Mustang 67 Trommelbremse

  • Mahlzeit bin neu hier und habe direkt ne Frage zu dem oben genannten Fahrzeug , meine Handbremse zieht nicht , trommel hatte ich unten und mechanisch / augenscheinlich funktioniert „alles“ nur das die backen sich nicht auseinander drücken . Gibt es hier ne Explosions Zeichnung oder ähnliches ?


    Grüße gehen raus

  • tach, wenn die backen sich nicht auseinander drücken ist das handbremsseil defekt oder die mechanik ist festgerostet. die seile laufen doch unten offen, da sieht man doch auf anhieb alles!?

  • Das ist simple Mechanik. Ich gehe einfach mal davon aus, daß Ford-Europe weder Rad noch Bremse neu erfunden hat. Wenn die Hebel sich bewegen müssen die Backen mitgehen. Ausser die Bremse hat null Vorspannung.

    Dann sollte sich das Problem aber nicht nur auf die Handbremse beschränken.


    Tu mal Foto. Kannst Du über die Büroklammer unter dem Editorfeld hochladen.

  • hmm, hebelmechanik an der backe ausgeleiert oder drehpunkt weggerostet? irgendwo muss die bewegungsenergie ja hin gehen. dass das nur wenige zehntel oder mm auseinander geht ist dir bewusst?

  • Nur geraten, weil ich mit dieser Bremse nicht vertraut bin...

    Erstes Bild: die (vordere?) Backe ist deutlich näher am Rand des Bremsträger, als die andere Backe auf den dritten Bild.

    Letztes Bild: der Nachsteller zeigt viel nacktes Gewinde unter dem Rändel.

    Normalerweise sollte die Hülse aber direkt auf dem Rändel aufliegen.


    Zuviel Vorspannung auf dem Handbremsseil?

  • Auch ohne genau diese Bremse zu kennen (10" x 2"?): Bei den meisten Trommelbremsen muss die Handbremsnachstellung vor dem Einstellen der Bremsbacken ganz zurückgestellt werden! Durch

    - Rückstellen der Belag-Nachstellung

    - Montage der Trommeln

    - mehrfache kräftige Betätigung der Fußbremse

    werden dann die Backen in der Trommel korrekt ausgerichtet und die autom. Nachstellung legt sie mit korrektem Lüftspiel in der Trommel an. Die Handbrems-Nachstellung bleibt währenddessen vollständig gelöst!


    ERST DANACH wird die Handbremseinstellung so eingestellt, dass bei wenigen Zähnen gezogenem Handbremshebel die Bremse zupackt und bei 5 oder 6 Zähnen die Bremse so packt, dass das Durchdrehen der Räder von Hand unmöglich ist. (Mustang: Zähnezahlen können abweichen!)

    Nach Test der Fuß- und Handbremse muß die Bremse wieder vollständig lösen! Nach kurzer Probefahrt vollständiges Lösen der Trommeln erneut prüfen!

    Einmal editiert, zuletzt von Suicide Jockey () aus folgendem Grund: Schraipfeler

  • Bild 3

    die Feder des Seilzugs ist fast auf Block.

    und der Handbremshebel steht schon fast an der Nabe an.

    Versuch mal den Hebel Richtung Belag zu drücken.

    Wenn die Backen dann mehr Spiel zur Trommel bekommen geht dir ein Licht auf.

  • Ohne die Mustangbremse jetzt zu kennen sehen für mich alle Federn irgendwie falsch montiert aus, so vom Gefühl her.


    Hast Du das so vorgefunden oder selbst anhand des WHB montiert?

  • Ohne die Mustangbremse jetzt zu kennen sehen für mich alle Federn irgendwie falsch montiert aus, so vom Gefühl her.

    Geht mir genauso,

    ich muss aber leider feststellen, dass ich keinerlei Erinnerung mehr daran habe wie das richtig gehört.

    Sofern das nicht schon vom Vorbesitzer Mist ist, ein kleiner Tip für die Zukunft, beide Trommeln ab, dann eine Seite machen und die andere als Muster nehmen.

  • wenn ich den link von meinem Vorredner nehme sehe ich keine Unterschiede zu meiner Bremse , ihr etwa ?

    Ja doch. Schau mal wo der handbremshebel in dem link im 4. Bild steht und wo er in deinem bild steht. Im link verschwindet er hinter der bremsbacke, in deinem bild sieht man schon einen luftspalt.

  • Ausschnittbedingt erkenne ich es auf Deinen Bildern nicht - sind auflaufender und ablaufender Belag richtig sngeordnet?

    Wenn es die Fahrerseite ist (danach sieht es aus), dann sollte das so passen.


    Die blaue Feder ist verdreht eingebaut, so bringt die keine Vorspannung auf den Hebel der Verschleißnachstellung.

    Die Rändelverstellung selbst sieht so dreckig aus, dass die nicht mehr gängig ist. Verschleiß auf der Verzahnung?


    Wie stellst Du die Bremse auf Zehntel-mm ein? Das sollte bei korrekter Funktion der Rändelversteller machen.


    Relevant für die Handbremse (die eine Fussfeststellbremse ist, zumindest bei meinem 67 er Galaxie) sind nur das Seil (unten hinter dem Rändelversteller, mit der kleinen Feder ummantelt), der Hebel hinter dem rechten Bremsbelag und diese Querstange mit der roten Feder hinter der Radnabe.

    Schau mal mit einem zweiten Mann, wie und ob sich da was bewegt, wenn einer die Feststellbremse tritt.


    Einstellung der Feststellbremse wird irgendwo unter dem Auto über den Seilzug gemacht.


    Seilzug der Feststellbremse unter dem Auto lösen.

    Bremse noch mal ausbauen, sauber machen und den Rändelversteller im Gewinde mit etwas Gleitmittel leichtgängig machen.

    Wieder zusammenbauen, mit dem Rändel grob einstellen. Trommel drauf und Pedal mehrfach treten. Bremse sollte jetzt eingestellt sein, das macht der Rändelversteller.


    Dann den Seilzug der Feststellbremse unter dem Auto auf etwas Vorspannung bringen und Feststellbremse einstellen.

    Bei sauberen und gängigen Teilen alles kein Hexenwerk, nur simple Mechanik