an alle, die eine funktionierende Niveauregulierung im Granadahaben

  • Tach zusammen,


    wenn ihr Eure Niveauanlage auf 6 bzw. 8 bar aufpumpt - wie lange braucht Euer Kompressor, um 6 bzw. 8bar zu erreichen und wie lange hält die Anlage den Druck.


    Bräuchte die Infos, um weitere Schritte zu überlegen. Meine hält nicht den Druck und bis 6 bar dauert es ewig.


    Wer kann die Zeit für mich stoppen bzw. Info gebeb, ob die Anlage den Druck >24h hält?


    Gruß,

    Tomas

  • Ist schon eine Weile her, dass ich eine funktionierende Anlage hatte - Schwachpunkt waren/sind bei mir immer die Gummibälge an den Dämpfern.

    Aber 6 bar waren in weniger als 5 min aufgepumpt, gehalten hat das über ein paar Stunden, aber keinesfalls länger als 12h.

    Ich musste eigentlich immer beim losfahren nachpumpen, bin dann meistens mit ca. 2 bar gefahren.

    Es sei denn, ich hatte volle Ladung drin, dann hab ich auch richtig hochgepumpt und unterwegs immer mal wieder nachgefüllt.

    Allerdings habe ich es leider auch nie anders kennen lernen dürfen.

  • Ich hatte das mal mit Reifenventil im Armaturenbrett. Musste zwar auch nachfüllen, meine aber, nicht öfter als einmal die Woche. Damals waren die Dämpfer aber auch eine knappe H-Periode jünger.

  • Ob das Sinn macht ist eine Sache, aber ich hatte mal welche, die hab ich auf 8 bar aufgepumpt und nach 24h ohne Druckverlust dann abgelassen.

    Meine jetzigen hab ich auf 5bar aufgepumpt und nach ner halben Stunde wars runter auf 2 bar und dann nach 20min leer...

  • Man kann versuchen mal alle Verbindungen der Schlauchleitungen nachzuziehen.

    Ggf. auch mal den Kompressor aus dem Druckkreis entfernen. Ich hatte tatsächlich mal einen Kompressor im Taunus der einfach undicht war. Nachdem ich dann auf Reifenventil umgestiegen bin war in meinem Fall alles gut.

    Die Anschlüsse der Leitungen enthalten kleine Gummiringe, auch die neigen zur Porösität.

    Tatsächlich sind es aber meist die Gummibälge die undicht werden.


  • Hab schon alle nachgeschaut, nachgedreht und abgehört. Nix. Leitungen saßen auchvstramm drin, die Dichtungen sahen sehr gut aus.


    Dann hab ich die Anzeige in den Kofferrauf verfrachtet und die lange Leitung ins Cockpit ausgeschlossen. Auch nix. Mit reinlegen inn Kofferraum usw. ..

  • Kann ich nicht das "Ablassventil" nehmen, das in der Konsole drin ist? Dann anne Tanke und aufpumpen. Oder hab ich nen Denkfehler?

  • Das alte System hatte zwar auch Kunststoffleitung, aber immerhin Metallfittinge.

    Beide Dämpfer parallel, lange Leitung nach vorne auf ein T-Stück. Ein Ende davon ans Reifenventil, das andere an die Anzeige. Kein Ablass, kein Schnickschnack.

  • Ich hatte mal in nem Volvo Kombi sowas Hatte ich immer auf 2bar oder so aufgepumpt und die Luft hat tagelang gehalten , max. Druck hatte ich nur bei Beladung gefahren .

    Man sollte die nie Drucklos fahren.

  • in altford habe ich damit keine erfahrung aber bei neueren benz und bmw. Bei bmw ist der kompressor oft die schwachstelle bei benz leitungsanschlüsse. Das lässt sich bei druckverlust allerding ziemlich gut mit lecksuchspray lokalisieren. In so ner anlage ist insgesamt nicht viel luft, daher hört man es nicht unbedingt zischen, reichen ja paar liter und der druck ist weg.

    Wenn der kompressor ewig braucht ist das doch schonmal ein indiz, dass der wahrscheinlich verschlissen sein könnte.

  • Oder er arbeitet sich tot weil er trotz Leckage pumpt. Wie funzt das mit dem Leckagespray? Von außen aufsprühen und dann komplette Leitung abgehen?

  • Im Prinzip fängt man mit dem Spray mal dort an, wo Leckagen am ehesten auftreten. Anschlüsse, Verschraubungen, blöde Knicke und Kurven bei den Leitungen. Einfach aufsprühen und beobachten. Bleibt alles ruhig ists gut, bilden sich Bläschen, dann kommt Luft raus, wo sie nicht soll.

    Keine Raketentechnik, erklärt sich von selbst. Ich würd aber alles nach und nach abarbeiten.

    Die Edit sagt noch - den Kompressor kann man auch recht einfach mal auseinandernehmen und schauen, ob da alles gut ist und ein wenig reinigen.

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan (A) ()

  • Klar kannst Du auch das Ventil von vorne nehmen.

    Ich würde das zum testen ausbauen und nur die beiden Dämpfer mit dem T-Stück und dem Ventil verbinden.

  • lecksuchspray funktioniert wie spucke am fahrradschlauch. Nur besser. Siehst du sofort wenn irgendwo was undicht ist an bläschen und schaumbildung.

  • Im Anschluß am Kompressor sitzt ein kleines Rückschlagventil. Das ist oft nicht mehr in Ordnung. Dann pumpt der Kompressor ewig und darüber geht auch die Luft schleichend aus dem System.


    Auch haben die weißen Verschraubungen oft einen Riß. Alle, auch an den T - Stücken solltest du genau kontrollieren.


    Wenn das alles nichts bringt, nimm das Füllventil aus der kleinen Konsole und schließe nur das einzeln an erst den einen und dann den anderen Stoßdämpfer an. Dann kannst du ermitteln, welcher Stoßdämpfer hinüber ist. Oder beide.


    Gruß Bleifuß

  • Die Leckage sind vermutlich nicht die Dämpfer selbst, ich hatte vor 10 Jahre NOS Dämpfer im Netz gefunden und eingebaut.

    Anlage verlor und verliert auch Luft, etwa 1bar pro Tag, obwohl ja alles noch nie benutzt war.

    Den Kompressor habe ich dazugekauft, der war gebraucht und ich vermute den Fehler auch dort. Das Rückschlagventil wird nicht dicht sein.

    Aufpumpen auf 6 bar dauert ein paar Minuten.

  • "Lecksuchspray" kannst du dir selbst machen. EInfaches Spülmittel bzw. Seifenwasser. Etwas Druck auf das System, dann auf die Verbindungen gesprüht.

    Wenn Luft austritt, bilden sich dort Blasen vom Spülmittel.

  • Super-Hinweise von allen, Besten Dank. Himmelfahrt ist wieder Zeit zum Schrauben vorhanden. Werde berichten

  • theoretisch kannst du auch drauf spucken. Lecksuchspray haftet deutlich besser und länger an senkrechten teilen und bildet auch noch schaum nach minuten, wenn es nur minimale undichtigkeiten sind. Spülmittel kann auch funktionieren, wenn man relativ viel luftverlust hat. Die paar euro sind da gut investiert

  • Spray ist schon bestellt. Innenraum ist eh (wegen ner anderen Sache) komplett leergeräumt, da wird es einfach sein, alles komplett abzugehen und Stück für Stück auszuschließen.

  • Spray ist schon bestellt. Innenraum ist eh (wegen ner anderen Sache) komplett leergeräumt, da wird es einfach sein, alles komplett abzugehen und Stück für Stück auszuschließen.

    Ich hatte den Kompressor damals mal komplett zerlegt, das ist Mechanik auf niedrigstem Niveau mit Blechzungenventilen. Ein qualitativ besseres Rückschlagventil in der Leitung würde das Problem vermutlich beheben.

  • Den Kompressor schaue ich mir auch an, klar. Mit der äuseren Begutachtung fange ich an da am Schnellsten. Zuerst Leitungen und Verbindungen, dann Dämpfer und dann Kompressor samt Innereien ...

  • Tja, leider recht eindeutig (links und rechts):




    Kompressor hab ich auch gestoppt: 3 1/2 Minuten bis 6 bar ;-) ...