Technik und Oldtimern null Ahnung hat.


    - Dass Fahrzeuge bewegt werden müssen, wissen wir alle. Der aber nicht. Das sieht schnell nach Scheinargument aus. Und leicht auszuhebeln: "na und, dann bewegt Eure Autos halt außerhalb der Städte". Bringt uns nicht weiter.


    - Expliziter Bezug auf H-Fahrzeuge: steht zwar gar nicht drin, aber natürlich läuft's darauf hinaus. Was denn sonst? Ausnahme für alle ab 20? Bleibt doch bitte auf dem Teppich. Nur zur Erinnerung: Soeben wurde die Schwelle für die 07er auf 30 Jahre erhöht, nun rechnet Euch die Chancen aus...


    - Ökobilanz: Den Teufel werd' ich tun. Diese Diskussion impliziert eine Nutzung des Oldtimers ANSTELLE des Neuwagens und gehört allein deshalb in den Giftschrank. Das ist nicht nur unrealistisch, sondern würde unsere eigene Argumentation ad absurdum führen. Außerdem geht es hier um Feinstaub in Innenstädten und nicht um Gesamtbilanzen.


    - "das xyz müsste von jedem mitmacher von fall zu fall erst in erfahrung gebracht werden."
    Knapp daneben. Das muss VON UNS in Erfahrung gebracht werden, sonst können wir's gleich lassen. Und bis jetzt wissen wir noch nicht mal, ob nach Berlin, an die Länder, die Städte oder gleich an den Weihnachtsmann.


    Sorry wenn ich heute etwas grummelig wirke.
    Gruß Benno