Bremsbeläge vorne wechseln

  • Hi,

    Baue gerade die neue bremse zusammen.

    Leider kann ich nirgends herausfinden wie diese anti klapper klemme montiert werden soll


    Muss das so?

    vjkx5.jpg

  • Ausm Bauch heraus eher so dass das V in der Mitte unter den Stiften ist und auf die Beläge drückt. Probier mal ob die auf die Weise dann unter Spannung gehalten werden.

  • Das V in der Mitte steht auf alle Fälle nach vorne. Andernfalls würde es auf die Bremsscheibe drücken.


    Sieht gut aus, wie es ist. Die Anti-Quietsch-Bleche werden mit der schlanken Seite nach unten montiert.


    Mach Kupferpaste auf die Belagrückseite, die Quietschbleche und die Führungen.

  • Nein, sieht nicht gut aus.

    Die Enden der Feder kommen zwischen die Klötze, nicht nach aussen.

    Die Klötze haben mittig kleine Löcher, da werden die abgewinkelten Enden eingehakt.

    Das ganze soll die Klötze ja leicht auseinanderdrücken.

    Das Teil muss auch andersrum, die Biegungen, die Du jetzt im Sattel hast, müssen aussen auf die Klötze.

  • Boybetterknow

    Hat den Titel des Themas von „Bremsbelege vorne wechseln“ zu „Bremsbeläge vorne wechseln“ geändert.
  • Ich habe diese "Beulen" immer auf die Backenkanten gedrückt.

    Da kommt dann bissel Spannung in die Geschichte.


    Wollte vorhin n Bild posten, aber in den Taunus-WHB´s sind nur die

    anderen Spangen drin.

  • Macht glaub ich keinen großen Unterschied ob die 'Beulen' oben auf den Backen sind, wie auf Franz' Bild. Die Wirkung müsste die gleiche sein.

    Vielleicht ist es tatsächlich so gedacht wie bei Franz, wozu sind die Beulen sonst da?

    Aber ich habs bei meinen neuen so gemacht wie es bei meinen alten Bremssätteln war, mit denen ich jahrelang problemlos unterwegs war.

  • Einbau-Kit



    ...Zubehörsatz...



    Neuerdings kriegste da zwei Aufkleber und gut.


    Habe welche bestellt und warte schon mehrere Wochen.

    Beschaffungsschwierigkeiten, Fehlbestände...

    Habe geschrieben, dass Verzug nicht schlimm ist und ich warten kann.

    Nur, daß die mir abweichende Ware garnicht erst zusenden sollen.

    Muss diese Woche mal nachhaken.




    EDITH weiss auch nich, was es mit den vielen Links auf sich hat...

    4 Mal editiert, zuletzt von franz ()

  • Weil die Feder nur etwa drei Kilometer halten würde.

    Auf Deinem Steckbild fehlt die Bremsscheibe, die wie ein Schleifstein an den Federn knabbern würde.

  • Das könnte unter Umständen sogar funktionieren.

    Aber das ist eigendlich garnicht gefragt.

    Für das auseinander drücken/Lüftspiel herstellen der Beläge ist der Dichtring mit der Nut im Bremssattel da.

    Das vermeiden von klirren, klappern oder quitschen macht so eine Spange.

    Wenn die richtig da rein gefrickelt ist, drückt die sofort jedes Spiel weg, wenn eins da ist.

    Würde wahrscheinlich auch ohne gehen, aber wohlmöglich hat's mal jemanden genervt...

    :thumbsup:


    Ich will die Dinger wieder haben- und wenn die aus Riga, aus der letzten Kiste kommen sollten!


    Ich bin gespannt...

  • Ich dachte immer das wär die doppelte Sicherung, quasi der angebundene, tote Hund, will sagen, ich kann mir nicht vorstellen, das diese Federn irgendwas bewirken können außer eventueller, zusätzlicher Verliersicherung für die Splinte.

    Ich lasse mich da gerne eines besseren belehren, rein aus meinem Empfinden traue ich denen halt keine wirkliche Funktion zu.

  • nö - wenn die richtig dran sind, dann bauen die soviel Spannung auf, dass die Beläge nicht klappern, wenn sie's könnten.


    Eingehakt im Klotz, auf diesem abgestützt mit Spannung auf den Stiften...


    So, wie wenn du Liegestütze machst, und Omma dir mit'm Krückstock auf's Kreuz drückt...


    :biggrin:biggrin

  • Also bei meinem Grünen waren die Federn anfangs nicht verbaut und bei Schlaglöchern oder Kopfsteinpflaster rasselten die Kötze schon sehr hörbar in den Sätteln.

    Außerdem waren durch die Schleiferei die Klötze nach ein paar Tausend Kilometern nicht mehr ganz gerade, so dass die Karre beim Bremsen zur Seite zog. Hat mir damals den ersten Anlauf beim Tüv versaut.

    Nun sind neue Klötze und gebrauchte Federn drin und alles ist wieder ruhig.

  • bei Schlaglöchern oder Kopfsteinpflaster rasselten die Kötze schon sehr hörbar in den Sätteln

    Respekt, da hast Du aber ein gutes Gehör.


    Außerdem waren durch die Schleiferei die Klötze nach ein paar Tausend Kilometern nicht mehr ganz gerade

    Ja, das könnte der Hintergedanke bei diesen ansonsten wenig wirkungsvollen Federchen gewesen sein, zumindestens leuchtets mir am schlüssigsten ein.

    Evtl könntens auch quietschende Schleifgeräusche beim Fahren sein, die man damit zu vermeiden sucht.