Ölpumpe/Ölwanne montieren Kölner 2,8l V6 in Mustang 2 von 1974

  • Hallo,:whistling


    lese schon länger hier mit, da es bei euch ja auch hauptsächlich um die Kölner V6 geht.:thumbsup Habe einen Mustang II von 1974 mit 2,8L V6 Cologne. Habe aktuell ein Problem. Muß bei meinem Mustang die Ölwannedichtung wechseln und bei der Gelegenheit auch gleich eine HD-Ölpumpe reinbauen. Habe einen der ersten Mustange mit 2,8L V6 aus Köln. Leider haben die ersten Modelle ein Problem. Der hintere Teil des Motor liegt genau über der Quer-/Achstraverse und diese geht leider nicht auszubauen. Man bekommte bei max. angehobenen Motor die Ölwanne nicht so einfach raus.:confused Habe zum Ausbau der Ölwanne den Motor so weit wie es ging nach oben gehoben. Irgendwann lag dann die Kupplungsglocke schon oben an der Karosserie an. Leider ging dann aber die Ölwanne immer noch nicht heraus, weil die Ölpumpe im Weg war. Da aber die Dichtungen schon vollständig zerbröselt waren, musste die Ölwanne irgendwie ab. Also habe ich die Ölwanne zur Seite geschwenkt und die Ölpumpe abgeschraubt. Das ging eigentlich ganz gut, nur ist die Antriebswelle von Ölpumpe und Verteiler mit nach unten raus gegangen.:crying Ich habe dann nochmal etwas im Internet gesucht und im Archiv eines alten Forums habe ich auch die Info gefunden, das bei den ersten Mustang-Modellen mit dem Kölner 2,8L V6 wohl diese Problem besteht. Später wurde da noch was verändert, aber was? Laut dem US-Rep. Manual von Ford soll man auch den unteren Deckel zur Kupplung abbauen können, nur leider ist der verbaute so groß wie die Kupplungsglocke und demzufolge geht der nicht ab, wenn man Motor und Getriebe nicht trennt. So hat man noch weniger Platz. Mein Problem ist nun vermutlich der Zusammenbau. Es ist da nicht viel Platz bei seitlich geschwenkter Ölwanne für den Anbau der Ölpumpe. Ganz zu schweigen von dem Aufbringen der Dichtung, da zwischen Ölwanne und Traverse auch kaum platz ist. Kann man die Antriebswelle evtl. mit etwas zäherem Fett in den Motor stecken und dann die Pumpe anbauen. Eigentlich sollte Fett im Öl nicht stören, nur welches nimmt man da am besten. Kennt da evtl noch jemand einen anderen Trick, wie die Welle für die Montage im Motor stecken bleiben könnte. Wie ist eure Meinung bei den Ölwannendichtungen? :questionGummi- oder Korkdichtung. Hab im Moment eine Korkdichtung von Viktor Reinz da, weil das eigentlich ein guter Hersteller ist oder zumindest immer war. Danke schon mal im Voraus.:bye:

  • Hi, wenn Verteiler raus ist, kannst du doch mit ein passenden Gummischlauch die Welle von oben "Festhalten".

    Korkdichtung ist oke, ev. leicht mit Lichtmasse beschmieren.

    *Gruß Hoffy !!!

  • danke schon mal für die schnellen Antworten,:thumbsup

    - Achstraverse geht bei meinem glaube ich nicht raus, nur das Lenkgetriebe. Das bringt mich aber nicht weiter, da ich da nicht dran hängen bleibe. Der Platz zwischen Traverse und Motor ist zu eng.

    - zum Motor ausbauen fehlt leider das nötige Equipment (Kran oder Flaschenzug)

    - habe Ölpumpe und Wanne vor Jahrzenten schonmal mit meinem damaligen Nachbarn bei seinem Capri gemacht, da ging aber die Achse auch raus und soweit ich mich erinnere, wurde da auch die Welle von unten gesteckt, kann ich aber auch irren.

    - welches Sicherungsblech, das auf der Antriebswelle für Ölpumpe und Verteiler? - Habe auch eine neue Welle da.

    :bye:

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  • Ich habe das Demontieren der Ölwanne einmal (bei einem Granada) gemacht ohne Motor oder Achse rauszunehmen, das war mir eine Lehre, seitdem kommt immer Motor oder Achse raus, es montiert sich einfach alle derart schlecht, dass die Ölwannendichtung ihrem Namen hinterher keinerlei Ehre machte.

    Ich rate zum Erwerb eines ganz billigen Motorkrans oder Ausleihen eines ebensolchen.

    Wo kommst du denn her, eventuell ist ja Jemand von hier in deiner nähe und kann dir einen leihen, unseren könntest du jedenfalls gerne leihweise haben.

  • Ja, mit unter ist an der Antriebswelle zwischen Verteiler und Ölpumpe eine Art Sicherungsblech draufgeschoben, dadurch kann man die Welle nur von unten einbauen (kann man auch weglassen um später die Welle problemlos zu Wechseln) ....denke mit, damit man die Welle beim Verteiler rausnehmen nicht mit nach oben zieht......what ever.

    *Gruß Hoffy !!!

  • Hallo,


    wie schon gesagt, Achse geht nicht raus. Quertraverse ist fester Bestandteil des Rahmens.

    Für Kran oder Flaschenzug ist die Garage leider zu klein. Auto wird am Ende des Tages wieder auf die Räder gestellt und in die Garage geschoben. Laut dem Workshop Manual (Ford Rep. Anleitung) speziell für das 74-er Baujahr sollte die Ölwanne bei eingebautem Motor zu wechseln sein. Vermute aber, das funktionierte erst bei späteren Modellen. Laut den Bildern in dem Manual macht die Traverse eine Art Knick nach unten, die bei mir verschweißte Traverse ist aber absolut gerade. Auch die Ölwanne wird anders dargestellt. Ich glaube beim Essex V6 ist ja auch die Ölpumpe vorn direkt über dem Ölsumpf und bei mir sitzt sie halt hinten an der Flachen Stelle und hat einen langen Schnorchel. Ich denke mal, die haben Bilder und Anleitung vom Essex V6 für das Buch zum Cologne V6 verwendet. Das würde so einiges erklären. Als das letzte mal der Verteiler draußen war, ging er sehr schlecht wieder rein. Werde vielleicht die neue Welle einsetzen, dann ist es hoffentlich besser. Irgendwie wirds schon passen mit dem Schlauch oder einem starken Magnet.

    Schönen Abend noch

  • Motorkran gibts doch schon fürn 100er.

    Auf Kleinanzeigen bestimmt günstiger.

    Oder man leiht sich einen. Bei den meisten steht das Ding eh 363 Tage im Jahr doof in der Ecke rum...

    Motor raus und rein ist fix gemacht. An und abtüdeln kannst du ja an den Tagen davor/danach. Dann bleibt die Kiste rollbar.

    So würd ichs machen und so hab ichs auch schon gemacht...

  • Servus :winke:

    Wo kommt er her?

    HD-Pumpe ist Quatsch. Besser eine Volumenpumpe nehmen.

    Der Block ist dem Köln vom Granada identisch? Dann Gummidichtung vom Scorpio plus Stehbolzen nehmen.


    Ich habe keine Ahnung, wie die VA vom Mustang ausschaut. Ich habe mir diese Pein mal am Taunus gegeben und muss Bierchen da deutlichst zustimmen.

    TC und Granada wäre Verteiler raus, Batterie abklemmen, Anlasser raus. Motor von den Böcken lösen , mit Wagenheber bis Anschlag hochdrücken und an einem stabilen Kantholz anknoten. (Spanngurt). Lenkung trennen, Achse ein oder beidseitig vom Rahmen lösen und soweit ablassen, wie die Bremsschläuche es zulassen.

    Aber selbst dann ist es noch ein Gewürge vor dem Herrn.


    Ein Kran kostet nicht viel und evtl kann man auch einen Flaschenzug an die Garagendecke spaxen.

  • In die stärkeren Pumpen von den Motoren mit Hydros passt die Keilwelle leider nicht. Gibt meines Wissens aktuell nur eine Pumpe (von Melling) mit mehr Volumen die Plug & Play passt. Ich würde den Motor auch in jedem Fall ausbauen, im Bereich um die Kurbelwelle muss man selbst bei ausgebautem Motor unter 2 Promille bleiben, um das dicht zu bekommen.

  • Hallo,


    ist der alte Motor von 74, hat keine Hydros und ist mit Vergaser. Bis auf die Köpfe sollte der Motor nahezu indentisch sein. Sollte !!!, aber so genau kann das keiner sagen. Die HD/HV-Pumpe habe ich schon da und sie passt. Übrigens war auch schon so ein drinn. Kann auch sein, das die Probleme davon kommen, da die laut Händler ein wenig höher ist als die normale Pumpe sein soll.

    Garage ist leider zu klein für einen Werkstattkran. Muß zum Bauen das Auto auch immer ein wenig rausrücken. Habe einen 3 T Kranzug mittig in Garage (bisher für Motorrad und co. verwendet), Aber wenn der Motor drann hängt, dann kann das Auto nicht rein und auf dem Hof davor ist leider kein Platz das Auto abzustellen.

    Komme aus Erfurt, aber wie gesagt, das Auto steht jetzt schon mit demontierter Ölwanne in Garage. Muß also jetzt leider so gehen. Werde mal schauen, ob es geht und Danke für die vielen Tipps.


    Mfg

  • in erfurt sollte sich doch hilfe finden lassen, mindestens welche die mit einem blick den motor vergleichen können

  • Motor mit dem Seilzug rausheben, auf einem Rollwagen absetzen und zur Seite schieben. Dann passt auch das Auto wieder rein.


    Ausserdem ist das an einem Tag erledigt, wenn man alles da hat.

  • Hallo,


    dann kennst du die guten alten DDR-Garagen nicht. Gebaut für Trabbi und Co. Leider ist in der Garage nicht soviel Platz. Ca 40-50cm vor oder hinter dem Auto und in der Breite gerade so viel, das man noch aussteigen kann. Beim Renault Scenic steht dann davor noch das Motorrad und man kriegt auch die Tür fast ganz auf. Das geht aber bei dem Mustang nicht mehr, ist halt ein Ami. Und etwas an Werkzeug (Wagenheber, Unterstellböcke und Auffahrrampen) hat man ja auch noch in der Garage stehen. An einem ganzen Tage, wäre es vielleicht zu schaffen, aber leider habe ich nie einen ganzen Tag. Und was man alles noch zusätzlich und ungeplant braucht, sieht man meist erst wann man es auseinander gebaut hat. Und bei einem 46 Jahre altem Auto klappt auch nicht immer alles gleich auf Anhieb. Wird aber schon gut gehen. Hab je einige Tipps bekommen.


    Mfg

  • manchmal ist es einfach auch so, dass wenn gegeben und gesucht nicht zusammen passen, dass dann kein ergebnis raus kommt.

    genauso das zeit aufwand verhältnis

  • Hallo,


    habe die Änderung am späteren V6 gefunden.:thumbsup War nochmal beim Autoverwerter (lag sowieso auf dem Weg) und habe dort mal genauer geschaut. Habe an einem total demoliertem Ford einen V6- Motor ausgemacht. Der genaue Typ war nicht mehr eindeutig zu erkennen, könnte aber von der Größe ein Granada gewesen sein. Jedenfalls hat diese Ölwanne wirklich nur genau unter der Ölpumpe eine größere Ausbuchtung und nicht wie bei meiner über die gesamte Breite. Habe die Ölwanne dann mitgenommen mit Möglichkeit auf Rückgabe. Die Form und Art der Dichtflächen ist gleich, auch die beiden Aussparungen für die KW-Lagerschalen. Habe mit einem Stahllineal auch die Tiefe ausgemessen und die ist bis auf +/- 5mm nahezu gleich. Meine hatte umten aber auch ein kleine Beule nach innen. Jedenfalls bekommt man diese Ölwanne mit hochgehobenen Motor über die Pumpe geschoben. Man visiert die Pumpe mit der Aussparung für die hintere KW-Lagerung an und das klappt ohne Problem. Habe dann die neue Pumpe in Ruhe montiert und zum Schluß die Ölwanne drüber. Dichtung mit Dirko HT Rot an Ölwanne angeheftet und oben am Motorblock auch dünn das Dirko. Auch die beiden Dichtstreifen habe ich mit etwas Dirko eingesetzt. Dann mit ganz langen Schrauben erst mal platziert und die Dichtungen vorsichtig zurecht gerückt. Und dann erst hinten und vorn angeschraubt und den Rest wie empfohlen in 2 Schritten angezogen. Muß dann morgen noch die hintere Traverse unter der Kupplungsglocke anbauen und den Rest wieder anschließen. Die Antriebswelle für Pumpe und Verteiler wird aber definitiv von unten eingesteckt. Das ist auf Caprihome so beschrieben und auch in allen Rep.-Büchern die ich habe, incl. den von Ford-USA. Leider sind die Nachbauwellen nach oben hin nicht angespitzt, was den Anbau eines neuen Verteilers nahezu unmöglich macht. Habe die alte Welle überprüft und dann wieder verwendet. Mein Ölsieb hatte übrigens auch schon ein durchgehendes Gitter, also ohne Loch in der Mitte. Danke nochmal für die vielen Tipps. :mellow


    Mfg:bye:

  • Ich hoffe du hast den Ansaugrüssel des Spendermotors genommen.

    Die HV-Pumpe sollte man nur mit dem neuen zugehörigen Sechskant nehmen, die originalen scheren wohl wegen der größeren zu übertragenden Kraft auch mal ab.

  • Hallo,


    nein ich habe meinen Ansaugrüssel verwendet, weil ich den gereinigt habe und weil der ein größeren Trichter und ein durchgehendes Sieb hat. Außerdem hatte der Rüssel am Spendermotor keine zusätzliche Halterung und das eigentliche Rohr sah mir auch etwas dünner aus. Die beiden Ölwannen sind bis auf den höherliegenden Bereich in Größe und Tiefe baugleich. Nur oben bzw. hinten ist die neue Ölwanne nur direkt unter der Pumpe etwas tiefer und auf der gegenüberliegenden Seite ist nur ein kleine Vertiefung. Dadurch das sie in der Mitte etwas flacher ist, kann man sie auch über die Pumpe fädeln. Aber beide sind so gestaltet, das das Öl immer in den tieferen Bereich fließt, wo auch der Ansaugrüssel ist. Und dieser Bereich ist bei beiden Ölwannen völlig identisch. :thumbsup

    Also bestellt habe ich bei Timms eine Hochdruck-Ölpumpe, da es vermutlich keine direkt passende HV-Pumpe gibt . Jedenfalls ist sie äußerlich baugleich mit der die verbaut war. Die neue Antriebswelle war nicht bei der Pumpe dabei, die habe ich extra bei Motomobil zusammen mit den Dichtungen bestellt. Leider war sie aber an keinem Ende angespitzt und beim Nachmessen mit dem Messchieber war sie sogar vom Sechskant her ca 0,3 mm dünner als die alte Welle. Es war auch kaum Verschleiß an den Enden der verbauten Welle zu erkennen, weshalb ich sie dann wieder eingebaut habe. :thumbsup

    MfG:bye:

  • Die HD Pumpe bringt nichts beim V6.
    Du willst mehr Fördervolumen und dafür braucht’s nen grösseren Rotor. So kommt immer, auch im Leerlauf bei heißen Motor, genug Öl an allen Stellen an.


    Die HD Pumpe kann man wegwerfen, die macht nur mehr Druck wenn das Überdruckventil der normalen Pumpe schon aufmachen würde. Im Leerlauf oder bei heißem Motor hilft dir das nicht.


    Melling HV87 oder so heißt die Pumpe die du brauchst.

  • Und den Sechskant kauft man schon separat aber dennoch zur Pumpe, halt von Melling, keine Ahnung was mm einem dazu verkauft, ich käme nicht auf die Idee da sowas zu kaufen, das kostet da nur (verständlichen) Aufpreis, die kaufen die Pumpe halt auch nur in Amiland.

    Ohne lange zu suchen https://www.ebay.de/itm/Engine…LLING-M-87HV/254599619567

    Den Sechskant bietet Melling auch an, habe ich beides eingebaut und hatte absolut nix zu meckern.

  • Die HD Pumpe bringt nichts beim V6.
    Du willst mehr Fördervolumen und dafür braucht’s nen grösseren Rotor. So kommt immer, auch im Leerlauf bei heißen Motor, genug Öl an allen Stellen an.


    Die HD Pumpe kann man wegwerfen, die macht nur mehr Druck wenn das Überdruckventil der normalen Pumpe schon aufmachen würde. Im Leerlauf oder bei heißem Motor hilft dir das nicht.

    Das versuche ich schon die ganze Zeit zu sagen. Erfolglos leider. ;(


    Die originale Welle wird 1/4" sein und der Ersatz 6mm...

  • Kurze Zwischenfrage:


    Die Pumpen die an den V6 mit Hydros waren (eben hier gelernt, wusste doch, dass da was im Ford-Regal war...) sind das HD oder HV Pumpen?

  • Ich will den Motor nicht tunen, nur reparieren. :cool Selbst der Ersatz einer 46 Jahre alten Ölpumpe gegen eine Standard Ölpumpe, die so in den Motor gehört, bringt was, da die alte Pumpe Verschleiß haben wird. Leute, das ist ein 46 Jahre alter Oldtimer. Sicher könnte man viel Geld in die Hand nehmen und den Motor überholen und auf Höchstleistung tunen. Das ist aber so nicht geplant. :thumbsup

    Ich will mit dem Auto nicht zehntausende von Kilometern im Jahr fahren, dafür habe ich noch ein Alltagsauto und ein Motorrad.:bye:

  • Eine gute Ölversorgung an den Lagern ist kein Tuning im Sinne von Leistungssteigerung, sondern nur eine (sinnvolle) Maßnahme, um dem Motor ein längeres Leben zu ermöglichen.

    Aber mach mal.