Spannungsregler prüfen

  • Beim Golf 1 steht bla bla Konstanter wie er in den 70gern - 90gern üblich war mit 10 V Output

    Golf kann vom Band in die Schrottpresse, hat hiermit jedenfalls nix zu tun.

    Wie ich schon schrieb: Bruno zum Thema suchen.


    Edit:

    Sorry für dieses absolut unbrauchbare Zitat, die neue Zitierfunktion ist leider der letzte Dreck.

  • Neue Sensoren basieren oft auf 5 Volt, aber das ist bei den guten alten Modellen und deren Konstantern nicht so. Die oben angegebenen 10V sind definitiv schon mal die richtige Größenordnung. Englische Autos hatten für die Hitzdraht-Instrumente auch diese 10V. Die späteren Doppelspulinstrumente funktionieren relativ spannungsunabhängig.


    Man kann diese Konstanter für 10V mit einem Spannunsregler 78S10 (oder 78S09 mit Widerstand nach Masse) aufbauen, der Schaltkreis liefert kurzschlussfest 2A und kostet Pfennige (bei Reichelt derzeit unter 50 Cent!). Diese Dinger hab ich schon öfter aufgebaut, sie halten ewig.

    Aber nicht vergessen, den Schaltkreis durch Kondensatoren am Ein- und Ausgang (nach Masse) gegen Schwingneigung abzublocken! Werte dieser Kondensatoren finden sich in den Datenblättern ...


    Exotische "Ultra Low Drop"-Spannungsregler könnten Eingangsspannungen regeln, die im Bereich weniger Zehntel Volt über der gewünschten Regelspannung liegen, aber das ist teurer und überflüssig. Der 78S10 regelt bei 12V sauber auf 10V und erst recht der 78S09 auf 9V ... der Widerstand am Minuspol des Schaltkreises liftet die Ausgangsspannung wieder auf den gewünschten Wert ...


    Beispiel für den 5V-Regler, funktioniert aber bei allen Reglern dieser Baureihe ...

    7805.gif

    2 Mal editiert, zuletzt von Suicide Jockey () aus folgendem Grund: Link hinzu

  • Edit:

    Sorry für dieses absolut unbrauchbare Zitat, die neue Zitierfunktion ist leider der letzte Dreck.

    Richtig.


    Danach machste den Tank voll und stellt am Poti die Tankanzeige auf voll.

    Sollte das so aussehen? :gruebel:


    Golf trifft ganz sicher nicht jedermanns Geschmack, ist aber ein sehr zuverlässiges Massenprodukt.

  • Sollte das so aussehen? :gruebel:

    Nein, ich wollte eigentlich den Thread verlinken und gar nix zitieren, aber das ist ja so einfach leider nicht mehr vorgesehen, daher verzichte ich da in Zukunft drauf und verweise einfach auf die Suche.

    Und was bei irgendeiner Volxplage wie auch immer ist, ist doch vollkommen egal.



    Denkt sich eigentlich jeder seine eigene Voltzahl einfach aus oder warum lese ich hier zig verschiedene, es geht hier um Taunus, nicht um Golf, nicht um einen alten Ami, nicht um irgendwelche englischen Selbstbauten.

  • Die Diode bewirkt als Gleichrichterdiode einen Spannungsabfall von rund 0,7V in der Masseleitung und damit wird die Ausgangsspannung höher als 5V ... Erheblich weitere Regelgrenzen sind mittels Zenerdioden möglich.

    Ob man diese Spannungerhöhung mit (Zener-)Diode(n), oder per Spannungsteiler realisiert, ist prinzipiell wurscht ...


    Die tatsächliche Ausgangsspannung zeigt Dir nur die Messung.


    Der 7805 liefert 1A Ausgangsstrom. Vorsicht mit den billigeren 78Lxx, die gerade mal 100mA "können" ...

  • Bei Gebern die in nicht gerade schwer entflammbaren Flüssigkeiten wohnen, sollte man vielleicht nicht allzu weit von den ursprünglich vorgesehenen Werten der Spannungsversorgung abweichen.

  • Die Diode hängt in diesem Fall aber als Schutzdiode zwischen Ein- und Ausgang und nicht in der Masseleitung. Also doch 5V.

  • Wenn ich mir jetzt so die Essenz aus all den Kommentaren zu Gemüte führe, nehmen wir am besten einen einstellbaren Spannungskonstanthalter?

    Da war für mich viel Bahnhof dabei, werde aber meinen Vater mal hier drüber lesen lassen, der versteht da mehr als ich….

  • Die Diode hängt in diesem Fall aber als Schutzdiode zwischen Ein- und Ausgang und nicht in der Masseleitung. Also doch 5V.

    Hast du das mal nachgemessen? Mir sieht das nicht so aus ... ist aber nicht so super erkennbar. Das "Platinenstückchen scheint mir eine durchgehende Massefläche zu haben, auf die Unterseite durchkontaktierte Anschlüsse sind freigesenkt.


    Mit einem 317 o.ä. geht das natürlich auch (mit nur 2 externen Bauelementen) ...

  • Wie gesagt, such Beiträge von Bruno zu dem Thema, der wußte wovon er schrieb und das auch noch passend zu den hier gemeinhin behandelten Altford.

    Wenn du auf diese Zitate klickst gelangst du schon mal zu einem thread in dem er sich recht ausführlich äußert, die Bilder lagen leider bei imagedreck und sind im Nirvana.

  • Auf welche Spannung reduziert der Spannungskonstanter die Versorgung der Tank & Tempanzeige eines deutschen Ford zwischen ca 1970 und 1985? 12

    1. 5V (8) 67%
    2. alle Antworten sind falsch (3) 25%
    3. 7V (1) 8%
    4. 3V (0) 0%
    5. 10V (0) 0%

    Frei nach dem Motto 'Zwei Stühle, keine Meinung' sehe ich hier ähnlich viele Auswahlmöglichkeiten wie bei einem Multiple-Choice-Test. Immerhin ist eines sicher. Es gibt höchstens eine richtige Antwort.

  • Du hast die Option

    „Woher soll ich das wissen?“

    vergessen.

    Aber wenn das hier so weiter geht, ziehe ich Einen aus dem Regal und messe nach…

  • Also ich hab beim anzeigen testen im ausbeuaten zustand mal ausversehen 12v am konstanter vorbei direkt zum tankabzeige geschickt.. das fing schnell an zu rauchen.

  • Die ursprünglichen "Blechtöpfchen" lassen sich nur schwer messen, weil da ne Rechteckspannung rauskommt. Das geht nur mit nem alten analogen Zeigerinstrument. Die Kiste muss auch eingebaut sein und alle "Verbraucher" müssen dran hängen.


    Vorsicht, nur Halbwissen, naja...dreiviertel. :hexweg: