Knudsen springt schlecht an wenn er länger als 2 Tage steht

  • Mein Granada hatte das Phänomen mit dem originalen EEIT und jetzt mit dem nagelneuen Weber Vergaser auch.

    Nach 3 Tagen muss man 5 Sekunden orgeln, nach 3 Wochen 15 Sekunden...wenn er dann einmal kurz gezündet hat, Pedal 2 mal durchtreten und nochmal starten....läuft.

    Ist also ein Spritmangelproblem. Wo der Sprit bleibt?...keine Ahnung. Der diffundiert bestimmt durch die Vergaserwand nach außen.


    Ich habe aber auch keinen Rücklauf was die Spritverdunstung nach dem Heissabstellen bestimmt beschleunigt.

  • So habe ich es provisorisch auch gemacht bevor eine Bootspumpe (Ball) oder elektrische Vorförderung reinkommt.

    Vorher hatte ich so ein Ventil von einer Heizung mit einem Stück Schlauch dran. Daran habe ich dann immer gesaugt und so manuell vorgefördert.
    Mit dem Benzinfilter ist aber der Sprit nun so nahe dran, dass während des orgelns der Vergaser schon geflutet wird und Voilà, er läuft.

    Ist nun statt orgeln bis Batterie fast leer nur eine 5 Sekunden Orgelei. Damit kann ich super leben.

    ...mein Provisorium mit dem Filter ist so gut, dass ich die Sache mit Bootspumpe, el. Vorförderung etc. wahrscheinlich einstampfen werden.

  • Genau dieses Problem habe ich ebenfalls. Nach 2-3 Tagen orgelt man ewig. Wenn er kürzer steht oder kurz zuvor an war, springt er direkt an. Ebenfalls der Weber DGAV, der komplett neu gemacht wurde. Allerdings trat das Problem nicht sofort nach der Vergaserüberholung auf.

  • Also ich hab auch so eine Thematik (Knudsen mit 1.6l und FoMoCo Vergaser) - kann auch schneller gehen als 2 Tage.

    Bei mir ist es definitiv der Sprit - der Benzinfilter zeigt dann gähnende Leere... Eine Rücklaufsperre (zwischen Filter und Vergaser hab ich auch mal eingebaut, das hat eine Besserung gebracht. Dementsprechend hab ich es wieder rausgenommen. Normal ist das auf jeden Fall nicht.

    Lösung: Hab ich keine.

    Könnte zwar prinzipiell damit leben, wenn es eine Lösung für gibt, würde mich das aber auch nicht unglücklicher machen :)

  • Wenn ich nen Vergaser mache, schaue ich immer mit einer Glasplatte oder einem Endmaß nach, ob der Deckel krumm ist oder der Rumpf.

    Ich hatte paarmal, selten, einen krummen Deckel, den ich aber ausrichten konnte. Der Rumpf war nie verzogen soweit ich mich erinnere.


    Ich gebe allerdings dem DC recht, damals, als wir noch beinah neue Grannis und Taunusse fuhren, war das Problem nicht so spürbar.

    Seitdem praktisch jeder Vergaser mindestens einmal gereinigt wurde, hat das Problem auch fast jeder.


    Meine Vermutung:

    -erstens der Sprit, der leichter flüchtig zu sein scheint als früher.

    -zweitens die Ersatz-Dichtungen, die entweder überaltert oder von schlechterer Qualität als original Solex sind.

    -drittens die Spritpumpe: da sind zwei Flatterventile drin, die altern und dichten dann nicht mehr gescheit ab.

    Das wirkt sich zwar fast nicht auf den Druck, aber deutlich auf die Fördermenge aus.

    Für den Fahrbetrieb reichts aber noch aus. Es dauert halt länger bis die ausgetrocknete Schwimmerkammer wieder voll ist, deshalb orgeln wir länger.

    -viertens der Spritfilter: Er reduziert den Spritzufluss nochmals, vor allem wenn alt. Man vergisst schon mal den zu erneuern und dann ist er plötzlich zehn Jahre drin.... :-)

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  • Eine Rücklaufsperre (zwischen Filter und Vergaser hab ich auch mal eingebaut

    Das deutet auf das besagte Spritpumpenproblem hin. Eigentlich ist in jeder Spritpumpe konstruktionsbedingt so eine Sperre schon drin.

    Wenn das halt nimmer gut ist läft der Schauch leer. Heißt länger orgeln...

  • Meine Karre mit 2l OHC und DGAV (Rücklauf verschlossen) hat das Problem nicht, der springt auch nach Wochen sofort an. Auch vorher mit 1.6l OHC kannte ich das nicht. Der DGAV wurde mit Dichtungssatz und Membranen aus England und von DiMichelle überholt. Deckel und Fuß auf dem Ceranfeld in der Küche plan geschliffen.

    Ich muss nur orgeln wenn die Karre warm abgestellt wurde und ich nach ner Stunde wieder weiter will.

  • Jemand mit Ahnung hat mir gesagt, dass würde an der Spritpumpe liegen. Habe dieses Problem jetzt auch seit neustem. Die neue Pumpe liegt hier, wenn eingebaut werde ich berichten.

  • .... Die neue Pumpe liegt hier, wenn eingebaut werde ich berichten.

    Der Tip mit der Spritpumpe kommt jetzt ja nicht zum ersten Mal, von daher wäre das Feedback wirklich interessant.

    Meine Pumpe habe ich damals zur wieder Inbetriebnahme schon gewechselt, ist halt über 10 Jahre her. Und ich erinnere mich ehrlich gesagt nicht, seit wann ich das Problem habe (das Alter....)

  • Ich zitier mich mal selber

    ... Eine Rücklaufsperre (zwischen Filter und Vergaser) hab ich auch mal eingebaut, das hat eine Besserung gebracht. Dementsprechend hab ich es wieder rausgenommen....

    War also zumindest bei mir nicht die Lösung. Oder gehört das vor die Pumpe?

  • Hallo Gemeinde,

    da ich am P5 das selbe Problem habe, wurde jetzt so ne Rücklauf-Sperre gekauft, wo gehört sie nun hin? Vor die Benzinpumpe, dahinter oder oben unmittelbar vor den Vergaser?

    Mein Tipp wäre, vor die Benzinpumpe. Kann ich aber erst nach meinem Urlaub einbauen, habt also knapp 4 Wochen Zeit mich zu verwirren.

    Bin über jede Info und Erfahrungsberichte Dankbar.

    Grüsse,

    Manfred

  • wo gehört sie nun hin

    Ich würde die jetzt mal vor den Eingang der Spritpumpe setzen, so rein vom Verständnis. Dann kann nix in den Tank zurücklaufen und die "Benzinsäule" von Spritpumpe hoch zu Gaser bleibt stehen. Aber das kann gerne hier besprochen werden.

  • Na ja. Vermutlich ist das Bums.

    Ich hab's an einem Commodore Mal gemacht und das kurz nach der Pumpe Richtung Gaser. Dann hat man theoretisch immer ne schöne Spritsäule im Restschlauch was reicht das er sofort Sprit hat .

  • Wäre eine elektrische Benzinpumpe, die es ja auch für Vergaserbetrieb gibt, nicht die einfachere Lösung:huh? Ich mein' ja nur, dann könnt man sich das orgeln sparen. Hatte ich früher bei meinem BMW 2002ti so. Zündung ein, Pumpe läuft, sobald beide Vergaser voll klingt's etwas anders, starten, Kiste rennt.

  • Zitat

    Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten, gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu lassen. Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten des Unwesentlichen.

    Wusste schon Lin Yutang.


    Also ich geniesse beim Orgeln schon die Vorfreude auf das Brummen.

    Und schalte die Startautomatik erst dann ein, wenn schon etwas Benzin im Vergaser ist.